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Sie könnten einem James-Bond-Film entsprungen sein, die „Lilypads“ des belgischen Architekten Vincent Callebaut: schwimmende Städte, als Südseeinseln getarnt. Bis zu 50.000 Menschen sollen sie Platz bieten können, falls der Klimawandel sich weiter verschärft und ganze Küstenregionen geflutet werden. Berghänge, Jachthäfen und künstliche Seen gibt es in den mit Solarzellen, Windturbinen und eigenen Wasserkraftwerken betriebenen Inselstädten. Autos sind verboten, Regenwasser wird gesammelt und die Schadstoffemission durch Recycling auf Null reduziert. Was der Bau so einer „Ecopolis“ kosten würde, bleibt allerdings unklar. Auch, wer es sich leisten könnte, in ihr zu leben, und wer bereit wäre, sich vom Golfstrom die Küsten der Welt entlang treiben zu lassen. Ob die „Lilypads“ wirklich eine Lösung bieten, wenn halb Südasien, die Malediven oder New York unter Wasser stehen, bleibt die Frage. Dass Design ökologisch und spannend zugleich sein kann, zeigen sie auf jeden Fall.
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