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Vor zwei Jahren waren sie den Sommer lang in aller Munde, in fast jeder Bar lief „The Whitest Boy Alive“. Ähnlich wie Leslie Feist oder zuletzt Cat Power hat der Norweger Erlend Øye das Glück, Sonntag-Nachmittag-Musik zu machen, ohne Mainstream zu sein. Auf den ersten beiden Alben klang Øye zusammen mit seinem Schulfreund Eirik Glambek Bøe als „Kings of Convenience“ wie Simon and Garfunkel, die morgens um sechs Uhr auf einer Wiese sitzen und herauszufinden versuchen, was genau Liebeskummer ist. Dann zog Øye nach Berlin und wurde mehr und mehr techno-affin. Das hörte man seinem 2003 erschienen Soloalbums „Unrest“ an. „The Whitest Boy Alive“ spielen nun eine Kreuzung dieser Stile: Elektronische Tanzmusik mit akustischen Instrumenten. Alles live im Studio aufgenommen ohne zusätzliche Effekte oder Spuren. 300 Takes haben sie für die Lieder ihrer neuen CD „Rules“ gebraucht. Melancholischer Low-Fi-Funk, zu dem man genauso gut swingen wie runterkommen kann. Das Ganze ist etwas druckvoller produziert, etwas tanzbarer vielleicht. Im Prinzip aber führen die Jungs fort, was sie im Bar-Sommer begonnen haben. Und das klingt gut.
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Sonntagsmusik also... so habe ich das bisher noch gar nicht gesehen. Bei mir war es oft gute "Kochmusik", aber auch zum glücklichen "Freitaglesen" sehr gerne gehört, oder eben doch zum leidigen Putzen. Nichtsdestotrotz höre ich mir "The Whitest Boy Alive" allerdings auch einfach gerne ganz gezielt an, einfaches Hinhören also. Sie eignen sich also durchaus in mehreren Bereichen.
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Langweilig
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