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Camping und Strandparty sind am schönsten mit Musik. Doch ohne Steckdosen ist das Vergnügen oft begrenzt. Mancher wird da kreativ und versucht dieses Problem mit diversen Methoden zu lösen: etwa durch das Singen schräger Pfadfinderlieder, das Mitschleppen von zwei Kilo Reservebatterien für den Ghettoblaster oder das Spielen von Songs bis der Akku leer ist. Doch es geht auch einfacher: mit einem Solar- und Kurbelradio. Das Kleinelektrogerät mutet gleichzeitig hochmodern und archaisch an: Tagsüber läuft es mit Sonnenenergie, und schont so das Klima. Bei schlechtem Wetter und bei Nacht lässt es sich auf andere, ebenso umweltfreundliche Weise betreiben. Dann ist körperlicher Einsatz gefragt: Um Strom zu erzeugen, muss eine Kurbel an der Seite des Radios gedreht werden. Eine Minute ordentliches Kurbeln liefert genügend Strom für eine halbe Stunde Empfang. Das Radio ist klein und grün und sieht ein bisschen aus wie ein Bleistiftanspitzer zum Kurbeln. Bestellen kann man es für 32 Dollar bei Kikkerland. IH
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