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Beim Rollerderby fahren zwei Teams aus jeweils zehn Mädchen Rollschuh um die Wette. Wer im Weg ist, wird weggeschubst, angerempelt und verprügelt. Gewonnen hat die Mannschaft, die am schnellsten die meisten Runden schafft. Blaue Flecken, aufgerissene Arme und Platzwunden gehören dazu. In den USA ist das Extrem-Skaten seit den 1970 Jahren beliebt. Seit MTV die ersten Bouts – so heißen die Wettkämpfe – im Fernsehen überträgt, gründen sich immer mehr Teams auch in Deutschland. In Berlin heißen die Kampfroller Bombshells, in Stuttgart Valley Rollergirlz, in Bremen Meatgrinders. Vor allem dort, was man Brennpunktviertel nennt, sind die Lara Crofts auf Rollschuhen beliebt. Die Ghettomädels halten sich nämlich für genauso hart, sexy und selbstbewusst. Wie die Rollergirls eben. Und auch hier macht der Name erst richtig böse. Deshalb heißen die Mädels nicht mehr Janina, Linda oder Katharina, sondern „Blitzkrieg Baby“, „KamiKatze“ oder „Dolly Bust Her“. Der Name provoziert. Wie die Trikots. Miniröcke, Ringelsocken, Nietengürtel. Und ganz viel pink. TT
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Blitzkrieg Baby! Sehr imperativ.
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