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Mehdi Mahdavikia, Fußballprofi beim Bundesligisten Eintracht Frankfurt, hat seinen Rücktritt aus der iranischen Nationalmannschaft erklärt. Der Vorgang wäre keine große Schlagzeile wert – der Mann wurde immerhin kürzlich 32 Jahre alt – doch der Grund und die Art seiner selbstgewählten Pensionierung sind bemerkenswert. Mahdavikia gehörte zu den sechs Spielern, die im Juni bei einem Länderspiel der Iraner eine grüne Armbinde trugen, durch die sie sich mit den Regimegegnern solidarisierten. Von offiziellen Stellen wurden sie daraufhin als Landesverräter geächtet. Auf seiner Website veröffentlichte der Kicker, der seit über zehn Jahren in Deutschland lebt, nun eine dreiseitige Rücktrittserklärung – von Hand auf einem karierten Blockpapier aufgeschrieben und in der iranischen Landessprache Farsi. „Das Volk weiß sehr genau“, heißt es darin, „wer die Nationalisten und wer die Landesverräter sind.“ Und weiter: „Die iranischen Nationalspieler haben stets ohne jegliche finanzielle Forderungen alles für ihr Land gegeben, und ihr habt kein Recht, über sie zu urteilen.“ Eine mutige Protestnote – mit einem Haken: Viele Verwandte Mahdavikias leben noch im Iran und müssen jetzt womöglich mit Sanktionen rechnen. MS
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Na da stell ich mir die Frage ob es sich lohnt, für einen Mörder wie Mousavi soviel Mut aufzubringen und seine Familie in Gefahr zu bringen...
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Wirklich?
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