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Er gehörte nicht zu jenen, die sich von Glanz und Glamour blenden ließen. Der im Jahr 2004 verstorbene New Yorker Fotograf Richard Avedon entlockte auch den tausendfach fotografierten Gesichtern von Prominenten neue Facetten. Etablierte er sich Ende der 1950er Jahre dank opulenter und fantasievoller Gestaltung als Modefotograf, so spielte in seinen späteren Fotografien Porträts eine bedeutende Rolle. Avedons lichtete hunderte Größen aus Film, Musik, aber auch Politik ab: Charly Chaplin, Marilyn Monroe, Tina Turner, Henry Kissinger und viele mehr. Doch gegen die Ikonisierung der Berühmtheiten setzte Avedon auf simple Schwarz-Weiß-Bilder meist vor weißem Hintergrund. Schnörkellos, kein Platz für Inszenierung oder langläufig Schönes. Gerade diese Konzentration aufs Wesentliche verleiht seinen Bildern ihre Tiefe. Der von Norma Stevens soeben herausgegebene Bildband „Performance“ gibt auf 304 Seiten einen Überblick über Avedons Schaffen. Schirmer/Mosel Verlag, 78 Euro
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Avedon rules ...
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