Toleranz über die Nase
Unifaith

Toleranz über die Nase

Religionsparfum |

Unisex-Düfte für sie und für ihn gibt es bereits von vielen großen Marken. Nicht nur die Geschlechter sondern die Religionen soll das „politische Parfum“ Unifaith vereinen. Hinter Idee und Konzept steht die Künstlergruppe „Elternhaus“, sie wirbt mit dem Slogan: „Damit wir uns endlich riechen können“. Wie das funktionieren soll, zeigen die provokativen Fotos der Werbekampagne. So trägt etwa ein bewaffneter Palästinenser den Button „I love Jews“. Mark Buxton, Parfum-Designer, sagt, er habe die typischen Gerüche der Religionen und ihrer Kulturkreise einfließen lassen. Der Unifaith-Duft soll nach Sandelholz hinduistischer Räucherstäbchen und nach dem Weihrauch katholischer Messen riechen, ebenso enthalten sind orientalische Noten von Moschus und Amber. Verpackt wird der Welt-Religionen-Duft in zwei Klötze aus weißem Spezialbeton. Für die Zusammensetzung hat das Künstlerteam vom Berliner Label Elternhaus einen Fachmann konsultiert, der auch den Beton für die Stelen des Berliner Holocaust-Mahnmals entwickelt hat. Der Flakon ist schlicht gehalten und trägt die Aufschrift: MoslBuddJewChristHinDao – ein Mix aus den Kürzeln diverser Glaubensrichtungen. 300 einzelne Exemplare von Unifaith wurden bereits verkauft, nun will man richtig in Produktion gehen. IH
 

 
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Kommentare
Megan Fox-Smith schrieb am 12.12.2009 um 10:02
Dachte Weihwasser wäre das ...

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