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Nils Melzer: Bei Assange versagen im Westen Rechtsstaatlichkeit – und die Medien
Nils Melzers Job bei den Vereinten Nationen war es, auf Folter hinzuweisen. Das tat er im Fall Assange. Doch weder die Regierungen noch die Medien reagierten – bis heute
Kriegsberichterstattung: „Der Diskurs ist derzeit total verengt“
Medienpädagogin Sabine Schiffer ist erschüttert, wenn sich Journalistenverbände mit blau-gelben Fahnen zeigen
Der Journalismus ist im Krieg nicht neutral
Nicht die eine große Lüge, sondern die vielen kleinen Risse im Gebälk der seriösen Presse bereiten Unbehagen – gerade im Ukraine-Krieg
Warum Faktenchecker nicht einfach die Fakten checken
Faktenchecks sind eine Mode im Journalismus geworden. Eine Kritik tut dringend Not
Meine Flucht aus Mariupol nach Russland: Drei Wochen Kreuzfeuer, eine Woche Odyssee
Wie ich die Schlacht um Mariupol erlebte, warum ich auf die Krim flüchtete – und was ich von manchen westlichen Medien halte
Podcast-Summit von Spotify: Die Unterhaltungsindustrie feiert sich selbst
In Berlin begeht Spotify einen Podcast-Summit. In einer alten Fabrikhalle trifft Unterhaltungsindustrie auf Journalismus und alle freuen sich. Zu Besuch bei einer selbstbewussten Branche
Ikonisch: Thomas Billhardts „Vietnam. Fotografien“
Thomas Billhardt prägte mit seinen Bildern die Rezeption des Vietnamkriegs – nicht nur in der DDR. Das zeigt ein neu editierter Band, begleitet von persönlichen Erinnerungen des berühmten Fotografen
Dem Sonderling ist alles zuzutrauen
Patrick McGuinness analysiert Englands Klassengesellschaft im Krimiformat. Ein realer Justizskandal über einen vermeintlichen Mörder bildete die Vorlage
Jugend schreibt schlecht
Wer mit einem Smartphone aufwächst, versteht oft lange Texte nicht mehr. Das hat fatale Folgen
Ich bin Ukrainerin – und kann kein Blau-Gelb mehr sehen
Unsere Autorin Marija Hirt ist Ukrainerin und lebt seit Jahren in Deutschland. Die Solidarität mit ihrer alten Heimat sieht sie mit gemischten Gefühlen
„Ich werde ihnen nie vergeben“: Wie der Krieg ukrainisch-russische Familien spaltet
Viele Menschen in der Ukraine haben russische Verwandte. Doch während in Charkiw oder Kiew Häuser zerstört und Menschen getötet werden, bekommen die Menschen in Russland davon nicht viel mit. Was das für die Familien bedeutet
Generäle auf allen Kanälen
Seit Putins Angriff sind eine ganze Reihe neuer Podcasts zum Ukraine-Krieg erschienen. Aber führen all die neuen Formate wirklich zu mehr Klarheit?
Prorussische Medien in der Ukraine loben plötzlich Wolodymyr Selenskyj
Die neue Tonlage auf prorussischen Nachrichtenportalen in der Ukraine ist bemerkenswert. Streckenweise wird sogar der Newsfeed von CNN übernommen
Krieg und soziale Medien: Endlosspirale von schlechten Nachrichten
In der Corona-Pandemie wich die Solidarität in den sozialen Medien schnell toxischen Scharmützeln. Droht uns das jetzt wieder?
Macht und Gefühle – zu Putins Überfall auf die Ukraine
Eine kleine Rundschau über Texte und Szenen im Zusammenhang mit dem Krieg
Harald Martenstein: Mehr eckige Texte, bitte!
Der Kolumnist und der „Tagesspiegel“ gehen getrennte Wege. Dabei ist der Autor einer der wenigen, der sich nicht glattbügeln lässt – ein Plädoyer für Graubereiche
Zweite Haut des Systems
Die Reichen im Land haben sich in die großen Medienkonzerne eingekauft und bestimmen die öffentliche politische Debatte. Ihr Einfluss auf die Präsidentenwahl ist beängstigend
Aufgabe verfehlt
Journalist*innen werben mit ihren eigenen Gesichtern für das Impfen – warum das nicht zu ihrer Rolle als Vierte Gewalt passt
Bei „Anne Will“ kein Thema
Wer sprach worüber in den Talkshows zur Pandemie – und was wurde beschwiegen? In den Diskussionsrunden hat sich ein riskantes Ungleichgewicht etabliert
Braucht der „Tatort“ einen Podcast-Booster?
Deutschland gruselt sich traditionell jeden Sonntagabend vor dem Fernseher. Jetzt hat die Sendung auch noch ihr eigenes Hörformat. Ist das nicht zu viel des Guten?
Der Fall „Drachenlord“: Gedemütigt leben
Weil der Youtuber „Drachenlord“ sich gegen die Quälerei gewehrt hat, muss er ins Gefängnis. Der Fall ist Sinnbild für die heutige Gesellschaft
Es geht hier nicht um Schmink-Tipps
Mit der Sperre des „Putin-Senders“ zeigt YouTube, dass es seine eigene Bedeutung noch nicht verstanden hat. Warum dieser politische Akt brisant ist
Wahlhelfer Nawalny
Mit den gewohnten Klischees konnten deutsche Medien diesmal nicht über die erfolgreichen Kommunisten herziehen, was Gründe hatte
Kant und Krieg
Markus Lanz und Richard David Precht wurden einst belächelt, heute gelten beide als TV-Instanzen. Ihr Podcast-Mix aus Fragen und Philosophie erinnert an Sokrates
Ein Segen
Regierungschef Kaczyński peitscht ein umstrittenes Mediengesetz durch – nun wackelt seine Macht