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Die fetten Jahre sind vorbei – zumindest für Vogue Bambini und andere europäische Kindermode-Magazine. Die Fotostrecken mit dem accessoirebehangenen Nachwuchs in neuesten Haute Couture-Kollektionen sind für hiesige Mamas immer weniger von Interesse. Nicht so im fernen Osten: In Japan boomt die Kindermode und mit ihr auch die Hochglanzheftchen. Die Auflage des beliebtesten japanischen Kindermodemagazins Mama Nuts Ageha, das erst Ende 2008 entstanden ist, erscheint gegenwärtig in einer Höhe von 200.000 Auflagen – verglichen mit 60.000 Ausgaben, die Vogue Bambini in Italien herausgibt. Die Japaner scheinen trotz der Rezession großen Wert auf gut angezogenen Nachwuchs zu legen. Krux für die Kleinen: Sie müssen dem Sandkasten fernbleiben, damit das teure Designerkleid nicht schmutzig wird. AG
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