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Wem es ernst, also todernst ist mit dem Umweltschutz, der kann jetzt auch umweltschonend begraben werden. Die bayrische Firma Nips bietet seit kurzen Pappsärge an. Die dürfen laut Bestattungsverordnung zwar nicht in die Erde gelassen werden, aber über die Hälfte der Deutschen lässt sich nach dem Tod ohnehin verbrennen. Und bei der Verbrennung von Pappsärgen wird 75% weniger CO2 ausgestoßen – was sich bei der hohen Verbrennungsrate zu einer beachtlichen Summe addiert. Holzressourcen schonen sie außerdem und sind auch noch billiger: Statt ab 700 Euro sollen sie schon ab 300 Euro zu kriegen sein. Aber weil Sterben ja irgendwie auch ein sinnliches Erlebnis ist – wozu sonst die würdevollen Holzsärge? – bietet Nips neben diesen rationalen Gründen für Pappsärge auch noch einen emotionalen: Neben den angebotenen Modellen mit Blumenmuster oder Holzimitat, kann man sich auch Wunschmotive malen lassen. Das mag man irgendwie makaber finden, aber öko ist schließlich cool. Und wer will nicht, dass der letzte Abgang cool wird? FL
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Ich stehe der Geschichte recht neutral gegenüber. Letztendlich zerfällt eh alles zu Erde. Ob nun eingeäschert, im Meer verstreut oder in so einer Pappschachtel unter die Erde gebracht - für mich spielt das keine Rolle.
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Geil.
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Ich liebäugele mit der Kombination "Pappsarg und Seebestattung".
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Na, hauptsächlich geht es mir darum, dass meine Überreste niemandem zur Last werden und keinen Platz weg nehmen.
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