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In einem Schaufenster in Manhattan rennt ein Mann in High Heels gegen ein Laufband an. Über ihm ein Slogan: „Help, I have a blister“ – Hilfe, ich habe Blasen an den Füßen. Ein paar Straßen weiter liegt ein Mann mit Schlafbrille in einem Bett im Schaufenster. „Hilfe, ich kann nicht schlafen“ steht darüber. Die lebenden Anzeigen werben für „help remedies“, eine Kreuzung aus Design-Objekt und Arznei. Die weißen Päckchen aus Presspapier enthalten, je nach zu bekämpfendem Krankheitsbild, Aspirin („Help, I have a headache“), Ibuprofen („Help, I have an aching body“) oder Pflaster („Help, I cut myself“). Ausgedacht haben sich „help“ die Werber Richard Fine und Nathan Frank. Die von ihnen angebotenen Medikamente sind frei von jenen Zusatzstoffen, die der Pharmaindustrie erlauben, ihre Pillenschachteln mit einem bunten Slogan-Mix vollzudrucken. Chemisch lassen sich die Help-Produkte nach eigenen Angaben nicht von denen der Konkurrenz unterscheiden – es gibt ja nur drei Schmerzmittel, die frei über die Ladentheke erhältlich sind: Aspirin, Ibuprofen und Paracetamol. Klar, vier Dollar Einheitspreis für die schmalen Boxen sind nicht gerade geschenkt. Aber sie machen sich gut und heilen vielleicht so zumindest schon einmal das ästhetische Gewissen. JP
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Und was da sonst noch reingeht ...
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