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18.03.2010 | 15.27 grevan

Das tieferliegende Problem von mangelnder Gleichberechtigung ist meiner Meinung nach eine generelle Veranlagung zur Diskriminierung, welche sich dann eben in wenig Frauen in Führungsetagen äußert. Bekämpft werden könnte dies durch eine umfassende Aufklärung; eine Sensibilisierung fürs andere Geschlecht. So zumindest in der Theorie.

Diese allgegenwertige, latent sexistische Attitüde ist von meinem Standpunkts aus viel entscheidender als das vorherrschende System, welches aus ersterem hervorgeht.

Das Forcieren einer Frauenquote würde daran leider wenig ändern. Die Chance bestünde zwar darin, Frauen durch erzwungene Gleichberechtigung zu etablieren und ihre Akzeptanz dadurch voranzutreiben. Die Akzeptanz bedingt jedoch, dass ein Wandel im Bewusstsein stattgefunden hat, womit wir wieder beim ursprünglichen Problem wären.

Ich würde sagen, dass die Frauenquote zwar ein Instrument ist, der Haltung gegenüber Frauen einen Anstoß zum Wandel zu geben. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass die zu geringe Frauenquote nicht das Problem selbst ist.

 
 
 
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