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FBI-Chef Edgar Hoover: Als erklärter Antikommunist dient er acht US-Präsidenten
Der US-Inlandsgeheimdienst jagt neben Schwerverbrechern vor allem Kommunisten, die „unamerikanischer Umtriebe“ beschuldigt und zermürbt werden sollen. Bis heute ist unklar, wie viele KP-Mitglieder zugleich FBI-Informanten waren
1924: Agrarsozialismus wird in der Sowjetunion von der Utopie zur Option
Der Experte Alexander Tschajanow plädiert dafür, Ackerbau und Viehzucht aus lokalen, traditionell gewachsenen Strukturen heraus fortzuentwickeln. Ende der 1920er Jahre kollidiert das allerdings mit Stalins Zielen
1926: Frankfurter Küche
Sozialer Wohnungsbau animiert die Architektin Margarete Schütte-Lihotzky zu einer epochalen Neuerung, um das Leben vieler Arbeiterfamilien spürbar zu erleichtern
Mähne, Mähne, Theke
Düsseldorf war das ästhetische Kraftzentrum der 68er-Bewegung, das Künstlerlokal Creamcheese ein Vorläufer der Technokultur
EB | Ein schrecklich komisches Beziehungsdrama
Der Comic DIE BESTEN FEINDE von Jean-Pierre Filiu und David B. analysiert das völlig verkorkste Verhältnis der USA zum Nahen und Mittleren Osten
EB | Ein Name macht Geschichte
Manche Namen veranschaulichen die Fragmentierung unserer Gesellschaft besonders gut. Was Namenshintergrund, Fußball und Zeitgeschichte miteinander zu tun haben.
1916: Antipatriot
Romain Rolland beschreibt den Zusammenbruch der Zivilisation im Ersten Weltkrieg. Die Schlacht um Verdun vor 100 Jahren führt ihn zur sozialistischen Avantgarde
1938: Schotten dicht
Bei einer Konferenz in Évian lassen es die westlichen Demokratien an Mitgefühl für jüdische Flüchtlinge aus Deutschland fehlen. Die NS-Propaganda schlachtet das aus
EB | Zum Tod des Historikers Hans Mommsen
Er galt als einer der bedeutendsten deutschen Historiker des 20. Jahrhunderts. Nun ist Hans Mommsen an seinem 85. Geburtstag verstorben
1942: Schach-Kassiber
Briefe des Arztes Georg Benjamin aus dem Zuchthaus Brandenburg, enthalten als Spielzüge getarnte politische Botschaften. Sie gelten dem Sohn Michael wie seiner Frau Hilde
1985: Schall und Rauch
Der DDR-Theaterverband beklagt ein Defizit an Gegenwartsdramatik. Es werden kaum noch neue Stücke gespielt. Diesen Zustand will ein „Theater der Autoren“ beenden
1974: Besuch des alten Herrn
Vor 40 Jahren trifft der Philosoph Jean-Paul Sartre in der JVA Stuttgart-Stammheim den RAF-Gefangenen Andreas Baader. Beide reden gut eine Stunde lang aneinander vorbei
1989/91: Plastikpapagei
Vor 25 Jahren stand die DDR vor einer politischen und jeder DDR-Bürger vor einer persönlichen Wende. Was vielen erst klar wurde, als sie unter dem Bundesadler aufwachten
Misslungener Handstreich
Auch 100 Jahre später werden die alten Klischees von der Geschichtsforschung meist übernommen. Dabei verliefen bereits die ersten Tage ganz anders als oft angenommen
Die Glocken von Basel
Mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs wird der Sozialist Jean Jaurès in Paris erschossen. Der Mord gilt einem Pazifisten, der Europa vor der Katastrophe bewahren möchte
Ein Meilenstein
Vor 60 Jahren erklärt der Oberste Gerichtshof in Washington die Rassentrennung an öffentlichen Schulen für verfassungswidrig. Aber es dauert lange, bis sich etwas ändert
Fluchtpunkte
Das Doku-Drama „Über das Meer – Die DDR-Flucht des Erhard Schelter“ versucht, mit Spannung zu überzeugen. Aber was kann der Film über den Einzelfall hinaus erzählen?
Auf der Himmelsleiter
Vor gut zehn Jahren wird der Spielfilm „Was nützt die Liebe in Gedanken“ über ein "Schülerdrama" von 1927 gedreht und dem süßen Vogel Jugend zur Weltflucht verholfen
Die Tür knallt zu
Im ersten Jahr der NS-Diktatur entstehen in Berlin „wilde Konzentrationslager“, auch im Gefängnis Columbiastraße. Ein Ort, der heute aus dem Gedächtnis verschwunden ist
Treffpunkt Weltzeituhr
Fünf grüne Bundestagsabgeordnete werben mit einer Aktion auf dem Ostberliner Alexanderplatz für Abrüstung in Ost und West – beobachtet von den Genossen des MfS
Jagd auf Moby Dick
Als ein Wal den Rhein hinauf schwimmt, bemerken die Leute, dass etwas mit dem Fluss nicht stimmt
Waterboarding in Polen
Die Regierung in Warschau duldet geheime Folterarreste der CIA in ihrem Land. Für die USA ist diese Gefälligkeit wichtiger als der Einsatz polnischer Soldaten im Irak
Glotzt doch
Vor 100 Jahren wurden in Deutschland so viele Theater gebaut wie nie zuvor. Schillers „moralische Anstalt“ war nicht mehr nur ein Musentempel, sondern auch ein Geschäft
Ein heftiges Heft
Axel Springer nimmt mit „Kristall“ eine Illustrierte vom Markt, mit der sein Verlag einst gestartet war. Das Blatt hatte auf ein geschöntes Bild der Wehrmacht Wert gelegt
Einstürzende Ideale
Die Siedlung Pruitt-Igoe in St. Louis wird gesprengt. Sie galt als der Beweis für das Scheitern des sozialen Wohnungsbaus. Heute sieht man das Projekt anders
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