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Ein jeder hat wohl schon mal auf der Online-Enzyklopädie Wikipedia ein Ereignis, eine Person oder eine Definition gesucht. Das Internet-Lexikon wurde Anfang 2001 von den US-Amerikanern Larry Sanger, seines Zeichens Philosoph, sowie Ben Kovitz, einem Programmierer, gegründet. Nicht dafür bezahlte Journalisten oder Schriftsteller verfassen Beiträge, sondern ganz „normale“ Menschen schreiben in der Plattform über für sie Relevantes. Allen Nutzern ist es möglich, durch die Suchfunktion Begriffe nachzuschlagen, jederzeit abzuändern oder zu ergänzen. Wenige Monate nachdem die Seite in den USA online ging, erschien die deutschsprachige Variante, in der mittlerweile über 860.000 Beiträge von Laien-Autoren erschienen sind. Allerdings bisher nur virtuell. Nun stellt das Mainzer Unternehmen Pediapress unter pediapress.com gewünschte Artikel zu einem individuellen Nachschlagewerk zusammen, das unter anderem ganz klassisch in Buchform daher kommt. Bis zu 828 Seiten darf der persönliche Schmöker umfassen. Auf die Vollständigkeit und Richtigkeit der Inhalte sollte aber nicht blindlings vertraut werden. Durch den einfachen Zugang und die riesigen, schwer überschaubaren Datenbestände tauchen auf Wikipedia nämlich in regelmäßigen Abständen manipulierte, beschönigte oder schlichtweg erfundene Beiträge auf. Man stelle sich bloß vor, wenn es keine gründlich recherchierenden COPY Personen in den Medienredaktionen PASTE gäbe.
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