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      <title>Kultur</title>
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      <pubDate>Wed, 04 Nov 2020 23:29:20 +0100</pubDate>
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      <language>de</language>
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        <title>Kultur</title>
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        <title><![CDATA[Im Gespräch | Was kommt nach dem postmigrantischen Theater, Selen Kara?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Am Schauspiel Essen prägt Intendantin Selen Kara das „Neue Deutsche Theater“. Was genau steckt dahinter? Ein Gespräch über Vielfalt als Prozess, Diversität als ständige Kampfansage – und was Goethe mit Gastarbeiter*innen zu tun hat</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/elena-philipp/was-kommt-nach-dem-postmigrantischen-theater-selen-kara/@@images/image-1000-f15e4274acea307249098d1781fd170c.jpeg" alt="Was kommt nach dem postmigrantischen Theater, Selen Kara?" title="Was kommt nach dem postmigrantischen Theater, Selen Kara?" height="562" width="1000" /></figure><p>Wer geh&#246;rt dazu, wer nicht? Dar&#252;ber m&#246;chte Selen Kara eigentlich nicht mehr diskutieren. Unter dem Motto &#8222;Neues Deutsches Theater&#8220; versammelt sie als Intendantin des Schauspiels Essen verschiedenste Perspektiven. Aber was bedeutet das genau? Und wie steht es um ein m&#246;gliches Erbe des postmigrantischen Theaters?</p><p class="interview-question">der Freitag: Selen Kara, das Maxim-Gorki-Theater in Berlin stand zw&#246;lf Jahre lang f&#252;r das postmigrantische Theater. Die scheidende Intendantin Shermin Langhoff reicht nun den Staffelstab an Sie weiter, wenn sie vom &#8222;Neuen Deutschen Theater&#8220; als ihr Verm&#228;chtnis spricht. Sie haben diesen Begriff f&#252;rs Grillo-Theater in Essen mit erfunden. Was verstehen Sie darunter?</p><p class="interview-answer"><strong>Selen Kara:</strong> Ich bin nicht sicher, ob &#8222;Staffelstab&#82</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 13 Jun 2026 11:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Elena Philipp</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Die Tech-Milliardäre wollen unsterblich werden und uns loswerden. Wer hält sie auf?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Sam Altman will sein Gehirn in die Cloud laden, Elon Musk hält uns für überflüssig, Peter Thiel träumt von Unsterblichkeit. Das ist kein Science-Fiction – das ist der Plan der mächtigsten Männer der Welt. Was wird dann aus dem Rest von uns?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/musk-altman-thiel-milliardaere-wollen-unsterblich-werden-wer-haelt-sie-auf/@@images/image-1000-98b593d7fdfa18a0562afa2c79258248.gif" alt="Die Tech-Milliardäre wollen unsterblich werden und uns loswerden. Wer hält sie auf?" title="Die Tech-Milliardäre wollen unsterblich werden und uns loswerden. Wer hält sie auf?" height="562" width="1000" /></figure><p>Sam Altman will sein Gehirn in die Cloud hochladen. Elon Musk glaubt, die Menschheit sei nur ein &#8222;biologischer Bootloader&#8220; f&#252;r digitale Superintelligenz. Und Peter Thiel tr&#228;umt von einem unsterblichen K&#246;rper. Das sind keine Sci-Fi-Fantasien &#8211; das ist der ernsthafte Plan der m&#228;chtigsten M&#228;nner der Welt. Aber der Reihe nach.</p><p>OpenAI-Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Sam Altman &#228;u&#223;erte vor ungef&#228;hr zehn Jahren im Internet <a href="https://blog.samaltman.com/the-merge" rel="noopener">die These</a>, der Homo sapiens werde die erste Spezies sein, &#8222;die ihre eigenen Nachkommen entwirft&#8220;. In seinem Best-Case-Szenario findet die &#8222;Verschmelzung&#8220; zwischen Menschen und k&#252;nstlicher Intelligenz irgendwann in den n&#228;chsten 50 Jahren statt. Die Alternative, bei der wir einfach nur Menschen b</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 13 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Eduardo Porter</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Archiv | Das Geheimnis der letzten DDR-Kunstausstellung – jetzt wird es gelüftet]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>1,1 Millionen Besucher, dann 30 Jahre im Depot verschwunden: Eine Dresdner Ausstellung holt die letzte DDR-Kunstschau zurück. Sie enthüllt, was die Menschen damals wirklich sehen wollten – und was die Stasi dabei protokollierte</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/sarah-alberti/das-geheimnis-der-letzten-ddr-kunstausstellung-jetzt-wird-es-gelueftet/@@images/image-1000-60338af15800ab938efdedc3f51878ca.jpeg" alt="Das Geheimnis der letzten DDR-Kunstausstellung – jetzt wird es gelüftet" title="Das Geheimnis der letzten DDR-Kunstausstellung – jetzt wird es gelüftet" height="562" width="1000" /></figure><p>Vier Frauen sind hochkonzentriert in die eigene Arbeit versunken, scheinen sich nichts zu sagen zu haben. <em>Am Band</em> entstand 1987 als Auftrag des Rates des Kreises Schm&#246;lln. Die in Ostberlin geborene Malerin Sabine Slatosch f&#252;hrte daf&#252;r intensive Gespr&#228;che im Gl&#252;hlampenwerk NARWA.</p><p>Obwohl ihre Entw&#252;rfe f&#252;r ein Triptychon zum Thema <em>Mensch und Umwelt</em> heftig kritisiert wurden, geh&#246;rte es 1987 zu den Werken, die auf der X. Kunstausstellung der DDR hingen. Seit Anfang der 90er-Jahre war das Bild verschollen. Es brauchte die Anfrage eines Dresdner Ausstellungsteams, um sie im Depot im Lindenau-Museum in Altenburg zu finden.</p><p>Als Leihgabe h&#228;ngt der Dreiteiler nun in der Ausstellung <em>Produktive Unruhe</em>, die sich Kunst, Publikum und Alternativkultur der DDR in d</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 13 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Sarah Alberti</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[DDR-Philosophen um Wolfgang Heise: Ein Freiraum für kritische Marxisten an der HU]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>An der Berliner Humboldt-Universität gab es ein Refugium für unangepasste Wissenschaftler in der DDR. Von 1968 an wirkte hier ein junges Team um den Philosophen Wolfgang Heise. Wer waren diese kritischen marxistischen Intellektuellen?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wolfgang-heise-und-co-vergessene-ddr-denker-die-dem-westen-voraus-waren/@@images/image-1000-9d74e78466a8cba18e7a484b1912efc2.jpeg" alt="DDR-Philosophen um Wolfgang Heise: Ein Freiraum für kritische Marxisten an der HU" title="DDR-Philosophen um Wolfgang Heise: Ein Freiraum für kritische Marxisten an der HU" height="562" width="1000" /></figure><p class="p1">Im Juni 1969 fand im brandenburgischen <a href="/autoren/annett-groeschner/bettina-von-arnim-ist-eine-von-ihnen" rel="noopener">Schloss Wiepersdorf</a>, dem ehemaligen Landsitz der Schriftstellerfamilie von Arnim, eine erste Arbeitskonferenz der im Vorjahr gegr&#252;ndeten &#8222;Sektion &#196;sthetik und Kunstwissenschaften&#8220; der Humboldt-Universit&#228;t Berlin statt.</p><p class="p1">Der dort anwesende Philosoph Wolfgang Heise berichtete nach seiner R&#252;ckkehr an seine Frau, die Romanistin und Benjamin-Herausgeberin Rosemarie Heise: &#8222;Es ging ganz gut, mein Konzeptchen ward goutiert, Pilze gab es auch.&#8220; Neu sei allerdings, dass er ein Forschungsprojekt vorbereiten m&#252;sse, &#8222;das System der K&#252;nste im entfalteten System&#8220; (des Sozialismus): &#8222;sozusagen Benjamins Reproduzierbarkeitsartikel f&#252;r heute entwickeln&#8220;.</p><p class="p1">Obwohl das damit angek&#252;ndigte </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 19:03:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Lukas Zittlau</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Debatte um Zuckersteuer: Smoothies sind ungesünder als Cola. Weiß die Regierung das nicht?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ein Apfel am Tag ist gut. Ein Glas Apfelsaft hingegen weniger. Fruchtzucker steckt in vielen Produkten, die als gesund gelten – oft in erschreckenden Mengen. Warum sollen ausgerechnet Smoothies von der geplanten Zuckersteuer befreit werden?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/zuckersteuer-smoothies-sind-ungesuender-als-cola-weiss-die-regierung-das-nicht/@@images/image-1000-91d9e1c63d8d134d2d5384689c1c54fe.jpeg" alt="Debatte um Zuckersteuer: Smoothies sind ungesünder als Cola. Weiß die Regierung das nicht?" title="Debatte um Zuckersteuer: Smoothies sind ungesünder als Cola. Weiß die Regierung das nicht?" height="562" width="1000" /></figure><p>Die vergangenen Jahrzehnte waren durch einen kontinuierlichen Anstieg des Konsums industriell hergestellter Lebensmittel sowie fruktosereicher Obst- und Getr&#228;nkeprodukte gepr&#228;gt. Gleichzeitig hat die Verwendung fruktosehaltiger Zuckeralternativen erheblich an Bedeutung gewonnen.</p><p>Dazu muss man wissen, dass Zuckermolek&#252;le in der Natur meist als Paare (Zweifachzucker) oder l&#228;ngere Ketten (Mehrfachzucker) vorliegen. Fruktose, umgangssprachlich als Fruchtzucker bezeichnet, ist ein Einfachzucker (Monosaccharid), der wie Glukose (Traubenzucker) aus nur einem Molek&#252;l besteht. Fruktose ist vor allem in Obst und Honig enthalten.</p><p>Der allgemeine Haushaltszucker (Saccharose) ist eine Verbindung aus je einem Molek&#252;l Fruktose und Glukose. Verdauungsenzyme spalten Saccharose in</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 18:19:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Saskia Meyer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[FIFA, Geld und Macht: Wie Gianni Infantino den Fußball zu seinem Imperium machte]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Mehr „House of Cards" als Sport: Ein Podcast durchleuchtet die FIFA – und zeigt, warum Gianni Infantino zwielichtiger ist als sein Vorgänger. Wer ist der Mann, der den weltweiten Fußball kontrolliert – und wie kam er an die Macht?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/bennyk/fifa-geld-und-macht-wie-gianni-infantino-die-fussball-wm-beherrscht/@@images/image-1000-b7cc28763e2aac45ca06204ad34a8f62.jpeg" alt="FIFA, Geld und Macht: Wie Gianni Infantino den Fußball zu seinem Imperium machte" title="FIFA, Geld und Macht: Wie Gianni Infantino den Fußball zu seinem Imperium machte" height="562" width="1000" /></figure><p>Fu&#223;ball hat schon immer f&#252;r allgemeine Lebensweisheiten getaugt: Der Ball ist rund, ein Spiel dauert 90 Minuten &#8211; so etwas eben. Zu den gr&#246;&#223;eren Dingen, die uns der Fu&#223;ball lehrt, geh&#246;rt, dass alles politisch ist &#8211; und dass es immer ums Geld geht. Und nirgends wird das deutlicher als beim Blick auf die FIFA.</p><p>Dass der Weltfu&#223;ballverband die WM 2022 nach Katar vergab, war in dieser Hinsicht ein vorl&#228;ufiger H&#246;hepunkt: Das gr&#246;&#223;te Fu&#223;ballturnier der Welt in einem Land, in dem Menschenrechte wenig z&#228;hlen und Arbeiter auf den Stadionbaustellen umkommen? Kein Wunder, dass rund um die WM damals jede Menge Podcasts erschienen, die sich mit dem <a href="/autoren/der-freitag/was-haelt-der-rest-der-welt-von-der-fussball-wm-in-katar" rel="noopener">dreckigen Fu&#223;ballgesch&#228;ft und einer mauernden FIFA</a> auseinandersetzten.</p><h2>FI</h2><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 18:07:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Benjamin Knödler</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[„Du musst besser sein als Männer“: Warum FLINTA im DJ-Business noch immer kämpfen müssen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Mit vollem Plattenkoffer zur Party und dann legen wieder nur die Typen auf? FLINTA*-DJs kennen das. Ein Kollektiv kämpft dafür, dass es in Clubs vielfältiger zugeht, insbesondere an den Turntables</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/luciana-ferrando/raus-aus-dem-keller-warum-die-clubszene-mehr-flinta-raeume-braucht/@@images/image-1000-ec80f8c3d9b69e27ca2af054862647ef.jpeg" alt="„Du musst besser sein als Männer“: Warum FLINTA im DJ-Business noch immer kämpfen müssen" title="„Du musst besser sein als Männer“: Warum FLINTA im DJ-Business noch immer kämpfen müssen" height="562" width="1000" /></figure><p>Es ist leise in der Amerika-Gedenkbibliothek in Berlin. Auch sonntagmittags herrscht eine konzentrierte Atmosph&#228;re. Jede*r Besucher*in ist mit den eigenen Aufgaben besch&#228;ftigt. Au&#223;er in Raum 3 des Nebengeb&#228;udes. Aus dem Pop-up-Haus wummern Beats. Eine Gruppe von acht Leuten legt dort elektronische Musik mit Schallplatten auf und tauscht Wissen und Erfahrung aus. Auff&#228;llig: Unter ihnen ist kein einziger Mann.</p><p>&#8222;Wie geht das an?&#8220;, fragt eine der Teilnehmer*innen des &#8222;Phonoklub: DJ-Workshops f&#252;r Frauen, nicht-bin&#228;re und trans Personen&#8220; und zeigt auf den Turntable, der vor dem Stuhlhalbkreis steht. Ena Lind, Gr&#252;nderin des FLINTA*-DJ-Kollektivs Spoon und Workshopleiterin, dr&#252;ckt den Schalter. &#8222;Von hier, tack!&#8220; Sie er</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 14:02:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Luciana Ferrando</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Fall Patrick Bruel: In Frankreich herrscht ein Klima, das sexuelle Gewalt begünstigt]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>„Von dem hätte man es nie gedacht.“ Doch. Man wusste es. Beim Chansonstar Patrick Bruel wie bei so vielen anderen. Frankreich hat kein #MeToo-Problem – es hat ein Problem mit sexualisierter Gewalt. Und schaut weg</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/linkerhand/patrick-bruel-in-frankreich-herrscht-ein-klima-das-sexuelle-gewalt-beguenstigt/@@images/image-1000-55585fd90554d007ba155466d9fd83d2.jpeg" alt="Fall Patrick Bruel: In Frankreich herrscht ein Klima, das sexuelle Gewalt begünstigt" title="Fall Patrick Bruel: In Frankreich herrscht ein Klima, das sexuelle Gewalt begünstigt" height="562" width="1000" /></figure><p>K&#252;rzlich dachte ich noch: &#8222;Was ist blo&#223; los mit meinem Algorithmus?&#8220; Wieso liest sich meine Timeline in j&#252;ngster Zeit wie ein Blick in dunkelste menschliche Abgr&#252;nde, wo Gewalt und Perversionen zu Hause sind? Ist es mein &#252;berbordender Konsum von True-Crime-Podcasts oder schon das politische Sommerloch? Frankreich kommt jedenfalls auch ein Jahr nach <a href="/autoren/linkerhand/gisele-pelicot-die-scham-hat-die-seite-gewechselt" target="_blank" rel="noopener">dem Fall Gis&#232;le Pelicot</a> nicht zur Ruhe, was das Thema Sicherheit von M&#228;dchen und Frauen angeht.</p><p>Da ist zum einen der ersch&#252;tternde Mord an der 11-j&#228;hrigen Lyhanna im S&#252;dwesten des Landes. Ihr mutma&#223;licher M&#246;rder, der Vater einer Mitsch&#252;lerin, war bereits zahlreiche Male durch schwere sexualisierte Gewalt aufgefallen und angezeigt worden. Doch die heillos &#252;berfordert</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 13:54:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Romy Straßenburg</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Spaltung | Warum wählen Arbeiter rechts? Philip Manow entlarvt den Denkfehler der Eliten]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Philip Manow rechnet in „Spaltungslinien“ ab: Die Wahlentscheidung von Arbeitern ist nicht dumm – sie wird nur von denen für falsch erklärt, die selbst am meisten von offenen Grenzen profitieren. Warum die AfD dadurch noch stärker wird</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/marlen-hobrack/spaltungslinien-von-philip-manow-das-problem-sind-die-moralisch-selbstgerechten/@@images/image-1000-8e0b2bdc63d9cb793e0ad1dcd23969c1.jpeg" alt="Warum wählen Arbeiter rechts? Philip Manow entlarvt den Denkfehler der Eliten" title="Warum wählen Arbeiter rechts? Philip Manow entlarvt den Denkfehler der Eliten" height="562" width="1000" /></figure><p>Als die Welt noch in Ordnung war, w&#228;hlte die Arbeiterschaft <a href="/autoren/ji-hun-kim/wie-heidi-reichinnek-und-ikkimel-die-afd-dissen-nicht-aus-der-toilette-saufen" rel="noopener">links</a> und die Bourgeoisie rechts. Politische Konflikte gruppierten sich entlang dieses Links-Rechts-Schemas, doch seit einem Jahrzehnt erleben wir eine radikale Verwandlung: Neue Spaltungslinien er&#246;ffnen sich quer zu traditionellen Bruchkanten. Arbeiter w&#228;hlen pl&#246;tzlich rechts; die urbanen akademisch gepr&#228;gten Eliten sind links. Was die Ursache dieser neuen Spaltungslinie ist und wie man sie korrekt beschreibt, das analysiert der Politikwissenschaftler Philip Manow in seinem neuen Buch <em>Spaltungslinien. Europas Parteiensysteme und die Dekonsolidierung des Nationalstaats</em>.</p><p>Mit dem Untertitel sind wir bereits bei der von Manow identifizierten Ursache f&#252;r die Links-Rechts-Verkehrung im traditionellen Klasse</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 11:44:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Marlen Hobrack</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Wolfgang Thierse über DDR-Philosoph Wolfgang Heise: Ein richtiges Leben im falschen System]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Heise blieb, zweifelte, widersprach – leise, aber unbeirrt. Wolfgang Thierse über einen Denker, dessen innere Freiheit größer war als das System, das ihn einzwängte</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/spd-urgestein-wolfgang-thierse-erinnert-sich-an-ddr-philosoph-wolfgang-heise/@@images/image-1000-77d9979dce0f1d7f8bb65aefc1aeb1ae.jpeg" alt="Wolfgang Thierse über DDR-Philosoph Wolfgang Heise: Ein richtiges Leben im falschen System" title="Wolfgang Thierse über DDR-Philosoph Wolfgang Heise: Ein richtiges Leben im falschen System" height="562" width="1000" /></figure><p><em>Der ehemalige Bundestagspr&#228;sident Wolfgang Thierse studierte in Ost-Berlin an der Humboldt Universit&#228;t bei Wolfgang Heise. Der DDR-Philosoph erlebt aktuell eine Renaissance und wird gerade von j&#252;ngeren Studierenden und Promovierenden der Philosophie wiederentdeckt. Hier erinnert sich Thierse an einen widerborstigen Philosophen und den anst&#228;ndigen Menschen Wolfgang Heise.</em></p><p>Wolfgang Heise geh&#246;rt dauerhaft zu meinen besseren Erinnerungen an die DDR. Das ist wohl auch deshalb so, weil es auch die Erinnerung an eine, an seine Konflikt- und Leidensgeschichte ist. </p><p>Eine Erinnerung, an der ich festhalte, damit der R&#252;ckblick auf die DDR nicht allzu billig, einseitig, missmutig wird, und man nicht ganz vergisst, dass es in diesem am Schluss so schm&#228;hlich misslungenen </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Wolfgang Thierse</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Endlich Freitag: Nostalgie nach dem Sommermärchen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Beginn der Fußballweltmeisterschaft ist geprägt von Sehnsucht nach einer gewissen Vergangenheit. Ein Dokumentarfilm über Egon Krenz polarisiert und weitere Themen im „Freitag“-Blick auf den Tag</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/endlich-freitag-nostalgie-nach-dem-sommermaerchen/@@images/image-1000-eca0758b4b96eb0be9b1677dac82d32e.jpeg" alt="Endlich Freitag: Nostalgie nach dem Sommermärchen" title="Endlich Freitag: Nostalgie nach dem Sommermärchen" height="562" width="1000" /></figure><p><strong>Hallo,</strong></p><p><span>eines der Besonderheiten des sogenannten Sommerm&#228;rchens von 2006 war dieser sehr freundliche Blick aus dem Ausland auf Deutschland. Es war sch&#246;n, aber auch befremdlich als Nation gelobt zu werden f&#252;r Dinge wie Nahverkehr, Crowdcontrol und ja, allgemeine Freundlichkeit. Wir haben alle gehofft, das w&#252;rde jetzt so bleiben, aber die Regression zum Mittelwert konnte wohl nicht ausbleiben, das Pendel ist auf der anderen Seite angekommen. Heute wird Deutschland fast nur noch als Land in der Krise beschrieben.</span></p><div id="article-infobox" class="bc-infobox bc-infobox__editor bc-infobox--articleInfo bc-infobox--articleInfo-0" data-idx="0"><h2>Newsletter <em>Endlich Freitag</em></h2><div id="placeholder-image-5" class="pts-article-image" data-id="newsletter-cover">Placeholder image-5</div><p>Sie lesen <em>Endlich Freitag! &#8211;</em> der Blick auf den Tag &#8211; direkt aus der Freitag-Redaktion. Sie k&#246;nnen <em>Endlich Freitag!</em> auch als Newsletter abonnieren. <a href="/newsletter" rel="noopener"><strong>Hier</strong></a> k&#246;nnen Sie sich registrieren</p></div><p> <span>Aber den Blick von </span></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 11 Jun 2026 14:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Barbara Schweizerhof</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Fatigue | Leon Eichelbaum lebt seit drei Jahren mit ME/CFS und fotografiert seinen Alltag]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>650.000 Deutsche haben ME/CFS. Bei Leon Eichelbaum löste ein Zeckenstich die Krankheit aus – seitdem ist das Bett sein Lebensort. Wir präsentieren Auszüge seiner Text-Bild-Arbeit</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/leben-mit-me-cfs-das-schwarze-loch-in-dem-hunderttausende-verschwinden/@@images/image-1000-1e49bed6df565db77f6c204fabe9520f.jpeg" alt="Leon Eichelbaum lebt seit drei Jahren mit ME/CFS und fotografiert seinen Alltag" title="Leon Eichelbaum lebt seit drei Jahren mit ME/CFS und fotografiert seinen Alltag" height="562" width="1000" /></figure><p>F&#252;r Leon Eichelbaum ist die Fotografie zu einem &#252;berlebenswichtigen Anker geworden. Nach einem Zeckenstich vor drei Jahren und einer darauffolgenden Borreliose erkrankte er schwer an ME/CFS. Seit August 2025 ist er komplett bettl&#228;gerig und lebt praktisch in seinem Bett. Doch inmitten dieser schmerzhaften Enge gibt ihm die Kamera die Kraft, nicht aufzugeben. Unter dem Titel <em>There Is No Other Place Like Home</em> hat er sein Leben dokumentiert &#8211; wir pr&#228;sentieren Ausz&#252;ge seiner Text-Bild-Arbeit.</p><div id="placeholder-image-1" class="pts-article-image" data-id="clown">Placeholder image-1</div><p class="">ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis oder Chronisches Fatigue-Syndrom) ist eine schwere neuroimmunologische Erkrankung, die aktuell rund 650.000 Menschen allein in Deutschland betrifft. Es gibt verschiedene Schweregrade, doch selbst &#8222;mild&#8220;, die l</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 11 Jun 2026 06:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Text und Fotos: Leon Eichelbaum</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Kino | Steven Spielbergs „Disclosure Day“: Und wieder was mit Außerirdischen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Steven Spielberg kehrt in „Disclosure Day“ zu einem vertrauten Thema zurück: Was macht die Begegnung mit Außerirdischen mit uns und unseren Glaubenssystemen?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/steven-spielbergs-disclosure-day-und-wieder-was-mit-ausserirdischen/@@images/image-1000-d263a5b2bfa02b4eb10b89bd7663cc55.jpeg" alt="Steven Spielbergs „Disclosure Day“: Und wieder was mit Außerirdischen" title="Steven Spielbergs „Disclosure Day“: Und wieder was mit Außerirdischen" height="562" width="1000" /></figure><p>Wir sind daran gew&#246;hnt, Filme durch ihre Handlung zu beschreiben. Etwa so: Im neuen Spielberg geht es um die Begegnung zwischen Mensch und Au&#223;erirdischen. Aber <em>Disclosure Day</em> ist einmal mehr ein Beleg daf&#252;r, dass der Plot oft das Unwichtigste am Kinoerlebnis darstellt. Auf eine Handlung kann ein Film zur Not vielleicht sogar verzichten, worauf es ankommt, ist vor allem die Atmosph&#228;re. Und Spannung entsteht besonders dann, wenn nichts passiert und alles in der Luft liegt.</p><p>Atmosph&#228;re ist es denn auch, was von Anfang an hineinzieht in den neuen Spielberg. Ein Mann (Josh O&#8217;Connor) findet sich umstellt und verh&#246;rt von Agenten. Es ist Nacht, das Licht ist kalt und die Umgebung fast farblos. M&#228;nner in schwarzen Anz&#252;gen sprechen kurze S&#228;tze, die no</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 11 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Barbara Schweizerhof</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[„Teslokratie“: Dieses Buch erklärt, warum Musks Raketen direkt in den Faschismus führen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Henry Ford zahlte hohe Löhne, Adolf Hitler baute Autobahnen – und Elon Musk schießt Raketen ins All. Ein neues Buch zieht eine Linie zwischen diesen drei Männern – und sie führt genau dorthin, wo wir nicht hinwollen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/michael-jaeger/teslokratie-dieses-buch-erklaert-warum-musks-raketen-in-den-faschismus-fuehren/@@images/image-1000-3c852f37e6a4a04612eb2e7e01028058.jpeg" alt="„Teslokratie“: Dieses Buch erklärt, warum Musks Raketen direkt in den Faschismus führen" title="„Teslokratie“: Dieses Buch erklärt, warum Musks Raketen direkt in den Faschismus führen" height="562" width="1000" /></figure><p class="p1"><span>Entsteht heute ein &#8222;Muskismus&#8220;, wie es fr&#252;her einmal den &#8222;Fordisms&#8220; gab? </span>Henry Fords Ansatz war eigentlich nur ein kleiner Schritt &#252;ber das hinaus gewesen, was er zuvor nebenan gesehen hatte: Flie&#223;b&#228;nder in Schlachth&#246;fen. Mit seiner Flie&#223;bandproduktion machte er Autos f&#252;r ein Massenpublikum erschwinglich. Da die Ware auch so noch teuer genug war, zahlte er hohe L&#246;hne, um seine Besch&#228;ftigten zum Kauf zu bef&#228;higen. Er gab ihnen auch Sicherheit durch eine lebenslange Anstellung. In seiner Fabrik arbeiteten fast nur M&#228;nner, folglich wurde das Kleinfamiliensystem mit der Gattin als Hausfrau gest&#228;rkt.</p><p class="p1">Politisch passten dazu der <a href="/autoren/janina-luett/eigentlich-sollten-wir-stolz-auf-den-sozialstaat-sein-stoppt-die-sparpolitik" rel="noopener">Sozialstaat</a> und die &#8222;Sozialpartnerschaft&#8220; von Gewerkschaften und &#8222;Arb</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 11 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Jäger</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Doku | „Kommunist": Der Film taucht in den Kopf von Egon Krenz ein. Was er findet, ist unheimlich]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ein Dokumentarfilm über Egon Krenz, den letzten Machthaber der DDR, sorgt für Streit: „Verhöhnung der Opfer“ oder meisterhaftes Porträt? Regisseur Lutz Pehnert zeigt einen Mann, der Reue behauptet. Aber meint er sie wirklich ernst?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/ralf-kraemer/im-kopf-von-egon-krenz-der-dokumentarfilm-kommunist/@@images/image-1000-3c8ac57844adf24ba55d016f4bde2ee5.jpeg" alt='„Kommunist": Der Film taucht in den Kopf von Egon Krenz ein. Was er findet, ist unheimlich' title='„Kommunist": Der Film taucht in den Kopf von Egon Krenz ein. Was er findet, ist unheimlich' height="562" width="1000" /></figure><p>Ein Dokumentarfilm spaltet Deutschland &#8211; das ist doch mal eine tolle Nachricht! Na gut, vielleicht nicht ganz Deutschland. Und Spaltung ist vielleicht auch etwas &#252;bertrieben. Aber es ist gut f&#252;rs Kino, wenn es mal wieder einen Film gibt, &#252;ber den Menschen so leidenschaftlich diskutieren, dass auch au&#223;erhalb der Kinos&#228;le davon Notiz genommen wird.</p><p>Nachdem <em>Kommunist</em> von Lutz Pehnert Anfang Mai <a href="https://www.nordkurier.de/regional/mecklenburg-vorpommern/ddr-spitzenpolitiker-wird-zum-kinostar-4551686" rel="noopener">seine Urauff&#252;hrung auf dem Filmfest Schwerin</a> gefeiert hatte, berichteten Medien, dass Burkhard Bley, der Landesbeauftragte f&#252;r die Aufarbeitung der SED-Diktatur, dem Film eine <a href="https://www.landesbeauftragter.de/aktuelles/presse/details/fuer-sed-unrecht-nicht-verantwortlich" rel="noopener">&#8222;Verh&#246;hnung der Opfer des DDR-Staates&#8220;</a> vorwerfe. Das hat offenbar bei Teilen des <a href="https://www.nordkurier.de/regional/mecklenburg-vorpommern/krenzenlose-ddr-nostalgie-egon-krenz-und-die-debatte-um-den-film-kommunist-4569637" rel="noopener">Schweriner Publikums Unmut</a> hervorgerufen und wohl auch daf&#252;r gesorgt, dass das Kino Ba</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 17:52:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Ralf Krämer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Alles scheiße? Wie Fußball die Stimmung im Land einmal rettete]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Eine Revolution? In Deutschland? Und sie geht auch noch gut aus? Die ZDF-Fußball-Doku Mission Sommermärchen ruft in Erinnerung, wie Jürgen Klinsmann die  Nationalmannschaft disruptete. Davon könnte man heute viel lernen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/timofeldhaus/klinsmanns-sommermaerchen-wie-fussball-die-stimmung-in-deutschland-einmal-rettete/@@images/image-1000-88d5a98c7ba26ae3b90ade0e1f7ad2db.jpeg" alt="Alles scheiße? Wie Fußball die Stimmung im Land einmal rettete" title="Alles scheiße? Wie Fußball die Stimmung im Land einmal rettete" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Stimmung im Land ist mies. Oder wie die Schriftstellerin <a href="/autoren/elsa-koester/verharmlost-juli-zeh-die-afd-wer-so-denkt-erkennt-die-wahre-gefahr-nicht" rel="noopener">Juli Zeh</a> es k&#252;rzlich bei <em>Lanz</em> auf den Punkt brachte: &#8222;Alles schei&#223;e.&#8220; Wie kriegt man den Dampfer nur wieder auf gro&#223;e Fahrt? Dieses ungelenke B&#252;rokratie- und Vorschriftendeutschland? Um das so finstere Wolken schwirren.</p><p>F&#252;r eine Antwort sollte man sich eine Fu&#223;ball-Doku anschauen. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=TUCG6po8Vic" rel="noopener"><em>Mission Sommerm&#228;rchen</em></a> erz&#228;hlt in drei Teilen, wie der damals v&#246;llig vergessene, stets gut gelaunte blonde B&#228;ckerssohn und Weltmeister J&#252;rgen &#8222;Klinsi&#8220; Klinsmann zwei Jahre vor der WM im eigenen Land die Nationalmannschaft &#252;bernimmt und gegen jeden Glauben und jede Zuversicht und trotz massivem Gegenwind zu einem Riesenerfolg f&#252;hrt. Sportlich, aber auch stimmungsm&#228</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 17:50:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Timo Feldhaus</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Der neue „Scary Movie“ ist zum Heulen! Warum der Film in den 2000ern hätte bleiben sollen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>26 Jahre nach dem ersten Film kehrt die „Scary Movie"-Reihe zurück auf die Leinwand. Alles wie früher: Shorty kifft wieder, Cindy kämpft wieder und Ghostface mordet wieder. Aber warum fühlt sich jede Szene an wie eine gefühlte halbe Stunde?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/scary-movie-aus-diesen-gruenden-haette-der-film-in-den-2000ern-bleiben-sollen/@@images/image-1000-d57629ef4b22df9f9c28f887fa8b0cc4.gif" alt="Der neue „Scary Movie“ ist zum Heulen! Warum der Film in den 2000ern hätte bleiben sollen" title="Der neue „Scary Movie“ ist zum Heulen! Warum der Film in den 2000ern hätte bleiben sollen" height="562" width="1000" /></figure><p class="font-claude-response-body">Die &#8222;Scary Movie&#8220;-Reihe war schon immer eine Frage des richtigen Timings. Nicht unbedingt was die Gags betrifft &#8211; die schwankten stets zwischen gelegentlich treffsicheren Pointen und vielem plattem Klamauk &#8211;, sondern was den Zeitpunkt des Kinostarts angeht.</p><p class="font-claude-response-body">Das galt besonders f&#252;r den ersten Teil, der nur wenige Monate nach &#8222;Scream 3&#8220; in die Kinos kam und die neue Welle der Slasher-Horrorfilme geschickt aufgriff, w&#228;hrend er der gerade beendeten Trilogie gleichzeitig eine sp&#246;ttische Abschiedsfeier bereitete. Ein Vierteljahrhundert sp&#228;ter boomt Horror nach wie vor. Und es gibt keinen Grund, warum Parodien nicht parallel dazu funktionieren sollten.</p><p class="font-claude-response-body">Der sechste &#8222;Scary Movie&#8220;-Film kommt allerdings zu fr&#252;h nach diesen &#220;be</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 16:03:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jesse Hassenger</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Darf ich in Zeiten der Klimakrise für eine Hochzeit um die halbe Welt jetten?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Unser Autor ist zu einer Hochzeit nach Indien eingeladen. 4,7 Tonnen Kohlendioxid verursacht so ein Flug. Sagt er ab, verpasst er die Party seines Lebens. Also zieht er schonungslos Bilanz</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/nick-reimer/darf-ich-trotz-klimakrise-fuer-eine-hochzeit-um-die-halbe-welt-fliegen/@@images/image-1000-be2b9cd238eea706b0183e7fbd93ffb0.jpeg" alt="Darf ich in Zeiten der Klimakrise für eine Hochzeit um die halbe Welt jetten?" title="Darf ich in Zeiten der Klimakrise für eine Hochzeit um die halbe Welt jetten?" height="562" width="1000" /></figure><p>Rajendra feiert Hochzeit: Der Freund aus Indien hat eine wundersch&#246;ne Freundin, vier Tage sollen die Feierlichkeiten dauern. Rajendras Namen liegen die indischen Wortst&#228;mme <em>raja </em>(&#8222;K&#246;nig&#8220;) und<em> indra </em>(&#8222;Gott&#8220;) zu Grunde. Der &#8222;K&#246;nig der G&#246;tter&#8220; entstammt der ersten Kaste, sein Vater ist ein hinduistischer Priester, angesehen und durchaus wohlhabend. &#8222;Das Fest wird berauschend&#8220;, verspricht Rajendra. Und es w&#228;re ihm eine gro&#223;e Ehre, wenn ich mit meiner Frau sein Gast w&#228;re.</p><p>Die Einladung ist verlockend, sofort spult sich ein Film vor dem geistigen Auge ab. Farben, Speisen, dazu Ger&#252;che, Kl&#228;nge: Vier Tage lang Bollywood &#8211; und das in echt! Darf man aber in Zeiten der Klimakrise f&#252;r eine Hochz</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 17:50:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Nick Reimer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Wer einen Sichtbarkeits-Fetisch beklagt, musste vermutlich nie dafür kämpfen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Nathalie Weidenfeld hält Bindenwerbung, die rote Flüssigkeit verwendet, für ein Symptom eines Sichtbarkeits-Fetischismus. Dabei übersieht sie: Wer Opakheit einfordern kann, hatte nie das Problem, unsichtbar zu sein</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/alina-saha/wer-einen-sichtbarkeits-fetisch-beklagt-musste-vermutlich-nie-dafuer-kaempfen/@@images/image-1000-dfc6d8b4ade7832944f8c2bfadb1f037.jpeg" alt="Wer einen Sichtbarkeits-Fetisch beklagt, musste vermutlich nie dafür kämpfen" title="Wer einen Sichtbarkeits-Fetisch beklagt, musste vermutlich nie dafür kämpfen" height="562" width="1000" /></figure><p>Nat&#252;rlich ist es kein Meilenstein f&#252;r die Gleichstellung, dass in Werbung f&#252;r Binden und <a href="/autoren/alina-saha/biotech-tangpon-von-vyld-unser-tampon-aus-algen-ist-nachhaltiger-und-gesuender" target="_blank" rel="noopener">Tampons</a> rotes statt blaues Wasser verwendet wird. <a href="/autoren/der-freitag/zeig-mir-dein-blut-unsere-kultur-basiert-auf-einem-terror-der-sichtbarkeit" target="_blank" rel="noopener">Da hat Nathalie Weidenfeld, wie sie k&#252;rzlich im <em>Freitag</em> in ihrem Artikel &#8222;Zeig mir dein Blut!&#8220; schrieb,</a> vollkommen recht. Damit &#228;ndert sich auch kein Gesetz zur Gleichstellung. Frauen erfahren dadurch nicht weniger Gewalt und werden auch nicht anst&#228;ndiger bezahlt. Anders als Weidenfeld schreibt, ist es allerdings gar nicht so neu, dass in der Werbung (Fake-)Blut zu sehen ist.</p><p>Weidenfeld geht es dabei auch nicht explizit um diese eine Werbung. Sie ist Symptom einer Gesellschaft, die besessen ist von Sichtbarkeit und Explizit&#228;t. Sie w&#252;nscht sich mehr Opakheit, also ein bewusstes Im-Dunkeln-Lassen oder ein</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 17:19:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Alina Saha</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[„Nicht aus der Toilette saufen“ – Wie Heidi Reichinnek und Ikkimel die AfD dissen]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/ji-hun-kim/wie-heidi-reichinnek-und-ikkimel-die-afd-dissen-nicht-aus-der-toilette-saufen</link>
        <description><![CDATA[<strong>Heidi Reichinnek und Rapperin Ikkimel treffen sich zum „Mutti-Gipfel“ im Podcast. Warum die Linken-Politikerin das Parteiprogramm am liebsten rappen lassen würde und was dieses Treffen über das ewige Wechselspiel von Pop und Politik verrät</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/ji-hun-kim/wie-heidi-reichinnek-und-ikkimel-die-afd-dissen-nicht-aus-der-toilette-saufen/@@images/image-1000-8100f9531796ab2d292812996c4228e4.jpeg" alt="„Nicht aus der Toilette saufen“ – Wie Heidi Reichinnek und Ikkimel die AfD dissen" title="„Nicht aus der Toilette saufen“ – Wie Heidi Reichinnek und Ikkimel die AfD dissen" height="562" width="1000" /></figure><p>Die letzte bundesweite <a href="https://www.sueddeutsche.de/magazin/frauen/die-mutti-aller-schlachten-szm.83392" rel="noopener">Mutti war Angela Merkel</a>. Wenn prominente Frauen zu M&#252;ttern stilisiert werden, obwohl oder gerade weil sie selber keine Kinder haben, dann geht es stattdessen um Strahlkraft und Leadership. Den Wunsch, geleitet und m&#252;tterlich umsorgt zu werden. Zu wissen, dass sich jemand k&#252;mmert und dabei wortlos versteht, was zu tun ist.</p><p>Bei der jungen Generation tragen sowohl die Linken-Politikerin Heidi Reichinnek als auch die Skandal-Rapperin Ikkimel diesen (inoffiziellen) Titel. Von &#8222;Mama Heidi&#8220; oder &#8222;Mommy Ikki&#8220; zu sprechen, ist keine Beleidigung, sondern Zeichen von Bewunderung und eines bedingungslosen Vertrauensvorschusses.</p><p>Der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=dfTyfCDseGk" rel="noopener">Podcast auf den Medienkan&#228;len von Heidi Reichinnek</a> war nun Schauplatz dieses ersten Mutti-Gipfels. Der Begi</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 15:08:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Ji-Hun Kim</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ist Milo Raus Tribunaltheater nach dem Skandal um Peter Thiel noch tragbar?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Regisseur Milo Rau erfand mit seinen Tribunalen das Theater neu. Nach dem Streit über die Einladung von Peter Thiel bei den Wiener Festwochen fragen sich viele: Hat sich das Format selbst abgeschafft?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/ist-milo-raus-tribunaltheater-nach-dem-skandal-um-peter-thiel-noch-tragbar/@@images/image-1000-a316fe6d486f0c3bb1dde49a38132fcf.jpeg" alt="Ist Milo Raus Tribunaltheater nach dem Skandal um Peter Thiel noch tragbar?" title="Ist Milo Raus Tribunaltheater nach dem Skandal um Peter Thiel noch tragbar?" height="562" width="1000" /></figure><p>Milo Rau, einst das Enfant terrible des kontinentaleurop&#228;ischen Theaters, wirkt dieser Tage etwas weniger unbeschwert. Der Schweizer Theatermacher tat etwas, das er nach eigenen Angaben ausdr&#252;cklich verabscheut: Er hat einen Gast ausgeladen. &#8222;Ja, wir sind gegen eine Wand gelaufen&#8220;, sagt er. &#8222;Aber immerhin hat das die Wand sichtbar gemacht.&#8220;</p><p>In seiner Funktion als k&#252;nstlerischer Leiter der Wiener Festwochen lud Rau Ende letzten Monats den amerikanischen Tech-Milliard&#228;r Peter Thiel zun&#228;chst ein &#8211; und dann wieder aus. Die &#246;sterreichische Wochenzeitung <a href="https://www.falter.at/zeitung/20260602/die-ausladung-von-peter-thiel-ist-eine-blamage-fuer-milo-rau" rel="noopener"><span><em>Falter</em> bezeichnete den Vorgang als Blamage</span></a>.</p><p>Seit Rau 2023 die Leitung des Wiener Festivals &#252;bernommen hat, hat er eines der bedeutendsten multidisziplin&#228;ren Festivals Europas in</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 12:23:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Tessa Szyszkowitz</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Im Gespräch | Historikerin Christina Morina in den USA: „So schnell kippt Deutschland nicht"]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Historikerin Christina Morina konnte ein Jahr lang als Gastdozentin in New York unterrichten. Sie ist dort mitten in die Trump-Krise und eine hoch polarisierte linke Akademikerwelt gestoßen. Was heißt das für Deutschland?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/maxi-leinkauf/historikerin-christina-morina-in-den-usa-so-schnell-kippt-deutschland-nicht/@@images/image-1000-0c2648991ebd34e2b7d1909556fe0608.jpeg" alt='Historikerin Christina Morina in den USA: „So schnell kippt Deutschland nicht"' title='Historikerin Christina Morina in den USA: „So schnell kippt Deutschland nicht"' height="562" width="1000" /></figure><p>Bei unserem <a href="/autoren/der-freitag/historikerin-ueber-die-usa-selbst-privilegierte-halten-den-mund" rel="noopener">letzten Gespr&#228;ch</a> vor gut einem Jahr sa&#223; Christina Morina in ihrem Apartment in New York. Nun ist sie zur&#252;ck. Und wir treffen uns wieder am Bildschirm, diesmal sitzt sie in ihrem B&#252;ro an der Uni Bielefeld. Im Sommer 2024 kam die Historikerin in die USA, mitten im Wahlkampf von Trump, und war f&#252;r zwei Semester Gastprofessorin an der <a href="https://www.newschool.edu/" rel="noopener">New School</a>, wo sie Zeitgeschichte lehrte. W&#228;hrend des Gespr&#228;chs wird sp&#252;rbar, wie sehr sie diese Zeit politisch und pers&#246;nlich bewegt hat. Morina hat &#252;ber ihre Erlebnisse in den USA ein Buch geschrieben. <a href="https://www.penguin.de/buecher/christina-morina-das-amerikanische-beben/buch/9783827502131" rel="noopener"><em>Das amerikanische Beben. Erfahrungen und Konsequenzen f&#252;r die deutsche Demokratie </em>(Siedler)</a> ist gerade erschienen.</p><p class="interview-question">der Freitag: Frau Morina, Sie sind ein Jahr lang als Gastdozentin an einer linken </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 12:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Maxi Leinkauf</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Franziska Koohestani: „Macht und Kolonialismus prägen immer noch unsere Schönheitsideale“]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/anna-raab/franziska-koohestani-die-macht-hinter-schoenheitsidealen-ist-verinnerlicht</link>
        <description><![CDATA[<strong>Körperhaare, ein politisches Thema? In ihrem Buch „Hairy Queen“ zeigt Journalistin Franziska Koohestani, wie Schönheitsideale mit Kolonialismus und Kapitalismus verknüpft sind. Und warum die Entscheidung zur Rasur nie wirklich frei ist</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/anna-raab/franziska-koohestani-die-macht-hinter-schoenheitsidealen-ist-verinnerlicht/@@images/image-1000-4fbf3f7ff517f1b4838568e2f3b55c2f.jpeg" alt="Franziska Koohestani: „Macht und Kolonialismus prägen immer noch unsere Schönheitsideale“" title="Franziska Koohestani: „Macht und Kolonialismus prägen immer noch unsere Schönheitsideale“" height="562" width="1000" /></figure><p>Haare, die woanders als auf dem Kopf sprie&#223;en, gelten in den meisten Kontexten als nicht besonders sch&#246;n. Die K&#246;lner Journalistin Franziska Setare Koohestani hat einen iranischen Hintergrund und sammelte schon fr&#252;h Erfahrung mit Scham und den vielf&#228;ltigen Methoden der Haarentfernung.</p><p>Ausgehend von ihrer eigenen erz&#228;hlt sie in ihrem Buch <em>Hairy Queen. Warum K&#246;rperbehaarung politisch ist</em> (Ullstein, 2024) eine Geschichte der K&#246;rperenthaarung und ihrer rassistisch-kolonialistischen, kapitalistischen und sexistischen Verkn&#252;pfungen. Beim gemeinsamen Armhaar-Vergleich &#252;ber Zoom f&#228;llt schnell auf: Sogar das wird vom Filter automatisch weichgezeichnet. Ein Gespr&#228;ch &#252;ber historische und heutige Sch&#246;nheitsideale, die Bedeutung kosmet</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Anna Raab</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[NSDAP-Mitgliederkartei: Warum das Nazi-Tool den Osten ins Mark trifft]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Millionen Ostdeutsche gehörten NS-Organisationen an – doch die DDR erklärte sich zur nazifreien Zone. Die digitale NSDAP-Kartei zerstört dieses Illusionsgebäude. Erlebt Deutschland gerade seine überfällige Stunde der Wahrheit?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/ines-geipel/nsdap-mitgliederkartei-warum-das-nazi-tool-besonders-den-osten-ins-mark-trifft/@@images/image-1000-78951cf56bfa174fce071a729eca36c1.jpeg" alt="NSDAP-Mitgliederkartei: Warum das Nazi-Tool den Osten ins Mark trifft" title="NSDAP-Mitgliederkartei: Warum das Nazi-Tool den Osten ins Mark trifft" height="562" width="1000" /></figure><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Die Gr&#252;ne Renate K&#252;nast hat es getan, der SPDler Karl Lauterbach hat es getan, der Linke Bodo Ramelow auch. Drei Ex-Regierungspolitiker haben die seit Ende Februar <a href="https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/archivgut-recherchieren/nach-themen/benutzung-und-auskunft-aus-der-digitalisierten-nsdap-mitgliederkartei/" rel="noopener">digital zug&#228;ngliche NSDAP-Mitgliederkartei</a> durchforstet und sich Klarheit &#252;ber die eigene Familiengeschichte verschafft. Danach haben sie &#246;ffentlich dar&#252;ber gesprochen. Ist es Zufall, dass die drei aus dem Westen sind?</p><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Man stelle sich vor, die SPD-Ministerpr&#228;sidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, und der CDU-Spitzenmann Sven Schulze aus Sachsen-Anhalt, die beide gegen hohe AfD-Zahlen im September ihre Landtagswahlen gewinnen wollen, w&#252;rden sich hinsetzen und einen Gastbeitrag aufsetzen. Der w&#252;rde in den Regionalbl&#228;ttern im Osten erscheinen.</p><h2>&#8222;Liebe Landsleute, </h2><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 18:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Ines Geipel</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Voll cringe: Wie die Angst vor peinlichen Fehltritten unser Leben beeinflusst]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Keine Ausraster, keine Aussetzer: Ständig besteht Gefahr, gefilmt zu werden. Heute haben junge Menschen Angst, öffentlich Begeisterung zu zeigen – oder zu tanzen. Eine ganze Generation bekommt Panik vor Fremdscham durch Social Media</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/voll-cringe-wie-die-angst-vor-peinlichen-fehltritten-unser-leben-beeinflusst/@@images/image-1000-ae6bb89e49c30c0f8a67667dd6b56282.jpeg" alt="Voll cringe: Wie die Angst vor peinlichen Fehltritten unser Leben beeinflusst" title="Voll cringe: Wie die Angst vor peinlichen Fehltritten unser Leben beeinflusst" height="562" width="1000" /></figure><p>In einem <a href="https://www.tiktok.com/@kqtiewhitney/video/7575268423639305494?lang=en" rel="noopener">Video</a> auf Tiktok &#8211; wo Katie Whitney 2,5 Millionen Follower hat &#8211; sagt die junge Frau unverbl&#252;mt in die Kamera: &#8222;Dieses Video ist f&#252;r Cynthia Erivo. Wenn du nicht Cynthia Erivo bist, &#8230; kannst du einfach weiter scrollen.&#8220; Dann &#228;ndert sich ihr Auftreten, ihre Stimme wird sanfter; eher so, wie man mit seinem Welpen sprechen w&#252;rde: &#8222;Hallo Cynthia. Hallo, Baby. Hey, Baby. Wie geht es dir?&#8220; Es ist peinlich &#8211; oder, in heutiger Sprache, &#8222;cringe&#8220; &#8211;, das anzusehen.</p><p>&#8222;Ich f&#252;hle mich traumatisiert&#8220;, steht in einem Kommentar. Andere posten Fotos der fassungslos dreinblickenden Schauspielerin und S&#228;ngerin und stellen sich vor: &#8222;Was w&#228;re, wenn der Star aus <em>Wicked</em> dieses Video tats&</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 15:32:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Ellie Violet Bramley</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Wim Wenders, Nastassja Kinski und die Komplizenschaft der Zuschauer]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Wim Wenders hat sich noch einmal bei Nastassja Kinski entschuldigt und den Film „Falsche Bewegung“ aus dem Verkehr gezogen. Aber ist damit die Debatte wirklich beendet? Und was sagt das alles über Wenders-Fans und Kinogeher aus?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/wenders-kinski-und-wir-zuschauer-es-bleibt-ein-emotionaler-kater/@@images/image-1000-1501693a8f585a6a43d6d91f5c613fad.jpeg" alt="Wim Wenders, Nastassja Kinski und die Komplizenschaft der Zuschauer" title="Wim Wenders, Nastassja Kinski und die Komplizenschaft der Zuschauer" height="562" width="1000" /></figure><p>Offene Enden stellen nie wirklich zufrieden. Im Kino kann gerade das die Absicht sein. In der Realit&#228;t f&#252;hlt es sich anders an. Das vorl&#228;ufige, offene Ende der Auseinandersetzung um Wim Wenders, seinen Film <em>Falsche Bewegung</em> und die Szene mit einer halbnackten, damals 13-j&#228;hrigen Nastassja Kinski darin ist nun Folgendes:</p><p>Wenders hat den Film aus dem Verkehr gezogen, er soll keinen Streamingplattformen mehr zur Verf&#252;gung stehen, andere &#8222;TV- und Vertriebspartner werden angewiesen, den Film nicht mehr &#246;ffentlich zug&#228;nglich zu machen&#8220;, hei&#223;t es in der Erkl&#228;rung, die die <a href="https://wimwendersstiftung.de/film/falsche-bewegung/" rel="noopener">gemeinn&#252;tzige Wim Wenders Stiftung,</a> der der Film geh&#246;rt, am vergangenen Mittwoch ver&#246;ffentlichte.</p><p>Dem vorangestellt war au&#223;erdem die deutlicher formulier</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 12:26:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Barbara Schweizerhof</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Peter Thiel und Milo Rau: Die Wiener Festwochen und ihr Hang zur Eskalation]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/eva-marburg/peter-thiel-bei-den-wiener-festwochen-canceln-oder-nicht</link>
        <description><![CDATA[<strong>Milo Rau wollte den umstrittenen Tech-Milliardär Peter Thiel auf die Bühne der Wiener Festwochen holen. Nach heftiger Kritik wurde die Diskussion abgesagt. Doch der Streit wirft eine größere Frage auf: Was kommt als Nächstes?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/eva-marburg/peter-thiel-bei-den-wiener-festwochen-canceln-oder-nicht/@@images/image-1000-6ae2605e8bf31507957e726ba92067e8.jpeg" alt="Peter Thiel und Milo Rau: Die Wiener Festwochen und ihr Hang zur Eskalation" title="Peter Thiel und Milo Rau: Die Wiener Festwochen und ihr Hang zur Eskalation" height="562" width="1000" /></figure><p>Das Motto der diesj&#228;hrigen Wiener Festwochen, die Milo Rau seit fast drei Jahren leitet, hei&#223;t &#8222;Republic of Gods&#8220;. Gehen soll es um die neue Spiritualit&#228;t, nach der die Menschen sich sehnten, so <a href="https://www.festwochen.at/republic-of-gods" rel="noopener">steht es in dem Konzept</a> mit sehr vielen Ausrufezeichen. Ausgerufen wird ein &#8222;heiliger Fr&#252;hling&#8220;, ach was, eine &#8222;mythische Feier der Gotteskritik und Gottessehnsucht&#8220;!</p><p>F&#252;r Milo Rau finden sich die G&#246;tter direkt vor der digitalen und spirituellen Haust&#252;r: Der Wunderheiler Braco, der mit seinem &#8222;heilenden Blick&#8220; Menschen von Krebs befreit haben soll, trat zur Er&#246;ffnung auf und beschenkte die Menschen auf dem Wiener Heldenplatz <a href="https://kurier.at/kolumnen/wir-schauen-fern/nur-gschaut-braco-festwochen-eroeffnung-milo-rau-witch-club-satan/403162921" rel="noopener">mit seinen lieben Augen,</a> die auf gro&#223;e Leinw&#228;nde &#252;bertragen wurden.</p><p>Ein weit</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 12:22:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Eva Marburg</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Zeitlos | Fünf Klassiker-Neuauflagen für den perfekten Sommer]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/philipp-haibach/buchempfehlungen-im-sommer-mit-diesen-fuenf-klassikern-von-balzac-bis-le-guin</link>
        <description><![CDATA[<strong>Ursula K. Le Guin oder Joseph Roth: Den idealen Reisebegleiter gibt es nicht? Philipp Haibach hat sich fünf neu editierte Titel angesehen, in denen eine ganze Welt steckt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/philipp-haibach/buchempfehlungen-im-sommer-mit-diesen-fuenf-klassikern-von-balzac-bis-le-guin/@@images/image-1000-0c87fedae6a87bbefa7b26efbc2dd4cf.jpeg" alt="Fünf Klassiker-Neuauflagen für den perfekten Sommer" title="Fünf Klassiker-Neuauflagen für den perfekten Sommer" height="562" width="1000" /></figure><h2><strong>Der Gigantische: </strong><strong>Honor&#233; de Balzac </strong></h2><p>Jahrzehntelang war man gezwungen, sich mit handwerklich schwachen &#220;bersetzungen von Balzacs monumentalem Werk der <em>Com&#233;die humaine</em> abzufinden &#8211; einem Gesellschaftspanorama Frankreichs, von dem der notorische Kaffeetrinker immerhin 91 Romane und Erz&#228;hlungen zu vollenden vermochte. Der Hinweis auf den Literaturkritiker Rolf Vollmann, der <a href="/autoren/der-freitag/von-balzac-zu-sven-beckert-diese-fuenf-buecher-erklaeren-den-kapitalismus" target="_blank" rel="noopener">Balzac (1799&#8211;1850) ein derart &#252;berw&#228;ltigendes Genie attestierte</a>, dass selbst miserable &#220;bersetzungen ihm nichts anhaben k&#246;nnten, wirkt dabei kaum als Trost. Inzwischen jedoch w&#228;chst Die <em>Menschliche Kom&#246;die</em> allm&#228;hlich zusammen &#8211; getragen von sorgf&#228;ltig betreuten Neu&#252;bersetzungen, die von den Verlagen Hanser sowie Matthes &amp; Seitz konsequent v</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 11:50:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Philipp Haibach</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Flugscham? Die Generation Z hat ganz andere Sorgen]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/katharina-schmitz/keine-flugscham-warum-mein-sohn-nur-wegen-eines-gewinns-im-zug-sitzt</link>
        <description><![CDATA[<strong>Vor wenigen Jahren noch schämte man sich dafür, ins Flugzeug zu steigen. Heute fliegt die Jugend wieder ohne Scham – und mit zu vielen Krisen im Gepäck</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/katharina-schmitz/keine-flugscham-warum-mein-sohn-nur-wegen-eines-gewinns-im-zug-sitzt/@@images/image-1000-68389cdca96e8c50634ed7479f6bd8d8.jpeg" alt="Flugscham? Die Generation Z hat ganz andere Sorgen" title="Flugscham? Die Generation Z hat ganz andere Sorgen" height="562" width="1000" /></figure><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Die erste Flugreise war ein Geschenk an mich selbst. Nicht das Fliegen an sich besch&#228;mte mich &#8211; es war das Drumherum: Pauschalreise, Hotel, Halbpension, das tr&#228;ge Buffet am Morgen, die laute Party am Pool. Komplett uncool. Kurz nach dem Abitur 1989 landete ich irgendwo an der griechischen K&#252;ste bei Athen. Einmal in drei Wochen griff ich zum Telefon, um meine besorgte Mutter zu beruhigen. Dabei w&#228;re ich so viel lieber mit dem Interrail-Pass unterwegs gewesen: schwerer Rucksack auf dem R&#252;cken, verliebt unter Zeltstoff, neugierig auf alles, Geld so gut wie keins. So sah Freiheit f&#252;r mich aus.</p><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Flugscham? Gab es damals schlicht nicht. H&#246;chstens Scham &#8211; f&#252;r die falsche Art des Reisens.</p><h2>Wir reisten mit Bildungsdrang. Wirkt heute fast komisch</h2><p class="p1">Sp&#22</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 11:40:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Katharina Schmitz</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Was steckt hinter dem akademischen Hype um den DDR-Philosophen Wolfgang Heise?]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/msuckow/was-interessiert-junge-forschende-heute-am-ddr-philosophen-wolfgang-heise</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/msuckow/was-interessiert-junge-forschende-heute-am-ddr-philosophen-wolfgang-heise</link>
        <description><![CDATA[<strong>Habermas bedauerte, ihn nicht gelesen zu haben. Heiner Müller fand, er sei der einzige DDR-Philosoph, der es wert sei, nicht vergessen zu werden. Was begeistert junge Akademiker:innen an dem DDR-Philosophen? Eine Tagung gibt Antworten</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/msuckow/was-interessiert-junge-forschende-heute-am-ddr-philosophen-wolfgang-heise/@@images/image-1000-853a1d0fdc58d4c5c41b4bea2c27c77a.jpeg" alt="Was steckt hinter dem akademischen Hype um den DDR-Philosophen Wolfgang Heise?" title="Was steckt hinter dem akademischen Hype um den DDR-Philosophen Wolfgang Heise?" height="562" width="1000" /></figure><p>Ein blaues Linolschnitt-Portr&#228;t von Wolfgang Heise ziert das Plakat der &#8222;<a href="https://lfbrecht.de/event/historisch-kritische-perspektiven-auf-werk-und-wirken-von-wolfgang-heise-tag-1/" target="_blank" rel="noopener">Wolfgang-Heise-Tagung</a>&#8220; im Literaturforum des Brechthauses. Das Motiv erinnert mich sofort an eine Stabpuppe mit bl&#228;ulich-wei&#223;em Haar aus dem Jahr 1983. Bei einem Fest der Sektion &#196;sthetik und Kunstwissenschaften der Humboldt-Uni trat diese Puppe damals im ehemaligen Knaack-Klub an der Ostberliner Greifswalder Stra&#223;e auf.</p><p>Es war eine gelungene Parodie auf Heise, der selbst im Publikum sa&#223;: Auf der B&#252;hne agierte ein faltiges Pappmach&#233;gesicht mit einem markanten, leicht bl&#228;ulich-wei&#223;en Schopf. Die Dozentinnen und Dozenten wurden an diesem Abend geh&#246;rig auf die Schippe genommen &#8211; und Heise am&#252;sierte sich sichtlich am meisten.</p><h2>Die Ironie, wie die P</h2><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Suckow</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Tierisch | Heike Geißler versucht, einen Widerstandsklassiker zum Leben zu erwecken. Und scheitert]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Wenn Michael Kohlhaas eine Frau wäre, würde sie stinken? Das fragt sich die Schriftstellerin Heike Geißler in ihrem neuen Roman Michaela Kohlhaas. Unser Kritiker findet: Das ist ein fader Prosakuchen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/bjoern-hayer/michael-kohlhaas-widerstand-im-neuen-roman-von-heike-geissler-fader-prosakuchen/@@images/image-1000-94c148f0f8c445dde1252c1c8c0cd4ea.jpeg" alt="Heike Geißler versucht, einen Widerstandsklassiker zum Leben zu erwecken. Und scheitert" title="Heike Geißler versucht, einen Widerstandsklassiker zum Leben zu erwecken. Und scheitert" height="562" width="1000" /></figure><p>Als Nachbar m&#246;chte man ihn nicht haben. Und doch br&#228;uchte es in diesen Tagen ein wenig seiner Beharrlichkeit und Unerschrockenheit. Ja, so ein Michael Kohlhaas, wie ihn <a href="/autoren/eva-marburg/der-frauentag-im-theater-marquise-von-o-und-sehr-viel-wut-und-keine-maenner" rel="noopener">Heinrich von Kleist</a> in seiner gleichnamigen Novelle von 1810 entwarf, k&#246;nnte gewiss einer Politik die Stirn bieten, die seit Langem die weiter auseinanderklaffende Schere zwischen arm und reich ignoriert.</p><p>Denn letztlich ging es diesem &#8222;rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit&#8220; urspr&#252;nglich einmal um Gerechtigkeit. Nachdem der Rossh&#228;ndler um seine Pferde betrogen wird, trommelt er ein ganzes Heer zusammen, um damit gegen den Junker von Tronka zu Felde zu ziehen. Ein klarer Fall von &#220;berkompensation, wenn auch zumindest anfangs aus berechtigten Motiven heraus</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 18:14:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Björn Hayer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ostrock | Silly, Keimzeit, Gundermann – Warum diese 5 Ostrock-Songs heute noch groß sind]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Sie haben von den „Zeichen der Zeit“ gesungen, von Langeweile, Lederjacken und Abschied. Mal laut, mal leise. Manche Songs von ostdeutschen Künstlern entdeckte unsere Autorin erst nach der Wende, andere kannte und spielte sie schon als Kind</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/silly-keimzeit-gundermann-warum-diese-5-ostrock-songs-heute-noch-gross-sind/@@images/image-1000-e8c3da9840ae08cc49b3d6690a8918be.jpeg" alt="Silly, Keimzeit, Gundermann – Warum diese 5 Ostrock-Songs heute noch groß sind" title="Silly, Keimzeit, Gundermann – Warum diese 5 Ostrock-Songs heute noch groß sind" height="562" width="1000" /></figure><h2>Keimzeit: &#8222;Die Schlauen ins Parlament&#8220;</h2><p>Lange Haare, Jesuslatschen, Unterhemd und Jeansjacke, so stand Norbert Leisegang in den 1990er Jahren auf der B&#252;hne. Keimzeit wollte nie eine Ostband sein. &#8222;Wir sind eine Brandenburger Truppe&#8220;, hat Leisegang mir mal <a href="/autoren/maxi-leinkauf/201eich-fuhr-einfach-los201c" rel="noopener">gesagt</a>. Sie haben auch im Westen treue Fans. Aber manche Songs von Keimzeit schienen die Lage nach dem Mauerfall widerzuspiegeln. <em>Irrenhaus</em>,das 1990 erschienen ist</p><p>&#8222;Du erinnerst mich an diesen Zeitungsburschen / Aus Boston oder New York, der sagte / Lieber geh ich vor die Hunde / Als dass ich von euch mir irgendwas borg&#8220;. Man konnte dieses Lied auf den Zustand der Nachwende beziehen, musste aber nicht. &#8222;Irre ins Irrenhaus / Die Schlauen ins Parlament / Selber schuld daran / Wer die Zeichen der Z</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 17:36:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Maxi Leinkauf</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Eltern entscheiden, wann Schulferien starten? Das könnte der Helikopter-Fraktion so passen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Unterricht findet vor den großen Ferien ohnehin kaum mehr statt – also können Kinder doch in den Urlaub abzischen, wann das in die Planung ihrer Eltern passt: Diese spalterische Idee findet gut, wer sich Urlaub überhaupt noch leisten kann</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/katharina-schmitz/bei-schulferien-mehr-flexibilitaet-ein-einwand-gegen-individuelle-regelungen/@@images/image-1000-4d120aa01ef4c7a8210376c0c9159156.jpeg" alt="Eltern entscheiden, wann Schulferien starten? Das könnte der Helikopter-Fraktion so passen" title="Eltern entscheiden, wann Schulferien starten? Das könnte der Helikopter-Fraktion so passen" height="562" width="1000" /></figure><p>Familien sollten flexibler entscheiden k&#246;nnen, wann f&#252;r sie die Ferien beginnen. So lautet der Vorschlag. Die Idee dahinter ist nachvollziehbar: <a href="/autoren/konstantin-nowotny/sommerurlaub-2022-pleite-unter-palmen" target="_blank" rel="noopener">Urlaub in der Hauptsaison</a> ist f&#252;r viele Familien kaum noch bezahlbar. Wer ein paar Tage fr&#252;her fahren oder sp&#228;ter zur&#252;ckkommen k&#246;nnte, h&#228;tte bessere Chancen auf g&#252;nstigere Angebote.</p><p>Das Problem <a href="/autoren/saskia-hoedl/ferien-selbst-bestimmen-warum-schule-familien-mehr-freiheit-geben-muss" rel="noopener">hat Saskia H&#246;dl im <em>Freitag</em> also v&#246;llig richtig beschrieben</a>. Trotzdem folgen ihre L&#246;sungsvorschl&#228;ge gerade der kapitalistischen Logik, von der wir doch alle ein paar Wochen im Jahr beurlaubt werden wollen.</p><p>Sie verweist darauf, dass in den letzten Tagen vor den Ferien in der Schule ohnehin nicht mehr viel passiert. Das stimmt. Die Noten stehen fest, die Zeugnisse sind geschrieben. Wer Kinder hat, </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 15:53:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Katharina Schmitz</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Netflix-Doku über Kylie Minogue: „Ich bin kein singender Wellensittich“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Uns beschäftigt neben einer Doku über Kylie Minogue vor allem die Frage von emotionaler Reife bei Kindern. Aber auch, ob man übergriffige Szenen aus Kinofilmen schneiden sollte</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/maxi-leinkauf/netflix-doku-ueber-kylie-minogue-ich-bin-kein-singender-wellensittich/@@images/image-1000-8455bd4c306a3a6e70ef551407bf7521.jpeg" alt="Netflix-Doku über Kylie Minogue: „Ich bin kein singender Wellensittich“" title="Netflix-Doku über Kylie Minogue: „Ich bin kein singender Wellensittich“" height="562" width="1000" /></figure><p><strong>Hallo,</strong></p><p>anl&#228;sslich des <a href="/autoren/marlen-hobrack/kindertag-nie-gehoert-dann-muss-das-wohl-ein-ostding-sein?utm_content=DF26040&amp;utm_source=brevo&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=DailyNewsletter&amp;utm_id=1967" target="_blank" rel="noopener">Kindertags</a> &#8212; den die Lehrerinnen aus den &#246;stlichen Bundesl&#228;ndern nat&#252;rlich noch aus ihrer Kindheit kannten &#8212; veranstaltete die Schule meiner Kinder ein Sommerfest. Es gab hausgemachte Limonade, eine Popcorn-Maschine und Bratwurst vom Grill. In seiner Ansprache gedachte der Schulleiter einer Kollegin, die im ganzen Kollegium sehr gesch&#228;tzt worden war und das Leben geliebt hatte, nun aber einer schweren Krankheit erlegen war. Danach hielt die Gemeinschaft eine Schweigeminute inne.</p><div id="article-infobox" class="bc-infobox bc-infobox__editor bc-infobox--articleInfo bc-infobox--articleInfo-0" data-idx="0"><h2>Newsletter <em>Endlich Freitag</em></h2><div id="placeholder-image-5" class="pts-article-image" data-id="newsletter-cover">Placeholder image-5</div><p>Sie lesen <em>Endlich Freitag! &#8211;</em> der Blick auf den Tag &#8211; direkt aus der Freitag-Redaktion. Sie k&#246;nnen <em>Endlich Freitag!</em> auch als Newsletter abonnieren. <a href="/newsletter" rel="noopener"><strong>Hier</strong></a> k&#246;nnen Sie sich registrieren</p></div><p>Mich hat es </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 10:34:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Maxi Leinkauf</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ferien für alle? Warum das Schulsystem Familien im Stich lässt]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Erschöpfte Kinder, zu wenig Urlaubstage, explodierende Ferienpreise: Für viele Familien ist gemeinsame Erholungszeit kein Selbstverständnis, sondern ein Kraftakt. Das ließe sich ändern, durch Veränderungen im Schulsystem</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/saskia-hoedl/ferien-selbst-bestimmen-warum-schule-familien-mehr-freiheit-geben-muss/@@images/image-1000-75b89e785cc9323edc5154375c6c826b.jpeg" alt="Ferien für alle? Warum das Schulsystem Familien im Stich lässt" title="Ferien für alle? Warum das Schulsystem Familien im Stich lässt" height="562" width="1000" /></figure><p class="p1">Die letzte Schulwoche vor den Ferien hat eine eigene, fast nostalgische Qualit&#228;t. Der L&#228;rm des Schulalltags ebbt ab, Deadlines und Klassenarbeiten geh&#246;ren der Vergangenheit an, und in den Fluren liegt eine kollektive Vorfreude auf die wohlverdienten freien Tage in der Luft.</p><p class="p1">Wer in den 90ern zur Schule ging, kennt das Ritual: Ein klobiger R&#246;hrenfernseher wurde auf einem quietschenden Rollwagen ins Klassenzimmer man&#246;vriert, haarscharf am T&#252;rrahmen vorbei. Im Programm: Mr. Bean oder irgendein Kinderfilm &#8211; wobei der Inhalt kaum eine Rolle spielte. Alles war besser als weitere neunzig Minuten Frontalunterricht. Die K&#246;pfe der Kinder versanken in gefalteten Pullovern, irgendwo schnarchte jemand leise vor sich hin. Die Luft im Klassenzimmer war l&#228;ngst v</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 10:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Saskia Hödl</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Tech-Start-ups wittern in der Menopause einen Milliardenmarkt]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/informationsluecke-menopause-die-tech-branche-wittert-ein-milliarden-geschaeft</link>
        <description><![CDATA[<strong>Ein Armband gegen Hitzewallungen, ein Ring für besseren Schlaf: Wearables für Frauen in den Wechseljahren sind gefragt wie nie. Aber kommt der Goldrausch in der Tech-Branche wirklich den Frauen zugute?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/informationsluecke-menopause-die-tech-branche-wittert-ein-milliarden-geschaeft/@@images/image-1000-62d76cb05e0f93cb943b5c1f362de7f0.jpeg" alt="Tech-Start-ups wittern in der Menopause einen Milliardenmarkt" title="Tech-Start-ups wittern in der Menopause einen Milliardenmarkt" height="562" width="1000" /></figure><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Ob Herzschlag, Schlafqualit&#228;t oder Schrittzahl &#8211; Wearables messen heute nahezu alles, was im K&#246;rper vorgeht. Jetzt r&#252;ckt eine Gruppe in den Fokus der Technologiebranche, die lange au&#223;en vor blieb: Frauen, die die Wechseljahre durchleben.</p><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Konkret bedeutet das etwa ein Armband, das Hitzewallungen automatisch erkennt und mit K&#252;hlung reagiert &#8211; eines von vielen Produkten, die derzeit auf diesen Markt dr&#228;ngen. Apps liefern Ern&#228;hrungstipps, Sensoren tracken Hormone und Temperatur. Dass dieser Markt erst jetzt entsteht, hat nach Ansicht von Experten einen einfachen Grund: Das gesellschaftliche Schweigen rund um die Menopause beginnt zu brechen.</p><h2>An Investoren f&#252;r Menopause-Tech mangelt es nicht</h2><p>W&#228;hrend manche davor warnen, dass der Boom des Men</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 10:15:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Sarah Marsh</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[„Emotional unreife Eltern“: Ist das nur ein Trend oder ein hilfreiches Konzept?]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/emotional-unreife-erwachsene-wenn-sich-eltern-wie-zehnjaehrige-benehmen</link>
        <description><![CDATA[<strong>Lindsay Gibsons Buch „Emotional unreife Eltern" hat Millionen bewegt – und einen Begriff geprägt, der im Netz ein Eigenleben führt. Aber was steckt wirklich dahinter, und wo liegen die Grenzen solcher Diagnosen?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/emotional-unreife-erwachsene-wenn-sich-eltern-wie-zehnjaehrige-benehmen/@@images/image-1000-984d88ee91cbf765ae4e53ef38bbe218.jpeg" alt="„Emotional unreife Eltern“: Ist das nur ein Trend oder ein hilfreiches Konzept?" title="„Emotional unreife Eltern“: Ist das nur ein Trend oder ein hilfreiches Konzept?" height="562" width="1000" /></figure><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Eigentlich sollten Erwachsene ihren Kindern etwas voraus haben &#8211; zumindest wenn es darum geht, mit Druck umzugehen, Streit zu schlichten oder die eigenen Gef&#252;hle in Worte zu fassen. Doch die Psychotherapeutin Lindsay Gibson stellt in ihrem Buch <a href="https://www.penguin.de/buecher/lindsay-c-gibson-emotional-unreife-eltern/buch/9783424632699" target="_blank" rel="noopener"><em>Emotional unreife Eltern</em></a> genau diese Annahme infrage.</p><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Was, wenn es Kinder gibt, die binnen weniger Jahre emotional reifer werden als ihre Eltern &#8211; Menschen, die ihnen um Jahrzehnte voraus sind? Diese Frage zieht sich durch Gibsons Werk wie ein roter Faden. Nach 35 Jahren klinischer Arbeit und unz&#228;hligen Gespr&#228;chen mit Klienten ist sie &#252;berzeugt: Hinter vielen zerr&#252;tteten Familien steckt nicht B&#246;swilligkeit, sondern emotionale Unreife &#8211; auf Seiten der Eltern.</p><p>Diese Elternteile scheuen sich vor ihren Gef&#</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 10:05:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Shayla Love</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[„Bin ich emotional unreif?“ Wie wir Fehler bei unseren Kindern wieder gutmachen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Viele Eltern kopieren unbewusst das Verhalten ihrer eigenen Eltern. Psychologin Lindsay C. Gibson erklärt, wie man den Kreislauf der emotionalen Unreife durchbricht und warum es für eine Entschuldigung nie zu spät ist</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/erziehung-wie-kinder-emotionale-reife-lernen-und-warum-es-nie-zu-spaet-dafuer-ist/@@images/image-1000-f1981a72de229d724e6c44249df1c987.jpeg" alt="„Bin ich emotional unreif?“ Wie wir Fehler bei unseren Kindern wieder gutmachen" title="„Bin ich emotional unreif?“ Wie wir Fehler bei unseren Kindern wieder gutmachen" height="562" width="1000" /></figure><p>W&#228;hrend der Corona-Pandemie avancierte ein eigentlich unauff&#228;lliger Ratgeber zum viralen <a href="https://www.instagram.com/p/CuHtSrkPdBV/?img_index=4" rel="noopener">Social-Media-Hit</a>: <em>Adult Children of Emotionally Immature Parents</em> (auf Deutsch: <em>Als Kind emotional unreifer Eltern Heilung finden</em>). Obwohl das Buch damals schon f&#252;nf Jahre alt war, l&#246;ste der Lockdown-Schnitt im Jahr 2020 eine kollektive Reflexionswelle aus.</p><p>Millionen Menschen<a href="https://www.reddit.com/r/emotionalneglect/comments/1cbuks8/whats_your_view_on_the_book_adult_children_of/" rel="noopener"> blickten auf ihre Kindheit zur&#252;ck und erkannten sich wieder</a> &#8211; aufgewachsen bei Eltern, die egozentrisch, unnahbar, kalt oder unberechenbar waren. Die gewagte These der Autorin Lindsay C. Gibson: Solche Eltern sind auf dem psychologischen Entwicklungsstand eines Vorschulkindes stehengeblieben und wurden von ihren eigenen Kindern emotional l&#228;ngst &#252;berholt.</p><h2>Mangelt es uns selbst an Reife? </h2><p>Gibsons</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 07:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Emine Saner</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Schluss mit Swipen! Warum ich Männer jetzt selbst anspreche (und versage)]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Tinder, Bumble, Hinge – und am Ende doch wieder enttäuscht. Was wäre, wenn wir einfach wieder im echten Leben flirten würden? Ein Selbstversuch mit Herzrasen, Panik und einer wichtigen Erkenntnis übers Dating</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/noelle-konate/tinder-ist-out-warum-ich-maenner-jetzt-selbst-anspreche-und-versage/@@images/image-1000-83a9524359ee35ae203f01e6929eeb9b.gif" alt="Schluss mit Swipen! Warum ich Männer jetzt selbst anspreche (und versage)" title="Schluss mit Swipen! Warum ich Männer jetzt selbst anspreche (und versage)" height="562" width="1000" /></figure><p class="p1">&#8222;Vielleicht ist er auch an diesem Samstag da?&#8220;, dachte ich bereits auf dem Weg zu einem Kaffeetreffen mit einer Freundin. Gemeint war der Mann, der wie ich h&#228;ufig wochenends im Hinterraum eines Caf&#233;s sitzt und am Laptop arbeitet. Schon mehrfach hatte ich zu ihm hin&#252;bergesehen. Und ich meine, auch er sah manchmal in meine Richtung. Falls er da sein sollte, so nahm ich es mir fest vor, w&#252;rde ich ihn heute ansprechen.</p><p class="p1">Doch zun&#228;chst tranken meine Freundin und ich Cappuccino, quatschten &#252;ber die Arbeit und genossen die Sonne auf der Haut. Nachdem wir uns verabschiedet hatten, wagte ich noch einen Gang zum WC. Nicht, ohne einmal durch den Hinterraum zu sp&#228;hen. Und tats&#228;chlich, da sa&#223; er. Der Tag war gekommen. Doch was sollte ich nun sagen, </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 06:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Noelle Konate</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Performance | Wie die Pionierin und Soundkünstlerin Christina Kubisch aus Kupfer ein Kunstwerk macht]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wie-soundkuenstlerin-christina-kubisch-aus-kupfer-ein-kunstwerk-macht</link>
        <description><![CDATA[<strong>Christina Kubisch arbeitet mit Sounds, Video, Ton und Installationen und ist eine Pionierin in der Kunstszene. Eine Schau in Aachen widmet sich den 50 Jahren ihres Schaffens</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wie-soundkuenstlerin-christina-kubisch-aus-kupfer-ein-kunstwerk-macht/@@images/image-1000-5d574de310be13a0e484f054939aa91b.jpeg" alt="Wie die Pionierin und Soundkünstlerin Christina Kubisch aus Kupfer ein Kunstwerk macht" title="Wie die Pionierin und Soundkünstlerin Christina Kubisch aus Kupfer ein Kunstwerk macht" height="562" width="1000" /></figure><p>&#8222;Kupfer ist eine sehr schmutzige Angelegenheit.&#8220; <a href="https://christinakubisch.de/" rel="noopener">Christina Kubisch</a> weist in Richtung einer LED-Anzeigetafel, auf der sich exotisch klingende Ortsnamen abwechseln: Escondida, Grasberg, Collahuasi. Unbekannte Pl&#228;tze, die au&#223;erhalb unseres Bewusstseins eine Existenz in der globalen Abgeschiedenheit fristen, die nicht in den Nachrichten auftauchen. Dabei s&#228;he die Welt ohne diese Orte deutlich anders aus.</p><p>Auf dem Screen sieht man eine Liste der gr&#246;&#223;ten Kupferminen unseres Planeten, gigantisch in ihren Ausma&#223;en; Escondida allein ist so gro&#223; wie die Insel Manhattan. Sie liegen in Chile, Indonesien oder Peru und vergiften dort die Bev&#246;lkerung mit Arsen und Selen im Grundwasser. Dies scheint der Preis f&#252;r unsere Mobiltelefone, Flatscreen-TVs u</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 05:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Lars Fleischmann</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Deutschquote im Radio: Warum Voigt und Schulze an der Realität vorbeiregieren]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Mehr deutschsprachige Musik im Radio, fordern die Ministerpräsidenten Mario Voigt und Sven Schulze. Diese Art von Vorstoß ist nicht neu. Homogenität vor Vielfalt zu setzen, ignoriert aber Realitäten, auch in Sachsen-Anhalt und Thüringen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/deutschquote-im-radio-warum-voigt-und-schulze-an-der-realitaet-vorbeiregieren/@@images/image-1000-6db09df044302da203ecd2dfc61601eb.jpeg" alt="Deutschquote im Radio: Warum Voigt und Schulze an der Realität vorbeiregieren" title="Deutschquote im Radio: Warum Voigt und Schulze an der Realität vorbeiregieren" height="562" width="1000" /></figure><p>In einem Gastbeitrag der <em>Welt</em>, der mithilfe von KI erstellt wurde,haben Mario Voigt und Sven Schulze (beide CDU), die Ministerpr&#228;sidenten von Th&#252;ringen und Sachsen-Anhalt gefordert, dass mehr <a href="https://www.welt.de/debatte/article6a17f9f2fc909a07c214439f/nur-3-prozent-deutschsprachige-musik-im-radio-wir-brauchen-mehr-raum-fuer-deutsche-stimmen.html" rel="noopener">deutschsprachige Musik in Radios gespielt werden soll</a>. Die Debatte ist nicht nur alt, aus der Zeit gefallen und ein schlechter Wahlkampf-Stunt, sie geht auch vollkommen an der Realit&#228;t der realen Zusammensetzung der Bev&#246;lkerung ihrer Bundesl&#228;nder vorbei.</p><p>Voigt und Schulze sind beide Ende 40, das hei&#223;t, sie haben die Debatten, die sie selbst gerade wieder ansto&#223;en wollen, auch schon alle mindestens einmal selbst miterlebt. Immer wieder wurde die Deutschmusik-Quote diskutiert &#8211; ich selbst erinnere mich an Heinz Rudolf Kunze, der &#246;ffentlich sein ganzes Herz an</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 18:48:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Daniel Kubiak</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Diverser, performativer, internationaler: Wie Lilienthal die Volksbühne umkrempelt]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Queerfeminismus statt Castorf-Erbe? Lilienthal bricht mit der Tradition der Volksbühne – und knüpft doch daran an. Ein Programm, das tektonische Verschiebungen verspricht</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/elena-philipp/volksbuehne-wird-zum-volksbad-was-der-neue-intendant-matthias-lilienthal-vorhat/@@images/image-1000-f78ef2ff5c66cf52dc419096bcc10133.jpeg" alt="Diverser, performativer, internationaler: Wie Lilienthal die Volksbühne umkrempelt" title="Diverser, performativer, internationaler: Wie Lilienthal die Volksbühne umkrempelt" height="562" width="1000" /></figure><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Im Rahmen einer Pressekonferenz stellt der designierte Volksb&#252;hnen-Intendant Matthias Lilienthal gemeinsam mit K&#252;nstler*innen das Programm der ersten gemeinsamen Spielzeit vor schmucker Kulisse vor. Schauplatz ist der Prater, die Au&#223;enspielst&#228;tte der Volksb&#252;hne am Rosa-Luxemburg-Platz auf der Kastanienallee in Prenzlauer Berg &#8211; direkt neben einem Biergarten, frisch saniert nach langer Pause.</p><p>14 Jahre lang war das Geb&#228;ude f&#252;r den Spielbetrieb gesperrt. Dabei tr&#228;gt es ein gewichtiges St&#252;ck Theatergeschichte in sich: Ab 2004 entwickelte Ren&#233; Pollesch, der 2024 verstorbene Autor-Regisseur und sp&#228;tere Volksb&#252;hnen-Intendant, hier seine legend&#228;re <a href="https://www.deutschlandfunk.de/1000-daemonen-wuenschen-dir-den-tod-100.html" target="_blank" rel="noopener"><em>Prater-Saga</em> &#252;ber Stadt und Kapitalismus</a>, zu einer Zeit, als Prenzlauer Berg n</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 18:13:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Elena Philipp</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Die Wenders-Kinski-Debatte wirkt nach und Four Seasons bricht mit Macho-Klischees]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Aufregung um Wim Wenders, Nastassja Kinski und die eine Szene enthüllt Widersprüchliches, nicht zuletzt bei uns Zuschauern. Was Marilyn Monroes berühmter U-Bahnschacht-Auftritt damit zu tun hat. Der „Freitag“-Blick auf den Tag</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/die-wenders-kinski-debatte-wirkt-nach-four-seasons-bricht-mit-macho-klischees/@@images/image-1000-c2d1eb6f8b3275148a87efe954989dc5.jpeg" alt="Die Wenders-Kinski-Debatte wirkt nach und Four Seasons bricht mit Macho-Klischees" title="Die Wenders-Kinski-Debatte wirkt nach und Four Seasons bricht mit Macho-Klischees" height="562" width="1000" /></figure><p><strong>Hallo,</strong></p><p>wie das immer so ist: Gerade setzt man mit dem Schreiben &#252;ber das eine an, dann schaut man in die Medien und alle regen sich &#252;ber das andere auf. Schweren Herzens und mit dem Gef&#252;hl blasierter Vorab&#252;bers&#228;ttigung wendete ich mich schlie&#223;lich doch dem <a href="https://6juav.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG13E9Fmtap6onXR6X8V/9BRnakuZpF6F" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Thema Wim Wenders, Nastassja Kinski und der Nacktszene</a> zu. </p><p class="default">Zuerst schien mir nichts daran wirklich neu, deshalb ja die Vorab&#252;bers&#228;ttigung. Aber dann, und darin liegt ein weithin untersch&#228;tzter Wert der viel gescholtenen Sozialen Medien, entdeckte ich unter den vielen Reaktionen doch auch fremde, noch nicht ausgetretene Aspekte. </p><p class="default">Bei der Aufregung um Wenders Filmpreisrede geht einiges durcheinander, das hat <a href="https://6juav.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG7ugI4k4kyaucqB4pil/gtaQoDh7GmdX" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jenni Zylka</a> f&#252;r den <em>Freitag</em> treffend dargelegt. Die Debatte darum, wie man mit &#8222</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 18:08:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Barbara Schweizerhof</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ausgebeutet im Niedriglohnsektor: Das Kino-Drama „Ich verstehe Ihren Unmut“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>In „Ich verstehe Ihren Unmut“ wirft Regisseur Kilian Armando Friedrich einen ebenso realitätsnahen wie schonungslosen Blick auf die Reinigungsbranche und macht deren zermürbende Arbeitsbedingungen spürbar</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/dobrila-kontic/film-ueber-den-arbeitsdruck-im-niedriglohnsektor-ich-verstehe-ihren-unmut/@@images/image-1000-d0daefc78d4e75621f38511484f65903.jpeg" alt="Ausgebeutet im Niedriglohnsektor: Das Kino-Drama „Ich verstehe Ihren Unmut“" title="Ausgebeutet im Niedriglohnsektor: Das Kino-Drama „Ich verstehe Ihren Unmut“" height="562" width="1000" /></figure><p>Keine emotionssteuernde Musik untermalt Heikes (Sabine Thalau) gehetzten Gang durch ein Kaufhaus &#8211; stattdessen breitet sich ein Klangteppich aus dem Summen und Dr&#246;hnen von Bohnermaschinen und Staubsaugern aus, &#252;ber dem die angestrengte Atmung der &#228;lteren Frau deutlich vernehmbar ist. Als Objektleiterin einer Geb&#228;udereinigungsfirma bellt sie den Putzkr&#228;ften Anweisungen entgegen, weist schroff auf M&#228;ngel hin und nimmt sich kaum Zeit, einer Kollegin zum Geburtstag zu gratulieren.</p><p>Sonderlich sympathisch wirkt Heike dabei nicht, aber ein Urteil kann man kaum f&#228;llen, bis man das Ausma&#223; ihrer &#220;berlastung erfasst: Ihr Alltag ist ein kr&#228;ftezehrender, psychischer und physischer Marathon ohne echte Erholungsphasen. Sogar w&#228;hrend der Fahrten </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 17:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Dobrila Kontic</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Wenders und Kinski: Unrecht wird nicht zu Recht, nur weil es „eine andere Zeit“ war]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Kontroverse um Wim Wenders und Nastassja Kinski vermengt zwei ganz unterschiedliche Themen: Was machen wir mit problematisch gewordener Kunst? Und: Was uns heute als Übergriff erscheint, war es auch schon damals</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/jenni-zylka/nastassja-kinski-wim-wenders-und-die-nacktszene-schneiden-oder-aussitzen/@@images/image-1000-b7671f138ca9705ae8eff56b82646f78.jpeg" alt="Wenders und Kinski: Unrecht wird nicht zu Recht, nur weil es „eine andere Zeit“ war" title="Wenders und Kinski: Unrecht wird nicht zu Recht, nur weil es „eine andere Zeit“ war" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Schauspielerin Nastassja Kinski m&#246;chte, dass eine Szene von ihr, die sie als 13-J&#228;hrige halbnackt zeigt, aus einem Film von Wim Wenders entfernt wird. Beim Deutschen Filmpreis in Berlin griff der Regisseur die Debatte <a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/kinski-wenders-wie-der-junge-deutsche-film-vor-50-jahren-tickte-100.html" rel="noopener">in einer viel beachteten Rede</a>. Er leitete die Frage direkt an die Filmbranche und die &#214;ffentlichkeit weiter, wie k&#252;nftig auf solche im Nachhinein gestellten Forderungen reagiert werden soll.</p><p>Dass er diese Frage und sich damit der Diskussion stellt, ist gut. Es mag zwar mit der medialen Aufmerksamkeit zusammenh&#228;ngen, <a href="https://www.spiegel.de/kultur/kino/nastassja-kinski-und-wim-wenders-streit-ueber-falsche-bewegung-sie-war-13-er-filmte-sie-halb-nackt-a-5a2e40d8-df13-439c-8de6-52c8c4203b60" rel="noopener">die vorab durch Kinskis Bem&#252;hungen</a> generiert wurde, ebenso d&#252;rfte <a href="/autoren/the-guardian/die-autorin-arundhati-roy-sagt-wegen-wim-wenders-aussagen-berlinale-besuch-ab" rel="noopener">Wenders&#8216; Erfahrung mit seinen viral gegangenen Aussagen</a> auf der <a href="/autoren/barbara-schweizerhof/kritik-an-der-berlinale-macht-das-fordern-von-statements-ein-festival-politisch" rel="noopener">diesj&#228;hrigen Berlinale</a> eine Rolle gespielt haben. Aber immerhin hat er glaubhafte Zer</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 17:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jenni Zylka</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kontrolle | In der Teslokratie wappnen sich nervöse Kapitalisten gegen den kommenden Aufstand]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Silicon-Valley-Milliardär Peter Thiel findet Ökonomie und Demokratie unvereinbar. Elon Musk sieht das ähnlich. Ein neuer Sammelband nennt das Teslokratie. Und bietet schlüssige Alternativen, wie wir Kontrolle zurückgewinnen können</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/michael-jaeger/teslokratie-von-peter-thiel-und-elon-musk-und-wie-wir-kontrolle-bekommen/@@images/image-1000-6b7fa30ed6c73ac48bf2893a64b462d2.jpeg" alt="In der Teslokratie wappnen sich nervöse Kapitalisten gegen den kommenden Aufstand" title="In der Teslokratie wappnen sich nervöse Kapitalisten gegen den kommenden Aufstand" height="562" width="1000" /></figure><p>Teslokratie meint nat&#252;rlich auch die <a href="/autoren/nina-scholz/tesla-in-gruenheide-haelt-deutsche-tarifpartnerschaft-musk-kapitalismus-stand" rel="noopener">Tesla-Fabrik in Gr&#252;nheide</a>. Dieser Sammelband stellt sie &#252;berzeugend auf eine Stufe mit Henry Fords Flie&#223;band-Fabrik, wo einst der &#8222;Fordismus&#8220; seinen Siegeszug antrat, ein eigenes &#8222;Akkumulationsregime&#8220; innerhalb der kapitalistischen Produktionsweise. Tats&#228;chlich scheint auch <a href="/autoren/nina-scholz/tesla-in-gruenheide-ig-metall-verliert-betriebsratswahl-was-ging-schief" rel="noopener">Tesla</a> f&#252;r einen neuen &#8222;Regulationsmodus&#8220; an der Schnittstelle von materieller Produktion, staatlicher Herrschaft und ideologischen Denkformen zu stehen.</p><p>Teslokratie statt Demokratie: Wie Teslas Gigafactory an Recht und Gesetz vorbei durchgesetzt wurde, in der wasserarmen Gr&#252;nheide, wo es nicht h&#228;tte geschehen d&#252;rfen, ist in dem Sammelband gut dokumentiert. Man k&#246;nnte sagen, wir haben da schon ein St&</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Jäger</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Schubladen | Wie tickt die 4. Generation Ost? So richtig zuhören will ihr niemand]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Junge Ostdeutsche wollen über Identität, Herkunft und Gegenwart sprechen. Doch in Debatten über Ost und West dominieren häufig die Erfahrungen und Verletzungen der Älteren</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/aron-boks/wie-tickt-die-4-generation-ost-so-richtig-zuhoeren-will-ihr-niemand/@@images/image-1000-882a25d7dcc1163b659037e3cb4d3808.jpeg" alt="Wie tickt die 4. Generation Ost? So richtig zuhören will ihr niemand" title="Wie tickt die 4. Generation Ost? So richtig zuhören will ihr niemand" height="562" width="1000" /></figure><p>Wir befinden uns im Raum, in dem die DDR gegr&#252;ndet wurde und in dem vor fast 65 Jahren &#252;ber den Bau der Berliner Mauer gelogen wurde. Jetzt findet hier die Abschlussveranstaltung eines Social-Media-Projekts mit dem Titel <em>Wir in Ost und West</em> statt, das sich explizit auf die Perspektive der Gen Z konzentriert. In einem Video kl&#228;ren zwei junge Frauen &#252;ber die Hintergr&#252;nde von Bananenwitz- und Wessi-Klischees auf. &#8222;Wisst ihr, was gegen Vorurteile hilft?&#8220;, fragt die eine. &#8222;Miteinander reden! Nicht &#252;bereinander!&#8220;</p><p>Darum soll es heute gehen.</p><p>Auf dem Podium sitzen drei Expert:innen aus unterschiedlichen Generationen: die Leipziger B&#252;rgerrechtlerin Gesine Oltmanns, die 1986 in Th&#252;ringen geborene Geschichtsdidaktikerin Kathrin Klausmeier u</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Aron Boks</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Glauben & Verzweifeln | Was wollen Peter Thiel und Alexander Dugin mit dem biblischen Motiv des Katechon?]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/was-wollen-peter-thiel-und-alexander-dugin-mit-biblischen-motiv-des-katechon</link>
        <description><![CDATA[<strong>Ein hilfreiches Handbuch zum Verständnis des nahenden Weltbürgerkriegs: Der Historiker Volker Weiß entschlüsselt, warum Ultranationalisten gerade westliche Lebensweise und Liberalismus zu Ausgeburten des Antichristen erklären</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/was-wollen-peter-thiel-und-alexander-dugin-mit-biblischen-motiv-des-katechon/@@images/image-1000-5fd34b8c48782859665f102be7963b51.jpeg" alt="Was wollen Peter Thiel und Alexander Dugin mit dem biblischen Motiv des Katechon?" title="Was wollen Peter Thiel und Alexander Dugin mit dem biblischen Motiv des Katechon?" height="562" width="1000" /></figure><p>Mit den Bem&#252;hungen, der weltweiten Spektakelpolitik mit Abgekl&#228;rtheit zu begegnen, gingen zuletzt immer h&#228;ufiger starke Ersch&#246;pfungssymptome einher. So war den bizarren Attacken auf den Papst durch blo&#223;es Kopfsch&#252;tteln kaum noch beizukommen. Dabei war die Drohung, in theologischen Fragen lieber vorsichtig zu sein, weniger eine dreiste Anma&#223;ung gegen das katholische Oberhaupt, sondern offensichtlich der bittere Ernst der US-Regierung. Der Schl&#252;ssel zum Verst&#228;ndnis der Trump-Administration liegt denn auch in deren theologischen Pr&#228;missen.</p><p>In seinem just erschienenen Essay <em>Der Katechon. Zur Wiederkehr der politischen Theologie in der Gegenwart</em> (Klett-Cotta 2026, 128 S., 18 &#8364;) geht der Historiker Volker Wei&#223; den Spuren eines radikalis</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Harry Nutt</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Genosse Papst Leo? Wenn junge Menschen aus religiösen Gründen auf KI verzichten wollen]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/kallemorsa/sorry-chef-als-katholik-werde-ich-nach-leos-enzyklika-keine-ki-mehr-nutzen</link>
        <description><![CDATA[<strong>Papst Leo will KI-Systeme „entwaffnen" und wird dafür auf TikTok wie der Anführer eines Aufstands gefeiert. Warum seine Botschaft „der Mensch ist genug“ das beste Mittel gegen die Angst ist, von Maschinen ersetzt zu werden</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/kallemorsa/sorry-chef-als-katholik-werde-ich-nach-leos-enzyklika-keine-ki-mehr-nutzen/@@images/image-1000-48b9d0965ebd07f77b26eae4bbc444e2.jpeg" alt="Genosse Papst Leo? Wenn junge Menschen aus religiösen Gründen auf KI verzichten wollen" title="Genosse Papst Leo? Wenn junge Menschen aus religiösen Gründen auf KI verzichten wollen" height="562" width="1000" /></figure><p>&#8222;Du bist genug.&#8220; Auf Social Media kursiert der als &#8222;therapy-speak&#8220; verschriene Satz &#8222;you are enough&#8220;, in etlichen Memes als Satz, den M&#252;tter und vor allem V&#228;ter ihren Kindern viel zu selten sagen. Ausgerechnet Papst Leo trifft nun als &#8211; dem eigenen Anspruch nach &#8211; kollektiver Papa der Menschheit diesen wunden Punkt. Zumindest metaphorisch. <a href="/autoren/timofeldhaus/papst-leo-xiv-zitiert-gandalf-warum-man-seine-erste-enzyklika-lesen-sollte" rel="noopener">In seiner Enzyklika</a> fordert er n&#228;mlich nicht nur, dass k&#252;nstliche Intelligenz &#8222;entwaffnet&#8220; werden soll, sondern auch, die &#8222;Schw&#228;che des Menschen zu akzeptieren, ohne sie als einen Fehler zu betrachten, der korrigiert werden m&#252;sste.&#8220;</p><p>Es wird wohl kaum einen jungen Menschen geben, dem das nicht nahegeht. Denn wer sich als junger Mensch in Zeiten von KI auf </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 02 Jun 2026 17:32:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Carlos Hanke Barajas</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Krimi | Die kleine Faschistin von Jérôme Leroy: Ein Roman um identitäre Schlägertrupps]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/angelo-algieri/die-kleine-faschistin-von-jerome-leroy-ein-roman-um-identitaere-schlaegertrupps</guid>
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        <description><![CDATA[<strong>In diesem Krimi verschmelzen Realität und Fiktion. Mit bitterer Ironie, absurden Details und satirischer Schärfe beschreibt Jérôme Leroy die Taktiken von Donald Trump und europäischer Rechter. Ob diesmal jemand auf seine Warnungen hört?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/angelo-algieri/die-kleine-faschistin-von-jerome-leroy-ein-roman-um-identitaere-schlaegertrupps/@@images/image-1000-b2e455d31144737dd0c5a1b86ebe3269.jpeg" alt="Die kleine Faschistin von Jérôme Leroy: Ein Roman um identitäre Schlägertrupps" title="Die kleine Faschistin von Jérôme Leroy: Ein Roman um identitäre Schlägertrupps" height="562" width="1000" /></figure><p>Der franz&#246;sische Schriftsteller J&#233;r&#244;me Leroy, Jahrgang 1964, wurde in Deutschland 2017 mit seinem vielfach ausgezeichneten Kriminalroman <em>Der Block</em> einem gr&#246;&#223;eren Publikum bekannt. Darin schildert er in satirischer Zuspitzung die Mechanismen einer rechtsradikalen Partei. Auch in anderen Romanen thematisiert der in Rouen geborene Autor <a href="/autoren/the-guardian/studie-warnt-die-politische-mitte-normalisiert-rechtsextremismus-unbeabsichtigt" rel="noopener">Rechtsextremismus</a>, Terrorismus und die Ohnmacht des politischen Systems gegen&#252;ber diesen Ph&#228;nomenen.</p><p>Sein neuer Kriminalroman <em>Die kleine Faschistin</em> entwirft erneut ein Szenario politischer Zuspitzung. Die franz&#246;sische Republik erscheint zerr&#252;ttet: Demonstrationen, Streiks sowie Betriebsbesetzungen pr&#228;gen das Bild, die Polizei ist &#252;berfordert. Im Zentrum steht ein Pr&#228;sident, von vielen nur &#8222;der Ve</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 02 Jun 2026 16:35:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Angelo Algieri</dc:creator>
        
      </item>

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