Der Ski- und Snowboardsport steht laut Erhebungen deutscher Sportkliniken in der Verletzungsstatistik ganz weit vorne. Schuld sind die hohen Geschwindigkeiten, die auf der Piste rasch erreicht werden und die Selbstüberschätzung der weniger geübten Fahrer. Protektoren könnten in vielen Fällen vor Verletzungen wie Prellungen oder Knochenbrüchen schützen, doch immer noch scheuen sich viele vor den unförmigen, starren Schutzschildern am Körper. Das britische Unternehmen d3o bietet ein neues Material an, das verblüffende Eigenschaften besitzt. Der orangefarbene Kunststoff wird direkt in gewöhnliche Sportkleidung oder Unterwäsche eingearbeitet und ist so leicht und elastisch, dass er den Hobbysportler nicht einschränkt. Bekommt der Träger jedoch einen Schlag ab oder stürzt, verwandelt sich das weiche Material in weniger als einer tausendstel Sekunde in einen stabilen, Druck absorbierenden Panzer. Möglich ist diese Transformation durch Moleküle im Kunststoff, die sich bei abrupten Bewegungen ineinander verhaken und so den Kleidungsstoff stabilisieren. Der Einzige, der bei dieser Innovation völlig entspannt bleiben darf, ist der Ski- oder Snowboardfahrer selbst.
An dieser Stelle können Sie ein Produkt eingeben: Z.B. Auto oder Audi