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      <title>Kultur</title>
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      <pubDate>Wed, 04 Nov 2020 23:29:20 +0100</pubDate>
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      <language>de</language>
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        <title>Kultur</title>
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        <title><![CDATA[In dem Moment wurde es bei Florian Schroeders „Journal Deluxe“ unangenehm still im Studio]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ende des Jahres verabschiedet sich das „ZDF Magazin Royale“. Ein Nachfolger gilt als „rechter Böhmermann“, weil er Julian Reichelt eingeladen hatte. Der „Freitag“ war bei der ersten Aufzeichnung dabei – und sah, wer lacht und wer nicht</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/florian-schroeder-journal-deluxe-ist-das-der-neue-rechte-boehmermann-im-zdf/@@images/image-1000-a4f4eb9d070e68c8c10da65ff2c3f400.jpeg" alt="In dem Moment wurde es bei Florian Schroeders „Journal Deluxe“ unangenehm still im Studio" title="In dem Moment wurde es bei Florian Schroeders „Journal Deluxe“ unangenehm still im Studio" height="562" width="1000" /></figure><p>Florian Schroeder ist das neue Enfant terrible der &#214;ffentlich-Rechtlichen, zumindest sollen wir das alle denken. Als <a href="/autoren/klaus-raab/florian-schroeders-zdf-format-will-gegen-gruene-linke-und-co-schiessen" rel="noopener">&#8222;anarchisch, verspielt und zug&#228;nglich&#8220; wird sein &#8222;Journal Deluxe&#8220; </a>angek&#252;ndigt, jene Satiresendung, die schon vom Namen her in die Fu&#223;stapfen von Jan B&#246;hmermanns &#8222;ZDF Magazin Royale&#8220; treten will, das Ende des Jahres eingestellt wird. &#8222;Es erwartet uns eine neue Satirefarbe, die es so bisher nicht gibt&#8220;, so Schroeder im Vorfeld, &#8222;eine, die liberaler ist, eine die keine Scheuklappen aufsetzt, eine die neue Stimmen zu Wort kommen l&#228;sst und selbst eine neue Stimme ist.&#8220; Die rechte Antwort auf B&#246;hmermann also?</p><p>Das dachten jedenfalls viele, als im Zuge der Sendungsank&#252;ndigung bekannt w</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 23 Oct 2026 17:20:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Kevin Gensheimer</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Sachlich richtig | 5 Geschichtsbücher, die Sie im Herbst lesen sollten – im vierten wird James Bond erfunden]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Nostalgie boomt, ob im Marketing oder als „Ostalgie“. Doch die Vergangenheit war nie so, wie wir sie uns erzählen. Fünf Autoren räumen mit Legenden auf – darunter Philipp Ruch, der den Nazi-Wahlsieg 1930 seziert. Was er findet, ist unbequem</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/erhard-schuetz/herbst-sachbuecher-nsdap-1930-warum-der-erdrutschsieg-bis-heute-ein-raetsel-ist/@@images/image-1000-4c59124f98f5b5ea118ebc8fae2cefe2.jpeg" alt="5 Geschichtsbücher, die Sie im Herbst lesen sollten – im vierten wird James Bond erfunden" title="5 Geschichtsbücher, die Sie im Herbst lesen sollten – im vierten wird James Bond erfunden" height="562" width="1000" /></figure><p><strong>Ausgehend </strong>vom inflationierten Nostalgieaufkommen im Marketing wie in pseudoanalytischen Zuschreibungen (<a href="/autoren/karsten-krampitz/ddr-historiker-gerd-dietrich-ueber-afd-das-land-hat-ihnen-doch-keiner-genommen" rel="noopener">&#8222;Ostalgie&#8220;</a>) entwickelt Tobias Becker r&#252;ckblickend die Geschichte der Nostalgie vom einst in der Schweiz diagnostizierten r&#228;umlichen Heimweh zu seiner Umcodierung ins Zeitliche, zum &#8222;Einstweh&#8220; (Botho Strau&#223;). Das ist ein anschaulicher Kursus, der am Ende die Verharmlosung deutlich macht, gerade wenn man die purgatorischen Wiederverheimatungsphantasmen als Nostalgie bezeichnet.</p><h2>&#8222;Gesch&#246;nte Geschichte&#8220; in zahlreichen Varianten: ein Abwehr-Arsenal</h2><p><strong>Solche</strong> <strong>Sehnsuchtsvergangenheit(en) </strong>gab es schon deshalb nie real, weil wir individuell wie kollektiv das Vergangene st&#228;ndig umimaginieren. Der Althistoriker Alexander Demandt, der besonders </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 23 Oct 2026 13:11:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Erhard Schütz</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Marina Abramovićs „Balkan Erotic Epic“ auf der Bühne: Statt Sex und Humor nur Peinliches]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Sie ist die „Großmutter der Performancekunst“, aber ihre jüngste Bühneninstallation „Balkan Erotic Epic“, die nun die deutsche Erstaufführung am Haus der Berliner Festspiele erlebte, ist ein Abend der peinlichen Volksrituale</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/eva-marburg/balkan-erotic-epic-von-marina-abramovic-am-theater-statt-erotik-nur-peinliches/@@images/image-1000-680b1c364890da4b63e7e511891f7490.jpeg" alt="Marina Abramovićs „Balkan Erotic Epic“ auf der Bühne: Statt Sex und Humor nur Peinliches" title="Marina Abramovićs „Balkan Erotic Epic“ auf der Bühne: Statt Sex und Humor nur Peinliches" height="562" width="1000" /></figure><p>Es ist interessant, sich daran zu erinnern, dass die Entstehung der Performancekunst in den 1960er-Jahren als feministische Antwort auf die patriarchal dominierte Kunstwelt gedacht war. Damals beliebte es etwa dem Gro&#223;k&#252;nstler Yves Klein, nackte Frauenk&#246;rper in blaue Farbe zu tunken, um dann mit ihnen seine Bilder zu malen. Sogar die Farbe war nach ihm benannt, sodass die Frauen sich gewiss sein konnten, dass es wenigstens das einzigartige <a href="/autoren/der-freitag/blaumachen" rel="noopener">&#8222;Yves-Klein-Blau&#8220;</a> war, das an ihren Br&#252;sten klebte, w&#228;hrend der Mann sie &#252;ber die Leinwand schleifte und ein Orchester dazu spielte.</p><p>Fortan waren es deshalb vor allem K&#252;nstlerinnen, die mit ihren Performances die Autonomie &#252;ber ihre K&#246;rper zur&#252;ckerlangen wollten, um nicht mehr als m&#228;nnlich</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 23 Oct 2026 12:20:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Eva Marburg</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Neue Staffel 15 Jahre nach Erstausstrahlung: Warum Lena Dunhams Girls bis heute fasziniert]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Vier Frauen, ein Haufen Fehlentscheidungen und eine Serie, die eine Generation geprägt hat. Zehn Jahre nach dem Finale geht Girls in die Verlängerung. Woher kommt die Faszination und was lehrt Lena Dunham uns übers Älterwerden?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/lilli-zenth/neue-staffel-15-jahre-nach-erstausstrahlung-lena-dunhams-girls-kommt-zurueck/@@images/image-1000-a7d1d75170589d8a4ae0d88f38fa5cb8.jpeg" alt="Neue Staffel 15 Jahre nach Erstausstrahlung: Warum Lena Dunhams Girls bis heute fasziniert" title="Neue Staffel 15 Jahre nach Erstausstrahlung: Warum Lena Dunhams Girls bis heute fasziniert" height="562" width="1000" /></figure><p>Es gibt kaum eine Sache auf der Welt, die so schwer ist wie <a href="/autoren/michael-pekler/the-quiet-girl-von-colm-bairead-wenn-die-beste-zeit-zu-ende-geht" rel="noopener">eine Frau in ihren fr&#252;hen 20ern zu sein</a>. Zumindest f&#252;hlt sich das manchmal so an. Aber das unglaublich Sch&#246;ne am Menschsein ist doch, dass es so gut wie kein Gef&#252;hl gibt, das nicht schon einmal jemand vor mir durchlebt h&#228;tte. Zu meinen spezifischen Belangen wurde mir in den letzten Monaten von wirklich allen m&#246;glichen Seiten &#8211; von Freundinnen, in <a href="/autoren/der-freitag/ungeskriptet-was-ich-nach-vier-stunden-podcast-ueber-bjoern-hoecke-verstanden-habe" rel="noopener">Podcasts</a> und auf Social Media &#8211; die Serie <em>Girls</em> mit Nachdruck ans Herz gelegt. Da ich aber sehr gut darin bin, mir einzureden, dass ich &#8222;nun wirklich keine Zeit h&#228;tte&#8220;, eine Serie mit sechs Staffeln zu schauen, kam es nie dazu. Bis jetzt.</p><p>Vor einigen Tagen stie&#223; ich n&#228;mlich durch Zufall auf ein Video, das vier Frauen zeig</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 23 Oct 2026 06:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Lilli Zenth</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Faktensatt | Die Frau, die den Nazis trotzte: Eine neue Biografie über die Autorin Irmgard Keun]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Journalist Tobias Lehmkuhl zeichnet in seiner Biografie „Keine von uns“ nach, wie Irmgard Keun in der Weimarer Republik zum Literaturstar wurde. Von den Nazis wurden ihre Romane als „Asphaltliteratur“ diffamiert und verboten</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/cbaron/irmgard-keun-biografie-von-tobias-lehmkuhl-die-frau-die-den-nazis-trotzte/@@images/image-1000-abd8ced9dd9807970fb804c4d208988c.jpeg" alt="Die Frau, die den Nazis trotzte: Eine neue Biografie über die Autorin Irmgard Keun" title="Die Frau, die den Nazis trotzte: Eine neue Biografie über die Autorin Irmgard Keun" height="562" width="1000" /></figure><p>Es gibt ein sch&#246;nes Interview mit Irmgard Keun, aufgezeichnet 1981 &#8211; ein Jahr vor dem Tod der Schriftstellerin. Auf die Frage von Christa Maerker, warum sie als Erfolgsautorin der Weimarer Republik und als von den Nazis Verfemte in der fr&#252;hen BRD vergessen war, w&#228;hrend M&#228;nner wie <a href="/autoren/velten-schaefer/boehmermann-ist-nicht-tucholsky-schafft-die-deutsche-satire-ab" rel="noopener">Kurt Tucholsky </a>oder <a href="/autoren/lutz-herden/1931-hure-babylon" rel="noopener">Alfred D&#246;blin </a>Ber&#252;hmtheiten blieben, antwortete sie: &#8222;Ach, ich hab mich ja auch nicht genug darum bem&#252;ht.&#8220; So bescheiden? Eine andere Anekdote datiert aus dem Jahr 1937 nach Erscheinen ihres Romans <em>Nach Mitternacht</em>: &#8222;Gott verzeih mir die S&#252;nde &#8211; aber ich kann wirklich schreiben!&#8220;</p><p>Das ist die charakterliche Bandbreite dieser Pers&#246;nlichkeit, die Tobias Lehmkuhl jetzt mit einer wunderbar geschriebenen Biografie gew&#25</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 22 Oct 2026 16:57:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christian Baron</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Distanziert, zynisch, romantisierend? Wie man die Jugendproteste sieht]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Einschätzungen von außen auf die Protestwelle in Europa zerfallen in verschiedene Lager. Gaza- oder Ukrainekrieg schwelen im Hintergrund. „Possible Love“ ist ein Film über Ungleichheit. Der „Freitag!“-Blick auf den Tag</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/distanziert-zynisch-romantisierend-wie-man-die-jugendproteste-sieht/@@images/image-1000-979182799d7c4da0d02b26f6c1afa505.jpeg" alt="Distanziert, zynisch, romantisierend? Wie man die Jugendproteste sieht" title="Distanziert, zynisch, romantisierend? Wie man die Jugendproteste sieht" height="562" width="1000" /></figure><p><strong>Hallo,</strong></p><p>vor wenigen Wochen sah ich auf dem Festival in Venedig einen franz&#246;sischen Film, an den ich mich dieser Tage pl&#246;tzlich wieder erinnere. Melvil Poupaud spaziert darin als mittelalter Mann, der mit vergangenen Frauengeschichten und einer gescheiterten Autorenkarriere abrechnet, durch ein Paris voller Barrikaden, Stra&#223;enk&#228;mpfe und fliegender Molotowcocktails.</p><p>Das Interessante daran ist, dass die Krawalle im Film &#8211; der irgendwann im vergangenen Jahr gedreht wurde und in einer Art &#8222;naher Zukunft&#8220; spielt &#8211; nur den Hintergrund bilden und von den Figuren schulterzuckend akzeptiert oder verhalten zynisch kommentiert werden. Sie f&#252;hlen sich nicht zust&#228;ndig, die Revolte ist die Angelegenheit der anderen, der Jugend.</p><p><em>Un peu avant minuit</em> hie&#22</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 22 Oct 2026 15:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Barbara Schweizerhof</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Kino | Venedig-Preisträger „Possible Love“: Subtile Kritik an Klassenunterschieden]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Lee Chang-dong macht in „Possible Love“ die Ungleichheit zum Thema. Der Film über zwei gegensätzliche Paare kommt ohne die Klischees des „Eat the Rich“-Genres aus</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/film-possible-love-von-lee-chang-dong-subtile-kritik-an-klassenunterschieden/@@images/image-1000-2f0b8a5de0f941635610b2da544dee39.jpeg" alt="Venedig-Preisträger „Possible Love“: Subtile Kritik an Klassenunterschieden" title="Venedig-Preisträger „Possible Love“: Subtile Kritik an Klassenunterschieden" height="562" width="1000" /></figure><p>Aus der Emp&#246;rung &#252;ber die aufgehende Schere zwischen den &#8222;One Percent&#8220; und allen anderen hat sich im Lauf des letzten Jahrzehnts ein eigenes Filmgenre entwickelt. Es l&#228;uft unter dem Label &#8222;Eat the Rich&#8220; und zeichnet sich dadurch aus, dass es den &#8222;Reichen&#8220; darin in irgendeiner Form an den Kragen geht.</p><p>Im Oscar-Gewinnerfilm <a href="/autoren/arno-raffeiner/sehr-lustig-sehr-hart" rel="noopener"><em>Parasite</em> (2019) von Bong Joon-ho</a> nistete sich eine mittellose Familie in verschiedenen Rollen im Zuhause von Hochprivilegierten ein; der Showdown war ein blutiger, von Rachegef&#252;hlen unterf&#252;tterter Exzess. In <a href="/autoren/filmabt/regisseur-ruben-oestlund-spricht-ueber-seinen-neuen-kinofilm-triangle-of-sadness" rel="noopener"><em>Triangle of Sadness</em></a> &#8211; Goldene Palme in Cannes 2022 &#8211; lie&#223; der Schwede Ruben &#214;stlund ein Luxus-Kreuzfahrtschiff kentern, dessen &#220;berlebende auf einer einsamen Insel stranden. Dort sp</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 22 Oct 2026 13:46:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Barbara Schweizerhof</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Philipp Ruch: „1930 war Hitler ein fauler Krimineller, der bis mittags ausschlief“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Skandale scheinen der AfD kaum zu schaden. Der Künstler Philipp Ruch hat für sein Buch „Der Rückfall“ untersucht, wie die NSDAP 1930 groß wurde. Seine Antwort ist verstörend – und passt beunruhigend gut in unsere Gegenwart. Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/philipp-ruch-hitler-war-ein-fauler-krimineller-der-bis-mittags-ausschlief/@@images/image-1000-61fb6da753e2dc0cc0afa51df759235b.jpeg" alt="Philipp Ruch: „1930 war Hitler ein fauler Krimineller, der bis mittags ausschlief“" title="Philipp Ruch: „1930 war Hitler ein fauler Krimineller, der bis mittags ausschlief“" height="562" width="1000" /></figure><p>1928 kam Hitlers NSDAP auf 800.000 Stimmen und 12 Sitze im Reichstag. Zwei Jahre sp&#228;ter waren es 6,4 Millionen Stimmen und 107 Sitze &#8211; eine Verneunfachung. Charisma, Propaganda, Wirtschaftskrise: Die g&#228;ngigen Erkl&#228;rungen daf&#252;r hat Philipp Ruch, K&#252;nstler vom Zentrum f&#252;r Politische Sch&#246;nheit, f&#252;r sein Buch <em>Der R&#252;ckfall </em>&#252;berpr&#252;ft: keine h&#228;lt stand. Die Daten erz&#228;hlen eine weitaus d&#252;sterere Geschichte. Was machte die Nazis f&#252;r so viele pl&#246;tzlich w&#228;hlbar &#8211; und was lernen wir daraus &#252;ber den Umgang mit der AfD?</p><p class="interview-question">Mit Ihrem Kunstkollektiv &#8222;<span style="text-decoration: none;">Zentrum f&#252;r Politische Sch&#246;nheit</span>&#8220; haben Sie bekanntlich eine <a href="/autoren/michael-angele/brecht-das-ab" rel="noopener">Nachbildung des Holocaust-Mahnmals</a> auf einem Grundst&#252;ck neben dem Wohnhaus</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 22 Oct 2026 07:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Philip Oltermann</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Französischer Nihilismus, Castorf und ostdeutsche Eierkuchen]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/maxi-leinkauf/franzoesischer-nihilismus-castorf-und-ostdeutsche-eierkuchen</link>
        <description><![CDATA[<strong>Wir beschäftigen uns mit Zerstörungswut in Paris, dem „Mephisto“-Soundtrack und einem Missverständnis: der „Freitag“-Blick auf den Tag</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/maxi-leinkauf/franzoesischer-nihilismus-castorf-und-ostdeutsche-eierkuchen/@@images/image-1000-09e3c8f0cc6d5b8127404ab0d0f8de36.jpeg" alt="Französischer Nihilismus, Castorf und ostdeutsche Eierkuchen" title="Französischer Nihilismus, Castorf und ostdeutsche Eierkuchen" height="562" width="1000" /></figure><p><strong>Liebe Leserinnen, liebe Leser,</strong> </p><p>vor zwei Wochen habe ich an dieser Stelle von den Sch&#252;lerprotesten in Frankreich <a href="/autoren/maxi-leinkauf/schuelerdemos-baerbel-bohley-und-ein-sonniger-herbst?utm_content=DF26040" target="_blank" rel="noopener noreferrer">geschrieben</a>, auf denen klare Forderungen gestellt wurden. Schon da war zu sp&#252;ren, dass es um mehr geht, um soziale Kipppunkte. Mittlerweile sehen wir nur noch Bilder von Gewalt, von Pl&#252;nderungen, Stra&#223;enschlachten, Tr&#228;nengas.</p><p>Die Gymnasiasten seien &#8222;zu Statisten geworden&#8220;, sagt der franz&#246;sische Philosoph Bernard-Henri L&#233;vy. Mit Aufst&#228;nden wie dem Pariser Mai &#8217;68 habe das nichts zu tun, da habe es schlie&#223;lich eine Idee von einer besseren Zukunft gegeben. Jetzt nur noch blinde Wut.</p><div id="article-infobox" class="bc-infobox bc-infobox__editor bc-infobox--articleInfo bc-infobox--articleInfo-0" data-idx="0"><h2>Newsletter <em>Endlich Freitag</em></h2><div id="placeholder-image-5" class="pts-article-image" data-id="newsletter-cover">Placeholder image-5</div><p>Sie lesen <em>Endlich Freitag! &#8211;</em> der Blick auf den Tag &#8211; direkt aus der Freitag-Redaktion</p></div><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 21 Oct 2026 15:50:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Maxi Leinkauf</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Naza-Regisseure: „Sie hören Babys weinen. Trotzdem befehlen sie einen weiteren Angriff“]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/rachel-szor-und-yuval-abraham-ueber-ihre-gaza-doku-naza-sie-hoeren-babys-weinen</guid>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Doku „NAZA“ bekam in Venedig 25 Minuten Standing Ovations. Darin schildern 24 israelische Insider, wie eine KI in Gaza Häuser zu Zielen machte. Warum packen sie aus? Die Antwort von Rachel Szor und Yuval Abraham verstört. Eine Begegnung</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/rachel-szor-und-yuval-abraham-ueber-ihre-gaza-doku-naza-sie-hoeren-babys-weinen/@@images/image-1000-e4e89ed9dfb4276b9239567b91c37c98.jpeg" alt="Naza-Regisseure: „Sie hören Babys weinen. Trotzdem befehlen sie einen weiteren Angriff“" title="Naza-Regisseure: „Sie hören Babys weinen. Trotzdem befehlen sie einen weiteren Angriff“" height="562" width="1000" /></figure><p>Auf einem abgedunkelten Dach in Tel Aviv erl&#228;utern israelische Geheimdienstmitarbeiter die Einzelheiten ihrer Arbeit. Die M&#228;nner berichten, wie sie an der Entwicklung eines KI-Kartierungstools mitgewirkt haben, das nach Handysignalen suchte und Wohnh&#228;user im Gazastreifen als Bombenziele vorschlug. Indirekt, so geben sie zu, sind sie f&#252;r Tausende von Todesf&#228;llen verantwortlich, doch sie haben sich nie zu Wort gemeldet, weil dies nicht ihre Aufgabe war. &#8222;Meine Rolle ist technischer Natur&#8220;, sagt einer. &#8222;Ich bin nur ein kleines R&#228;dchen im Getriebe&#8220;, sagt ein anderer.</p><p><em>NAZA</em> &#8211; inszeniert von den israelischen Filmemachern Rachel Szor und Yuval Abraham und produziert vom <em>Guardian</em> &#8211; ist ein erschreckender Dokumentarfilm &#252;ber ein v</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 21 Oct 2026 13:13:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Xan Brooks</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Bin ich als Schwarze Frau sein Dating-Typ, seine Vorliebe – oder sein Fetisch?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Wenn weiße Männer ausschließlich schwarze Frauen daten, stehen oft Vorurteile im Raum. Warum solche Präferenzen in der Partnersuche problematisch sein können und welche historischen Wurzeln sie haben</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/edna-bonhomme/ist-dating-von-schwarzen-frauen-eine-vorliebe-oder-werde-ich-fetischisiert/@@images/image-1000-3c9cf9e74a602a99f3bf299408d0572d.jpeg" alt="Bin ich als Schwarze Frau sein Dating-Typ, seine Vorliebe – oder sein Fetisch?" title="Bin ich als Schwarze Frau sein Dating-Typ, seine Vorliebe – oder sein Fetisch?" height="562" width="1000" /></figure><p>Wer w&#252;rde zugeben, einen rassistischen Fetisch zu haben &#8211; und wer w&#252;rde sich als Rassist bekennen? Nur sehr wenige. Wenn mir ein wei&#223;er Mann erz&#228;hlt, er gehe nur mit schwarzen Frauen aus, w&#252;rde ich zun&#228;chst innehalten und mich fragen, wie ich als Vollzeitautorin und Mutter eines Kleinkindes &#252;berhaupt die Zeit f&#252;r Verabredungen finden k&#246;nnte.</p><p>Ein anderer Grund f&#252;r meine Zur&#252;ckhaltung w&#228;re jedoch definitiv die Frage: Bin ich nun eine Dating-Vorliebe dieses Menschen &#8211; oder bin ich sein Fetisch? Der Mann mag vielleicht selbst glauben, er &#252;bersch&#252;tte mich mit Komplimenten, weil ich so ein toller Mensch bin. Doch manche Forscher argumentieren, dass seine &#8222;Vorliebe&#8220; <a href="https://openurl.ebsco.com/EPDB%3Agcd%3A8%3A20330712/detailv2?sid=ebsco%3Aplink%3Acrawler-gcd&amp;id=ebsco%3Agcd%3A155634370&amp;crl=f&amp;jrnl=00224%E2%80%A6" rel="noopener">gerade f&#252;r schwarze Frauen rassist</a></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 21 Oct 2026 11:50:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Edna Bonhomme</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Rechte Muskelspiele: Julia Ebener untersucht, wie männliche Fitness zu Extremismus führt]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Julia Ebner ging für ihr Buch „Von Fitness zu Faschismus“ undercover in extremistische Fitnessclubs und zeigt auf, wie Frauenhass und rechtsextreme Ideologien Hand in Hand gehen. Eine Analyse über die Radikalisierung durch den Körperkult</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/thomas-hummitzsch/rechte-muskelspiele-julia-ebener-untersucht-wie-fitness-zu-extremismus-fuehrt/@@images/image-1000-da26dfbc6cfc8f80dcb8af05099e6044.jpeg" alt="Rechte Muskelspiele: Julia Ebener untersucht, wie männliche Fitness zu Extremismus führt" title="Rechte Muskelspiele: Julia Ebener untersucht, wie männliche Fitness zu Extremismus führt" height="562" width="1000" /></figure><p>Ende 2018 besuchte Julia Ebner eine der gr&#246;&#223;ten rechtsextremen Kampfsportveranstaltungen. Unter dem pomp&#246;sen Namen &#8222;Kampf der Nibelungen&#8220; traf sich damals im s&#228;chsischen Ostritz die internationale <a href="/autoren/tobias-pruewer/rechte-romantiker-und-naziterror-angelique-geray-war-undercover-bei-neonazis" rel="noopener">Neonazi-Szene,</a> um beim &#8222;Aufbau einer wei&#223;en Bruderschaft zur Verteidigung der europ&#228;ischen Zivilisation&#8220; voranzukommen. &#8222;Ich blickte mich um. Viele Leute &#8211; alte und junge, fitte und unfitte&#8220;, erinnert sich Ebner in ihrem neuen Buch <em>Von Fitness zu Faschismus</em>. &#8222;Sie schienen tats&#228;chlich zu glauben, dass den wei&#223;en Br&#252;dern eine zivilisatorische Endschlacht bevorstand.&#8220;</p><p>Derlei Veranstaltungen gibt es inzwischen in ganz Europa und die in London lehrende Extremismus-Expertin hat einige heimlich besucht. F&#</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 21 Oct 2026 06:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Thomas Hummitzsch</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Die Testosteron-Besessenheit rechter Männer hat eine Nebenwirkung, die sie kaum bedenken]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/t-maxxing-trend-was-testosteron-spritzen-wirklich-mit-maennern-machen</link>
        <description><![CDATA[<strong>Das weltweite Suchinteresse wegen eines niedrigen Testosteronspiegels ist binnen eines Jahres um 60 Prozent gestiegen. Robert F. Kennedy Jr. nimmt das Hormon, Pete Hegseth lässt Soldaten darauf testen. Dabei sind manche Folgen irreversibel</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/t-maxxing-trend-was-testosteron-spritzen-wirklich-mit-maennern-machen/@@images/image-1000-c3e6045fd1d264c00d67656ae662cde9.jpeg" alt="Die Testosteron-Besessenheit rechter Männer hat eine Nebenwirkung, die sie kaum bedenken" title="Die Testosteron-Besessenheit rechter Männer hat eine Nebenwirkung, die sie kaum bedenken" height="562" width="1000" /></figure><p>Sind Sie m&#252;de? F&#252;hlen Sie sich kraftlos und gereizt? F&#228;llt es Ihnen schwer, sich zu konzentrieren? Vielleicht leiden Sie unter den scheinbar allgegenw&#228;rtigen Symptomen des <a href="https://www.theguardian.com/books/2025/sep/21/how-modern-life-makes-us-sick-and-what-to-do-about-it" rel="noopener">modernen Lebens</a>. Oder, wenn Sie ein Mann sind, haben Ihnen vielleicht unz&#228;hlige Online-Influencer ohne fachliche Qualifikation eingeredet, dass Sie wahrscheinlich unter einem &#8222;niedrigen Testosteronspiegel&#8220; leiden.</p><p>Seit Jahrzehnten wird Testosteron M&#228;nnern als Mittel zur Maximierung der Potenz angepriesen. Doch in den letzten Jahren haben die sozialen Medien den Trend zum &#8222;T-Maxxing&#8220; angeheizt, bei dem M&#228;nner dazu ermutigt werden, ihren Testosteronspiegel auf nat&#252;rliche oder k&#252;nstliche Weise zu maximieren.</p><h2>Influencer machen Testosteronmangel f&#252;r Krise</h2><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 20 Oct 2026 06:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Donna Lu</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Don-Pablo Mulemba von der 4. Generation Ost: „Auch meine Oma ist dem AfD-Sprech verfallen“]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/bennyk/hundeheimat-autor-don-pablo-mulemba-auch-meine-oma-verfiel-in-afd-sprech</link>
        <description><![CDATA[<strong>Eberswalde in den 90ern, nach Mitternacht: Neonazis stürmen die Wohnung von Don Pablo Mulembas Familie. Heute erzählt er davon in „Hundeheimat“. Trotzdem will er junge Männer, die nach rechts kippen, nicht abschreiben. Warum? Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/bennyk/hundeheimat-autor-don-pablo-mulemba-auch-meine-oma-verfiel-in-afd-sprech/@@images/image-1000-3f915227bf3f91a009c0b17dee62d826.jpeg" alt="Don-Pablo Mulemba von der 4. Generation Ost: „Auch meine Oma ist dem AfD-Sprech verfallen“" title="Don-Pablo Mulemba von der 4. Generation Ost: „Auch meine Oma ist dem AfD-Sprech verfallen“" height="562" width="1000" /></figure><p>Eberswalde, Anfang der 90er Jahre, nach Mitternacht: Drei Maskierte in Springerstiefeln schlagen eine Wohnungst&#252;r ein, mit Messer und Baseballschl&#228;gern. Drinnen sind eine deutsche Mutter, ein Vater aus Angola und ein Baby. Die Polizei nimmt niemanden fest, die T&#228;ter bekommen sp&#228;ter Bew&#228;hrung. Das Baby ist Don Pablo Mulembas Schwester, so erz&#228;hlt er es in seinem Buch <em>Hundeheimat</em>. Warum will ausgerechnet er die jungen M&#228;nner, die heute wieder nach rechts kippen, nicht abschreiben?</p><p class="interview-question">der Freitag: Herr Mulemba, Ihr <a href="https://www.mdr.de/sputnik/podcasts/springerstiefel" rel="noopener">Podcast &#8222;Springerstiefel&#8220;</a> blickt in der ersten Staffel auf die 90er Jahre in den neuen Bundesl&#228;ndern, in der zweiten Staffel geht es darum, warum gerade junge M&#228;nner in Ostdeutschland AfD w&#228;hlen. Klingt erst mal nach Klische</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 20 Oct 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Benjamin Knödler</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Erpenbeck-Verfilmung „Heimsuchung“: Volker Schlöndorff widersteht dem Drang zur Ausdehnung]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ein Haus am See wird zum stillen Zeugen der deutschen Geschichte: Volker Schlöndorff hat Jenny Erpenbecks „Heimsuchung“ adaptiert, prominent besetzt mit Lars Eidinger, Martina Gedeck und Ulrich Matthes</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/erpenbeck-verfilmung-heimsuchung-schloendorff-widersteht-drang-zur-ausdehnung/@@images/image-1000-6939889be9005ffcdbce09b3047809fd.jpeg" alt="Erpenbeck-Verfilmung „Heimsuchung“: Volker Schlöndorff widersteht dem Drang zur Ausdehnung" title="Erpenbeck-Verfilmung „Heimsuchung“: Volker Schlöndorff widersteht dem Drang zur Ausdehnung" height="562" width="1000" /></figure><p>Wie bei kaum einem anderen Regisseur des deutschen Kinos l&#228;sst sich an der Filmografie von Volker Schl&#246;ndorff ein dezidiertes Interesse an deutscher Literatur ablesen. Von <em>Der junge T&#246;rless</em> (1966) &#252;ber <em>Michael Kohlhaas</em> (1969), <em>Die verlorene Ehre der Katharina Blum</em> (1975) und <em>Die Blechtrommel</em> (1979) bis zu <em>Homo Faber</em> (1991). Und nun also <a href="/autoren/kerstin-hensel/haus-am-markischen-meer" rel="noopener"><em>Heimsuchung</em>, Jenny Erpenbecks mehrfach ausgezeichneter Roman aus dem Jahr 2007</a>, der seinen Weg als Pflichtlekt&#252;re an die Schulen gefunden hat und j&#252;ngst als l&#228;nder&#252;bergreifendes Abiturthema f&#252;r die Jahre 2026&#8211;2028 festgelegt wurde.<br/><br/>Wie bei fast allen seinen Literaturverfilmungen <a href="/autoren/barbara-schweizerhof/volker-schloendorff-zu-film-heimsuchung-ein-wahnsinnstext-ich-war-fasziniert" rel="noopener">hat Schl&#246;ndorff auch dieses Mal das Drehbuch selbst verfasst</a>. Es ist eine dem Geist des Romans sehr treue Adaption geworden, d</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 19 Oct 2026 18:14:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Barbara Schweizerhof</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Manja Präkels zu Ostdeutschland: „Ich bin ja auch eine Verräterin“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Schriftstellerin Manja Präkels erlebt, wie rechte Kräfte in Ostdeutschland an Einfluss gewinnen. Warum Menschen die Mauer zurückwollen, welche Geschichten nach der Wende vergessen wurden und wo sie dennoch Hoffnung sieht. Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/sebastian-baehr/manja-praekels-zu-ostdeutschland-ich-bin-ja-auch-eine-verraeterin/@@images/image-1000-e2d488d448ec047426e5015cba693efa.jpeg" alt="Manja Präkels zu Ostdeutschland: „Ich bin ja auch eine Verräterin“" title="Manja Präkels zu Ostdeutschland: „Ich bin ja auch eine Verräterin“" height="562" width="1000" /></figure><p class="interview-answer"><span>Ein windiger Herbsttag in politisch turbulenten Zeiten. Wenige Wochen nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt treffe ich die Schriftstellerin <a href="/autoren/der-freitag/manja-praekels-es-gibt-schulen-in-denen-jude-das-haeufigste-schimpfwort-ist" rel="noopener">Manja Pr&#228;kels </a>in einem Caf&#233; am Berliner Mehringplatz, wo sie zeitweise lebt, wenn sie nicht nach Brandenburg pendelt. Man kennt sich hier: Pr&#228;kels gr&#252;&#223;t die Bedienung und die G&#228;ste, zwischendurch kommen Leute an den Tisch, um nach Kleingeld zu fragen.</span></p><p class="interview-answer"><span>Die politische Lage mag d&#252;ster sein, Pr&#228;kels ist dennoch gut gelaunt. Gerade ist ihr neues Buch </span><span><em>Radiorauschen im Sternenpark</em></span><span> erschienen. Beim Schreiben, erz&#228;hlt sie, m&#252;sse immer ein Radio im Hintergrund laufen. Fast nebenbei erw&#228;hnt sie noch, dass sie wenige Tage<a href="https://www.verbrecherverlag.de/verdienstorden-der-bundesrepublik-deutschland-fuer-manja-praekels/" rel="noopener"> sp&#228;ter das Bundesverdienstkreuz </a>erh&#228;lt. &#8222;Schadet nicht&#8220;, sagt sie </span></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 19 Oct 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Sebastian Bähr</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Bühnenvisionär | Max Reinhardt: Enteignet und ausgelöscht]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/eva-marburg/max-reinhardt-bei-juedischen-kulturtagen-berlin-enteignet-und-ausgeloescht</link>
        <description><![CDATA[<strong>Bühnenvisionär Max Reinhardt prägte die Berliner Theater wie kaum ein anderer. Ein Panel fragt nach seinem Erbe – und der Verantwortung der Häuser heute</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/eva-marburg/max-reinhardt-bei-juedischen-kulturtagen-berlin-enteignet-und-ausgeloescht/@@images/image-1000-476e23d9f34f211da5265f8fecf6412a.jpeg" alt="Max Reinhardt: Enteignet und ausgelöscht" title="Max Reinhardt: Enteignet und ausgelöscht" height="562" width="1000" /></figure><p>Im Jahr 2002 lie&#223; der Regisseur Leander Hau&#223;mann einen Wald auf die Drehb&#252;hne des Berliner Ensembles stellen, als er dort Shakespeares <em>Ein Sommernachtstraum</em> inszenierte. Die Kritiken taten das Ganze als Kitsch ab, dabei hatte eben dieser Wunderwald fast 100 Jahre zuvor, 1905, am selben Ort den Ruf des Theatervision&#228;rs Max Reinhardt als &#8222;Theatermagier&#8220; begr&#252;ndet.</p><p>Das originale B&#252;hnenbildmodell dieses damals als revolution&#228;r gefeierten Echtholzwaldes ist heute noch im Humboldt Forum in der Ausstellung <em>Berlin Global</em> zu bewundern. Reinhardt tr&#228;umte von einem Theater, &#8222;das die Menschen &#252;ber sich selbst hinausf&#252;hrt in eine heitere und reine Luft der Sch&#246;nheit&#8220;.</p><p>Der 1873 im &#246;sterreichischen Baden bei Wien als Maximi</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 18 Oct 2026 19:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Eva Marburg</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Erstmals kartierten Forscher die Nerven der Klitoris – und fanden einen Fehler im Lehrbuch]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ein Forscherteam aus Amsterdam hat mit Röntgenstrahlen das Innere eines der am wenigsten erforschten Organe des Körpers in 3D gescannt. Was die Bilder zeigen, könnte Frauen nach Operationen vor dem Verlust ihrer Orgasmusfähigkeit bewahren</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/klitoris-erste-3d-nervenkarte-zeigt-was-aerzte-bisher-falsch-lernten/@@images/image-1000-36572c3745d6260aee8ccf655858abb1.jpeg" alt="Erstmals kartierten Forscher die Nerven der Klitoris – und fanden einen Fehler im Lehrbuch" title="Erstmals kartierten Forscher die Nerven der Klitoris – und fanden einen Fehler im Lehrbuch" height="562" width="1000" /></figure><p>Fast 30 Jahre, nachdem das komplexe Nervengeflecht im Inneren des Penis kartiert wurde, ist nun endlich eine &#228;hnliche Darstellung f&#252;r eines der am wenigsten erforschten Organe des menschlichen K&#246;rpers abgeschlossen worden &#8211; die Klitoris.</p><p>Die Arbeit deckt nicht nur das Ausma&#223; der f&#252;r einen <a href="/autoren/hannah-kaempfer/sex-deshalb-haben-nur-65-prozent-der-heterosexuellen-frauen-einen-orgasmus" rel="noopener">Orgasmus</a> entscheidenden Nervenverbindungen auf. Sie zeigt auch, dass einige der derzeitigen Annahmen der Medizin &#252;ber die Anatomie der Klitoris falsch sind. Das neue Wissen k&#246;nnte dazu beitragen, zu verhindern, dass Frauen nach einer Operation in diesem Bereich unter einer verminderten Sexualfunktion leiden.</p><p>Die Klitoris ist f&#252;r das sexuelle Vergn&#252;gen der Frau verantwortlich. Kulturelle Tabus rund um die weibliche Sexualit&#228;t haben wissenschaftliche Unt</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 18 Oct 2026 17:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Chris Simms</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ausstellung | Ostkreuz-Ausstellung „Was tun wir“: Wie soll man von dieser Welt noch erzählen?]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/frank-schirrmeister/ostkreuz-ausstellung-was-tun-wir-wie-soll-man-von-dieser-welt-noch-erzaehlen</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/frank-schirrmeister/ostkreuz-ausstellung-was-tun-wir-wie-soll-man-von-dieser-welt-noch-erzaehlen</link>
        <description><![CDATA[<strong>Wenn sich Umbrüche vollziehen und gesellschaftliche Krisen zuspitzen, sind die Fotografinnen und Fotografen der Agentur Ostkreuz nicht weit. Nach Berlin in den 90ern widmet sich ihre große Ausstellung „Was tun wir“ in Dresden der Gegenwart</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/frank-schirrmeister/ostkreuz-ausstellung-was-tun-wir-wie-soll-man-von-dieser-welt-noch-erzaehlen/@@images/image-1000-d0e993035a091e6dc259b5757e53ffd4.jpeg" alt="Ostkreuz-Ausstellung „Was tun wir“: Wie soll man von dieser Welt noch erzählen?" title="Ostkreuz-Ausstellung „Was tun wir“: Wie soll man von dieser Welt noch erzählen?" height="562" width="1000" /></figure><p>Eins ist sicher: Wenn die Weltl&#228;ufe durcheinander geraten, sich Umbr&#252;che vollziehen und gesellschaftliche Krisen zuspitzen, sind die Fotografinnen und Fotografen der<a href="/autoren/christine-kaeppeler/was-uns-betrifft" rel="noopener"> Agentur Ostkreuz </a>nicht weit. Mischen sich ein, beziehen Stellung und erz&#228;hlen ihre Geschichten.</p><p>So gesehen war es in Zeiten der R&#252;ckkehr des Krieges nach Europa, des Zusammenbruchs des Klimas, wie wir es kannten, sowie der schmerzhaften Herausbildung einer neuen Weltordnung h&#246;chste Zeit, dass sie sich mit einer fulminanten Ausstellung ausf&#252;hrlich zu Wort meldeten. Und so geht es nach der sehr erfolgreichen Ostkreuz-Retrospektive <a href="/autoren/frank-schirrmeister/traeum-weiter-berlin-in-der-c-o-galerie-diese-kurze-zeit-der-regellosigkeit" rel="noopener"><em>Tr&#228;um weiter &#8211; Berlin, die 90er</em></a> vor zwei Jahren nun in der Dresdner robotron-Kantine um die Gegenwart und die Reibungen, die sich in ihr auftun.</p><div id="placeholder-image-1" class="pts-article-image" data-id="mamma">Placeholder image</div><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 18 Oct 2026 17:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Frank Schirrmeister</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Serien | Bingeworthy: Die 5 besten Serien der Herbstsaison]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Von Florence Pugh kann man in „East of Eden“ kaum die Augen lassen und Stephen Kings „Carrie“ erlebt jetzt auch Mobbing auf Social Media. Barbara Schweizerhof stellt die aufregendsten und sehenswertesten neuen Serien des Herbstes vor</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/von-east-of-eden-bis-war-die-5-besten-serien-der-herbstsaison/@@images/image-1000-f309af62d098adf24449c6bf7eca990e.jpeg" alt="Bingeworthy: Die 5 besten Serien der Herbstsaison" title="Bingeworthy: Die 5 besten Serien der Herbstsaison" height="562" width="1000" /></figure><h2>&#8222;East of Eden&#8220;: im besten Sinn hypnotisch</h2><p>Eine Klassikerverfilmung als der gro&#223;e Herbsthit auf Netflix hatte niemand auf dem Schirm. Nicht nur, dass <a href="https://www.youtube.com/watch?v=M9NWvGZViCg" rel="noopener"><em>East of Eden</em></a> nach einer Woche in 40 L&#228;ndern auf Platz 1 lag, auch der Buchhandel meldet mit um 200 Prozent gestiegenen Verk&#228;ufen von John Steinbecks Roman einen &#8222;Netflix-Effekt&#8220;. </p><p>Die Erinnerung an Elia Kazans Version von 1955 beschr&#228;nkt sich meist auf James Dean und seinen sagenhaft gutaussehenden &#8222;Bad Boy&#8220;. Zoe Kazan, Enkelin von Elia, adaptiert den Roman nun in sieben Folgen in seinem gesamten epischen Zeitrahmen vom Amerikanischen B&#252;rgerkrieg bis zum Ende des Ersten Weltkriegs.</p><p>Das Ergebnis ist im besten Sinn hypnotisch: Von der gro&#223;artigen Florence Pugh als &#8211; im feminist</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 18 Oct 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Barbara Schweizerhof</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Warum halten die Leute Žižek für verrückt? Zu Besuch im „Fetischzimmer“ des Philosophen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>In seinem neuen Buch „Liberal Fascisms“ nennt Slavoj Žižek den US-Präsidenten einen „faschistischen Liberalen“. Aber wie tickt Sloweniens Top-Intellektueller denn privat? Daheim in Ljubljana verrät er, was er seiner Frau abends zuflüstert</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-observer/slavoj-zizek-privat-ein-besuch-bei-sloweniens-top-philosophen-in-ljubljana/@@images/image-1000-8a0b88bdc9664d7fb1a91ad5a708d93f.jpeg" alt="Warum halten die Leute Žižek für verrückt? Zu Besuch im „Fetischzimmer“ des Philosophen" title="Warum halten die Leute Žižek für verrückt? Zu Besuch im „Fetischzimmer“ des Philosophen" height="562" width="1000" /></figure><p>Slavoj &#381;i&#382;ek tr&#228;umt von b&#252;rokratischen Komplikationen. Meistens l&#228;uft es ungef&#228;hr so ab: Er hat sich mit einem Freund verabredet, aber der Freund ist nicht da. &#381;i&#382;ek ruft ihn an, doch es hat ein Missverst&#228;ndnis gegeben &#8211; er hat die falsche Adresse. Er nimmt sich ein Taxi, kommt an, aber der Freund ist wieder dort, wo sie angefangen haben. Vielleicht muss er ein Formular ausf&#252;llen, obwohl er nicht wei&#223;, warum. So geht es weiter, die Angst steigt, bis der Tag endlich anbricht. &#381;i&#382;ek tr&#228;umt viel; er braucht immer mehr Schlaf; er ist 77.</p><p>Man sollte &#381;i&#382;ek niemals alles Gute zum Geburtstag w&#252;nschen &#8211; ein Datum im Kalender, das er mit stalinistischer Entschlossenheit auszul&#246;schen versucht. Doch de</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 18 Oct 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Miles Ellingham</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Luise Aschenbrenner von der 4. Generation Ost: „Oma, warum wolltest Du weg aus der DDR?“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Luise Aschenbrenner wurde 1995 in Bayern geboren. Zusammen mit ihrer Oma macht sie einen Podcast, in dem es um deren Haft-Erfahrung in der DDR und die ostdeutsche Familie geht. Wie hat das die Enkelin geprägt?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/maxi-leinkauf/luise-aschenbrenner-oma-warum-wolltest-du-weg-aus-der-ddr/@@images/image-1000-135ad5735ebc7f74652ed3b9dcf24bc2.jpeg" alt="Luise Aschenbrenner von der 4. Generation Ost: „Oma, warum wolltest Du weg aus der DDR?“" title="Luise Aschenbrenner von der 4. Generation Ost: „Oma, warum wolltest Du weg aus der DDR?“" height="562" width="1000" /></figure><p>Luise Aschenbrenner hat ein Caf&#233; in Berlin-Mitte f&#252;r das Treffen vorgeschlagen, aber da ist es viel zu laut. Wir gehen in einen Garten in der N&#228;he. Die Schauspielerin wirkt im Gespr&#228;ch nachdenklich, sanft und sucht nach den richtigen Formulierungen. Wenn es um ihre Sicht auf die DDR geht, ist sie ziemlich bestimmt.</p><p class="interview-question">der Freitag: Frau Aschenbrenner, Sie setzen sich in Ihrem Podcast <a href="https://www.swr.de/unternehmen/kommunikation/oma-lass-reden-eine-deutsche-geschichte-2026-102.html" rel="noopener">&#8222;Oma, lass reden&#8220;</a> zusammen mit Ihrer Gro&#223;mutter mit deren ostdeutscher Familiengeschichte auseinander. Warum?</p><p class="interview-answer"><strong>Luise Aschenbrenner:</strong> Ich wollte die Geschichte so erz&#228;hlen, dass ich Menschen, die in Ostdeutschland aufgewachsen sind, ihre sch&#246;nen Erfahrungen nicht abspreche und trotzdem zeige, dass die DDR ein Unrechtsstaat war. Wie erz&#228;hle ich etwas, in dem sich jeder</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 17 Oct 2026 19:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Maxi Leinkauf</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Ausstellung | „Forms of Alignment“ im Berliner Centrum Judaicum: Ausgesprochen gut ausgerichtet]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Fünf künstlerische Positionen, ein geschichtsträchtiger Ort: Die Ausstellung „Forms of Alignment“ im Berliner Centrum Judaicum zeigt, wie Beziehungen entstehen können, ohne dass Unterschiede eingeebnet werden</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/forms-of-alignment-im-berliner-centrum-judaicum-ausgesprochen-gut-ausgerichtet/@@images/image-1000-bd88c5c80017bb6a8e556030fb0b0605.jpeg" alt="„Forms of Alignment“ im Berliner Centrum Judaicum: Ausgesprochen gut ausgerichtet" title="„Forms of Alignment“ im Berliner Centrum Judaicum: Ausgesprochen gut ausgerichtet" height="562" width="1000" /></figure><p>Den Zwischenraum zu untersch&#228;tzen, das ist ein bisschen so, als w&#252;rde man die Wichtigkeit der Atemluft leugnen. Und was taugt eine Malerei, die neben der Figur den Grund &#252;bersieht? In der Ausstellung <em>Forms of Alignment</em> ist zwar kaum Malerei zu sehen, sie ist aber vom Bewusstsein gepr&#228;gt, dass es in der Kunst um mehr als klar umrissene Gegenst&#228;nde geht.</p><p>Alles flie&#223;t &#8211; zwischen K&#246;rpern und R&#228;umen, zwischen Geschichte und Gegenwart. Nicht zuf&#228;llig sind die Werke statt in einem White Cube an einem historischen Ort ausgestellt: im Centrum Judaicum in der Neuen Synagoge an der Berliner Oranienburger Stra&#223;e. 1938 von den Nationalsozialisten gesch&#228;ndet und im Krieg schwer besch&#228;digt, wurde ihr vorderer Teil ab 1988 wiederaufgebaut.</p><p>Di</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 17 Oct 2026 17:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jens Hinrichsen</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Im Gespräch | Yinon Tzafir bei den Jüdischen Kulturtagen: „Geschichte ist elastisch“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Wie kann ein Denkmal lebendig werden? Yinon Tzafirs Ensemble Orto-Da verkörpert es in der Berliner Synagoge Rykestraße selbst</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/elena-philipp/yinon-tzafir-bei-den-juedischen-kulturtagen-geschichte-ist-elastisch/@@images/image-1000-4311f65da1fbd5e2278a1d65d773d60b.jpeg" alt="Yinon Tzafir bei den Jüdischen Kulturtagen: „Geschichte ist elastisch“" title="Yinon Tzafir bei den Jüdischen Kulturtagen: „Geschichte ist elastisch“" height="562" width="1000" /></figure><p>Seit 30 Jahren macht der israelische Performer und Regisseur Yinon Tzafrir in Tel Aviv mit seiner Gruppe Orto-Da Theater. Im November zeigt die Kompanie bei den J&#252;dischen Kulturtagen in Berlin ihre Performance <em>Stones</em>, die eng mit der deutschen Geschichte verwoben ist. F&#252;r Gegenwart wie Zukunft h&#228;lt sie eine dringliche Botschaft bereit.</p><p class="interview-question">der Freitag: Yinon Tzafrir, mit Ihrer Theatergruppe Orto-Da haben Sie vor 20 Jahren die Performance &#8222;Stones&#8220; entwickelt. Wovon handelt das St&#252;ck?</p><p class="interview-answer"><strong>Yinon Tzafrir:</strong> Wir gehen von einem Denkmal aus, dem Warschauer Ghetto-Ehrenmal. Der Bildhauer Nathan Rappaport hat es nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffen, zum Gedenken an den von den Nationalsozialisten niedergeschlagenen Aufstand im Warschauer Ghetto.</p><p class="interview-question">In Deutschland ist das Warschaue</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 17 Oct 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Elena Philipp</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Naomi Kleins 5 wichtigste Bücher: Von „No Logo!“ bis „Endzeitfaschismus“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>„No Logo!“ machte die Aktivistin und Autorin Ende der 1990er schlagartig bekannt. In „Endzeitfaschismus“ nimmt sie sich nun die Oligarchen und Tech-Bros vor. Was man von Naomi Klein kennen sollte, um mitreden zu können</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/haziran-zeller/naomi-kleins-5-wichtigste-buecher-von-no-logo-bis-endzeitfaschismus/@@images/image-1000-773821da4f185eeb4468bdaecf32a825.jpeg" alt="Naomi Kleins 5 wichtigste Bücher: Von „No Logo!“ bis „Endzeitfaschismus“" title="Naomi Kleins 5 wichtigste Bücher: Von „No Logo!“ bis „Endzeitfaschismus“" height="562" width="1000" /></figure><h2>&#8222;No Logo!&#8220;: Ein Krokodil und Karl Marx</h2><p>Das Werk der kanadischen Autorin <a href="/autoren/the-guardian/naomi-klein-ueber-ihr-buch-endzeitfaschismus-und-ihre-kritik-an-musk-und-thiel" rel="noopener">Naomi Klein</a> ist eine Reise durch die j&#252;ngere Geschichte des Kapitalismus. 1999, im Jahr der WTO-Proteste in Seattle, erschien ihr erstes Buch <em>No Logo!</em>, ganz im Geiste der Antiglobalisierungsbewegung verfasst. In diesem Welterfolg befasst sich die damals kaum Drei&#223;igj&#228;hrige mit dem Ph&#228;nomen der Markenware: Ist es nicht seltsam, dass wir umstandslos bereit sind, extra zu bezahlen, damit ein kleines Logo auf unserer Kleidung prangt? Vielleicht ein Krokodil oder ein Doppel-C?</p><p>Nirgends wird so leicht greifbar, was <a href="/autoren/michael-jaeger/kapitalismuskritik-nach-harald-welzer-rueckzug-allein-loest-die-klimakrise-nicht" rel="noopener">Marx </a>mit Fetisch meinte: die religi&#246;se Aufladung von Nutzlosem mit Bedeutung. Klein geht vom Widerstand gegen die Werbung aus. Von der Konzernkritik. Und sie steigt in jenes H&#2</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 16 Oct 2026 18:45:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Haziran Zeller</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Podcast: Vatersein und Älterwerden mit Barack Obama]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Einst im Weißen Haus, heute im Podcaststudio: Barack Obama spricht über prägende Bücher und darüber, was Literatur in Krisenzeiten leisten kann. Sein neuer Podcast bietet kluge Gespräche und persönliche Einblicke. Aber es gibt ein Problem</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/bennyk/podcast-a-great-book-with-barack-obama-vatersein-und-aelterwerden/@@images/image-1000-b8d998c478ee2b498948342a5611d5d6.jpeg" alt="Podcast: Vatersein und Älterwerden mit Barack Obama" title="Podcast: Vatersein und Älterwerden mit Barack Obama" height="562" width="1000" /></figure><p>Man kann &#252;ber <a href="/autoren/konrad-ege/1986-the-oprah-winfrey-show-wird-in-den-usa-zum-strassenfeger" rel="noopener">Barack Obama</a> sagen, was man will, und sicher auch einiges an ihm kritisieren, aber utilitaristisch betrachtet w&#228;re die Welt wohl deutlich besser dran, wenn er in den USA gerade noch etwas zu sagen h&#228;tte &#8211; angesichts des <a href="/autoren/gerd-meissner/ukraine-krieg-vom-diesel-deal-zum-dreiergipfel-xi-will-trump-und-putin-treffen" rel="noopener">Donald-Trump-Chaos der Gegenwart.</a></p><p>Obama scheint indes die Altersteilzeit zu genie&#223;en. Und zu sagen hat er trotzdem noch einiges &#8211; auch im w&#246;rtlichen Sinne. Denn er macht genau das, wovon in Wahrheit doch jeder ergrauende Herr in den Sechzigern tr&#228;umt: Er podcastet.</p><p>2021 ver&#246;ffentlichte er <em>Renegades</em>: <em>Born in the USA. </em>Damals sprach Obama mit Popstar <a href="/autoren/konstantin-nowotny/gluecksgefuehle-festival-ohne-alphaville-fuer-immer-dumm" rel="noopener">Bruce Springsteen</a> &#252;ber die USA, &#252;ber Gesellschaft, &#252;ber Kultur und Politik. Politisches Feuilleton also.</p><h2>Lesen gegen den Weltschmerz</h2><p>Jetzt hat Barack Obama es</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 16 Oct 2026 16:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Benjamin Knödler</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Volksbühne | Die Volksbühne als Gebärmutter: Künstlerin Mire Lee macht das Bühnenbild für „Mononoke“]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/philipp-hindahl/die-volksbuehne-als-gebaermutter-mire-lee-macht-das-buehnenbild-fuer-mononoke</link>
        <description><![CDATA[<strong>Satoko Ichiharas neues Stück ist eine überbordende Geschichte – und fragt zugleich selbst: Warum Geschichten?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/philipp-hindahl/die-volksbuehne-als-gebaermutter-mire-lee-macht-das-buehnenbild-fuer-mononoke/@@images/image-1000-dbd2e6d643666799c817bd88214962eb.jpeg" alt="Die Volksbühne als Gebärmutter: Künstlerin Mire Lee macht das Bühnenbild für „Mononoke“" title="Die Volksbühne als Gebärmutter: Künstlerin Mire Lee macht das Bühnenbild für „Mononoke“" height="562" width="1000" /></figure><p>Es gibt eine ganze Welle bildender K&#252;nstler*innen, die sich f&#252;rs Theater interessieren. 2017 integrierte Ed Atkins in seine Ausstellung <em>Old Food</em> im Gropius Bau Kost&#252;me aus dem Fundus der Deutschen Oper. Das US-Duo Calla Henkel und Max Pitegoff spielt seit 2013 mit seiner Idee eines New Theater.</p><p>Leila Hekmat, die Teil dieser Szene war, wandte sich j&#252;ngst mit <em>Gloriette</em> (2024) und <em>Roses</em> <em>Rising</em> (2026) in noch gr&#246;&#223;erem Rahmen der B&#252;hne zu. Und Florentina Holzinger &#8211; seit dieser Spielzeit im Artistic Board der Berliner Volksb&#252;hne &#8211; geht den umgekehrten Weg: Die Theatermacherin zeigt ihre Arbeit derzeit im &#246;sterreichischen Pavillon auf der Kunstbiennale in Venedig.</p><p>Es war die Volksb&#252;hne, die der japanischen Regisseurin und Autorin Satoko</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 16 Oct 2026 06:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Philipp Hindahl</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[USA | Hinrichtung im Livestream: Wozu Pete Hegseth das faschistische Spektakel brauchte]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Dass US-Verteidigungsminister Pete Hegseth eine öffentliche Hinrichtung plante, passt ins Drehbuch einer Faschisierung der US-Gesellschaft – gerade jetzt, wo MAGA an Zustimmung verliert</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/georg-seesslen/hinrichtung-als-streaming-event-pete-hegseth-will-alle-zu-mit-taetern-machen/@@images/image-1000-fe41aca8766634d30d39c00735eeccfa.jpeg" alt="Hinrichtung im Livestream: Wozu Pete Hegseth das faschistische Spektakel brauchte" title="Hinrichtung im Livestream: Wozu Pete Hegseth das faschistische Spektakel brauchte" height="560" width="1000" /></figure><p>In der Todesstrafe begegnen sich zwei scheinbar widerspr&#252;chliche Elemente unserer Zivilisationsgeschichte, n&#228;mlich das archaische Menschenopfer und das Empfinden einer &#8222;gerechten Strafe&#8220;, die ein Souver&#228;n verh&#228;ngt. Regieren beziehungsweise Macht-Aus&#252;ben h&#228;ngt, wie uns <a href="/autoren/haziran-zeller/foucaults-100-geburtstag-gleicht-trauerfeier-niemand-wirkt-heute-toter-als-er" rel="noopener">Michel Foucault</a> eindr&#252;cklich gezeigt hat, mit der Verf&#252;gungskraft &#252;ber Leben und Tod zusammen. Der Staat &#252;bt in der Vollstreckung der Todesurteile seine Macht aus und erkl&#228;rt sie zugleich seinen Untertanen.</p><p>Dabei kann er, wie zum Beispiel in Japan, den Akt der Hinrichtung diskret hinter verschlossenen T&#252;ren vollziehen, oder er kann ihn zum &#246;ffentlichen Spektakel machen, wie es in unserem Kulturkreis seit dem Mittelalter und lange danach &#252;blich wa</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 16 Oct 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Georg Seeßlen</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Essayband | Erkrankte Autorin Marica Bodrožić umarmt in „Sterben“ den Tod als Teil des Lebens]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/marica-bodrozic-umarmt-in-sterben-den-tod-als-teil-des-lebens</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/marica-bodrozic-umarmt-in-sterben-den-tod-als-teil-des-lebens</link>
        <description><![CDATA[<strong>Die Hanser-Reihe „Leben“ findet mit Marica Bodrožić Buch „Sterben“ einen perfekten Abschluss. Die Autorin beschreibt eine Grenzerfahrung: Eine möglicherweise tödliche Erkrankung wird als potenziell belebendes Moment erfahren</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/marica-bodrozic-umarmt-in-sterben-den-tod-als-teil-des-lebens/@@images/image-1000-157ec1576c1f370665404c03c179730c.jpeg" alt="Erkrankte Autorin Marica Bodrožić umarmt in „Sterben“ den Tod als Teil des Lebens" title="Erkrankte Autorin Marica Bodrožić umarmt in „Sterben“ den Tod als Teil des Lebens" height="562" width="1000" /></figure><p>Das ganze Leben in zehn Essays, so die Idee hinter der <a href="https://www.hanser-literaturverlage.de/buchspecials/hanser-berlin-reihe-leben-c-169" rel="noopener">&#8222;Leben&#8220;-Reihe von Hanser Berlin</a>, die Verlagsleiterin Lina Muzur 2024 ins Leben rief &#8211; und in der seitdem unter den nur scheinbar simplen Begriffen <em>Essen</em>, <em>Streiten</em>, <em>Schlafen</em>, <em>Sprechen</em>, <em>Spielen</em>, <em>Altern</em>, <em>Lieben</em>, <em>Wohnen</em>, <em>Arbeiten</em> und <em>Reisen</em> verschiedenste Betrachtungen dar&#252;ber ver&#246;ffentlicht wurden, was es hei&#223;t, am Leben zu sein, womit wir das Leben f&#252;llen und worin es gemessen werden kann.</p><p>In Orten etwa, <a href="https://www.hanser-literaturverlage.de/buchspecials/hanser-berlin-reihe-leben-c-169" rel="noopener">die wir bewohnen</a>, oder in wichtigen Momenten, in denen wir zur eigenen Stimme finden. In Rezepten, Diskussionen, Besch&#228;ftigungs- und Beziehungsverh&#228;ltnissen. Daf&#252;r hat der Verlag mit Namen wie <a href="/autoren/ebru-tasdemir/doris-doerrie-uebers-wohnen-wir-haben-einfach-draussen-rumgehangen" rel="noopener">Doris D&#246;rrie</a>, <a href="/autoren/beate-troeger/irrwege-zur-gegenzaertlichkeit" rel="noopener">Daniela Dr&#246;scher</a> oder <a href="/autoren/anna-hoffmeister/heike-geisslers-arbeiten-dieses-kaufhaus-gehoert-uns" rel="noopener">Heike Gei&#223;ler</a> nicht nur einige der wirklich</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 15 Oct 2026 17:27:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Katharina Walser</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Der Jan-Böhmermann-Simson-Skandal: Wie blind deutsche Medien rechte Empörung verbreiten]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ein Opener des „ZDF Magazin Royale“ geistert durch die Medien: Jan Böhmermann fährt darin wie Ulrich Siegmund auf einer Simson übers Land und wird von einem Lkw überrollt. Empörend? Nehmen wir uns mal die Zeit, den Kontext genauer anzusehen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/klaus-raab/jan-boehmermann-simson-skandal-wie-blind-viele-medien-rechte-empoerung-verbreiten/@@images/image-1000-d4a3a71feeab91c9e71b3339b29db38e.jpeg" alt="Der Jan-Böhmermann-Simson-Skandal: Wie blind deutsche Medien rechte Empörung verbreiten" title="Der Jan-Böhmermann-Simson-Skandal: Wie blind deutsche Medien rechte Empörung verbreiten" height="562" width="1000" /></figure><p>Es gibt ein paar Regeln, an die man sich halten sollte, wenn man beim Medienkonsum nicht d&#252;mmer werden will. Eine ist: Wann immer die Formulierungen &#8222;sorgt f&#252;r Emp&#246;rung&#8220; oder &#8222;Wirbel um&#8220; irgendwo auftauchen &#8211; dann nichts wie weg! Erfahrungsgem&#228;&#223; bedeuten sie, dass ein Aufreger durch die Social-Media-Timelines von Journalistinnen und Journalisten gesuppt ist &#8211; und die dann reflexartig ein Nachrichtenthema daraus gemacht haben.</p><p>So l&#228;sst sich erkl&#228;ren, dass unter dem Dach bekannter Medienmarken j&#252;ngst Artikel ver&#246;ffentlicht wurden, die mit S&#228;tzen begannen wie: <a href="https://www.mz.de/mitteldeutschland/sachsen-anhalt/boehmermann-simson-siegmund-afd-zdf-4338423" rel="noopener">&#8222;Die Anfangssequenz der vorletzten Folge des <em>ZDF Magazin Royale</em> hat zu Debatten in den sozialen Medien gef&#252;hrt.&#8220;</a> Oder: <a href="https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/dpa-bohmermann-lasst-sich-in-einspieler-auf-simson-moped-uberfahren--sender-verteidigt-szene-16161724.html" rel="noopener">&#8222;Eine Sze</a></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 15 Oct 2026 16:20:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Klaus Raab</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Foucault und der große Sex-Skandal des 19. Jahrhunderts: Wer war Herculine wirklich?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Herculine Barbin war zentral für Michel Foucaults Forschungsarbeit: Erst lebte sie als Frauen liebende Frau, dann wurde sie zum Mann definiert. Heute sehen wir, dass auch der Blick von Foucault verengt war – ausgerechnet!</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/100-jahre-michel-foucault-herculine-barbin-und-der-sex-skandal/@@images/image-1000-426160ec3bf214b7da2e37a708085d62.jpeg" alt="Foucault und der große Sex-Skandal des 19. Jahrhunderts: Wer war Herculine wirklich?" title="Foucault und der große Sex-Skandal des 19. Jahrhunderts: Wer war Herculine wirklich?" height="562" width="1000" /></figure><p>1978 ver&#246;ffentlichte <a href="/thema/michel-foucault" rel="noopener">Michel Foucault</a> ein merkw&#252;rdiges Buch. Es trug den Titel <em>Herculine Barbin dite Alexina B</em>. und versammelte Archivdokumente &#252;ber das kurze Leben eines Menschen, der 1838 in Frankreich geboren, als M&#228;dchen erzogen und sp&#228;ter von &#196;rzten und Beh&#246;rden zum Mann erkl&#228;rt wurde. Heute hei&#223;t das Buch bei Suhrkamp <a href="https://www.suhrkamp.de/buch/ueber-hermaphrodismus-t-9783518117330" rel="noopener"><em>&#220;ber Hermaphrodismus. Der Fall Barbin</em></a>.</p><p>Warum war dieser Fall so zentral f&#252;r Foucaults Arbeit? Seine Erkenntnisse sind bis heute grundlegend f&#252;r die Diskussion &#252;ber Identit&#228;t, Sexualit&#228;t und Geschlecht. Es lohnt sich, sein Buch &#252;ber Barbin <a href="/autoren/haziran-zeller/foucaults-100-geburtstag-gleicht-trauerfeier-niemand-wirkt-heute-toter-als-er" rel="noopener">zu Foucaults 100. Geburtstag</a> noch einmal zu lesen, aber auch Barbins Memoiren selbst. Denn wer Barbins Sicht auf ihr eigenes Leben kennt, sieht heute, dass a</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 15 Oct 2026 15:28:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Gal Hertz</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Muzak: Wie ich mich in London an die erstaunliche Geschichte der Fahrstuhlmusik erinnerte]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>London, ein Hotellift, und plötzlich Bossa Nova? Zwischen Flughafenlärm und Supermarkt-Pop entdeckt unser Kolumnist die fast vergessene Kunst der Fahrstuhlmusik – und dann einen besonderen Luxus, den kein Streamingdienst liefern kann</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/konstantin-nowotny/von-muzak-bis-ambient-die-erstaunliche-geschichte-der-fahrstuhlmusik/@@images/image-1000-e4c38ae3cea6596c49e3cd604c440518.jpeg" alt="Muzak: Wie ich mich in London an die erstaunliche Geschichte der Fahrstuhlmusik erinnerte" title="Muzak: Wie ich mich in London an die erstaunliche Geschichte der Fahrstuhlmusik erinnerte" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Stunden, bevor der Autor dieser Kolumne in London gelandet ist, <a href="/autoren/edna-bonhomme/essay-von-edna-bonhomme-wessen-laerm-wird-in-einer-stadt-wie-berlin-toelriert" rel="noopener">waren laut</a>. Am Flughafen l&#228;rmen G&#228;ste, schallen die Durchsagen, klappern Rollkoffer. Im Flugzeug r&#246;hren Triebwerke, pl&#228;rren die Sicherheitshinweise und allerhand Werbung aus den Lautsprechern. In der Bahn dann t&#246;nt ein schrilles Signal, immer kurz bevor dann die T&#252;ren lautstark zuknallen &#8211; an jeder Haltestelle.</p><p>Angekommen in der nicht minder lauten Hotel-Lobby geht es zu den Aufz&#252;gen. Die Fahrstuhlt&#252;r schlie&#223;t sich &#8211; und ich erwarte die seligen Sekunden im Lift, die ich von zu Hause kenne. Sekunden, in denen nichts weiter als das leise Schleifen der Mechanik zu h&#246;ren ist, bis es pingt ...</p><h2>Noise-Cancelling-Kopfh&#246;rern gegen Mark Forster in der Kaufhalle</h2><p>Kaum ers</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 15 Oct 2026 12:37:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Konstantin Nowotny</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Theater | Seltsam entrückt: „Die Vegetarierin“ von Han Kang im Hamburger Thalia Theater]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Am Hamburger Thalia inszeniert Lilja Rupprecht „Die Vegetarierin“ der südkoreanischen Autorin Han Kang mit beklemmenden Bildern – doch der Abend bleibt unentschieden</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/juergen-ziemer/seltsam-entrueckt-die-vegetarierin-von-han-kang-im-hamburger-thalia-theater/@@images/image-1000-f21ac6208ae1b6640c94f36b72bec1d5.jpeg" alt="Seltsam entrückt: „Die Vegetarierin“ von Han Kang im Hamburger Thalia Theater" title="Seltsam entrückt: „Die Vegetarierin“ von Han Kang im Hamburger Thalia Theater" height="562" width="1000" /></figure><p>Yong-Hye ist die einsamste Frau des Universums. Ihr Ehemann h&#228;lt sie f&#252;r unscheinbar und wenig attraktiv, ihm gef&#228;llt vor allem, dass sie ihn und seine M&#228;nnlichkeit nicht infrage stellt. Doch das &#228;ndert sich, als Yong-Hye beschlie&#223;t, kein Fleisch mehr zu essen. &#8222;Ich hatte einen Traum&#8220; ist ihre Erkl&#228;rung. Diese Verweigerung, mit der sie die patriarchale Ordnung der s&#252;dkoreanischen Gesellschaft infrage stellt, macht sie in ihrer Familie und unter den Kollegen ihres Mannes zur Au&#223;enseiterin. Man begegnet ihr nicht nur mit Irritation, sondern auch mit Hass.</p><p><em>Die Vegetarierin</em> der 2024 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichneten Schriftstellerin Han Kang ist ein faszinierend verst&#246;render Roman &#252;ber eine Frau, deren Ekel vor menschl</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 15 Oct 2026 06:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jürgen Ziemer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Jenny Erpenbecks Haus in Bad Saarow, „Heimsuchung“ und die große Cat Power]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Wir beschäftigen uns mit Volker Schlöndorffs Verfilmung von „Heimsuchung“, der im Interview erzählt, was ihn an Jenny Erpenbecks Roman so fasziniert hat. Der „Endlich Freitag!“-Blick auf den Tag</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/maxi-leinkauf/jenny-erpenbecks-haus-in-bad-saarow-heimsuchung-und-die-grosse-cat-power/@@images/image-1000-ca29c2575fb2abc1288a6e9bc4099f0b.jpeg" alt="Jenny Erpenbecks Haus in Bad Saarow, „Heimsuchung“ und die große Cat Power" title="Jenny Erpenbecks Haus in Bad Saarow, „Heimsuchung“ und die große Cat Power" height="562" width="1000" /></figure><p><strong>Liebe Leserinnen, liebe Leser,</strong> </p><p>vor einer Weile war ich wieder mal in Bad Saarow-Pieskow S&#252;d, am Ufer des Scharm&#252;tzelsees, und wollte sehen, was aus meinem alten Kinderferienlager geworden ist. Das Gras wucherte, es wirkte verwaist. Auf dem R&#252;ckweg schlenderte ich noch am Haus der Gro&#223;eltern von <a href="/autoren/maxi-leinkauf/familie-ist-immer-auch-stoff?utm_content=DF26040" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jenny Erpenbeck</a> vorbei, das mit dem Schilfdach. Es steht ja noch. Erpenbeck hat dort bei ihren Gro&#223;eltern, die Sommerferien verbracht. Sie nimmt in ihrem gefeierten Roman <em><a href="/autoren/elena-philipp/romanadaptionen-haben-grenzen-erpenbeck-und-poladjan-auf-berliner-buehnen?utm_content=DF26040" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Heimsuchung</a></em> (der &#252;brigens in manchen Bundesl&#228;ndern Abiturstoff ist) dieses Haus als festen Ort, um 100 Jahre deutsche Geschichte im Leben der verschiedenen Bewohner und Bewohnerinnen zu spiegeln.</p><div id="article-infobox" class="bc-infobox bc-infobox__editor bc-infobox--articleInfo bc-infobox--articleInfo-0" data-idx="0"><h2>Newsletter <em>Endlich Freitag</em></h2><div id="placeholder-image-5" class="pts-article-image" data-id="newsletter-cover">Placeholder image-5</div><p>Sie lesen <em>Endlich Freitag! &#8211;</em> der Blick auf den Tag &</p></div><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 14 Oct 2026 15:48:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Maxi Leinkauf</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Literatur | John Lanchesters neuer Roman stellt die pikante Frage: Wie gut kennen wir unsere Liebsten?]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/peter-henning/neuer-john-lanchester-roman-fragt-wie-gut-kennen-wir-unsere-liebsten</link>
        <description><![CDATA[<strong>In „Das habe ich wegen dir getan“ erzählt John Lanchester, der Autor von „Kapital“, die Geschichte einer Witwe, die im Nachhinein erfährt, dass ihr Mann sie nicht nur betrogen, sondern die intimen Codes ihrer Beziehung verraten hat</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/peter-henning/neuer-john-lanchester-roman-fragt-wie-gut-kennen-wir-unsere-liebsten/@@images/image-1000-82177dc463f8aa962557700451790f3a.jpeg" alt="John Lanchesters neuer Roman stellt die pikante Frage: Wie gut kennen wir unsere Liebsten?" title="John Lanchesters neuer Roman stellt die pikante Frage: Wie gut kennen wir unsere Liebsten?" height="562" width="1000" /></figure><p>In <a href="/autoren/the-guardian/wir-muessen-reden-1" rel="noopener">John Lanchesters</a> neuem Roman r&#252;ckt nach und nach eine Frage ins Zentrum, die sich als immer beunruhigender f&#252;r dessen Protagonistin Kate erweist. Sie lautet: &#8222;Wie gut kennen wir den Menschen, mit dem wir unser Leben teilen &#8211; oder geteilt haben?&#8220;</p><p>Denn nachdem der Architekt Jack, mit dem Kate 30 Jahre lang eine gut funktionierende und bewusst kinderlos gebliebene Ehe gef&#252;hrt hat, &#252;berraschend an Herzversagen stirbt, st&#246;&#223;t die ehemalige Kunsthistorikerin per Zufall auf Seiten von ihm, die ihr in drei Jahrzehnten gemeinsamen Lebens von ihm gewonnenes Bild schlagartig infrage stellen &#8211; und schlie&#223;lich vollkommen ersch&#252;ttert.</p><p>John Lanchester, 1962 in Hamburg geboren, erschrieb sich allem voran mit seinem Episodenroman <a href="/autoren/florian-schmid/habgierige-und-habenichtse" rel="noopener"><em>Kapital</em> (2012</a></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 14 Oct 2026 13:10:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Peter Henning</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Im Gespräch | Volker Schlöndorff: „Ich wagte nicht, Jenny Erpenbeck zu sagen, dass ich da drehen will“]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/volker-schloendorff-zu-film-heimsuchung-ein-wahnsinnstext-ich-war-fasziniert</link>
        <description><![CDATA[<strong>Volker Schlöndorff war ein begeisterter Leser von Jenny Erpenbecks „Heimsuchung“ – und verfilmte den Roman kurzerhand. Nur beim Drehort hatte der Regisseur Sorge vor Erpenbecks Reaktion. Ein Interview</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/volker-schloendorff-zu-film-heimsuchung-ein-wahnsinnstext-ich-war-fasziniert/@@images/image-1000-71c08793bc8987fa797ba6d61a258c81.jpeg" alt="Volker Schlöndorff: „Ich wagte nicht, Jenny Erpenbeck zu sagen, dass ich da drehen will“" title="Volker Schlöndorff: „Ich wagte nicht, Jenny Erpenbeck zu sagen, dass ich da drehen will“" height="562" width="1000" /></figure><p>Ein Haus an einem m&#228;rkischen See, ein Jahrhundert deutscher Geschichte: In <em>Heimsuchung</em> erz&#228;hlt <a href="/autoren/hami23/kommt-nach-einem-eventuellen-booker-prize-jenny-erpenbeck-der-nobelpreis" rel="noopener">Jenny Erpenbeck</a> von den Menschen, die dort leben &#8211; von Bauern und Nazi-Mitl&#228;ufern, von einer j&#252;dischen Familie, die verkaufen muss, von Rotarmisten, einer aus dem Exil in die DDR heimgekehrten Schriftstellerin, von Erben nach der Wende. Nur der G&#228;rtner bleibt. Nun hat Volker Schl&#246;ndorff den Roman verfilmt. Ein Gespr&#228;ch &#252;ber Gl&#252;ck, Scheitern und Einsteins Haus in Caputh.</p><p class="interview-question">der Freitag: Herr Schl&#246;ndorff, wann oder wie haben Sie Jenny Erpenbecks &#8222;Heimsuchung&#8220; gefunden?</p><p class="interview-answer"><strong>Volker Schl&#246;ndorff:</strong> Wie immer war es so: Das Buch hat mich gefunden. Das war schon vor sieben, acht Jahren. Und ich war vollkommen fasziniert. Ich hatte vorher noch </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 14 Oct 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Barbara Schweizerhof</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[„Endzeitfaschismus“ von Naomi Klein und Astra Taylor ermutigt sogar!]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/florian-schmid/naomi-klein-und-astra-taylor-wie-kann-endzeitfaschismus-ermutigend-wirken</link>
        <description><![CDATA[<strong>Haben wir es in den USA mit Faschismus zu tun? Zig Bücher gibt es dazu, doch jetzt haben Naomi Klein und Astra Taylor ein echt lesenswertes geschrieben. Der Ton in „Endzeitfaschismus“ ist nicht endzeitlich – sondern empowernd. Geht das?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/florian-schmid/naomi-klein-und-astra-taylor-wie-kann-endzeitfaschismus-ermutigend-wirken/@@images/image-1000-dd3f518578413d73205d674b22fa0116.jpeg" alt="„Endzeitfaschismus“ von Naomi Klein und Astra Taylor ermutigt sogar!" title="„Endzeitfaschismus“ von Naomi Klein und Astra Taylor ermutigt sogar!" height="562" width="1000" /></figure><p>Wie l&#228;sst sich die gro&#223;e globale Offensive der politischen Rechten erfassen? Haben wir es mit Faschismus, Autoritarismus, einer neuen Art der Oligarchie oder Tech-Faschismus zu tun? Was ist das Gebot der Stunde im Kampf gegen rechts? Diese Fragen sind nicht neu, l&#228;ngst ist die Rede vom Faschismus kein Tabubruch mehr. Sachb&#252;cher dazu gibt es eine Menge. Doch nun haben sich Naomi Klein und Astra Taylor des Themas angenommen, ihr Buch &#8222;Endzeitfaschismus&#8220; ist ein Lese-Muss. Wer hier eine genaue Definition von Faschismus sucht, wird entt&#228;uscht &#8211; doch es gibt andere Gr&#252;nde, das Buch zu lesen.</p><p>Reichweite wird es auf jeden Fall bekommen: Naomi Kleins B&#252;cher &#8222;No Logo&#8220; und &#8222;<a href="/autoren/der-freitag/ein-politischer-tsunami" rel="noopener">Schock-Strategie</a>&#8220; wurden millionenfach verkauft. Zu</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 13 Oct 2026 20:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Florian Schmid</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Philosophie | Foucaults 100. Geburtstag gleicht einer Trauerfeier: Niemand wirkt heute so tot wie er]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/haziran-zeller/foucaults-100-geburtstag-gleicht-trauerfeier-niemand-wirkt-heute-toter-als-er</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/haziran-zeller/foucaults-100-geburtstag-gleicht-trauerfeier-niemand-wirkt-heute-toter-als-er</link>
        <description><![CDATA[<strong>Kaum jemand scheint sich für den 100. Geburtstag von Michel Foucault zu begeistern, auch die Zahl der Neuveröffentlichungen ist überschaubar. Aufgewacht, Schlafmützen!</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/haziran-zeller/foucaults-100-geburtstag-gleicht-trauerfeier-niemand-wirkt-heute-toter-als-er/@@images/image-1000-d4c17b1e94694a52a05b7cbc0a1e07fc.jpeg" alt="Foucaults 100. Geburtstag gleicht einer Trauerfeier: Niemand wirkt heute so tot wie er" title="Foucaults 100. Geburtstag gleicht einer Trauerfeier: Niemand wirkt heute so tot wie er" height="562" width="1000" /></figure><p><a href="/thema/michel-foucault" rel="noopener">Michel Foucault</a> wurde am 15. Oktober 1926 in eine Familie der akademischen Gro&#223;bourgeoisie geboren. V&#228;ter und Vatersv&#228;ter &#252;bten den Beruf des Chirurgen aus, w&#228;hrend sie zugleich an der Hochschule unterrichteten. Eine Kindheit, in der Brauch und Herkommen noch Bedeutung besa&#223;en und eine K&#246;chin den Haushalt besorgte.</p><p>Fraglos, die b&#252;rgerliche Abkunft formte Foucault, doch Jahre sp&#228;ter wird er sich an andere Dimensionen der fr&#252;hen Pr&#228;gung erinnern: &#8222;Weitaus mehr als das Familienleben bilden Ereignisse des ,Weltlaufs&#8216; die eigentliche Substanz unseres Erinnerungsverm&#246;gens&#8220;. Das bezieht sich auf die erste existenzielle Angst, die der kleine Michel versp&#252;rte, als er die Eltern am K&#252;chentisch &#252;ber den aufkom</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 13 Oct 2026 16:34:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Haziran Zeller</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Was hat es mit Florian Schroeders ZDF-Format „gegen Grüne, Linke und Co.“ auf sich?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Auf Jan Böhmermann folgt beim ZDF Florian Schroeder. Laut einem internen Konzeptpapier will dessen Format „Journal Deluxe“ Satire „gegen Grüne, Linke und Co.“ betreiben. Rückt der ÖRR gerade vor unser aller Augen nach rechts?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/klaus-raab/florian-schroeders-zdf-format-will-gegen-gruene-linke-und-co-schiessen/@@images/image-1000-9b2ec6903e6aaa202c0214c04d40156a.jpeg" alt="Was hat es mit Florian Schroeders ZDF-Format „gegen Grüne, Linke und Co.“ auf sich?" title="Was hat es mit Florian Schroeders ZDF-Format „gegen Grüne, Linke und Co.“ auf sich?" height="562" width="1000" /></figure><div id="x_divRplyFwdMsg"/><p>Das sind dann also wohl nun so die Witze: Die Linke ist <a href="/autoren/der-freitag/jean-philippe-kindler-warum-linke-den-oerr-nicht-laenger-verteidigen-sollten" rel="noopener">&#8222;der deutsche Ableger der Hamas&#8220;,</a> man muss aber keine Angst vor ihr haben, weil sie h&#246;chstens Terror machen w&#252;rde, wenn er verstaatlicht w&#228;re. O-Ton Florian Schroeder als Gast bei <a href="https://www.ardmediathek.de/video/maischberger/maischberger-am-06-10-2026/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtN2I2MzQ1YmEtYmM3Mi00Y2U0LWEzM2UtMzJmYmI4N2FkYmRm" rel="noopener"><em>Maischberger</em></a>. Und hey, da m&#252;ssen die staatstreuen Linken nun wohl einfach durch, weil auch &#8222;harte Satire&#8220;, wie Schroeder es nennt, nach Art. 5 GG frei ge&#228;u&#223;ert werden darf.</p><p>Sie wirkt nur &#8211; wie soll man es ausdr&#252;cken, ohne wie die Witzepolizei zu klingen? &#8211; ein wenig angestrengt. Als ob sich jemand &#252;berlegt h&#228;tte, dass jetzt dringend mal linkenkritische Witze gemacht werden m&#252;ssen.</p><h2>Florian Schroeder ist keine Dieter-Nuhr-Kopie</h2><p>Tats&#228;chlich ist es wohl so, dass sich genau da</p></div><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 13 Oct 2026 15:53:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Klaus Raab</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Alle Wessis Selbstdarsteller? Ossis, glaubt mir: Ein aufgesetztes Lächeln tut nicht weh!]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Das Klischee von der westdeutschen Verkäufermentalität ist im Osten weit verbreitet, wo gilt: Lieber ehrlich öffentlich meckern, als sich zu verstellen! Welches problematische Verständnis von Authentizität dieser Mentalität zugrunde liegt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/marlen-hobrack/ostdeutsche-mentalitaet-warum-ein-falsches-laecheln-nicht-unehrlich-ist/@@images/image-1000-252d796882c68615cb7867a7c157c039.jpeg" alt="Alle Wessis Selbstdarsteller? Ossis, glaubt mir: Ein aufgesetztes Lächeln tut nicht weh!" title="Alle Wessis Selbstdarsteller? Ossis, glaubt mir: Ein aufgesetztes Lächeln tut nicht weh!" height="562" width="1000" /></figure><p>Ich geh&#246;re von Berufswegen zu den Erforschern ostdeutscher Mentalit&#228;t. Insofern nahm ich mit einigem Am&#252;sement die Debatten &#252;ber ostdeutsche Mentalit&#228;t wahr, die zuletzt im <em>Freitag</em> ausgetragen wurden. Juliane Marie Schreiber etwa <a href="/autoren/der-freitag/juliane-marie-schreiber-ich-nenne-es-das-prinzip-des-ehrlichen-ossis" rel="noopener">attestierte dem Ostdeutschen</a>, er sei ein ausgesprochener Innenmensch. &#8222;Man glaubt an Substanz, nicht an Show.&#8220;</p><p>Nun gut, der <a href="/autoren/marlen-hobrack/staatsfeinde-von-stefan-wellgraf-rechte-im-osten-folge-der-ddr-protestkultur" rel="noopener">Lok-Leipzig-Hool</a> glaubt mit Sicherheit an die Substanz seiner Schuhe. Ob er ein Repr&#228;sentant vertr&#228;umter Innerlichkeit ist, wei&#223; ich nicht zu sagen. Nur ist das nicht der Ossi, den Schreiber meint. Sie meint den bev&#246;lkerungstypischen Durchschnitt, den Normmenschen also. Der ist, laut einer von Schreiber zitierten Deutschlandkarte, ausgesprochen introvertiert, w&#228;hrend der Westdeutsch</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 13 Oct 2026 15:37:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Marlen Hobrack</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Das große „Aber“ der Linken, wenn es um Jüdinnen und Juden geht]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Warum gelingt es der Partei Die Linke bei bestimmten Themen nicht, unmissverständlich Solidarität zu zeigen, fragt sich unsere Autorin Daphne Weber</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/daphneweber/das-grosse-aber-der-linken-wenn-es-um-juedinnen-und-juden-geht/@@images/image-1000-a87c9c1a0badf4e79721da01fd7bf7f4.jpeg" alt="Das große „Aber“ der Linken, wenn es um Jüdinnen und Juden geht" title="Das große „Aber“ der Linken, wenn es um Jüdinnen und Juden geht" height="562" width="1000" /></figure><p class="p1">Das Massaker der Hamas vom 7. Oktober 2023 &#8211; aber die Kriegsverbrechen in Gaza. M&#228;nner mit Kippa m&#252;ssen sich sicher f&#252;hlen &#8211; aber Frauen mit Kopftuch auch. Der Krieg Russlands ist zu verurteilen &#8211; aber die Nato.</p><p class="p1">Es ist stets ein gro&#223;es &#8222;Aber&#8220;, das man im Duktus von Positionierungen der Partei Die Linke zu bestimmten Themen findet. Manche Positionen, so scheint es, lassen sich nur als ,Doppelformeln&#8216; artikulieren.</p><p class="p1">Warum dieses gro&#223;e &#8222;Aber&#8220;? Kann die Positionierung zur <a href="/autoren/der-freitag/antisemitismus-nach-dem-7-oktober-wir-wissen-woran-wir-sind-in-deutschland" rel="noopener">Sicherheit von J&#252;dinnen und Juden</a>, zur Solidarit&#228;t mit der <a href="/autoren/usch/roadtrip-nach-lviv-hilfsguetertransport-in-die-von-putin-angegriffene-ukraine" rel="noopener">angegriffenen Ukraine</a> und zu den <a href="/autoren/der-freitag/ron-leshem-ueber-den-terror-in-israel-das-letzte-bisschen-unschuld-ist-tot" rel="noopener">Verbrechen des 7. Oktober </a>nicht f&#252;r sich stehen? Muss sie immer anderweitig kontextualisiert werden? Ein Geraune schwirrt unter diesen Doppelformeln, </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 13 Oct 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Daphne Weber</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Endzeitfaschismus: Naomi Klein setzt Hoffnung in Widerstand gegen Silicon Valley]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Wir sehen uns den Endzeitfaschismus an, verfolgen den Kommunalwahlkampf in Kanada und sprechen mit einem türkischen Exil-Autor. Der „Freitag“-Blick auf den Montag</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/alina-saha/endzeitfaschismus-naomi-klein-setzt-hoffnung-in-widerstand-gegen-silicon-valley/@@images/image-1000-8d4156b1e3963270b2854349b122f430.jpeg" alt="Endzeitfaschismus: Naomi Klein setzt Hoffnung in Widerstand gegen Silicon Valley" title="Endzeitfaschismus: Naomi Klein setzt Hoffnung in Widerstand gegen Silicon Valley" height="562" width="1000" /></figure><p><strong>Hallo,</strong></p><p>sp&#228;testens seit sich die Tech-Elite in der ersten Reihe zu Donald Trumps zweiter Amtseinf&#252;hrung im Wei&#223;en Haus versammelt hat, bekommen Peter Thiel und seine Ideologie der &#8222;dunklen Aufkl&#228;rung&#8220; die kritische Aufmerksamkeit, die sie verdienen. Auch beim <em>Freitag</em> haben wir <a href="/autoren/michael-jaeger/endzeitfaschismus-im-all-was-denken-peter-thiel-jd-vance-und-yarvin-wirklich?utm_content=DF26040" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die Theoretiker hinter Thiels antidemokratischer und hyperkapitalistischer Dystopie</a> bereits genauer beleuchtet.</p><div id="article-infobox" class="bc-infobox bc-infobox__editor bc-infobox--articleInfo bc-infobox--articleInfo-0" data-idx="0"><h2>Newsletter <em>Endlich Freitag</em></h2><div id="placeholder-image-5" class="pts-article-image" data-id="newsletter-cover">Placeholder image-5</div><p>Sie lesen <em>Endlich Freitag! &#8211;</em> der Blick auf den Tag &#8211; direkt aus der Freitag-Redaktion. Sie k&#246;nnen <em>Endlich Freitag!</em> auch als Newsletter abonnieren. <a href="/newsletter" rel="noopener"><strong>Hier</strong></a> k&#246;nnen Sie sich registrieren</p></div><p>Einen sehr umfangreichen und lang recherchierten Beitrag zur &#8222;dunklen Aufkl&#228;rung&#8220; liefern jetzt Naomi Klein und Astra</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 12 Oct 2026 17:23:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Alina Saha</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ich war ein „Aldi-Kind“ – als ich diesen Werbespot sah, kam die ganze Scham zurück]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/janina-luett/aldistorys-neuer-aldi-werbespot-zeigt-kinderarmut-ich-habe-sie-erlebt</link>
        <description><![CDATA[<strong>Mit der Kampagne #Aldistorys zeigt Aldi Süd, was Werbung sonst ausblendet: Kinder, die in Armut aufwachsen. Unsere Autorin war in den 90ern eines von ihnen und versteckte die Tüte vor Mitschülern. Heute weiß sie, was damals keiner ahnte</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/janina-luett/aldistorys-neuer-aldi-werbespot-zeigt-kinderarmut-ich-habe-sie-erlebt/@@images/image-1000-b6b2a75f2a503d576546eb0fae4c59f9.jpeg" alt="Ich war ein „Aldi-Kind“ – als ich diesen Werbespot sah, kam die ganze Scham zurück" title="Ich war ein „Aldi-Kind“ – als ich diesen Werbespot sah, kam die ganze Scham zurück" height="562" width="1000" /></figure><p>Unter dem Titel <em>#Aldistorys </em>macht eine neue Medienkampagne des Discounters Aldi S&#252;d eine Gruppe sichtbar, die sonst in der Werbung kaum vorkommt: <a href="/autoren/sebastian-baehr/miriam-davoudvandi-kinder-sitzen-in-deutschland-hungrig-im-unterricht" rel="noopener">armutsbetroffene Kinder und ihre Familien</a>. Es geht um die sogenannten Aldi-Kinder. Die Kinder, die mit dem Discounter und seinen Produkten aufgewachsen sind.</p><p>Ohne klischeehafte &#220;bertreibungen bekommen wir einen Werbespot zu sehen, der die Lebensrealit&#228;t von armutsbetroffenen Kindern in den 90er-Jahren zeigt. Eine Zeit, in der man sich durch das Einkaufen bei Aldi als armutsbetroffen outete und die Aldi-T&#252;te zur Stigmatisierung armer Menschen genutzt wurde. Menschen wie ich.</p><p>Ich f&#252;hle mich durch diesen Werbespot gesehen und repr&#228;sentiert. Gleichzeitig sind die von ihr betroffenen Kinder selten so selbstbewusst, wie der </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 12 Oct 2026 14:46:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Janina Lütt</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Essay | Die Apokalypse gehört den Rechten: Jens Balzer über die autoritären Erlösungsfantasien]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/harry-nutt/apokalypse-gehoert-den-rechten-jens-balzer-ueber-autoritaere-erloesungsfantasien</link>
        <description><![CDATA[<strong>Jens Balzer entlarvt in seinem Essay „Erlösung“ die apokalyptischen Fantasien autoritärer Denker wie Peter Thiel und Alexander Dugin. Er zeigt, wie sehr religiöse Motive die aktuellen politischen Diskurse in den USA und Russland prägen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/harry-nutt/apokalypse-gehoert-den-rechten-jens-balzer-ueber-autoritaere-erloesungsfantasien/@@images/image-1000-abc1dc43d306040987b55d6ffe77491f.jpeg" alt="Die Apokalypse gehört den Rechten: Jens Balzer über die autoritären Erlösungsfantasien" title="Die Apokalypse gehört den Rechten: Jens Balzer über die autoritären Erlösungsfantasien" height="562" width="1000" /></figure><p>Als die irische <a href="/autoren/terry-eagleton/die-wurzeln-des-polit-kitschs" rel="noopener">Band U2</a> Anfang der 1980er-Jahre ihren popkulturellen Durchbruch mit dem Hit <em>Sunday Bloody Sunday</em> feierte, konnte der Song bereits als Echo auf einen fast bew&#228;ltigten Religionskonflikt geh&#246;rt werden. Obwohl die Befriedung des b&#252;rgerkriegs&#228;hnlichen Identit&#228;ts- und Machtkampfes um Nordirland noch einige Jahre in Anspruch nehmen sollte, war auch auf der gr&#252;nen Insel die Hoffnung gro&#223;, endlich im Zeitalter der S&#228;kularisierung angekommen zu sein.</p><p>Doch es kam anders. Die Wiederkehr der Religionen ereignete sich am <a href="/autoren/der-freitag/25-jahre-nach-9-11-wie-donald-trump-die-ruinen-von-ground-zero-fuer-sich-nutzt" rel="noopener">11. September 2001</a>. Mit der Zerst&#246;rung des World Trade Centers in New York zerstob die Hoffnung auf einen Welthandel, der lauter Gewinner hervorbringt. Seither wirken Begriffe wie Islamismus, Antisemitismus, antimuslimischer Ra</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 12 Oct 2026 11:19:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Harry Nutt</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Was die normale Gewalt in Russland mit hiesigem Rufen nach billigem Sprit zu tun hat]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/lennart-laberenz/was-die-gewalt-in-russland-mit-hiesigem-rufen-nach-billigem-sprit-zu-tun-hat</link>
        <description><![CDATA[<strong>Viele von denen, die im Westen lautstark ihre Liebe zu Russland verkünden, würden selbst nie hinfahren. Deshalb sind Åsne Seierstads Reportagen in „Der Krieg ist anderswo“ so wichtig. Sie porträtieren ein Land, in dem Gewalt zur Norm gehört</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/lennart-laberenz/was-die-gewalt-in-russland-mit-hiesigem-rufen-nach-billigem-sprit-zu-tun-hat/@@images/image-1000-208c0e4c876e20e7d0164ece2725e1b3.jpeg" alt="Was die normale Gewalt in Russland mit hiesigem Rufen nach billigem Sprit zu tun hat" title="Was die normale Gewalt in Russland mit hiesigem Rufen nach billigem Sprit zu tun hat" height="562" width="1000" /></figure><p>Es gibt einen etwas komplizierten Zugang zu <a href="/autoren/michael-angele/asne-seierstad-reiste-nach-russland-wer-ueber-es-reden-will-muss-ihr-buch-lesen" rel="noopener">&#197;sne Seierstads mitrei&#223;endem Buch <em>Der Krieg ist anderswo</em></a>. Und einen abseitigen. Im Kern ist ihre Arbeit eine lange Collage aus Gespr&#228;chen, Reisebildern, zuf&#228;lligen Begegnungen. Seierstad hat sich aufgemacht, um dem Leben Andrej Medwedews nachzusp&#252;ren. Medwedew, ehemaliger Wagner-Milizion&#228;r, war nach Norwegen geflohen und hatte ihr seinen ersch&#252;tternden Lebensbogen erz&#228;hlt. </p><p>Heraus kommt ein Sittenbild Russlands, vielleicht eines der gr&#252;ndlichsten in Zeiten, in denen nur wenig ins Land reisen, viele aber von au&#223;en draufblicken. Oder aber gleich Russland als Bande nehmen, &#252;ber die sie eigentlich ihr M&#252;tchen am politischen Personal etwa der Bundesrepublik (oder gleich des ganzen &#8222;Weste</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 11 Oct 2026 16:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Lennart Laberenz</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Die 8 wichtigsten Bücher des Herbstes – Nummer 4 spricht eine unbequeme Wahrheit aus]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/timofeldhaus/8-buecher-die-sie-in-diesem-herbst-unbedingt-lesen-sollten</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/timofeldhaus/8-buecher-die-sie-in-diesem-herbst-unbedingt-lesen-sollten</link>
        <description><![CDATA[<strong>Wer die Gegenwart verstehen will, sollte diese Bücher lesen: Lutz Seiler reist ans Ende der Welt, Åsne Seierstad ins Innere Russlands. Man lernt das neue Modewort der Kapitalismuskritik kennen – und ein Buch bricht ein Tabu über Männer</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/timofeldhaus/8-buecher-die-sie-in-diesem-herbst-unbedingt-lesen-sollten/@@images/image-1000-283af66ba5c6b97050948cec3bea465c.jpeg" alt="Die 8 wichtigsten Bücher des Herbstes – Nummer 4 spricht eine unbequeme Wahrheit aus" title="Die 8 wichtigsten Bücher des Herbstes – Nummer 4 spricht eine unbequeme Wahrheit aus" height="560" width="1000" /></figure><h2>1. Lutz Seilers &#8222;Das tickende Herz&#8220;: Ein ostdeutscher Dichter reist ans Ende der Welt</h2><p>Eine Wunde in der Hand, eine r&#228;tselhafte Frau und eine Reise bis in die kasachische Steppe: Der neue Roman des Autors von <em>Kruso</em> und <em>Stern 111</em> klingt nach einem gro&#223;en Abenteuer. Tats&#228;chlich erz&#228;hlt er davon, wie unzuverl&#228;ssig Geschichten sein k&#246;nnen. In einer Sprache, die Komik und Melancholie auf engem Raum verbindet. <a href="/autoren/erika-thomalla/lutz-seilers-das-tickende-herz-ostdeutscher-dichter-reist-ans-ende-der-welt" rel="noopener">Lesen Sie die Besprechung.</a></p><h2>2. &#8222;Der Krieg ist anderswo&#8220;: Wer &#252;ber Russland mitreden will, muss dieses Buch lesen</h2><p>Die Norwegerin &#197;sne Seierstad reist f&#252;r eine gro&#223;e Reportage durch ein Land, das kriegsm&#252;de wirkt, aber keinen gro&#223;en Aufstand wagt. Die Schriftstellerin und Journalistin setzt auf das, was eine Repor</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 11 Oct 2026 08:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Timo Feldhaus</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Türkischer Exil-Autor Barbaros Altuğ: „Ich stand dort plötzlich wie der Hauptangeklagte“]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/oezge-inan/barbaros-altug-ueber-tuerkei-ich-stand-dort-ploetzlich-wie-der-hauptangeklagte</link>
        <description><![CDATA[<strong>Mit Razzien und Festnahmen ging die türkische Polizei im September gegen die queere Community vor. Es traf auch Schriftsteller Barbaros Altuğ – einen Tag, bevor sein Roman „Die dunkelste Nacht eines langen Winters“ erschien. Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/oezge-inan/barbaros-altug-ueber-tuerkei-ich-stand-dort-ploetzlich-wie-der-hauptangeklagte/@@images/image-1000-45b9efb4c9f4ecbafa543cdbf34f97ad.jpeg" alt="Türkischer Exil-Autor Barbaros Altuğ: „Ich stand dort plötzlich wie der Hauptangeklagte“" title="Türkischer Exil-Autor Barbaros Altuğ: „Ich stand dort plötzlich wie der Hauptangeklagte“" height="562" width="1000" /></figure><p><a href="https://lcb.de/gaeste/barbaros-altug/" target="_blank" rel="noopener">Barbaros Altu&#287;</a>, kurzes graues Haar, leise Stimme, bezeichnet sich selbst als Exilanten. Der schwule Schriftsteller verlie&#223; die T&#252;rkei kurz nach dem Putschversuch vor zehn Jahren. Mitte September erschien sein neuer Roman <em>Die dunkelste Nacht eines langen Winters </em>auf Deutsch. Wenige Tage vorher ging die t&#252;rkische Polizei mit dutzenden Razzien und Festnahmen gegen die queere Community vor. Auch Altu&#287; selbst war betroffen. Genau diese Gewalt, sagt der 54-J&#228;hrige, beschreibt der Roman. <em>Der Freitag</em> hat Altu&#287; in Berlin zum Kaffee getroffen. Spricht er &#252;ber die alte Heimat, steigen Tr&#228;nen in seine Augen. Umso zuversichtlicher blickt er auf die neue &#8211; gerade jetzt.</p><p class="interview-question">der Freitag: Wie haben Sie die j&#252;ngsten Ereignisse erlebt? Entschuldigen Sie, da</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 10 Oct 2026 19:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Özge İnan</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Schönheitsideal | Ist es feministisch, Eizellen einzufrieren? Die Antwort überraschte eine US-Politikerin]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Sie gilt als mögliche Präsidentschaftskandidatin und machte öffentlich, was sie mit ihrem Körper plant. Prompt machten amerikanische Konservative ihre Entscheidung für sinkende Geburtenraten mitverantwortlich. Doch dahinter steckt mehr</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/shila-behjat/frauenkoerper-und-feminismus-warum-frauen-bei-botox-und-co-nur-verlieren-koennen/@@images/image-1000-b80fb0dd4debfa3327e231909667cac0.jpeg" alt="Ist es feministisch, Eizellen einzufrieren? Die Antwort überraschte eine US-Politikerin" title="Ist es feministisch, Eizellen einzufrieren? Die Antwort überraschte eine US-Politikerin" height="562" width="1000" /></figure><p>Ein Gl&#252;ck, dass Frauen einen K&#246;rper haben. Sonst m&#252;ssten wir uns wom&#246;glich mit ihren Gedanken und Gef&#252;hlen auseinandersetzen. Wir m&#252;ssten uns damit besch&#228;ftigen, was sie sagen, schreiben, entscheiden wollen. Wir reden &#252;ber ihre <a href="https://www.vogue.com/article/michelle-obama-best-arms-biceps-moments" target="_blank" rel="noopener">Oberarme</a>, Hintern, B&#228;uche und Br&#252;ste, ihr Gewicht, <a href="/autoren/katharina-koerting/resignativer-feminismus" target="_blank" rel="noopener">ihre Falten</a> und ihre Geb&#228;rm&#252;tter. Wenn Frauen &#252;ber K&#246;rper sprechen, sieht die Sache anders aus. Menstruation, Fehlgeburten, <a href="/autoren/alina-saha/lena-hoegemann-die-free-birth-society-entstand-nicht-im-luftleeren-raum" target="_blank" rel="noopener">Geburt</a>, Unfruchtbarkeit, <a href="/autoren/der-freitag/silke-burmester-ueber-wechseljahre-schlagen-uns-wegen-hormonen-die-koepfe-ein" target="_blank" rel="noopener">Wechseljahre</a>, Wochenbett, Begehren, <a href="/autoren/laila-oudray/we-are-childree-zoe-noble-ist-aus-freien-stuecken-kinderlos-und-nicht-allein" target="_blank" rel="noopener">keine Kinder wollen</a>, unbedingt Kinder wollen, eine Schwangerschaft lieben oder sie hassen: All das wird schnell zum Nischenthema.</p><p>Mit dem &#8222;Wir&#8220; am Anfang ist hier nicht jene unbestimmte Kollektivit&#228;t appellativer Texte gemeint, mit der am Ende immer </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 10 Oct 2026 13:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Shila Behjat</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Widerstand | Widerstand beginnt mit einem Nein: Gal Beckerman über die Kunst, Dissident zu werden]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Journalist Gal Beckerman porträtiert mit sehr viel Empathie Dissident:innen – von Etty Hillesum bis Ai Weiwei. Sein Buch liefert historisches und geistiges Rüstzeug für alle, die sich einer autoritären Wende nicht fügen wollen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/bjoern-hayer/widerstand-beginnt-mit-einem-nein-beckerman-ueber-die-kunst-dissident-zu-werden/@@images/image-1000-1666863a50004424ee58847a773888cb.jpeg" alt="Widerstand beginnt mit einem Nein: Gal Beckerman über die Kunst, Dissident zu werden" title="Widerstand beginnt mit einem Nein: Gal Beckerman über die Kunst, Dissident zu werden" height="562" width="1000" /></figure><p>Anfangs m&#246;gen sie im Abseits stehen, aber ihr Handeln und ihre Ideen zeigen Wirkung. Sie machen deutlich, dass kein noch so totalit&#228;res Regime der Welt unbezwingbar ist: die Dissidenten.</p><p>Mehr denn je wird heute ihre Unerschrockenheit gebraucht. Seien es die Kriege im Osten, das Erstarken <a href="/autoren/pep/philosoph-jason-stanley-sieht-bei-donald-trump-viele-parallelen-zum-faschismus" rel="noopener">neofaschistischer Bewegungen</a> oder die globale Umweltzerst&#246;rung &#8211; &#252;berall bedarf es des Widerstandes, der jedoch oft nur von zu wenigen getragen wird. Eben weil der Einsatz mitunter sehr hoch ist.</p><p>Auch wenn wir nicht alle zum Heldentum taugen, k&#246;nnen wir von den Biografien jener aufopferungsvollen Rebellen einiges lernen. So nachzulesen im Buch <em>Wie man Dissident wird</em> des US-Journalisten Gal Beckerman. Um die DNA der Systemsprenger zu analysieren, arbeitet er in seinen Kapiteln j</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 10 Oct 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Björn Hayer</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Im Gespräch | „Warum haben sich viele für diese Partei entschieden? Ich finde, es ist klar ersichtlich“]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/manuel-bittorf-alias-betterov-ueber-roman-goldener-retriever-kann-nervig-sein</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/manuel-bittorf-alias-betterov-ueber-roman-goldener-retriever-kann-nervig-sein</link>
        <description><![CDATA[<strong>Als Betterov füllt Manuel Bittorf Konzerthallen, nun ist sein Debütroman „Goldener Retriever“ erschienen – ein Buch über Geld, Klasse und Berlin. Auch für den Ausgang der Berliner Wahl hat der Musiker eine eindeutige Erklärung. Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/manuel-bittorf-alias-betterov-ueber-roman-goldener-retriever-kann-nervig-sein/@@images/image-1000-0ae1554aa1f02733fa6f3974f0705de6.jpeg" alt="„Warum haben sich viele für diese Partei entschieden? Ich finde, es ist klar ersichtlich“" title="„Warum haben sich viele für diese Partei entschieden? Ich finde, es ist klar ersichtlich“" height="562" width="1000" /></figure><p>Als Betterov f&#252;llt er seit Jahren die Musikhallen. Nun legt Manuel Bittorf nach: Soeben erschien sein erster Roman <em>Goldener Retriever</em>. Darin verschl&#228;gt es Max und Chau aus der ostdeutschen Provinz ins noble Berlin-Grunewald. Als sie dort auf einen gesuchten Hund treffen, setzt das eine folgenschwere Eskalation in Gang. <em>Der Freitag </em>sprach mit dem 32-J&#228;hrigen &#252;ber das Verlorensein in Berlin, Politik in der Literatur und die Frage, ob Filme oder B&#252;cher die gr&#246;&#223;ere Wirkung entfalten.</p><p class="interview-question">der Freitag: Herr Bittorf, Ihr Deb&#252;troman &#8222;Goldener Retriever&#8220; beginnt mit Max, der nach einem Unfall zwischen Blaulicht und Polizisten zu sich kommt. Warum wollten Sie die Geschichte genau mit dieser Szene beginnen lassen?</p><p class="interview-answer"><strong>Manuel Bittorf: </strong>Ich wollte mit der Katast</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 10 Oct 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Sebastian Bähr</dc:creator>
        
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