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Google Earth wird gern genutzt, um Freunden und Bekannten zu zeigen „Hier wohne ich!“ samt der begleitenden Kommentare, wie erschreckend doch die Möglichkeit zum Heranzoomen von Satellitenbildern aus dem Weltall sei. Für die Schweizer Polizei dürfte der positive Aspekt der Auskundschaftung mit dem Geoinformationsdienst im Vordergrund stehen. Sie nahmen einen Ring von 16 Drogenhändlern fest, der innerhalb von vier Jahren bis zu sieben Tonnen Haschisch und Marihuana vertrieben hatte. Auf die Spur kamen die Beamten der Bande, als sie den Hofsitz zweier verdächtiger Bauern online suchten. Doch sie fanden mehr als die Adresse des Gutes. Ein 150 Meter langes und 50 Meter breites Cannabisfeld mit über 1600 Setzlingen wurde sichtbar, vermeintlich gut getarnt in einem rundherum angelegten Maisfeld. In der nach wie vor von der Landwirtschaft geprägten Schweiz werden etliche weitere Cannabisfelder vermutet, wenn auch nicht in dieser Größenordnung. Legal angebaut werden darf bei den Eidgenossen Industriehanf mit niedrigem THC-Gehalt. Bauern, die ihn pflanzen, müssen das dem Landwirtschaftsamt melden. Die Behörden überwachen daraufhin den THC-Gehalt des Hanfs mit Proben auf den Feldern. Denn da stoßen Satellitenbilder doch an ihre Grenzen.
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Ach Google, du bereitwilliger Helfer unseres Freund und Helfers...
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