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Langsames Kochen bekommt immer mehr Freunde. Da vakuumieren Hobbyköche das Rinderfilet in Cellophan und waschen es 24 Stunden in der Spülmaschine mit. Bei 65 Grad ist es danach auf dem Punkt gegart, noch rosa, aber zergeht auf der Zunge. Fisch, nur auf der Hautseite 15 Minuten in schäumender Butter in der Pfanne gebraten, bekommt eine krosse Haut, das Fleisch aber bleibt glasig und schmackhaft. Als Gegenbewegung zu Fast resp. Junk Food, vor mehr als 20 Jahren in Italien gegründet, ist Slow Food heute mehr als nur anti: nämlich eine eigene kulinarische Schule geworden. Nur die Küchenhersteller haben den Trend verschlafen. Warum sonst kommt erst jetzt ein „Slow Cooker“ auf den Markt? Aber es ist eine wahre Augenweide, was die Niederländer von Royal VKB da gezaubert hat: Ein Deckel aus Terrakotta sitzt auf einer weißen Keramikschale. Oder, wenn man das Gerät umdreht, ein Keramik-Deckel auf einem Terrakotta-Topf. Vom Prinzip her aber gleicht das Gerät einem Römertopf beziehungsweise seinem nordafrikanischen Pendant, der Tajine. Alle Geräte werden gewässert, bevor sie in den Ofen kommen. Durch die dampfige Atmosphäre im Inneren kann Gemüse und Fleisch fettfrei und schonend gegart werden. Mit dem Slow Cooker sieht das Ganze aber wenigstens nicht mehr so aus wie in der Eine-Welt-Küche im Gemeindezentrum von Ottiliental. JK
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Hm, Kürbissuppe.
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"Da vakuumieren Hobbyköche das Rinderfilet in Cellophan und waschen es 24 Stunden in der Spülmaschine mit."
Sehr umweltfreundlich, haben die einen Dachschaden? Ansonsten sehr zu begrüßen, das hektische Geschlinge (fast food) grenzt ja schon an eine Psychose. Tja in Sachen Essen machen uns die Italiener einiges vor :) |
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