Das gute Einfache kommt aus der Mode, wenn es ums Essen geht. Nehmen Sie das Grillen, es beginnt nun die Saison. Vielleicht liegt es daran, dass es eine Männerdomäne ist: Aber Fleisch so einfach über die Glut zu legen, das ist unterkomplex. Freizeitgriller mögen ja mit einem Billig-Gerät von der Tankstelle zurechtkommen, diese Dreibeine, die man nach Ende des Sommers gerne verwaist am Rande öffentlicher Parkwege findet. Aber im eigenen Garten, auf Balkonien oder der Dachterrasse, da sollte es schon ausgesuchte Qualität sein: ein anständiger Kugelgrill mit ausreichender Luftzufuhr und einer Ascheklappe, sodass das Barbecue eine saubere Sache bleibt. Oder gleich was mit Gas? Hier macht die Diskussion aber längst nicht halt. Auch über das Brenngut lassen sich viele Worte verlieren, vor allem vom politischen Standpunkt aus: Bekanntlich stirbt für die preiswerte Allerweltskohle (Freizeitgriller) der Regenwald. Und, und, und ...
Grillen ist eine Angelegenheit, bei der das Hauptgewicht auf den Nebensächlichkeiten liegt. Es gibt ein Haufen von Accessoires, ja, man könnte sagen, ein ganzes Après-Barbecue-Segment, von der elektrischen Pfeffermühle über den unbrennbaren extralangen Marinierpinsel aus Silikon bis zum handbetriebenen Ventilator (Handelsname „Glut Master“), um dem Feuerchen unterm Rost richtig auf die Sprünge zu helfen. So entsteht um die Holzkohle eine große Komfortzone, alle diese Dinge finden dankbare Abnehmer. Denn Grillen wollen wir wie die alten Holzfäller, aber mit den Annehmlichkeiten der modernen Ernährungsweise: Schnell muss es gehen und die Hände sollten, bitte, auch nicht schmutzig werden. Bei dem technischen Klimbim bleibt es deshalb nicht, das Angebot an grillfertig vorproduzierter Fleischware (Marke Bruzzler & Co.) ist unübersehbar. Plastiksäckchen aufgeschnitten und ab auf den Rost – das mag simpel klingen. Aber ist es nicht ein gewaltiger Unterschied, ob man es sich von anderen einfach machen lässt oder es sich selbst einfach macht? Eben.
Aus der Mode gekommen
Wobei ich bei Fleisch am Stiel angekommen bin, oder besser: beim Schaschlik. Sie werden sehen, die lange Vorrede war notwendig. Ich fürchte nämlich, ein Fleischspieß wie dieser gehört nicht mehr ins Repertoire der allgemeinen Alltagsküche. Grund dafür ist, dass erstens osteuropäische Gerichte aus der Mode gekommen sind, zweitens in der Gastronomie die amerikanische Art zu grillen (Churrasco, Maredo und Blockhaus) die Hegemonie übernommen hat – und drittens mir persönlich Schaschlik auch zu oft mit grauer, fader Leber serviert wurde. So darf es sein Schattendasein gerne weiter in Autoraststätten und Frittenbuden fristen. Aber es ganz verdammen? Das kann ich nicht.
Schaschlik ist ja auch nur der russische Begriff für das, was woanders Şiş Kebap (Türkei) heißt, Souvlaki (Griechenland), Ražnjići (Balkan), Yakitori (Japan), Satay (Indonesien) oder Pincho moruno (Spanien). Nennen Sie es ruhig anders, wenn das Ihren Appetit anregt, für mich bleibt es Schaschlik, eben einfach ein Fleischspieß.
Kaum ein Gericht ist global so weit verbreitet, und das liegt eben daran, dass man es sich damit so einfach machen kann. Der Spieß, liest man in Lexika, ist eine der ältesten Waffen der Welt. Und warum dies? Weil er auch das älteste Kochutensil der Menschheit ist. Die Beute lässt sich damit gleich übers Feuer hängen.
Kein Rost, keine Grillzange
Ein paar Spieße in der Schublade ersparen Ihnen viele Fragen um den Rost. Versprochen. Mein Grill ist der einfachste der Welt, preiswert und trotzdem solide gearbeitet: ein Blumenkasten aus Zink, leicht transportabel. Ein perfekter Wald, Wiesen- und Tischgrill. Er ist eben so breit, dass die Fleischspieße an beiden Rändern aufsitzen. Noch etwas Kohle, mehr brauche ich nicht. Kein Rost, keine Grillzange oder sonstigen Klimbim. Denn das Fleisch, mundgerecht geschnitten, lässt sich am Spieß drehen und wenden wie man will – und auch zum Mund führen. Ganz einfach.
Auf die Idee gekommen bin ich in Peking. Die Spieße heißen dort Chuanr und werden an jeder Straßenecke angeboten. Auf länglichen Kästen zubereitetes Mini-Schaschlik, von denen man ein halbes Dutzend essen kann, ohne sich zu überfressen – mit Lamm, Huhn und Rind. Die vegetarische Variante ist natürlich auch möglich. Einige Anregungen gibt es in dem Buch "Kebab & Saté" von Ghillie Basan. Also, ich bin am Grill wirklich gerne der Spießer.
Obwohl er Butter-Anhänger ist, gibt der Koch diesmal Nachhilfe in Fragen "echte" Hollandaise. Er schaut sich auf YouTube an, wie man sie noch raffinierter zubereiten kann >> mehr
Aus dem fleischlosen Essen ist längst ein ideologisches Monstrum geworden. Das muss nicht sein, sagt der Koch. Und gibt ein paar Tipps für die vegetarische Küche >> mehr
Der Koch eröffnet die Sonnensaison mit einem Blick in die Auslagen der Eisdielen – was ist Torrone-Eis? – und mit einer Empfehlung: Frozen Yogurt, selbstgemacht >> mehr
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Lieber Jörn,
ja, der gute alte Spieß...das einfachste ist nicht immer das beste, aber immer ist das beste einfach! Allerdings weiß ich leider immer noch nicht, warum sich die Zahl der Spitzenköchinnen regressiv zur kochenden Basis verhält. Ich frage Sie deshalb noch mal: Kochen Sie auch im Alltag? Oder schließen sich kulinarische Klasse und Alltagstrott aus? Warum interessieren sich viele Männer für Gourmetgerichte, kochen aber insgesamt deutlich weniger? Calvani |
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Liebe Calvani,
ich koche auch im Alltag, die Redakteure im Ressort können ein Lied davon singen:) Darüber hinaus hoffe ich, man kann meinen Texten entnehmen, wie viel ich am Herd stehe. Dass sich kulinarische Klasse und Alltagstrott nicht ausschließen, ist eines der durchgehenden Themen in meiner Kolumne. Ist das so, dass sich Männer nur am Wochenende für "Gourmetgerichte" an den Herd stellen, das normale Abendessen aber gern den Frauen überlassen? Falls ja, mal ehrlich: Dann ist das nur seltenst Gourmetküche. Es handelt sich um abenteuerliche kulinarische Versuche mit ungewissem Ausgang. In Wahrheit sind es verdeckte Operationen, um die nächsten vier Wochen die Küche nicht mehr betreten zu müssen. Die Mitbewohner sparen sich nämlich auch gerne den Stress. Ich sage ausdrücklich Mitbewohner, denn ich habe das auch in WGs erlebt. Schöne Grüße, JK |
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schrieb am
07.05.2011 um 16:35
womit bewiesen ist, dass die blogkaper eine zutat im rührkessel ist, der selbst der kunstfertigste nur mit einer dosis charme und einer gehörigen portion humor begegnen kann.
wie immer gern gelesen. |
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Hallo liebe Calvani,
ihre Frage versucht wieder den Emanzipatorischen Gedanken in die Welt zu tragen wo er nicht ist. Der grund für die vielen Gastronomischen „Spitzenköche“ der Männlichen Gattung liegt einfach darin das Der Inhaber ob er nun am Herd steht ausgezeichnet wird. Ja und leider sind heute noch der Großteil der Unternehmer Männlich und das nicht nur in der Gastronomie! Ansonsten kann ich mich nur anschließen diese Wochenende Kochexperten ob Männlich oder Weiblich betreiben nur Experimentelle Kochabenteuer. Wer schon für einen Hefeteig oder einen Schokoladen Pudding ( nicht den aus der Tüte) zum Kochbuch greifen muss und Küchenwaage und Messbecher rausholt. Hat nicht wirklich etwas von Kochen verstanden. Ja und um dieses Verstehen geht es mit 18 hätte ich nie einen Hefeteig ohne Rezept machen können. Heute ein Viertel Jahrhundert sieht das anders aus. Dasselbe gilt meines Erachtens auch für Menschen die bei einem Grillnachmittag ausgerüstet sind wie für den nächsten Mondausflug. Liebe Grüße Baphomed |
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Lieber Baphomed,
bitte, bitte, verschonen Sie mich mit den Begriffen Feminismus und Emanzipation...derart abstrakte Grundsatzdiskussionen interessieren mich herzlich wenig. Ihr Hinweis, dass die Ursache für die vielen "ausgezeichneten" Spitzenköche nicht im Fachgebiet, sondern in der vornehmlich männlichen Unternehmerschaft zu finden ist, leuchtet mir ein...allerdings ist gerade das Grillen nach meiner persönlichen Beobachtung der beste Gegenbeweis: Stehen doch dann oft ausgerechnet die Männer am Grill, die sich sonst so gut wie nie in der Küche nützlich machen, oder? Da sehe ich schon eine Diskrepanz zwischen der Beteiligung am besonderen Barbecue-Spektakel und dem unscheinbaren Werkeln im Alltag - und darauf wollte ich hinaus. Calvani |
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Hallo liebe Calvani,
selbstverständlich glaube ich Ihnen das Ihre frage sich nur auf Barbcues beschrängte und daher auch zum Thema gehörte. Ebenso wie diese Frage ich Zitiere: „Sind Sie auch im Alltag der Koch? Im Alltagsstress? Jeden Tag? Oder sind Sie das Pendant zum Sonntagsvater, dem die schönen Seiten vorbehalten bleiben, sprich ein Sonntagskoch?“ Sich natürlich nur auf Spargel bezog: www.freitag.de/alltag/1116-koch Ich wäre ja ein Schelm wenn ich denken würde Ihnen ginge es bei der Wiederhohlung der immergleichen Frage in unterschiedlichen Threads nicht ums Thema also hier Barbecue. Auch wäre ich ja ein Schelm wenn annähme das Männer sich in der Küche nützlich machen würden. Nun denn ich bin Mitte 40 Meine Eltern waren Vollzeit Berufstätig, mein Vater als normaler Arbeiter, meine Mutter als Buchhalterin ausschließlich in Spätschicht bei einer Tageszeitung. Wer glauben sie hat die Kinder ihrer Drei Abends abgefüttert zu Bett gebracht und ihnen eine gute Nacht Geschichte Vorgelesen? Mit wem glauben sie haben wir Nachmittags Kuchen und Naschwerk vertilgt? Ja und mir vorzustellen das mein Vater sich an einen Grill stellt, unmöglich. Ihre Fragen mögen zur Jugend Zeit meiner Mutter gut gewesen seien. Ja und selbst sie stellt solche fragen heute nicht mehr weil die Zeit sich geändert hat. Liebe Grüße Baphomed |
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Lieber Baphomed, liebe Calvani,
was die Spitzenküche angeht: Ein Koch wie Tim Raue würde auf die Frage, warum dies Sterne-Küchen von Männern dominiert werden, antworten: Weil Frauen dafür zu intelligent sind, einen Knochenjob zu machen, der bis tief in die Nacht dauert, ein normales soziale Umfeld unmöglich macht und auch noch schlecht bezahlt ist. Zu Männern am Grill: Hier eine kleine Beobachtung aus dem Berliner Tiergarten, die ich vor Jahren aufgeschrieben habe. Grüße, JK |
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Lieber Baphomed,
meine Fragen beschränken sich keineswegs nur auf bestimmte Gerichte. Hier ging es mir um die Diskrepanz zwischen Alltag und Besonderheit. Wenn sich die Zeiten so geändert haben und meine Gender-Fragen damit obsolet geworden sind, warum sind dann nach Ihrer Aussage die meisten Unternehmer Männer? "Der grund für die vielen Gastronomischen „Spitzenköche“ der Männlichen Gattung liegt einfach darin das Der Inhaber ob er nun am Herd steht ausgezeichnet wird. Ja und leider sind heute noch der Großteil der Unternehmer Männlich und das nicht nur in der Gastronomie!" Um wieder zum Thema Küche und Kochen zurück zu kommen: Mein Vater - ein Mann! - konnte sehr gut kochen auch im Alltag. Nur dass Ihr und mein Vater die Regel sind, das bezweifle ich leider... |
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Hallo liebe Calvani,
das Wort Blog Kapern gefällt mir, aber hier nun ein letztes mal Off Topic Die Frage im bezug auf die Teilhabe von Männern an den aufgaben im Haushalt, wird mit zunehmendem Fortschritt der Aufklärung obsolet. Hier in den neuen Bundesländern wo ich heute Lebe lässt sich das schon sehr gut beobachten. Ich würde gefühlt zugestehen das der Westen Deutschlands hier noch nachhohle bedarf hat. Bezüglich der Thematik warum es immer noch eine Deutliche übermacht bei der Anzahl Männlicher Unternehmer hat ebenso wie die Besetzung der Führungspositionen in Kapitalgesellschaften eindeutige Struckturen einer Gender Spezifischen Unterdrückung aufweist, da gehe ich mit Ihnen vollkommen über ein. Aber das würde ich lieber in einem anderen Strang diskutieren. Hier geht es einfach nur um Menschen die gerne Essen und Kochen wobei ich denke das eine geht nicht ohne das andere. So wie ich auch denke wer im Alltag nicht Kocht wird auch das besondere nicht Kochen können. Liebe Grüße Baphomed |
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Lieber Baphomed,
"Die Frage im bezug auf die Teilhabe von Männern an den aufgaben im Haushalt, wird mit zunehmendem Fortschritt der Aufklärung obsolet." Darauf können wir uns gerne einigen! Aber ohne Diskussion wird es schwierig mit der Aufklärung, oder? Mir gefällt einfach nicht, dass bestimmte Fragen und Diskussionen losgelöst vom alltäglichen Leben geführt werden. Was nützt eine Quote in den Spitzenetagen der Wirtschaft, wenn sich dadurch die sog. "Goldröckchen" bilden, sich aber im Alltag kaum was tut? Sie wollen Strukturen verändern? Ich auch. In der Küche zum Beispiel... Liebe Grüße Calvani |
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Hallo Liebe Calvani,
ich will nicht Strukturen verändern ich tue es. Es gibt hier in diesem Land mittlerweile mehr als ein Gesetz das 1 zu 1 aus meiner Feder stammt. Das obwohl ich mein leben lang ein Linker bin. Ja auch auf Bundesebene. Aber das Problem sehe ich nicht in der Mangelnden Diskussion sondern darin was ist für sie DIE Küche die Sie ändern möchten? Ist es DIE Küche bei Ihnen zu hause, DIE Küche der Fernsehköche, DIE Küche der Spitzengastronomen oder DIE Küche der Gastronomie? Wie Sie sehen habe ich Ihre Forderung von Ich möchte etwas ändern in der Küche in ein DIE umgewandelt nicht ohne Grund. Denn wenn ich Sie richtig verstehe wünschen Sie sich eine end Feminisierung der Alltäglichen Haushaltsküche in den Familien generell? Ja dies Richtig ausformuliert wäre ein eigenständiger Blog den sicher viele der Leser der Rubrik Koch und Gärtner mitlesen und auch tragen würden. Aber eben ich denke ein anderer Blog eben. Liebe Grüße Baphomed |
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Lieber Jörn Kabisch,
vielleicht gefällt Ihnen ja die Kitchen Guerilla genau so gut wie mir www.kitchenguerilla.com/ Nicht nur im Umgang mit offenem Feuer und Essen oder beim Fleisch am Stiel blog.kitchenguerilla.com/2011/01/guerilla-schnitzel-lollis/ Weil: in food they trust ...;-)... Kannten Sie zufällig Heinz Minki www.heinzminki.de/ in deren ersten Sommer 04 - dort gab's richtungsweisendes Schaschlik, bereitet von echten Intellektuellen hinterm Grill. Schade, daß die sich so derartig zum Geldverdienen entschlossen haben und solche Großartigkeiten der Vergangenheit angehören... |
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Liebe Dame,
Sie haben so recht. Grüße, JK |
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Mein Empfinden aus ein paar Jahren, liebe(r) j.k, dvw,c,ba,ig.w,
Damen, Frauen, Weibsleute legen sehr gerne Würstchen aller Art auf und nötigen dazu, diese dann zu essen. Gemüse, Obst, verschiedene, ausgesuchte und durchwachsene Fleischstücke, Fisch, Crustaceen werden scheu beäugt, dann aber, lieber dem Holzkohlemännlein überlassen. Ein weiteres Problem, der Dip, die Soße, das kulinarische Drumherum. Auch hier sagt mir meine Alltagsstatistik, dass alles, was nicht schon ein wenig fertig ist, gerne den XXlern unter den Grillern überlassen wird. Die große Ausnahme, Salate, die besondere Ausnahme, jene großen Schüsseln undefinierbarer Nudelmassen, die Salat nur spielen. Die werden nämlich vorzugsweise von Damen, vorher mit Alufolie oder Tupper abgedeckt, dann "Ta,ta," aufgedeckt und als "Hausspezialität" vorgestellt. Der schöne Anblick, -der Damen-, nötigt davon zu essen und nachher milde zu urteilen. Ganz verzaubert, übersteht Mann auch diese Entzauberung und beschließt lieber zu lernen, selbst einen "lustigen Bosniaken" herstellen und servieren zu können! Weiter, weiter Christoph Leusch |
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Lieber Christoph Leusch,
da laufen meine Erfahrungen den Ihren aber ganz und gar entgegen! Eine beispielhafte Gelegenheit: im schönen Andalusien, wo der Fisch frisch und das Fleisch von ungleich viel besserer Qualität ist als hier, beschlossen meine (statt-Kochbuch-Anruf) Freundin und ich, alle! Nachbarn (etwa 30) zum Essen zu laden und dazu, eher aus Platzgründen, das Essen nach draussen zu verlagern und zu grillen. Es gab Kaninchenfiletchen, Ziegenfilet (dafür gehe ich auch weite Wege), Doraden, Makrelen, Merguez, diverseste Gemüse, Süß- und normale Kartoffeln und Saitan, neben Salaten und Dips aller Art. Sobald zwei der eingeladenen Männer des Grills ansichtig wurden, hatten wir dort gar nix mehr zu melden. Nur rohe Gewalt hätte die Herren noch von Feuer und Oberheeresleitung vertrieben. War aber auch gut, wir konnten rumsitzen, Sherry trinken, plauschen. Ihnen aber ein Damen-Nudelsalat, den Sie vielleicht auch mögen: man nehme Nudeln, koche sie und lasse sie danach nicht von selbst erkalten, sondern kühle sie sofort nach dem Abgießen unter fließendem kalten Wasser - sie werden dadurch sehr bißfest, verwandeln sich also auch in der Salat-Soße nicht in eine Nudelmasse. Rühre derweil eine Vinaigrette aus Olivenöl, Essig (oder Zitronen- oder Limettensaft) im Verhältnis 3:1, rühre etwas Senf, Mayo oder Joghurt, Salz, Pfeffer, Salz, bißchen Knoblauch unter. Werfe dann alles, was man auch in bunten Salat tun könnte und was gerade im Haus ist, in die Vinaigrette: Rukola, Paprika, Cherrytomaten, Fenchel, Radicchio, Romanasalat, Kapern, Oliven, whatever gets you through the night! Und hebe zum Schluß die Nudeln unter. Geht ganz schnell und ist lecker. Leckerer finde ich zu Grilliertem aller Art aber Tabouleh: man röste Staudensellerie, Paprika, Möhren, Zwiebeln etc. in Olivenöl heftig an, lösche das mit etwas weniger, gut gesalzenem Wasser (oder Brühe) als für die gewünschte Menge Instantcouscous angegeben, das man, sobald das Wasser kocht, dazugibt. Ersetze den fehlenden Teil Wasser durch Tomatensaft, rührerührerühre mit einer Gabel, runde das Ganze mit reichlich Zitronensaft ab, würze mit Knoblauch und Harissa und lasse den entstandenen Riesentopf (wird immer irre viel) abkühlen. Wenn's kalt geworden ist, was Stunden dauert, kommen noch rauhe Mengen glatter Petersilie und nicht ganz so rauhe Mengen Minze dazu - sehr gut an heißen Tagen. Hier noch ein 'ein wenig fertiger' Dip, nämlich Hummus, man erwerbe pürierte Kichererbsen in der Dose, rühre Olivenöl, Knoblauch, Kreuzkümmel, Sesampaste und Petersilie unter, fertig. Es steht nix dafür, Kichererbsen selber zu kochen und zu pürieren. Urteilen Sie auch weiterhin milde ...;-)... |
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Danke für den Salat-Tipp. Den wollte ich ( :-)) ). Klar, aus Würstchen wird keine Angelegenheit auf Leben und Tod im Geschlechterkampf. Um diesen Freundes- und Bekanntenkreis kann ich Sie nur beneiden.
Die Nudel knackig, erkennbar und die Zutaten im Salat mit eigenem Geschmack. So sieht die Unterstützung fürs Selbermachen und die Ergänzung der Hausrezepte aus und könnte schöner nicht beschrieben sein. Schönes Wochenende Christoph Leusch |
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Hallo ihr Lieber C liebe DvW,
endlich darf ich mal meine mir gegebene Überlegenheit als Mann ausspielen. Ja Ugah Ugah jeder mann ict doch gerne Höhlen Mensch. Die Nudeln bevor sie in kaltem Wasser abgeschreckt werden mit Oel je nach Geschmack oder zerlassener Butter schwenken dann sind sie auch bei der längsten Grillparty am ende noch in Form. Ein netter Nebeneffekt, ich verwende hierfür gerne Trüffel Oel das gibt dem ganzen eine wie ich finde Geheimnisvolle Note. Liebe Grüße Baphomed |
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Liebste Dame, eine Art "Taboulé" war der Renner bei unserer letzten Grillerei,
was richtig Frühlingshaftes (courtesy www.marmiton.org ;-) ): “Taboulé menteur au chou-fleur Für 6 bis 8 Personen 1 festen, trockenen Blumenkohl 1 Bund Minze 1 Bund Koriander 1 Bund Petersilie 1 wenig Schnittlauch Saft 2er Zitronen 1 kleine gewürfelte Zwiebel 2 große, geschälte, entkernte und gewürfelte Tomaten 200 ml Olivenöl 80 g Korinthen Salz, Pfeffer 50 g Pinienkerne Vom Blumenkohl Strunk und Blätter entfernen, die Röschen waschen und wieder trocknen, dann auf einer feinen Reibe zu einem schönen feinen „Pulver“ verarbeiten. Die Kräuter waschen und hacken. Alle Zutaten bis auf die Ppinienkerne gut vermengen. Im Kühlschrank gut zugedeckt (Folie) mindestens sechs Stunden ziehen lassen. Eine Stunde vor dem Servieren die Pinienkerne unterheben und die Konsistenz ggf. mit einem Schuß Olivenöl „justieren“.” Es genügt, zu bemerken, daß die ganze Schüssel von fünf Leuten ratzeputz geleert wurde … |
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Für ein Tabouleh verwende ich lieber Bulgur als Couscous. Bulgur schmeckt etwas nussiger, Instantcouscous hat oft eine feine Note von Altöl im Abgang.
Bulgursalat mit Kräutern und Gemüse, sehr gut zu Gegrilltem Zutaten: 500 g Bulgur, 4 mittelgroße Tomaten, 3 oder mehr Frühlingszwiebeln, 2 Handvoll glatte Petersilienblätter, 1 Handvoll frische Minze, 2 kleine Gurken aus dem türkischen Laden, 2 Chilischoten, 1 Zitrone, Salz, weißer oder schwarzer Pfeffer, 1 Prise Zucker, ½ TL gemahlener Kreuzkümmel (Kymion),10 EL Olivenöl, 5 feingehackte Walnusskerne. Außerdem: 2 Köpfe Römischer Salat (beim Türken: Marul). Bulgur in 1,2 Liter Salzwasser aufkochen und danach bei kleinster Hitze 10 Minuten weiter garen. Vom Herd nehmen und weitere 10 Minuten quellen lassen. Nun den Bulgur in einem großen Haarsieb abtropfen lassen. In eine Schüssel geben. Vier mittelgroße Tomaten fein würfeln, das flüssige Innere der Tomaten durch ein Sieb auf den Bulgur träufeln. Gurken schälen, Kerne entfernen und fein würfeln. Petersilienblätter und Minze fein und die Frühlingszwiebeln in Röllchen schneiden. Olivenöl, Zitronensaft, Pfeffer, Salz, der Prise Zucker und Kreuzkümmel mit den feingehackten Chilischoten zu einer Marinade verrühren. Den Bulgur mit einer Gabel lockern, dann Kräuter, Gemüse und Nüsse unterheben, danach die Marinade dazu geben. Einen Löffel Bulgur auf ein Salatblatt geben, aus der Hand essen. (Das ist ein Grundrezept für Bulgursalat, bis auf die Walnusskerne. Die Zutaten gibt’s im türkischen Laden, aber dort auf die Wahl des richtigen Typs Bulgur achten.) Für ein Tabouleh verwende ich lieber Bulgur als Couscous. Bulgur schmeckt etwas nussiger, Instantcouscous hat oft eine feine Note von Altöl im Abgang. Bulgursalat mit Kräutern und Gemüse, sehr gut zu Gegrilltem Zutaten: 500 g Bulgur, 4 mittelgroße Tomaten, 3 oder mehr Frühlingszwiebeln, 2 Handvoll glatte Petersilienblätter, 1 Handvoll frische Minze, 2 kleine Gurken aus dem türkischen Laden, 2 Chilischoten, 1 Zitrone, Salz, weißer oder schwarzer Pfeffer, 1 Prise Zucker, ½ TL gemahlener Kreuzkümmel (Kymion),10 EL Olivenöl, 5 feingehackte Walnusskerne. Außerdem: 2 Köpfe Römischer Salat (beim Türken: Marul). Bulgur in 1,2 Liter Salzwasser aufkochen und danach bei kleinster Hitze 10 Minuten weiter garen. Vom Herd nehmen und weitere 10 Minuten quellen lassen. Nun den Bulgur in einem großen Haarsieb abtropfen lassen. In eine Schüssel geben. Vier mittelgroße Tomaten fein würfeln, das flüssige Innere der Tomaten durch ein Sieb auf den Bulgur träufeln. Gurken schälen, Kerne entfernen und fein würfeln. Petersilienblätter und Minze fein und die Frühlingszwiebeln in Röllchen schneiden. Olivenöl, Zitronensaft, Pfeffer, Salz, der Prise Zucker und Kreuzkümmel mit den feingehackten Chilischoten zu einer Marinade verrühren. Den Bulgur mit einer Gabel lockern, dann Kräuter, Gemüse und Nüsse unterheben, danach die Marinade dazu geben. Einen Löffel Bulgur auf ein Salatblatt geben, aus der Hand essen. (Das ist ein Grundrezept für Bulgursalat, bis auf die Walnusskerne. Die Zutaten gibt’s im türkischen Laden, aber dort auf die Wahl des richtigen Typs Bulgur achten.) |
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Hallo Lieber Herr Kabisch,
noch ein wenig zur Geschichte des Barbque, hier ein link www.kanadaspezialist.com/2010/04/21/alles-ueber-barbeque-in-kanada-teil-1/2687/ |
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toller Link, vielen Dank
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Es stimmt, Grillen ist nicht gleich Grillen. um Grunde genommen sollte man total auf Grillen, d.h. auf Fleisch verzichten.
Hohlzkohle, Grillanzünder und viele Dinge mehr, sind für das Grillen eigentlich nicht geeignet. Grillanzünder, Fett, die Abgasse der Kohle, sind nicht gerade gesundheitsfördernd. Ein Elektrogrill mit Wasserbad wäre schon verträglicher. Aber was passiert den beim Grillen, was meisten von Männern vorgenommen wird. Das werfen übergewichtige, schwitzende Männer die mit bis zum Rand mit Antibiotika angefüllten Proteine auf den Grill. Anschließend furzen sie alle wochenlang wie Glingonen. Wichtig beim Grillen ist, ein anschließendes Glas Gülle auch zu leeren, was bei der Herstellung des Grillgutes als Nebenprodukt entstanden ist. Da machen sich uns werten Griller oder Fleischvöllerer keine Platte, sie sind aber diejenigen, die dafür verantwortlich sind. Wir düngen damit unsere Umwelt zu Tode! |
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Endlich mal ein lebensbejahender Beitrag aus der Welt der echten Männer. Chapeau!
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Würde ich übers Essen so denken wie Matto, würde es mir auch nicht mehr schmecken. Und wahrscheinlich würde ich dann auch zum dritten Mal in Folge die Klingonen falsch schreiben.
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schrieb am
09.05.2011 um 20:48
da drauf ein romulanisches ale. wie zum jupiter toastet man auf klingonisch?
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schrieb am
09.05.2011 um 21:34
@j-ap
Der Artikel ist auch so gemeint, dass einem der Appetit vergehen soll, weil das die Wahrheit ist. Grillen ist doch nur ein unsägliches Hobby. Da gibt es das Angrillen und später wieder das Abgrillen. Überall wird Werbung von Grills gemacht, auf jedem Baumarkt stehen die Scheißdinger herum. Gibt es auch eine Werbung auf Kloschüsseln? Der Artikel ist eigentlich zu ernst, als sich über einen Schreibfehler lustig zu machen. Der Mensch macht sich ja über sein Essen übehaupt keine Gedanken mehr, es wird nur noch reingeschoben und darauf geachtet, dass man nichts versäumt. Schieben wir mal heute schnell noch ne Wurst rein, wer weiß ob es morgen noch was gibt. Nach dieser Devise leben doch die meisten Menschen. |
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@ Matto
Wenn hier von Würstchen die Rede ist, sind immer nur solche aus Tofu gemeint. |
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Das Geberit Aqua Clean ist eine High-Tech-Kloschüssel, wenn Sie so wollen. Und hier ist die Werbung dafür. Nur als Beispiel für unseren Berufsoptimisten Matto!
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Ich mag kurz etwas zum Thema Mann und Frau als Spitzenkoch anmerken (ja, schon wieder, am Thema kommt niemnd vorbei, anscheinend):
Herr Kabisch, Sie stapeln hoch und tief zugleich, wenn Sie die Intelligenz der Frauen für das Dominieren männlicher Spitzenköche verantworten. Es ist doch auch so, daß mehr Männer diesen Adrenalinkick (Stress) und auch das Prestige anstreben. Nehmen wir Berufe wie den Cutter, meist Frauen, und fragt warum dieser anstrengende, hochverantwortliche Job meist weniger von Männern ausgeübt wird, dann ist die Antwort, weil man/frau kaum beachtet im dunklen stillen Kämmerlein vor sich werkt. Ihre Artikel lese ich "dennoch" gerne. :-) |
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vor ganz vielen jahren, da war ich noch entschleunigt, so wie es sich für grill gehört. auf ein ... ja wie nennt man das eigentlich heute: landwirtschaftliche leistungsschau? volksfest? grand déjeuner sur l’herbe ... jedenfalls in frankreich an einem ort, wo vieh neben traktoren neben schaubuden und vielen vielen offenen grills stand, da schlug ich auf. hungrig. was ist das, fragte ich. andouillette sagte man mir. ich nahm, ohne zu wissen. es schmeckte hervorragend, das dessert, das ich dann mit meiner freundin an kilometerlangen brombeerhecken pflückte, war der krönende abschluß.
vieles von dem gibt es nicht mehr. kutteln, kalbsinnereien, brombeerhecken. ich will ja nicht nostalgisch sein. aber seitdem ist für mich grill etwas, wo ich mir vorher hunger geholt habe (und nicht mit dem pkw bis an einen grillplatz fahre), wo ich gemächlich ein feuer aus sammelholz entzünde, es niederbrennen lasse, um dessen glut zu nutzen, und wo ich nicht nur filetstücke, sondern auch das auflege, was es offiziell gar nicht mehr in metzgereien und was ein beet (her)gibt. aber: wir nabeln uns von den resten des neanderthalers in uns ab, nicht wahr? der biß dem vernehmen nach noch dem mammut in die lauwarme keule. ich glaube, er hatte manchmal richtig freude daran. |
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schrieb am
09.05.2011 um 19:52
Der Neanderthaler hatte ja auch keinen vollgepackten Kühlschrank, den Pizza-Lieferservice um die Ecke und die Möglichkeit zum 24h-Shoppen. Soll heißen, nach einer langen Jagd kamen ihm vermutlich die Tränen vor Freude, auch den anderen der Sippe.
Und ja, wir wissen immer weniger was der Busen der Mutternatur ist. :-) |
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schrieb am
09.05.2011 um 20:40
vorsicht, bei solcher anmache wird der spießer ganz schnell zum hirsch :)
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Muss es immer gleich ein Hirsch sein?
Tät's nicht mal ein Gnu? |
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schrieb am
09.05.2011 um 21:11
Vorsicht, das kleine zwischengeschlechtliche Mißverständnis (manchmal trägt frau ein Kleid weil es ihr gefällt, nicht um den Mann zu gefallen). Nein, im Ernst, das war eine Anspielung auf den obigen Kommentar der Blogkaper, hier fehle es an Weiblichen. Wo gibt es das mehr als bei Mutternatur...
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schrieb am
09.05.2011 um 21:21
@ weinsztein
näh, dazu müßte ich nach afrika. kost kommt von kosten, den kosten. ein spatz begnügt sich mit sparsamen flügen. |
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schrieb am
09.05.2011 um 21:26
@ lisa laß mal das mit dem mißverständnis weg, dann wirds auch was mit dem ernst :)
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@ ignaz.w
Fliegen Sie doch in den nächsten Zoo, da finden Sie sehr leckere Tiere, sicher auch ein Gnu. Literaturempfehlung: André Müller, "Das letzte Paradies" |
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schrieb am
09.05.2011 um 21:50
ach, lieber weinzstein, sind wir jetzt bei sa-tieren angelangt? brotlos, sag ich nur; nicht mal sättigungsbeilage :)
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schrieb am
10.05.2011 um 08:53
Dann klappts auch mit dem Nachbarn... schon klar... aber isch abe gar gein Audo...
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Wieder mal ganz toll; da schreiben Redakteure und Blogger gegen die Emissionen von Kohlenmehroxid...und ein Koch zelebriert die Umstände, die diese Blowouts hervorrufen.
Ich verlange ja nicht mal dialektisches Denken von der Freitagsredaktion ... aber wenn ein Zusammenhang offentsichtlich ist, dann sollte es auch für Freitagsredakteure erlaubt sein, entsprechend diesen Zusammenhängen Beiträge zu erstellen. Da passt was nicht ... benutzen von Geräten der Energieeffizienzklasse A++ und beim Grillen die Umwelt belasten wie Z--. Setzen. Nachdenken. |
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schrieb am
09.05.2011 um 22:25
lieber freund und kupferstecher luggi,
nach geschlechtspezifischer korrektheit, nach unkorrektheit des grillgutes, nach tiefschürfenden erkenntnissen, dass es mal bessere zeiten gab kommst du als spaßbremse mit co2 (so heißt das ding und nicht mono). ich mach dir nen vorschlag zur güte: geh nach afrika und verkauf sonnenkollektoröfen, damit auch das abholzen aufhört. tu dich dabei mit weinsztein zusammen, der es ohnehin auf gnus abgesehen hat. oder mach deine message wenigstens so, dass sie spaß verspricht. finstere mienen über freudloses dasein sehe ich jeden morgen im spiegel :) |
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@ ignatz
letzteres ist sehr gut nachvollziehbar. Wenn Sie auch fürderhin kühn hier rum wrobeln, mag es gelegentlich Ihre Miene erhellen, aber morgens im Spiegel wird sich ihr Dasein nicht freudvoller spiegeln. Hass zehrt ungemein. |
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@ ignatz
letzteres ist sehr gut nachvollziehbar. Wenn Sie auch fürderhin kühn hier rum wrobeln, mag es gelegentlich Ihre Miene erhellen, aber morgens im Spiegel wird sich ihr Dasein nicht freudvoller spiegeln. Hass zehrt ungemein. |
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schrieb am
10.05.2011 um 08:45
wie immer ist dein rat wertvoll, weiner. ich habe also gerade das abo an den spiegel zurückgegeben. rezepte austauschen ist weitaus spannender und vor allem konstuktiv. ich freu mich drauf ;)
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schrieb am
10.05.2011 um 08:56
Na Ja, neben Kupferstecher luggi hat sich auch Silbeträgerin Lisa gefragt, warum es doch hin und wieder gegenläufige Texte gibt. Liegts an der Dezentralisierung der Schreiber, sollte das nicht der Chef-R dirigieren.
Vielleicht gibt es ja noch einen Text über bessere Grill-Alternativen zum Feuern. |
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schrieb am
10.05.2011 um 11:31
liebe lisa,
es ist doch alles halb so wild :) haben wir nicht alle platz genug, unseren eigene, beste und vor allem maßgebliche meinung zu schreiben? aber manchmal will ich einfach auch nur gerne lesen, statt eine pflichtlektüre zu absolvieren. und wie in vielen häusern, vor allem den alten bauernhäusern, die küche der beste ort ist, um in der familie zu plaudern, hat jörn kabsich mit seinen texten dazu einen sehr entspannten platz im netz geschaffen. den ich gerne aufsuche und wo nicht nur fleisch oder andere gelüste zur sprache kommen. deswegen hast du ganz recht, den schuh zieh' ich mir an ;) |
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schrieb am
10.05.2011 um 12:57
Ach, ich wollte gar keine Metadiskussion in der Diskussion anfangen, das war eine beiläufige Randbemerkung, wenn die Tür schon mal aufgestoßen wurde.
Diesen kleinen kulinarischen Platz zwischen den harten Kämpfen wer der beste Blogger ist finde ich auch gut, auch den Gartenteil (nicht weiter sagen). Ich hätte sogar einen Wunsch: etwas über die leichte Sommerkost, ja, das gibt es überall, aber ich lese nicht überall. Immer nur Gartensalat oder Obstsalat bringt es nicht, wie wäre es mit etwas zu Fruchtcocktails oder Gemüsesäften, für den Fleisch(fr)esser auch etwas kaltes, damit er vor Rührung weint. :-) Und das gute: kein Feuer! |
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@ passer domesticus
luggi ließ den Begriff "Kohlenmehroxid" publizieren. Für diese Art von Leseversagen gibt es bestimmt einen wissenschaftlichen Begriff ... da könnte man vielleicht einen gewissen Lektor Kühn befragen ... oder richtige Fachkräfte. Vorschlag wegen unzureichender dialektischer Denkfähigkeit des Antragstellers abgelehnt. Mein Vorschlag: Schmeiß die Spiegel weg ... die Kacheln werden dein Antlitz ertragen ... zu jeder Tageszeit. |
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Liebe Vegetarier und Veganer,
was bringt Sie eigentlich dazu, von den gelegentlich-Fleischessern hier anzunehmen, sie hätten nicht über ihren Konsum nachgedacht? Womöglich sind die dabei aber zu anderen Ergebnissen gekommen als Sie. Zum Beispiel ich habe drei Jahre kein Fleisch und davon ein dreiviertel Jahr keinerlei tierische 'Produkte' konsumiert - ich fühlte mich dabei aber gar nicht wohl (obwohl ich ganz gut kochen kann und auch über Ernährung genug weiß, um mich ausgewogen zu füttern), weswegen ich es auch wieder gelassen habe. Vielen Dank für Ihre Lustverderbungstour á la Glas Gülle. Vielen Dank auch, daß Sie Ihre Toleranz gegenüber jeder anderen Lebensweise á la 'Setzen. Nachdenken.' zum Ausdruck bringen. Ich werde aber auch weiterhin dem Modell Sonntagsbraten folgen, sprich: gelegentlich, dann aber mit großer Lust und Andacht Fleisch essen. Mir dabei auch der Tatsache sehr bewußt sein, daß für meine Lust und mein Wohlbefinden ein Tier starb, daß Fleisch nicht auf wundersame Weise über Nacht in folienbedeckten Polyurethanschalen in den Kühltheken der Supermärkte wächst. Ich werde Fleisch ebenfalls weiterhin, sehr selten, dann sehr gern auf einen Grill legen, es schmeckt nämlich sehr gut. Sofern man grillen kann. Dafür heißt mein Verkehrsmittel Fahrrad, Auto fahre ich nur, wenn es sich gar nicht anders machen läßt. Dafür vermeide ich Fleisch aus Qualzucht oder Gemüse aus pestizidverseuchtem Billig-Anbau. Dafür kaufe ich keine Kleidung (u.a.), die um die halbe Welt spediert und unter übelsten Arbeitsbedingungen hergestellt wurde. Dafür kaufe ich möglichst viel bio und fair gehandelt. Dafür spare ich Strom, wo immer es geht. Etc.etc. Sind Sie selbst eigentlich sicher, daß Sie vollkommen schuldlos durchs Leben kommen? Kein eines Täfelchen Schokolade inklusive Kinderarbeit? Kein Nutella (oder die Bio-Versionen davon) mit vernichtetem Lebensraum für Menschen und Menschenaffen im Glas wegen dem Palmöl? Keine Chiquita-Banane, vernichteter indigener Lebensraum? Kein Billig-Kaffee, absurde Arbeitsbedingungen? Kein Teller von Ikea für 65 Cent, von vietnamesischen Töpferinnen mit einer Lebenserwartung von unter 40 Jahren hergestellt? Nichts dergleichen? Nein? Andernfalls wäre Ihr hohes moralisches Roß hier nämlich reichlich überzogen und anmaßend. Das geht im übertragenen Sinn auch ein bißchen an den lieben weinsztein - es ist wohl nicht JEDER Blogger, mit dem Sie nicht zu 100% einer Meinung sind, eine neue Reinkarnation von Rainer Kühn. Der ist zweifellos von erstaunlichem Sendungsbewußtsein, kann aber wohl auch nicht immer und überall sein. Die ständigen Mutmaßereien, wer hier in Wirklichkeit wer ist, verpesten die Luft! Ebenso geht das auch an Calvani - in meinem Leben gibt es doch tatsächlich kurze Momente, an denen ich nicht darüber nachdenke noch das für nötig oder gar wünschenswert halte, was, wo und wie Männer im ganzen Gegensatz zu Frauen tun oder lassen. Mit anderen Worten: Jörn Kabischs mir persönlich sehr sympathischer Koch-Blog ist wohl eigentlich einer über *Lebensfreude* im weiteren Sinn. Es nervt mich ein wenig, wie der in unschöner Regelmäßigkeit nicht nur darin völlig mißverstanden, sondern gekapert und zweckentfremdet wird. Haben Sie eigentlich zwischendurch auch mal Spaß? Oder macht das auch gleich hochverdächtig, bzgl. Tierrechten, CO2-Bilanz, 'Lösung' aller Genderfragen oder der bedauerlichen Verschiebung der Weltrevolution auf Mittwoch übernächste Woche? |
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Liebe dame.von.welt, vielen Dank für dieses Statement. Sie sprechen mit aus dem Herzen. Wie satt ich diese ständig erhobenen Zeigefinger nebst hochgezogener Augenbrauen habe!
Ich denke, manchmal darf man auch nur einfach mal Spaß haben, ohne ständig zu hinterfragen, ob man nun wieder poltisch korrekt war. Ich bezeichne das als leben. |
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schrieb am
10.05.2011 um 12:43
@dame.von.welt
Gut gebrüllt der Löwe. Ich nehme an, dass Sie Ihr schlechtes Gewissen erleichtern wollen. Und genau so ist es auch ! Ich brauche mir nichts vorzuwerfen, weil ich von dem was Sie mir vorwerfen, nicht teilnehme. Das ist eben der große Unterschied! Und trotzdem sollten Sie sich darüber Gedanken machen, was bei der Herstellung Ihres Bratens, egal ob Bio oder Massentierhaltung, die Umwelt zerstört wird. Eines sollten Sie begreifen, wo steht das Recht auf ein Leberwurstbrot geschrieben. Der Mensch macht es einfach. Ich bin tolerant, jeder kann machen was er will, aber es soll mir später keiner sagen, ach das habe ich nicht gewußt. |
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Herrschaftszeiten nochmal, es ist ja gut. Gehen Sie wieder in Ihre Karthause und lassen andere Menschen in Ruhe, die nichts von Ihrem gramatikalisch höchst bedenklichen Salbadern vernehmen wollen.
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@Matto:
Was anderes hat dame.von.Welt doch nicht gesagt. Nämlich, dass es auch Leute gibt, die bewusst das tun, was in anderer Menschen Augen falsch ist. Und dass gerade diese Leute, nicht permanent behelligt werden wollen. Es gibt ja auch die Idee, dass es das "Richtige" im "Falschen" ohnehin nicht geben kann... wenn ich das richtig verstanden habe... @dame.von.Welt Ich lebe (achtung Outing!) nun schon mein halbes Leben (also knapp 14 Jahre) fleischfrei. Mal extremer (vegan), dann nicht mehr so (weil leben wollen und Käse=Leben;-) ) (drei bis fünf "Sündenfälle" inklusive) Mal mit Lust auf Broiler, mal ohne. Bewusste Entscheidung. Die ersten vier Jahre, war ich eher moralisch unterwegs. Dann nicht mehr. Mir ist der Zeigefinger eingeschlafen;-) und ich bin noch dazu reifer geworden... Und bevor er abfallen konnte (der Zeigefinger), habe ich die Notbremse gezogen. Jetzt hole ich nur noch hervor, wenn ich gefragt werde: "wieso ist Du denn kein Fleisch?" Meine Standartantwort: "ach...aus ethischen Gründen..." Wenn dann nix kommt (was häufig so ist) belass ich's dabei. Wenn aber die Fragen weitergehen, dann formulier ich "meine" Ethik aus. Soviel Platz muss sein. Wer's nicht wissen will, soll mich nicht fragen...hausieren geh ich nicht :-) @all: Guten Appetit und viel Spaß in der Grillsaison an alle!!! Luzieh - bekennende Halloumi-Fan |
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@luzieh.fair
Halloumi und Paprika sind übrigens ausgesprochen lecker auf dem Grill. Auch Salatgurke kann man da gut versuchen. Es muss tatsächlich auch beim Grillen nicht immer Fleisch sein. Ich respektiere jeden Menschen, der auf Fleisch (und Fisch) verzichtet. Ich respektiere Veganer gleichermaßen wie Rohköstler. Jeder soll und kann sich nach seiner Einstellung ernähren. Ich aber auch. Und das Schönste für mich am Sommer sind nun einmal Grillwürstchen und Bier (letzteres gerne alkoholfrei). Und bitte vom Holzkohlgrill. :-) |
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Ei, ei, Lucieh, 'Broiler'*, ein kleines Wörtchen und verrät soviel! :)
Trinkst Du auch gern 'Juice'*? * alte Begriffe von Speise- und Getränkekarten der DaDaeR Bei Bircan um die Ecke heißt das fetttriefende Ding mit der krossen salzigen Haut (hmmm, schluck!) heutzutage nicht Hähnchen, sondern 'chicken', dafür aber der 'juice' wieder Saft. Seltsam... |
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'tschuldigung, ich lerne es aber noch: LuZieh! :)
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@goedzak
da muss ich Dich enttäuschen:-): Aufgrund eines umfangreichen sozialen Umfeldes, habe ich hier und da, diesen und jenen Begriff adaptiert...das mache ich schon so lange, dass ich selber nicht mehr weiß, wo ich herkomme...manchmal entfällt mir sogar, wo ich hin will;-) Dann muss ich in Endlosschleife denken: der Weg ist das Ziel, der Weg ist... Nur wenn ich zur Familie, nach Hause fahre, fällts mir wieder ein. Wenn der Slang des Landes mich packt und ich Hinz und Kunz mit "Moin" begrüße:-) Ein Wort, dass ich, da wo ich derzeit lebe, selten benutze, denn die Leute hier (glasklares Hochdeutsch, snacken se hier - für diese Adaption werde ich daheim fast gemobbt) denken ich würde Ihnen einen guten Morgen wünschen...Kleinstädtische Spießigkeit lässt das nach 11h nicht mehr zu;-) in diesem Sinne: ich geh schlafen. p.s. Schreibweisen sind mir nicht immer wichtig, wenns aus Versehen passiert... sag einfach Lu. |
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schrieb am
10.05.2011 um 20:47
@luzieh.fair
Ihre Ausführungen kann ich voll unterstützen, die gleiche Einstellung vertrete ich auch. Eindrittel meines Lebens lebe ich schon so, bin allerdings schon 70. |
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Liebe dame.von.welt,
auch in Ihrer Rolle als schiedsrichternde Moderatorin des Kochblogs lese ich Ihre Einlassungen mit Gewinn. Danke dafür. Der liebe weinsztein |
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@Matto 10.05.2011 um 12:43
Ah so, ich will also mein schlechtes Gewissen erleichtern? Und genau so ist es auch? Wie erstaunlich, daß Sie sich in meinem Kopf besser auskennen als ich mich selbst. Das ist übrigens ganz genau die Bevormundung, die mir so auf die Nerven geht. Ich versichere Ihnen, daß ich Ihre Belehrungen nicht benötige und daß ich Ihnen auch niemals vorwerfen würde, irgendetwas nicht gewußt zu haben. Ich kann schon selbst lesen und denken, vielen Dank fürs Angebot Ihres Vorkauens nebst der angebotenen Runterspülung mit einem Glas Gülle. Sie haben meinen ganzen und ehrlichen Respekt dafür, daß Sie seit mehr als 20 Jahren vegetarisch leben. Ich hab's versucht und für mich ging es nicht. Versucht habe ich das übrigens aus ethischen Gründen und weil mir klar und bekannt ist, wieviel pflanzliche Nahrung verfüttert wird, um Fleisch zu produzieren. Ein anderer Grund war, daß mich auch das Kochen interessiert hat - wer nämlich ohne Fleisch gut kocht, der kann wirklich kochen - die Zubereitung von Gemüse etc. erfordert ja viel mehr Aufmerksamkeit und Kenntnis über die Lebensmittel, was Garpunkt, Würze, Art der Zubereitung oder ihre Konservierung etc. angeht. Fleisch geht viel leichter! Es gibt einen für mich persönlich (muß niemand so machen wie ich) ethisch tragbaren Zwischenschritt zwischen veganem Vollverzicht und der Teilnahme am Massenkonsum von qualgezüchteten, umweltvernichtenden, krankmachenden Fleisch - nämlich möglichst direkt bei Erzeugern zu kaufen, die ihre Tiere gut behandeln. Bei Jägern Wild zu kaufen, die ihren Forst tatsächlich hegend und nicht für kommerzielle Jagd betreuen. Fisch von lokalen Fischern oder aus nicht bedrohten Beständen/Bio-Aqua-Kultur zu kaufen. Und das alles als Ausnahme und Festessen zu tun, ich könnte es mir anders auch gar nicht leisten (und finde ganz generell, daß besonders Fleisch viel zu billig ist). Wenn es Ihnen nicht möglich ist, mir dafür ein Minimum an Toleranz entgegen zu bringen, dann lassen Sie es eben bleiben und verharren als der bessere Mensch. @luzieh.fair 10.05.2011 um 13:26 Danke und many happy Halloumis ...;-)... @ der liebe weinsztein 11.05.2011 um 02:26 Die von Ihnen zugeschriebene 'Rolle als schiedsrichternde Moderatorin des Kochblogs' - och nö. War bloß meine Meinung. |
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@ zärtliche dame.von.welt
Sie haben ja recht und ich leider mal wieder nicht. Ich habe ignatz.w unterstellt, eine ganz andere Person zu sein. Das ist auch insofern unverzeihlich, weil dieser Andere nicht annähernd mit dem intellektuellen Niveau und der Ausdruckskraft von ignatz.w zu verwechseln wäre. Leider war ich vorschnell. @ ignatz.w Ich bedaure meine Unterstellung und bitte Sie, meine Entschuldigung anzunehmen. |
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@ dame.von.welt
Aber "schiedsrichternde Moderatorin" war gar nicht so schlecht, oder? Nehme ich natürlich auch zurück. Tut mir leid. |
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peruanische Herzspieße
Für Anticuchos de corazón habe ich das Herz von der Kalbin (Färse), die wir schlachten lassen haben, eingefroren. www.kochmeister.com/r/50633-anticuchos-de-corazon-de-res.html Wir halten Fleckvieh (German Simmental), ein Zweinutzungsrind. Aus den Flanksteaks (Bauchlappen) habe ich Saté Spieße gemacht. Da ritzt man das Fleisch erst ein und schneidet es dann in Streifen, die man auf die Steckerl spießt und mariniert. Ich richte das Sach her und der Schachner muß es grillen. Die Rinderbrust räuchern, wird eine größere Aktion. Der Metzger hat sie ausgelöst. Auf der Oberseite habe ich das Fett drangelassen, unten habe ich es abgefieselt. Jetzt wiegt das Trumm noch über 3 kg, da wird es vielleicht schon nach 6 Stunden fertig. www.amazingribs.com/recipes/beef/texas_brisket.html |
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Zum – vorerstigen – Abschluß was man ein bißchen anders Aufgespießtes: Beer Butt Chicken
Für die Marinade 3 EL Salz 2 El brauner Zucker 3 Lorbeerblätter 3 Knoblauchzehen oder mehr, gehackt 1 TL Thymian 1 EL Oregano 1 große Zwiebel, fein gewürfelt 1 EL Honig 3 EL Sojasoße 2 EL Pfeffer, weiß gemahlen 1 Zitrone, Saft und Fleisch 0,5 ltr O-Saft 0,5 l Bier Für die Gewürzeinreibung: 1 Tl. schwarze Pfefferkörner , frisch gemörsert 1 Tl. Selleriesamen oder Selleriesalz 1 Tl. Cayenne 1 Tl. getrockneter Thymian 1 Tl. getrockneter Majoran 2 Tl. Paprika süß 1 El. Senfpulver 1 Tl. Salz 1 El. brauner Zucker Ein schönes großes Hähnchen 24 Stunden in der Marinade ziehen lassen (ich nehme dazu einen großen Gefrierbeutel). Am nächsten Tag den Kugelgrill anheizen (für indirektes Grillen!), dann das Hähnchen aus der Marinade nehmen, trockentupfen und die Gewürzeinreibung einmassieren. In die Mitte des Chicken-Stand (gibt's von Weber und manchmal bei Lidl) eine passende Dose oder ein passendes Glas mit etwa 0,3 bis 0,5 Liter Bier plazieren, das Hähnchen mit der rückwärtigen Öffnung daraufsetzen und mittig zwischen den Glutnestern auf dem Rost plazieren. Deckel drauf und bei 180 bis 200 °C zirka 45 bis 60 Minuten garen. Es gibt nichts, was innen so saftig und außen so knusprig ist wie ein Beer Butt Chicken. |
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Also, rene artois, du musst schon schreiben, dass das Hähnchen, das große, mausetot sein muss. Wenn Kochunkundige das so nehmen, könnte viel komisches Zeug passieren ... weil ein lebendiges Hähnchen oder sonst so Lebewesen in solch einer Brühe, sich nicht wohlfühlen täte. Dann könnten die Unkundigen ganz einfach zu dem Ratschluss kommen, das Hähnchen, das Große weiter Spaß am Leben haben zu lassen. Und sie essen ganz normal Stulle mit Brot, ein paar Vegetabilien und haben hinterher ... naja, Phantasie gefordert.
Wer soviel Gewürze benötigt, der hat seinen Geschmack versaut. Denk da mal drüber nach. |
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Um ein Maxim-Gorki-Zitat abzuwandeln: Nach mancher Äußerung eines Menschen "hat man das Verlangen, einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzuwinken und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen."
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@Rene Artois
...und zu Ihrem Beer Butt Chicken 'Sie' zu sagen? Sie würden ein Glas in die Mitte von Glutnestern stellen? Das würde ich ja lieber nicht machen - Glas und Keramik reagieren u.U. zickig auf Temperaturunterschiede und ungleichmäßige Hitze und zerlegen sich dann gern mal in ihre Einzelteile. Nicht, daß das Huhn am Ende noch Splitter im Hintern hat. |
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@DvW: Ein Marmeladenglas, das bei milder Vorwärmung das Einfüllen kochender Flüssigkeiten verträgt, hält das aus. Sind ja im Weber auch nur um die 180, 200 Grad ;-))
Allerdings nehme ich meist einen passenden Metallbecher. Und mein Gorki-Zitat bezog sich ausschließlich auf die darüberstehende Sottise. |
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@ RA
streichle doch lieber vorher das große Hähnchen, wink dem Bullenkälbchen zu und ziehe den Hut vor einem Schwein ... und weißt du warum? Sie können etwas, was du nicht kannst. Was sie nicht können? Den Umgang mit Messern, das Zubereiten von Marinade, ihre Nahrung mit komischen Gewürzen würzen ... ähm, und dümmliche Aussagen verstehen. Und noch so vieles andere. |
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schrieb am
11.05.2011 um 20:52
"Wer soviel Gewürze benötigt, der hat seinen Geschmack versaut. Denk da mal drüber nach."
Dann hat also halb Asien seine Geschmack versaut. Und dass, obwohl in bestimmten Gegenden die Kühe heilig sind. |
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@SJ
Verstehst du überhaupt was du schreibst? Weißt du überhaupt, wo Asien endet und anfängt? Weißt du überhaupt, dass in großen territorialen Bereichen Asiens Muskelfleisch von anderen Wirbeltieren ungewürzt gegessen wird? Weißt du überhaupt, wie die Ernährungslage in Asien aussieht? Hast du überhaupt eine Ahnung? Mal abgesehen von der Fähigkeit der Formulierung dümmlicher Kommentare. Wer bist du!? |
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Tja, mein bester – es hat wohl jedes Forum seine "luggis". Normalerweise ignoriere ich ja solche geistigen Bankrotterklärungen/erklärer nicht mal, aber das Gelaber war mit denn doch zu dumm. Ich verspreche aber hoch & heilig, in Zukunft auf "luggi" ebensowenig zu reagieren wie auf den, der schon weiß, wer gemeint ist. Ärger muß sich lohnen ;-)
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schrieb am
11.05.2011 um 22:14
luggi schrieb am 11.05.2011 um 21:03
@SJ "Verstehst du überhaupt was du schreibst? " Ja. "Weißt du überhaupt, wo Asien endet und anfängt?" Ja. "Weißt du überhaupt, dass in großen territorialen Bereichen Asiens Muskelfleisch von anderen Wirbeltieren ungewürzt gegessen wird?" Ja. "Weißt du überhaupt, wie die Ernährungslage in Asien aussieht?" Ja. "Hast du überhaupt eine Ahnung?" Ja, aber nicht genug von allem, sonst hieße ich ja Gott. "Mal abgesehen von der Fähigkeit der Formulierung dümmlicher Kommentare." Findest Du? Wer bist du!? Sven Jurgeleit, Lee Berthines Ehemann, aber das weißt Du doch. ;) |
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schrieb am
11.05.2011 um 22:17
Aber mal eine Frage an Dich, luggi.
Kann man die Autorität und Kompetenz eines blinden Maulwurfes als Laie eigentlich untergraben? |
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Tja, mein bester, wenn RA sachlich nichts entgegen zu halten vermag, dann kann er es nur mit fiesen Sticheleien. Normalerweise ignoriere ich bei Hardlinern Unwissenheit, aber wenn jemand nichts von Ernährungsphysiologie und anderen Zusammenhängen versteht, sondern seine Dummheit in die Welt posaunt, dann ist mir das auch zu dumm ... oder plöt.
Wenn's dem Leben von tieren nutzt, lohnt sich ärgern. |
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mensch Kühner Jurgeleit,
eure Strategie, die Leute von der FC zu vergraulen greift bei mir nicht ... das könnte nur JotAh schaffen |
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nu ma halblang, luggi.
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@ Henner
zu welchem Kommentar? der von 22:33 hat sich entwickelt zu EHEMALIG der von 22:24 wird sich wandeln zu zukünftig EHEMALIG ... vielleicht nicht in diesem Forum wer deutsche Sprachkenntnisse moniert, könnte ein Rechtspopulist sein ... oder er hat Schwierigkeiten bei der Widerrede |
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Hallo Luggi,
ich glaube, wir hatten bisher nicht das direkte Vergnügen? luggi schrieb am 11.05.2011 um 22:24: dem stimme ich zu...Ist meinerseits allerdings nicht mehr als ein (erster) Eindruck, ohne dieses mysteriöse Insiderwissen, das Du zu besitzen scheinst, beurteilen zu können. Liegt wohl daran, dass ich mich auf die FC beschränke. Wenn Du allerdings schreibst: "wer deutsche Sprachkenntnisse moniert, könnte ein Rechtspopulist sein ... oder er hat Schwierigkeiten bei der Widerrede" muss ich Dich jetzt mal was fragen: gilt das auch für Dich? Ich meine,mich erinnern zu können, dass da erst kürzlich etwas in der Richtung von Dir kam, bzw. unterstützt wurde... oder war das etwas anderes? Luzieh |
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@lf
tja, glauben über Vergnügen, ... manche Leute haben Vergnügen bei den Denkfabriken ... vielleicht hattest du Vergnügen, und immer noch. Punkt. Und was hat dein dummes Geschreibsel mit dem Thema zu tun? Schreib mal was Dummes zum Thema, oder was Intellentes...oder muss das Lektorat in Münster keine Kochtexte lektorieren? und zu deiner letzten Bemerkung ... wenn du meinst, dich erinnern zu können...dann würde ich alle Mittel für einen Suizid sofort entfernen |
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@dame.von.welt
Wenn ich Ihnen zu nahe getreten bin, möchte ich mich entschuldigen, mir geht es aber um die Allgemeinheit und die sieht anders aus. Nicht wir wollen besser sein, sondern wir appellieren, werden aber meist verlacht. Ich erzähle Ihnen aus einer Episode. Unser Unternehmen gibt den ehemaligen Mitarbeitern die Gelegenheit, einmal im Jahr an einer Fahrt irgendwohin teil zu nehmen. Diesmal ging es nach Babelsberg in die Filmwerkstätten der DDR. Vier Busse mit 400 Leuten machten sich auf den Weg. Im Bus ging schon die Mittagskarte durch, Reis mit Putengulasch. Meine Frau und ich waren hier natürlich chancenlos. Als die Leute sich alles angeschaut hatten, ging es zum Mittagstisch. Hier gaben wir uns bei der Serviererin als Vegetarier zu erkennen und hatten schon die ersten Lacher auf unserer Seite. Die Essen wurden serviert, wobei viele Leute zu maulen anfingen, weil der Anblick nicht gerade einladend war, man aß es dann aber doch. Bis zum Koch hatte es sich nun herum gesprochen, dass da zwei Außenseiter den gewöhnlichen Ablauf störten. Hier und da wurde kräftig abgelacht. Nach einer halben Stunde kam der Koch persönlich und brachte uns jedem 3 kleine Puffer mit einer Schale Apfelmus mit der Bemerkung, dass er dies jetzt schnell gekauft habe und nun nicht weiß, wie er es abrechnen soll. So oder ähnlich verliefen fast alle Fahrten. Ich habe damit keine Probleme, möchte aber darauf hinweisen, dass sich keiner meiner Kollegen eine Platte darüber gemacht hat, wie erbärmlich Puten aufgezogen werden. Ich bin tolerant, von mir kann jeder machen was er will, aber die Menschheit frißt mit ihrem Verhalten regelrecht den Erdball auf. Es geht nicht nur um die ethnische Sache, es geht um die Umwelt und auch um die Gesundheit der Menschen. Über 30% der Menschen ernähren sich falsch und die Krankenkassen, d.h. der Steuerzähler muss nun für die Schäden dieser Menschen aufkommen. Schauen Sie sich die jungen Frauen und auch Männer vor 30 Jahren und jetzt an, da können einem die Tränen kommen. Es ist einfach nicht normal, wie viele Menschen heute herum laufen. Ich weiß, dass gleich der Vorwurf kommt, dass diese Menschen ja krank sein können. Das ist auch der Fall aber nur in einem Prozentsatz von ca. 5%, wenn überhaupt. Schon die Bundesregierung wird langsam unruhig und kritisiert, dass über 50% der Menschen in unserem Land übergewichtig sind. Fleisch und das ist bewiesen, löst Diabethes, Herz- Kreislauf-und Gelenkerkrankungen, Gicht und Reuma aus. Ärzte warnen auch vor rotes Fleisch, was Darmkrebs beeinflusst. |
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@Matto
Ihre Bitte um Entschuldigung nehme ich sehr gern an, alles gut. Sehen Sie, wir sind ja ganz einer Meinung: daß die maßlose Billig-Qualzucht-Fleisch-Fresserei Armut befördert, Gesundheit schädigt, Umwelt zerstört, auf vermeidbarem Leid von Tieren fußt. Es ist aber aus meiner Sicht so, daß Jörn Kabisch wie die Mehrzahl der Diskutanten hier bewußt essen und gut kochen. Meiner Überzeugung nach ist eine Werbung für umwelt-, tier- und menschenschonendere Ernährungsgewohnheiten viel eher über Lust und Genuß als über Feindseligkeit und Erzeugungsversuchen von schlechtem Gewissen wirksam. Mit anderen Worten: mit dem anempfohlenen Glas Gülle verprellen Sie Parteigänger. Die Allgemeinheit frißt sich nämlich nicht nur an Fleisch fett und krank, sondern an vorverdautem Fertigdreck, am Verlust von Geschmack und Sättigungsgefühl, an Bequemlichkeit für's Kochen und Pizza-Einatmen vor der Glotze. Ich weiß nicht, ob Sie das Plastikmeer bei Almeria kennen - um nur eins unter vielen Beispielen heraus zu greifen - aus dem größere Teile des Supermarkt-Billig-Gemüses kommt. Der Verzicht allein auf Fleisch rettet die Welt noch lange nicht. Dort ist nicht nur eine ökologische Katastrophe durch Bodenversalzung und Pestizid-Mißbrauch zu beobachten, auch die Arbeitsbedingungen spotten jeder Beschreibung. Ihre üblen Erfahrungen in Restaurants sind übrigens auch mir bestens vertraut - ich nehme mittlerweile bei Alternativlosigkeit von lausiger Küche (was die wohl auch für's Putengulasch war) Stullen oder Suppe in der Thermoskanne mit - schmeckt viel besser. Damit zurück nach hier: wenn Sie z.B. meine Beiträge in JKs Blog verfolgen, wird Ihnen auffallen, daß ich zu den allermeisten meiner hier niedergelegten Lieblingsessen und -rezepte eine vegetarische oder vegane Zubereitungsart schreibe. Es ist mir auch beim Kochen eine Selbstverständlichkeit, die Vegetarier/Veganer nicht nur mit 'Beilagen' abzuspeisen, sondern einen passenden Extra-Gang zu kochen, sofern es für die Omnivoren Fleisch oder Fisch gibt. Es muß aber doch bitte gestattet sein, sich auch! an Essen zu erfreuen und darüber zu schreiben, bei dem Fleisch oder Fisch die Hauptrolle spielen - wie gesagt: bei mir ist das ein seltenes Festessen. Oder, anders gesagt, eine andachts- und demutsvolle, würdige Beerdigung des Tiers, das dafür starb. Das ist der einzige Punkt, zu dem Sie sich mir gegenüber mit allem Fug und Recht aufs moralische Roß setzen können - meine Ernährung beinhaltet Schuld am Tod von Tieren. Dagegen kann und will ich nicht argumentieren. |
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@dame.von.welt
Wenn ich Ihnen zu nahe getreten bin, möchte ich mich entschuldigen, mir geht es aber um die Allgemeinheit und die sieht anders aus. Nicht wir wollen besser sein, sondern wir appellieren, werden aber meist verlacht. Ich erzähle Ihnen aus einer Episode. Unser Unternehmen gibt den ehemaligen Mitarbeitern die Gelegenheit, einmal im Jahr an einer Fahrt irgendwohin teil zu nehmen. Diesmal ging es nach Babelsberg in die Filmwerkstätten der DDR. Vier Busse mit 400 Leuten machten sich auf den Weg. Im Bus ging schon die Mittagskarte durch, Reis mit Putengulasch. Meine Frau und ich waren hier natürlich chancenlos. Als die Leute sich alles angeschaut hatten, ging es zum Mittagstisch. Hier gaben wir uns bei der Serviererin als Vegetarier zu erkennen und hatten schon die ersten Lacher auf unserer Seite. Die Essen wurden serviert, wobei viele Leute zu maulen anfingen, weil der Anblick nicht gerade einladend war, man aß es dann aber doch. Bis zum Koch hatte es sich nun herum gesprochen, dass da zwei Außenseiter den gewöhnlichen Ablauf störten. Hier und da wurde kräftig abgelacht. Nach einer halben Stunde kam der Koch persönlich und brachte uns jedem 3 kleine Puffer mit einer Schale Apfelmus mit der Bemerkung, dass er dies jetzt schnell gekauft habe und nun nicht weiß, wie er es abrechnen soll. So oder ähnlich verliefen fast alle Fahrten. Ich habe damit keine Probleme, möchte aber darauf hinweisen, dass sich keiner meiner Kollegen eine Platte darüber gemacht hat, wie erbärmlich Puten aufgezogen werden. Ich bin tolerant, von mir kann jeder machen was er will, aber die Menschheit frißt mit ihrem Verhalten regelrecht den Erdball auf. Es geht nicht nur um die ethnische Sache, es geht um die Umwelt und auch um die Gesundheit der Menschen. Über 30% der Menschen ernähren sich falsch und die Krankenkassen, d.h. der Steuerzähler muss nun für die Schäden dieser Menschen aufkommen. Schauen Sie sich die jungen Frauen und auch Männer vor 30 Jahren und jetzt an, da können einem die Tränen kommen. Es ist einfach nicht normal, wie viele Menschen heute herum laufen. Ich weiß, dass gleich der Vorwurf kommt, dass diese Menschen ja krank sein können. Das ist auch der Fall aber nur in einem Prozentsatz von ca. 5%, wenn überhaupt. Schon die Bundesregierung wird langsam unruhig und kritisiert, dass über 50% der Menschen in unserem Land übergewichtig sind. Fleisch und das ist bewiesen, löst Diabethes, Herz- Kreislauf-und Gelenkerkrankungen, Gicht und Reuma aus. Ärzte warnen auch vor rotes Fleisch, was Darmkrebs beeinflusst. |
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Abgesehen vom eher mäßigen Informations- und Unterhaltungswert dieser larmoyanten Schmonzette: Bis repetita non placunt, wie wir alten Klosterbrüder sagen. Schade um den Webspace ...
PS: Ein Grundkurs Deutsch käme auch ganz gut; nur so als Empfehlung. PPS: Ich befürworte die Einführung einer Belästigungsabgabe. PPPS: Aber das hier ist immer noch um Welten besser als der Stasi-mäßig zens ... – pardon: "moderierte" ZEIT-online-Forums-GULAG. |
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@Rene Artois
Sie nehmen sich ziemlich wichtig, Sie sind es aber nicht. Sie sind auch kein Moses. Welche Botschaft möchten Sie eigentlich hier verkünden. Ich kann aus Ihrem Geschreibsel wenig Positives erkennen. Der Kommentar gibt ein Thema vor, auf welches man antworten kann, oder man läßt es eben bleiben. Ich hätte für Sie einen Vorschlag, es bleiben zu lassen. Sie sollten es auch unterlassen, hier den Oberlehrer hinsichtlich Rechtschreibung zu spielen. Sie wissen selbst, wie schnell man Dinge eingibt und nach dem Senden sieht, dass man doch zu schnell war. Das ist eben das wahre Leben. Und wer hier mutig an der Diskussion teilnimmt, macht eben auch Fehler, Sie nicht? Doch, schauen Sie sich selbst einmal Ihre Eingaben an! Mal einen Gang runter schalten, dass tut gut. Der ehemalige Bundespräsident Herzog hatte einmal gesagt, dass er an der neuen Rechtschreibung nicht teilnimmt. Als alter Mensch teile ich dessen Meinung. |
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ja neh du, ich kenne diese Typen, wenn die mit der Rechtschreibung als Diffamierung nicht w e i t e r k o m m e n, dann eschoffieren die sich über Flecken in der Kittelschürze
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schrieb am
14.05.2011 um 22:44
Aber Hallo, unterwürfiger Maul. Ich warte ja noch auf dem Tag, an dem Analphabeten endlich aufgrund iher Witzigkeit/Originalität und Kontakte endlich Arzt oder Naturheilkundler werden können. Die Flecken in der Schürze dienten dann nur als Beweis für ehrliche und getanene Arbeit für uns alle.
Alle für Einen, alle für Einen. |
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Tja, Wiedehopf,
das sind die professionellen Spiegelblicker. Dieser Thread war wirklich gut, die Leute haben sich mit dem Genießen von Gegrilltem befasst und ... – wurden auf einmal von Matto und luggi mit mit unartikulierten, rational nicht nachvollziehbaren und auf ihre einfach Strukturiertheit deutenden Ausfälligkeiten gecrasht. Am besten man ignoriert diese geistigen Non-Entitäten noch nicht einmal. Aber das fällt manchmal schon ziemlich schwer. |
Ausgabe 20/2012
16.05.2012
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