Die „Fab Four“ sind zurück in Hamburg, wo sie vor fast einem halben Jahrhundert ihre ersten Gastspiele in Deutschland gaben. In der kürzlich eröffneten Erlebniswelt Beatlemania“ wird mit großen Kulissen geklotzt, um die legendären zwei Jahre wieder aufleben zu lassen, in denen die Beatles durch die Clubs rund um die Reeperbahn tingelten. Das „Indra“ und das „Top Ten“, der „Star-Club“ und der „Kaiserkeller“ wurden nachgebaut, über dem Eingang hängt eine zehn Meter lange Attrappe des „Yellow Submarine“. Der Pilzköpfe-Palast auf fünf Etagen platzt fast vor Nostalgie und Nippes und dient vor allem einem heiligen Zweck: neue Touristen für die Hansestadt. 200.000 Besucher im Jahr sind das Planziel. Die schafft der Beatles-Platz locker, der letzten September unweit des neuen Museums eingeweiht wurde. Er hat die Form einer Schallplatte, in deren Stahl-Rillen 70 Songtitel eingraviert sind, und liegt direkt am Eingang zur Großen Freiheit. Dumm nur, dass die Inschriften am Anfang nur so von Fehlern wimmelten. Es wurde über fehlende Englischkenntnisse des Graveurs und der Kulturbehörde gemunkelt. Das Malheur ist mittlerweile behoben. Dafür war vorübergehend der Beatles-Hit „Get Back“ weg. Ein Mann hatte das entsprechende Stahlstück aus der Verankerung gerissen. Ein echter „Beatle-Maniac“ eben. MS
An dieser Stelle können Sie ein Produkt eingeben: Z.B. Auto oder Audi