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Geometrische Figuren rasen in einem Schacht nach unten. Schnell und präzise muss der Computerspieler sie drehen und wenden, damit am unteren Rand des Bildschirms der entstehende Pixelberg sauber abgetragen wird. Tetris, der Spieleklassiker überhaupt, feiert in diesem Sommer seinen 25. Geburtstag. Über 125 Millionen Mal wurde der Videospiel-Klassiker bereits verkauft. Verknüpft ist sein Erfolg vor allem mit dem Gameboy, der ersten tragbaren Videospielkonsole des japanischen Herstellers Nintendo. Aber der Vater der kullernden Klötze stammt aus Russland. Alexej Paschitnow, russischer Software-Entwickler, war 29 Jahre alt und arbeitete an der Computerakademie in Moskau, als er im Juni 1984 das erste Tetris-Programm schrieb. Das Spiel verbreitete sich wie ein Virus im Ostblock, schnell wurden amerikanische Geschäftsmänner auf das „Russenpuzzle“ mit dem hohen Suchtfaktor aufmerksam. Lizenzen wurden vergeben, der globale Siegeszug begann. Heute daddeln jeden Tag eine Million Gamer die unterschiedlichsten Versionen des Klassikers auf der offiziellen Internetseite. Der Gameboy liegt inzwischen im Museum – aber Tetris hat überlebt, die Blöcke werden jetzt auf dem I-Phone verschoben. Erfinder Paschitnow lebt inzwischen in den USA, als reicher Mann. Die Beliebtheit seines Bildschirm-Hits sei einfach zu erklären, sagt er: „Es geht einfach darum, Ordnung ins Chaos zu bringen.“ AP
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