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In dicken Lettern steht inzwischen das Thema Ökologie auf der Tagesordnung. Damit erleben auch jene Protestformen ein Revival, die man früher „fantasievolle Aktionen“ zu nennen pflegte. Dass die indes nicht immer von Erfolg gekrönt sein müssen, belegt die „Top Ten Bizarre Environmental Protests“. So scheiterte der Versuch der Tierschutzorganisation PETA, Sexpuppen auf die Philippinen zu schmuggeln, an aufmerksamen Zöllnern. Was die Kampagne gegen Kentucky Fried Chicken („KFC blows!“) unmöglich machte. In Australien saugten Tierschützer lieber eigenmündig einen ganzen Tag lang am Plastikeuter einer Supermarktkuh. Ihr Begehr: Darauf hinzuweisen, wie schlecht Milch für Konsumentengesundheit und Umwelt ist. Leider verstand kein potenzieller Nicht-Käufer die etwas widersprüchlich vermittelte Botschaft. Richtig suboptimal verlief aber eine Demonstration von US-Klimaaktivisten in Baltimore: Ausgerechnet im Januar riefen sie „Stoppt die globale Erwärmung!“. Die Lokalpresse reagierte unfreundlich. Ihre Schlagzeile: „Proteste gegen globale Erwärmung mit Schnee überzogen“. MM
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