Dass man aus alten Materialien hübsche Taschen machen kann, ist keine neue Idee. Der Handarbeits-Evergreen, ausrangierte Jeanshosen zu Taschen umzugestalten, kommt einfach nicht aus der Mode. Mittlerweile gibt es das Utensil aus Tetrapaks, LKW-Planen und Fußbodenfilz. Ein Kölner Label schnippelt und näht nun Taschen aller Größen, sowie Gürtel und Portemonnaies aus abgelegten Feuerwehrschläuchen. Der wesentliche Ausrüstungsgegenstand der Brandbekämpfer und Kellertrockenleger wird nach jedem Einsatz intensiv geprüft, weshalb sie bisher ein Abfallproblem darstellten. Die Firma Feuerwear entwickelte diese clevere Recyclingidee, bei der man sich fragt, warum niemand vorher darauf gekommen ist. Denn das Material aus Polyestergarn und Gummi ist sehr robust und wasserdicht. Auch für das Notebook gibt es selbstredend die passende Hülle. Da jeder Schlauch einen anderen Fehler hat, bekommt man nicht nur ein originelles, sondern gar ein Einzelstück. Und wem die Schlauchnuance zu mausgrau ist, der kann eine mit Streetart-Design verzierte Tasche erstehen oder dann zuschlagen, wenn einmal im Jahr die Sonderedition in Signalfarben erscheint. Dann könnten die Teile auch als Sicherheitsutensil durchgehen. TP
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