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Beischlaflose Ehen sind in Japan verbreiteter als in westlichen Nationen. Gründe gibt es viele, aber eine Konsequenz ist immer gleich: Frauen fühlen sich vernachlässigt, 20 Prozent bleiben auch nach der Heirat jungfräulich, so das Ergebnis einer im Auftrag des Kondomherstellers Durex durchgeführten Studie. Ein Sexualwissenschaftler aus Tokio weiß dem unbefriedigten Zustand Abhilfe zu verschaffen. Kim Myong Gan betreibt eine Klinik, in der die vernachlässigten Ehefrauen mit Ehrenämtlern schlafen können. Er schaltete eine Anzeige in einer Tokioer Lokalzeitung: „Freiwillige für sexuelle Dienste gesucht.“ Der Klinikdirektor wehrt sich jedoch gegen Vorwürfe der Zuhälterei oder des Kupplerdienstes: Die Männer tun es freiwillig und die Suche eines Partners ist nicht das Ziel, schließlich haben die meisten Klinik-Besucherinnen bereits einen daheim sitzen. Für die Freiwilligen bietet das Ehrenamt wiederum ein heißes Gesprächsthema – mit sexuellen Diensten im Lebenslauf können sie sich beim nächsten Bewerbungsgespräch garantiert von der Konkurrenz abheben. AG
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Dass brauchen wir auch in Deutschland ...
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