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Die von der Leyen der Republik bemühen sich ja immerhin redlich, eine etwas gerechtere Aufgabenverteilung zwischen Mann und Frau bei der Kinderbetreuung zu propagieren. Dann klappt’s vielleicht auch besser mit der Geburtenrate. Der freien Wirtschaft sind solcherlei Bemühungen allzuoft fremd. Man weiß gar nicht, was man an „Mommyness“, dem neuen Pauschalreise-Produkt der „Babyreise GmbH & Co. KG“ am schrecklichsten finden soll: Den Titel, „zusammengesetzt aus den Begriffen Mamma-sein und Wellness“? Das Programm „Miss & Mrs. Beautyqueen“? Schließlich kann man nicht früh genug anfangen, die Kleinen auf ein Schönheitsideal einzunorden, von dem ganze Industriezweige leben. Und für Jungs? Gibt’s das Programm „Pirat“. Spätestens beim Angebot „Buggy walk“, der „neuen Trendsportart, die Frauen mithilfe eines persönlichen Trainers erlernen“ können, glaubt man, auf eine Persiflage hereingefallen zu sein. Aber die meinen das offensichtlich ernst. Neben der Mutter-Kind-Linie gibt es auch eine für Paare. Aber hoppla, wenn der Mann dabei ist, gehören plötzlich „ganztägige Kinderbetreuung“ und „Ausschlafservice“ zum Programm. Man möchte ja lachen, aber irgendwie stimmt einen dieser sexistische Schmarrn trotzdem traurig. In was für einem Land leben wir eigentlich, wenn Kinder in Hotels so ungern gesehen sind, dass es Reiseveranstalter geben muss, die sich extra dieser Zielgruppe widmen? Wer sich über niedrige Geburtenraten wundert, sollte vielleicht zunächst hier nach den Gründen suchen, bevor er egoistischen Akademikerinnen die Schuld gibt. ES
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Müttergenesungsgewerk.
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