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Fast jeder weiß, was zwei ineinander verschlungene Cs zu bedeuten haben: Chanel ist eine Luxusmarke, die seit Jahrzehnten nicht aus der Mode kommt. Zumindest nicht in den Kreisen, in denen man es sich leisten kann, mehrere hundert Euro für ein paar Schuhe oder mehrere Tausend Euro für eine Tasche auszugeben. Aber wie steht es mit den anderen Insignien der französischen Marke? Kamelien? Das Steppmuster? Die zweifarbigen Schuhe? Wer bislang mit diesen ganz typischen Ingredienzen von Chanel nichts anfangen konnte, wird sie spätestens nach dem Start des Films Coco mit Audrey Tautou am 13. August erkennen können. Das wiederum lässt die Modeketten jubilieren. Denn nun können sie den Chanel-Effekt – ganz ohne des Plagiats bezichtigt zu werden – für sich ausnutzen. Schon seit einem halben Jahr kann man bei Zara oder H&M chaneltypische Tweedjäckchen erwerben. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis man auch die anderen Chanel-Insignien dort sehen wird. In England war man da schon schneller: Eine Billigschuhkette hat pünktlich zum Filmstart Gummistiefel entworfen, die das typische Chanel-Steppmuster aufweisen. Nur 15 Pfund kosten die Peacocks. Und wer nicht auf die Herbstkollektionen der so genannten Hauptstraßenketten warten will, der braucht sich nur mehrere verschieden lange Kunstperlenketten um den Hals hängen und voilá: fertig ist der Look. So hat es Coco Chanel nämlich auch gemacht. US
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