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Heimat ist ein großes Ledersofa vor einem großen Fernseher. Heimat ist ein Fels, auf dem „Made in Germany“ steht, darüber ein Wolkenmeer, darunter ein Klavierdonner. Heimat ist Katharina, die alles kommen sieht, Maria, die durch alle Trümmer geht, Eduard, der alle Uniformen anzieht, und Lucie, die immer auf der richtigen Seite steht. Und das Hermännchen, der pubertierende Pimpf, der durch Klärchen mit der Liebe bekannt gemacht wird. Heimat ist meine Mutter und ich, 1984. Neun Millionen Zuschauer sahen im Schnitt die Familienchronik Heimat von Edgar Reitz. An elf Abenden kam die deutsche Geschichte über das kleine Dorf Schabbach im Hunsrück, von 1928 bis 1982. So geduldig und genau war das Fernsehen danach nur noch selten. Als das Hermännchen in der zweiten Staffel der Saga seine Heimat verließ, um in München Musik zu studieren, blieb auf dem Sofa ein Platz frei. Auch ich war nicht mehr da. Mark Stöhr
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H wie "heimatlos"
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