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Seit einigen Wochen können gläubige Juden ihre Gebete bequem per Twitter zur Klagemauer schicken, wenn sie außerhalb Jerusalems wohnen. Die Klagemauer ist eines der zentralen Heiligtümer der Juden; Tausende kommen pro Woche und stecken kleine Zettelchen mit Wünschen und Gebeten in die uralten Mauerritzen. Alon Nirs, ein israelischer Student, kam nun auf die Idee, den Onlinedienst Twitter zu nutzen, um Israelis, aber auch anderen Gläubigen weltweit, Zugang zur Klagemauer zu verschaffen, ohne selbst vor Ort sein zu müssen. Auf 140 Zeichen könne diese nun ihre Gebete formulieren, Nirs und seine Helfer schreiben sie auf Zettel und bringen sie zur Klagemauer. Das ist keinesfalls der erste moderne Dienst im Zusammenhang mit der Klagemauer, Gebete per Fax und Email waren auch schon möglich. Aber der Twitterdienst von Nirs hat bei weitem die größte Resonanz hervorgerufen. Wenn das Semester wieder beginnt, braucht Nirs mehr Mitarbeiter, um den vielen Gebetswünschen entsprechen zu können.
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Na das ist mal eine sinnvolle Twitter-Nutzung!
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