25.05.2009
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13.18
So viel Macht hat das Internet dann auch wieder nicht, die Tiefe des Denkens für immer zu überspülen. Womöglich weckt es aber die Intellektuellen aus ihrem Dornröschenschlaf, der ja eher ein Seerosenschlummer ist, und fordert heraus, nicht nur Wissen und Meinung zu haben, sondern die eigene Stimme zu erheben, klingen zu lassen im Lärm des Netzgeplappers. Noch übertönen Informationen und Nachrichten das wahre Wissen, noch bleibt die Sprache dabei immer wieder auf der Strecke, mit ihr die Kultur des Denkens. Doch bald schon muss da eine Sättigung erreicht sein. Spätestens dann aber sollten die Intellektuellen den Kopf aus der Deckung heben, sonst kann ihnen keiner mehr folgen.
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