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Hirn aus, Glotze an: Teenager, die zu viel Geld haben, um die Adoleszenz charakterlich unbeschadet zu überstehen – haben wir das nicht schon mal gesehen? Richtig, in den Neunzigern bei Beverly Hills 90210, später dann bei O.C., California. Und schon damals hat es Spaß gemacht, die sinnfreien Irrungen und Wirrungen dieser verzweifelten, aber top gestylten Teenies zu verfolgen! Gossip Girl treibt es im Vergleich mit seinen Vorgängern auf die Spitze: Die Bösen sind noch fieser, die Klamotten noch opulenter, die menschlichen Abgründe noch tiefer. Inmitten dieser High Society lebt das Gossip Girl, die als anonyme Bloggerin Klatsch und Tratsch (engl. gossip) über die Schüler einer noblen Privatschule in Manhattans Upper East Side postet. Die Skandale, die daraus resultieren, dass im Web 2.0- Zeitalter alle alles über alle wissen, haben stets mit Sex und/oder Drogen und/oder Geld zu tun. Wer sich Gossip Girl geben will, sollte das englischsprachige Original der miesen deutschen Synchronisation vorziehen – und kein schlechtes Gewissen (wie Verblödungsgefahr, Zeitverschwendung) haben. Die Berieselung mit Problemen, die keine sind, wirkt beruhigender als die größte Kanne Lindenblütentee. Hirn aus, genießen. Nele Jensch
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Und wie komme ich an das englischsprachige Original?
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