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Als keiner sie wollte
Günter Lichtenstein besitzt die größte private Sammlung mitteldeutscher Nachkriegskunst. Wie kam es dazu?
Jüngstes Gericht und Soljanka
Der TV-Kritiker inszeniert sich als strafender Gott, der über schlechte Literatur urteilt. Dazu zählt seiner Meinung nach auch die feministische Literatur der DDR
VEB Vielseitig
Der Vater der Künstlerin Sung Tieu kam Ende der 1980er als Vertragsarbeiter in die DDR. Ihre Installation „Multiboy“ in Leipzig geht den Umständen von damals nach
Ein Einspruch
Michael Meyen beklagt die Abwicklung des Journalistik-Handwerks der DDR
Sie sah es voraus
Margarethe von Trotta drehte in der BRD einen Rosa-Luxemburg-Film, die DDR tat das nie – aus Gründen
Die Minderheit am Rande
Sinti und Roma kamen in der DDR offiziell nur in der Kunst vor. Zwei Bücher erinnern an Hass und Vorurteile
Liebevolle Panzer
Der Kunstverein Ost zeigt das gerade noch gerettete Lebenswerk von Jürgen Wittdorf. Es ist ein meisterhaftes Sammelsurium voller Zärtlichkeit und Homoerotik
EB | Umkämpfte Zone
Armin Petras bearbeitet zur Eröffnung der neuen Spielzeit am Staatstheater Cottbus den DDR-Aufarbeitungs-Roman von Ines Geipel
EB | Ein Begleiter durch die Zeiten
Der deutsche Schriftsteller starb im Alter von 93 Jahren in seinem brandenburgischen Wohnort Görsdorf
Pogo hinter Stacheldraht
Viel konnte man schon lesen über den Punk in der DDR. Nun kann man ihn endlich (wieder) hören
Zur Lage der Union
Die Agentur Ostkreuz setzt seit 1990 aufs Kollektiv. Jetzt blicken die Fotograf:innen gemeinsam auf Europa
„Die Lautesten sind nicht die Mehrheit“
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow spricht über seine westdeutsche Vergangenheit, die ostdeutsche Gegenwart und gesamtdeutsche Herausforderungen
„Wir sind hilflos“
Alles kommt über Nacht, so auch die D-Mark vor 30 Jahren in der DDR. Mit ihr kommen viele Roma und Sinti in Ostberlin an. Eine „Sonntag“-Reportage vom Juni 1990
Stasi-Kasperle
In „Oktobernacht“ lümmelt und grölt das Böse
Corona in der DDR
Angenommen, wir befänden uns im Jahr 1988, im Realsozialismus, und dann kommt eine Covid-19-Pandemie: Wie sähe dann unsere gesellschaftliche Situation aus?
Er nennt mich Ospe
Ich bin in der DDR geboren, habe aber keine Erinnerung an sie. Geprägt hat das verschwundene Land mich trotzdem
Vor der Rolle sind wir alle gleich
Der allgemeine Mangel ruft Erinnerungen wach. In der DDR konnte man Klopapier sogar lesen. Oder die Zeitungen umfunktionieren
James Deans
„Guten Morgen, du Schöner“ versammelt Protokolle von Ost-Männern
Halb hier, halb da
Unsere Autorin ist 1990 geboren und fühlt sich ostdeutsch. Dabei kennt sie die DDR nur aus Erzählungen
Ein neuer Hut
Im stillgelegten E-Werk von Luckenwalde lassen Künstler jetzt wieder Strom fließen
„Ich stell mich nicht schon wieder an“
Erst Versöhnung mit der Mutter, dann in die neue Wanne. Ohne Telefonanschluss konnte man in der DDR schon mal was verpassen. Den Mauerfall zum Beispiel
Kein Platz zum Tanzen
Im November 1989 schrieb Renate Rauch für den „Sonntag“ die erste Mauerfallstory
Ist die Mauer wieder da?
Jede Woche prallen Welten und Weltanschauungen aufeinander, wenn Jakob Augstein und Nikolaus Blome aktuelle Geschehnisse reflektieren
EB | 1989: The Great Disintegration
Das Performancekollektiv andcompany&Co. schließt am Berliner HAU die Wendezeit mit der "Unendlichen Geschichte" von Michael Ende kurz
VEB Marmor
Ende der 1980er Jahre entstand in der DDR eine Alternative zur Stonewashed-Jeans. Sie kam zu spät, um das Land zu retten