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Wie bereitet man Kinder auf Katastrophen wie den 11. September vor? Kann man das überhaupt? Die US-amerikanische Federal Emergency Management Agency (FEMA) ist davon überzeugt. Mithilfe des Malbuches A Scary Thing Happened („Etwas Beängstigendes ist passiert“) sollen Kinder sich mit Horrorszenarien beschäftigen. In dem Heft können Mädchen und Jungen Schwarz-Weiß-Zeichnungen des 11. Septembers farbenfroh ausstaffieren. Rot erlebte dabei wohl Hochkonjunktur. Aber kurz nachdem FEMA das Ausmalbuch online gestellt hatte, regnete es erste Kritik seitens Eltern und Pädagogen. Die Medien griffen das Thema auf und wetterten gegen die Dummheit der Regierung, die wiederum darauf verwies, sie hätte das Malbuch nicht entworfen, sondern das Freeborn County Crisis Response Team in Minnesota. Wer letztlich verantwortlich war, ist nicht geklärt. Aber der Punkt ist: Was bitte soll ein Kind beim Ausmalen eines Bildes lernen, auf dem ein Flugzeug in einem brennenden Wolkenkratzer festhängt? Die Farbschattierungen schmelzenden Metalls vielleicht? AG
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Dazu dienen doch Videospiele.
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Dürfen die Kinder auch den Patriot Act illustrieren?
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