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Auch zukünftige Schiffskapitäne müssen erst einmal ganz unten anfangen, bevor sie auf der Kommandobrücke stehen dürfen. Bei der Warsash Maritime Academy in Southampton heißt das: ab in den Mini-Tanker. Was wie die Spielzeugvariante eines dieser fast 400 Meter langen Meeresungeheuer aus Stahl aussieht, ist in Wirklichkeit ein schwimmendes Hightech-Paket. Die kleinen Schulungsschiffe werden von einem Elektromotor angetrieben und simulieren die schwerfälligen Bewegungen der Supertanker. Mit einer gemütlichen Bootsfahrt auf den Weihern des Universitätsgeländes hat das Ganze also nur wenig zu tun. Zudem können mit einer Fernbedienung verschiedene Krisenszenarien inszeniert werden, um die angehenden Schiffsführer auf die Unwägbarkeiten der offenen See und ihrer empfindlichen Ladung vorzubereiten. Denn man darf nicht vergessen: In so einem Tanker schlummern mehrere hundert Millionen Liter Öl. Für den Hausgebrauch empfehlen sich die Mini-Tanker übrigens nicht – es sei denn, man sitzt auf einer Ölquelle: Sie kosten rund 175.000 Euro das Stück. MS
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Warum wandeln wir uns zur Kinderkultur?
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