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Gleichberechtigung fängt manchmal schon beim Pinkeln an. Vielleicht haben die Macher der Urinella ja wirklich an Emanzipation gedacht, als sie den Trichter zum Pinkeln im Stehen erfanden. Oder daran wie die, die muss, auch sauber bleibt, wenn keine richtige Toilette in Sicht ist. Schließlich heißt die Wundertüte für Frauen „freshette“ in den USA. Keiner weiß genau, wer die Urinella kreiert hat und warum. Wahrscheinlich ein tüchtiger Geschäftsmann. Denn wovor andere sich ekeln oder rot werden, verkauft sich gut. In Deutschland wird Urinella über den Versandhandel klomoda.de vertrieben. Dort findet sich auch viel neues Design für das WC-Möbiliar: etwa die Bürste mit extralangem Stil, damit man sich beim Schrubben nicht mehr bücken muss, buntes Klopapier und WC-Deckel mit Muschelmuster. Alles abgestimmt auf das ganz individuelle stille Örtchen. Doch der Renner ist die Urinella, vor allem bei Campern und Festivalgängern, die keine Lust auf die Schlange vor dem Dixie-Klo haben. Auf Wunsch kann der Kunde auch seinen besonderen Werbeslogan aufdrucken lassen. Und weil in Zeiten der Krise jeder sparen muss, bastelt frau die Urinella einfach selber. Gratis.
Mehr zum Thema Pinkeln, nämlich unter der Dusche, in der Freitag-Community www.freitag.de/community/blogs/streifzug/pieseln-unter-der-dusche
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Auch im Auto praktisch, wenn man eine Flasche dabei hat.
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