In der Hamburger HafenCity, dem neuen Prestige-Quartier direkt am Wasser, wurden kürzlich Hunderte von Brückenspinnen gesichtet. Diese Spinnenart hat sich schon seit längerem in dem Nobelviertel eingerichtet. Für sie ist es das Paradies: Viele Schlupfwinkel zum Netzespinnen, viele Insekten zum Fressen, da diese vom Wasser und vom Licht der repräsentativ angeleuchteten Gebäude angezogen werden. Längst ist von einer Plage die Rede. Sogar eine junge Verhaltensbiologin von der Universität Hamburg wurde engagiert, um das Problem zu lösen. Sie schlug vor, nachts die Straßenbeleuchtung zu löschen oder zumindest Natrium-Dampflicht zu verwenden. Das ist weniger hell. Passiert ist noch nicht viel. Eine ihrer Kolleginnen ist da schon weiter: Sie hat die Firma „SpiderSolutions“ gegründet, die sich explizit an Immobilienbesitzer richtet, denn: „Spinnenphobien führen zu erhöhten Leerständen und zu vermeidbarer Fluktuation.“ Manchmal liegt es aber auch einfach an überteuerten Mieten. MS
An dieser Stelle können Sie ein Produkt eingeben: Z.B. Auto oder Audi