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Die Luxusmarke Gucci hat jetzt einen Schuh vorgestellt, der einen Absatz aus Flüssigholz hat. Ein umweltfreundlicher Ökoschuh, der nicht als solcher erkennbar ist, so das Unternehmen. Das erinnert ein wenig an Werbung für das Tetrapak, in der gesagt wird, dass der Pappkarton total umweltfreundlich sei, weil er – aufgepasst! – aus nachwachsendem Rohstoff hergestellt wird. Gucci ist da einen Schritt weiter, denn für seinen Flüssigholzabsatz müssen zumindest keine neuen Bäume gefällt werden. Bei der Papierherstellung wird Holz in seine drei Hauptbestandteile getrennt: Lignin, Zellulose und Hemizellulose. Das Lignin wird aber gar nicht benötigt. Und da kommt Gucci ins Spiel: Zusammen mit dem Fraunhofer-Institut haben sie ein Verfahren entwickelt, in dem sie Lignin mit Holzspänen, Flachs, Hanf und Wachs vermengen und daraus einen Kunststoff herstellen. Der kann dann in jede Absatzform gegossen werden. Warum sie das Ganze dann Flüssigholz nennen, kann nur marketingrelevante Gründe haben: „Gucci-Schuh mit Ligninabsatz“ klingt einfach nicht so toll. US
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Mir kommt niemand mit Flüssigholzabsatz in die Bude. Wie soll denn, bitte, jemand diesen Dreck aus dem Teppich wieder rauskriegen ? Oder, höchstends, sofort die Flüssigschuhe ausziehen. Dann gehtz gerade nochmal.
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