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Erst kürzlich ist der Wettbewerb für ein Einheitsdenkmal gescheitert, weil es an guten Ideen dafür mangelte. Nur einem ist anscheinend aufgefallen, dass das beste Denkmal schon steht: dem Berliner Designer Daniel Rodan. Er hat sich von der "East Side Gallery" inspirieren lassen, dem letzten Stück der Mauer am Spreeufer, das nach der Wende von internationalen Künstlern mit Graffiti besprüht wurde. Rodan, der schon Mode für Pink Floyd und die Bee Gees entworfen hat, kam zum 20-jährigen Jubiläum des Mauerfalls auf die Idee, Ledermode mit Motiven der "East Side Gallery" zu entwerfen. Auf 20 Kleidungsstücke und Accessoires wurde die Mauerkunst originalgetreu übertragen, zum Teil sogar von den Künstlern, die einst die Mauer-Grafitti gestaltet haben. Highlights der Kollektion sind Minikleider mit dem berühmten Bruderkuss-Motiv von Honecker und Breschnew – und dem Trabi, der durch die Mauer fährt. Die „Mauerkleider“ wird es nicht im Laden zu kaufen geben, sie sollen stattdessen auf Charity-Partys versteigert werden. IH
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