Augstein und Blome
22.03.2013 | 17:03 33

Wie der Euro kaputt gemacht wird

Zypr-Idioten? Jeden Freitag prallen Welten und Weltanschauungen aufeinander, wenn Jakob Augstein (der Freitag) und Nikolaus Blome (Bild) die Geschehnisse der Woche reflektieren

Kommentare (33)

sven kyek 22.03.2013 | 17:26

Genau Botterbloome , alles Clowns und Idioten . Außer Mutti .

Mal sehen wie er titelt , wenn  1o % des Deutschen Bankkunden gepfändet werden . Wahrscheinlich : Wer falsch wählt , der wird gequält" 

Dann würde ich ihm sagen :  Bloome dummes Huhn , 

                                                                       bist nicht schlau, nur opportun

 

tja ..., 22.03.2013 | 18:10

Als Bürger eines kleinen €-Mitgliedslandes würde ich jetzt sehr aufpassen, wenn meine Regierung mit Merkel&Co verhandelt!

Ich würde hoffentlich mein Nachtlager vor der Bank meines ungerechtfertigten Vertrauens aufschlagen um am nächsten Morgen als erster mein Geld abzuholen. Ich bin ein armes Schwein - kein ... - ich hätte, im Gegensatz zu den reichen, möglicherweise alles zu verlieren zu verlieren

sven kyek 22.03.2013 | 19:27

Die EU hatte mehr als 10 Jahre Zeit sich zu konstituieren . Genügend Personal , Geld und Möglichkeiten die ,, Buchhaltung " und Banken zu kontrollieren . IWF , Weltbank und EU-Kommission wissen wie das BKA seit Jahren , wie Zypern aufgestellt ist . Oder woher z.Bsp . weiß (ausgerechnet )  am heutigen Tag , über welche Mittel andere Privathaushalte anderer EU Staaten verfügen ? 

Und nun wollen sie so einen Zwerg in 3 Tagen Gesund Zypressen ?

Irgendwie hatte ich beim Mauerfall gedacht , daß die da im Westen bestimmt Recht haben und unsere Ost Politik und Wirtschaftssystem böse sind und nichts taugen . 

Fast ehrfurchtsvoll und demütig habe ich Wunder gedacht , Was da kommt . Jetzt schäme ich mich für meine Dummheit .

Joachim Petrick 23.03.2013 | 02:21

Auf Zypern ruft die griechisch- orthodoxe  Kirche nicht "Gaben predigend" nach Geld und nennt das "Brot der Armen", verkündet  es von der Kanzel "Es falle Manna vom Himmel", wie der Berg ruft?, sondern kommt mit den spendenhalber erbeuteten Moneten der Gäubigen, um der zypriotischen Regierung zu offenbaren, wo der fiskalische Hammer noch niemal,  drohend,  an der Wand gehangen.
So wie es das Jugendirresein gibt, so gibt es das Geldirresein der Neureichen aus aller Herren Länder, voran aus Russland, Großbritannien, nur nicht aus Zypern im Steueroaradies Zypern, die da noch vor Tagen meinten, sie könnten mit Polkerface im Parlament nach dem Motto eine Spiel- Karte ausreizen, die sie längst 15- fach  verpfändet haben
"Wir wollen sehen, sehen, ob im Fall des zypriotischen Staats- und Bankenbankrott de rnationale Einlagensicherungsfond reicht und ohne Ende Dukaten scheißt, denn den europaweiten Einlagesicherungsfond gibt es ja noch nicht. Der ist erst in Arbeit,
Das ist so, als ob ein Affe hoch auf einem Baum den Ast, auf dem er sitzt, begierig am Stamm durchnagt und hofft, dass aus dem Ast wundersam ein Gleit- Fluzeug wird, mit dem er  sanft zum Urwald Boden hinuntergleiten kann
Aber weil nicht sein darf, was in Wirklichkeit schon passieert ist, hoffen setzen selbst altgediente Börsenfritzen in ihren bequehmen Sitzen, wie Friedhelm Busch bei Markus Lanz auf den Weissen Ritter namens Russland, der Zypern als rettender Engel am Horizont seiner unerschlossenen Gas- und Ölquellen erscheint, oder visavi eine Militärbasis pachtet.
Umso mehr Ernüchterug macht sich nun auf Zypern breit, nachdem Moskau sein "Njet" verlautbarte, die gesamte EU, inklusive zypriotische Regierung, als Krisenmanagement Gurkentruppe schalt, die in der Euro Gefahrenlage wie eine Horde wildgewordener  Elefanten im Pozellanladen zu Werke ginge!
Bundeskanzlerin Angela Merkel ist da ganz anders sortiert, so als ob sie jede neue Krise als Ressource ausbeuten könnt, die sie im Auge des Orkans zu allseitig  disziplinierender Ruhe zwingt und sie dabei "am Ende gut, alles gut", bestens aus ihrem türkisen  Blazer schauen läßt?

siehe zum Thema:

https://www.freitag.de/autoren/joachim-petrick/verweist-moskau-zypern-an-eurozone

Joachim Petrick
21.03.2013 | 21:59 1
Russisches Aus für zypriotische Steueroase?
Einlagen sicher? Unter massivem Druck der EU hat die Regierung Zypern am heutigen Donnerstag eine Alternative (Plan B) für das bisher gescheiterte Rettungspaket präsentiert.
Verweist Moskau Zypern an Eurozone?

Joachim Petrick 23.03.2013 | 02:22

Auf Zypern ruft die griechisch- orthodoxe  Kirche nicht "Gaben predigend" nach Geld und nennt das "Brot der Armen", verkündet  es von der Kanzel "Es falle Manna vom Himmel", wie der Berg ruft?, sondern kommt mit den spendenhalber erbeuteten Moneten der Gäubigen, um der zypriotischen Regierung zu offenbaren, wo der fiskalische Hammer noch niemal,  drohend,  an der Wand gehangen.
So wie es das Jugendirresein gibt, so gibt es das Geldirresein der Neureichen aus aller Herren Länder, voran aus Russland, Großbritannien, nur nicht aus Zypern im Steueroaradies Zypern, die da noch vor Tagen meinten, sie könnten mit Polkerface im Parlament nach dem Motto eine Spiel- Karte ausreizen, die sie längst 15- fach  verpfändet haben
"Wir wollen sehen, sehen, ob im Fall des zypriotischen Staats- und Bankenbankrott de rnationale Einlagensicherungsfond reicht und ohne Ende Dukaten scheißt, denn den europaweiten Einlagesicherungsfond gibt es ja noch nicht. Der ist erst in Arbeit,
Das ist so, als ob ein Affe hoch auf einem Baum den Ast, auf dem er sitzt, begierig am Stamm durchnagt und hofft, dass aus dem Ast wundersam ein Gleit- Fluzeug wird, mit dem er  sanft zum Urwald Boden hinuntergleiten kann
Aber weil nicht sein darf, was in Wirklichkeit schon passieert ist, hoffen setzen selbst altgediente Börsenfritzen in ihren bequehmen Sitzen, wie Friedhelm Busch bei Markus Lanz auf den Weissen Ritter namens Russland, der Zypern als rettender Engel am Horizont seiner unerschlossenen Gas- und Ölquellen erscheint, oder visavi eine Militärbasis pachtet.
Umso mehr Ernüchterug macht sich nun auf Zypern breit, nachdem Moskau sein "Njet" verlautbarte, die gesamte EU, inklusive zypriotische Regierung, als Krisenmanagement Gurkentruppe schalt, die in der Euro Gefahrenlage wie eine Horde wildgewordener  Elefanten im Pozellanladen zu Werke ginge!
Bundeskanzlerin Angela Merkel ist da ganz anders sortiert, so als ob sie jede neue Krise als Ressource ausbeuten könnt, die sie im Auge des Orkans zu allseitig  disziplinierender Ruhe zwingt und sie dabei "am Ende gut, alles gut", bestens aus ihrem türkisen  Blazer schauen läßt?

siehe zum Thema:

https://www.freitag.de/autoren/joachim-petrick/verweist-moskau-zypern-an-eurozone

Joachim Petrick
21.03.2013 | 21:59 1
Russisches Aus für zypriotische Steueroase?
Einlagen sicher? Unter massivem Druck der EU hat die Regierung Zypern am heutigen Donnerstag eine Alternative (Plan B) für das bisher gescheiterte Rettungspaket präsentiert.
Verweist Moskau Zypern an Eurozone?

Oberham 23.03.2013 | 07:59

Die EU hatte mehr als 10 Jahre Zeit sich zu konstituieren . Genügend Personal , Geld und Möglichkeiten die ,, Buchhaltung " und Banken zu kontrollieren

Wir (ich nehme an Sie sind EU Bürger) haben - ob es uns nun gefiel oder nicht - solange wir leben alle zugesehen, zugesehen, wie die von uns gewählten Menschen willigst ein Europa der Oligarchen konstruierten, ein Europa der Konzerne, ein Europa in dem Billionen in Betonorgien, in Finanzmühlen, in Atommeilern, in obskuren Konglomeraten die Landschaften ruiniert, die Menschen in den Schuldentrum, strahlende Geschenke für Gernerationen und den Irrsinn schlechthin erwirtschaftet haben.

Ich verstehe das gejammer hier nicht.

Es gäbe ganz schlicht eine Möglichkeit noch aus diesem Dilemma auszubrechen.

Die willige, zusehende Menschenherde jagt das etablierte Führungspersonal endlich davon und beginnt mal selber zu denken!

... und ja - ich maße mir an das zu sagen - den vom Gejammer alleine werdet ihr nichts ändern!

Natürlich werden jetzt Umverteilungsprozesse gröberer Art angestoßen, da diese irre Mischbatterie kaum mehr etwas aus den einfachen Leuten heraussaugen kann - und das freut mich, den nun wird es die treffen, die glauben sie seien gebildete Leute - gut ausgebildete, gut funktionierende, wertvolle Mitglieder unserer Gesellschaft - die "Besserverdiener" - hey - es wird ein Spaß für die Prekarier zu sehen, wie man von Euren Millionen oder den paar Hunderttausend abzackt und den Oligarchen zuführt - ich appelliere an alle AlG2 Empfänger und prekär Beschäftigten, macht eine Flasche auf - prost auf die Plünderung der Bourgoisie - willkommen im Club der Beraubten!

..... und wählt weiter willig Eure - nun auch Eure Schlächter!

Helmut Eckert 23.03.2013 | 13:05

Es war einmal ein schlauer Bauer. Eines Tages besuchte ihn ein Melkmaschinenvertreter. Der Bauer fand die Melkmaschine einfach toll. So eine Maschine brauche er ebenfalls. Bis jetzt melkte sein Weib die Kuh. Leider wachse auf seinem Lande kein Gras. Daher fütterte er die Kuh mit der Milch, welche die Kuh gab. Die Kuh wäre immer dürrer geworden. Der Vertreter erklärte dem Bauern, das kommt vom falschen Melken. Die Kuh gibt doppelt so viel Milch, wenn Du meine Melkmaschine einsetzt. Das leuchtete dem Bauern ein. Melkmaschinenvertreter, sage mir, wie soll ich die Maschine dir bezahlen, fragte der schlaue Bauer? Ich habe nur felsigen Boden und mein Land ist klein. Mache dir keine Sorgen, lieber Bauer. Baue viele große Kuhställe. Die Bauern hinter den sieben Bergen bringen dir ihre Kühe.  Du melkst diese fremden Kühe und gibst ihnen ihre Milch zu saufen. Natürlich brauchst Du dann viele Melkmaschinen. Alle Bauern zahlen dir mit guten Dukaten, dass du deren Kühe melken darfst.

So kamen immer mehr Kühe zum kleinen Bauern. Er melkte sie mit den neuen Melkmaschinen. Nach einiger Zeit merkte er, die Kühe wurden immer schwächer und schwächer. Die vielen Dukaten, die der Bauer bekam, musste er an die Melkmaschinenfabrikanten zahlen.  Die Bauern hinter den sieben Bergen verlangten ebenfalls, nach einem Teil der goldenen Dukaten. Die Frau des  Bauern schaute jeden Tag in den Sparstrumpf des Bauern. Kein einziger goldener Dukaten blieb im Strumpf.

Nun geschah es, dass die Bauern ihre Kühe wieder haben wollten. Welches Unglück! Der Tod hatte die Kühe alle dahingerafft. Die Melkmaschinen standen still und in den großen Kuhställen herrschte gähnende Leere. In ihrer Not setzten sich alle Bauern hinter den sieben Bergen an einen großen Tisch. Sie jammerten und stöhnten. Ihre schönen Kühe waren fort für immer. Eine Bäuerin aus dem Lande hinter den sieben Bergen wurde richtig böse. Sie merkelte, dem Bauern mit dem wenigen, felsigen Land werden wir nur neue Kühe in die Ställe stellen, wenn er seine Melkmaschinen uns gibt. Die Kühe bekommen dicke Schläuche an die Euter.  So können sie selbst ihre Milch saufen. Die Bäuerin und der Bauer kommen zu uns. Hier hinter den sieben Bergen stehen auf den fetten Weiden viele gesunde Kühe. Sie kann der Bauer mit seinen Melkmaschinen melken. Von der Milch machen wir Butter und Käse. Die verkaufen wir dem Bauern, damit er kräftig bleibt und lange für uns arbeiten kann.  Wenn er nicht gestorben ist, dann schuftet der Bauer und sein Weib noch immer für die Bauern hinter den sieben Bergen. In den Ställen des Bauern saufen die Kühe ihre eigene Milch, bis sie der Hungertod ereilt. Ach ja, etwas ist noch zu erwähnen. Den Mist der vielen Kühe brachten die Bauern, auf ihre Weiden hinter den sieben Bergen. 

digitales 23.03.2013 | 14:56

Inzwischen geht die öffentliche Diskussion geradewegs soweit, in Zypern einen hausgemachten "Bankensektor" zu vermuten.

Dass da lediglich der Parkplatz, abgesehen davon, dass "Zyprioten" mit ihren Leckereien ins Sachen Türkei/Griechenland in, man glaubt es kaum, ausgerechnet in Griechenland "besichert" hatten - nun ja.

Und "Appendix" Zypern: größere Einflußsphären wurden mitunter schon über kleinere "Kleinigkeiten" gekippt.

Und Blome, unser Chefvolkswirt und Anwalt des Kleingeistes schwefelt munter daher, dass es einem das Grauseln kommen könnte.

Salopp formuliert: "die" Finanzmärkte haben die EU voll am Sack und Blome hühnert dazu a la carte?

Zweifelsohne: Blome hühnert.

Allerdings ohne darüber zu informieren, dass er auch keine Ahnung hat.

Wir merken uns: Der zypriotische "Bankensektor".

LOL

 

 

 

sven kyek 23.03.2013 | 17:59

Vielleicht ist es angesichts der Ohnmacht , besser sich der Sache fernzuhalten oder nur mit Humor oder Sarkasmus zu begegnen .

Zum Beispiel hörte ich das Brandenburg Geld aus Pensionen für Beamte in Zypriotische Staats-Anleihen investiert hat . Man könnte bei eventuellem Ausfall , mit dem Athener Erfolgsmodell von Goldman-Sachs , die Potsdamer Bilanz über Nacht reparieren .

Platzeck bräuchte nur die zu erwartenden Gebühren-Einnahmen vom Flughafen  Willy Brand verbuchen und Alles wäre  Banane.

Das Gleiche dürfte Zypern mit den künftigen Gas-Einnahmen auch machen . Wenn sie dafür die G & S - Reparatur-Spezialisten ans Werk ließen . Das sind nämlich die ,,Doktoren" denen IWF und Weltbank vertrauen . 

Meine spaßbereinigte Version zum Zeitgeschehen erlaube ich mir mal aus dem Steinbrück/ links Faden  hier rein zu kopieren :

............. . Das humorlose kreieren von Mogel-Packungen haben die Regierungen unter Schröder und Merkel ja fast perfektioniert . 

Selbst für das stehlen von Ideen der Linken ist man sich nicht mehr zu schade . Auch Asylanten sind kein Tabu mehr .  Selbst der Schoß aus dem Steinbrück kroch , darf Chinas lupenreine Demokratie der letzten Jahrzente loben .  Nachdem ,, Philanthrop " Don Schröder gleiche Absolution den Erben Stalins erteilte fehlt nur noch jemand der behauptet , Willy Brand wäre in Warschau damals nur gestolpert .

Das diese Alternative Brigade sofort ins Rechte Abseits geschoben wird der Verfassungsschutz Die Linke behütet zeigt doch nur , das die Nerven des Systems blank liegen .Bezeichnender Weise aber nur bei Denen , die sich angefangen aus Juden-Blut und später Arbeiter-Schweiß ihren eigenen kleinen Kosmos akkumuliert haben . 

Die einzige Antwort die sie geben können , ist  Wachstum , Sparen und mit der komplizierten Darstellung einfachster Dinge das Volk zu verdummen . Wer sagt denn , daß Wachstum nur Horizontal  gehen muß . Er kann auch in der Breite zum Erfolg führen .

Das bedeutet natürlich eine deutliche Gewinn-Abschöpfung von Konzernen und bei Unternehmern ab 50 mio Eigen-Kapital in Geld.

Und zwar , bevor das Geld zur Steuer-Optimierung das Land verlässt . Das Geld ist vielleicht vom Staat nicht optimal verwaltet . Aber es würde sozial gerechter in die Breite verteilt , als vom Konto eines Würth oder Klatten / Quandt . 

Da ja im Rahmen der Lebenserhaltenden Maßnahmen zur m. E. aussichtslosen Rettung der inzwischen tollwütigen Version der Marktwirtschaft sogar die Heilige Kuh des Privat-Eigentums ins Faden-Kreuz der Politik gerückt ist , wäre es konsequent , auch über eine Total-OP nachzudenken .

Wenn es schon soweit ist das Politiker den wenigstens 10 mio . Billiglöhnern ein schlechtes  Gewissen einreden , weil sie ja Lohnsteuer-Fern sein , ist das eine Frechheit . Mit Ihrem Schweiß  zum Dumping-Preis bringen sie die Besserverdienenden und Reichen ja erst in die komfortabele Situation , Steuern zahlen zu können/dürfen . 

Nicht der Staat und die Reichen subventionieren die ,, Armen Arbeiter"

          Es ist genau umgekehrt !!

Eine Gesellschaftsordnung die nicht in der Lage ist , den erwirtschafteten Wohlstand gerecht zu verteilen , gehört zerschlagen . Und eine Wirtschaft die sich der Politik die ihr das Ganze noch organisiert , gehört bei System-Relevanz enteignet .

 

Oberham 23.03.2013 | 19:44

Eine Gesellschaftsordnung die nicht in der Lage ist , den erwirtschafteten Wohlstand gerecht zu verteilen , gehört zerschlagen . Und eine Wirtschaft die sich der Politik die ihr das Ganze noch organisiert , gehört bei System-Relevanz enteignet .

.... und in so einer Gesellschaft sollte man versuchen ein möglichst nur ganz konkreten sozialen Zwecken dienliches Subjekt zu sein!

Sprich jeder Konsum über das absolut Notwendige hinaus, jedes ökonomische Wirken das in die irrsinnigen Strukuturen erkennbar oder vermutbar hineininteragiert ist zu vermeiden!

In meinen Augen der einzig gangbare Weg für das Individuum!

Tja - jetzt könnte sich jeder hinterfragen was so alles von ihm ausgeht, wo er mitmacht, was er wohl vermeiden könnte - wenn er wollte.

 

sven kyek 23.03.2013 | 20:46

Ja da haben Sie völlig Recht . Aber durch willkürliche Konsum-Verweigerung entsteht keine Bewegung und Macht . Auch das Zelten vor Banken , ändert deren Charakter und Geschäfts-Modell nicht .

Wenn man in einer konzertierten Aktion aber die Produkte des größten Kunden dieser Bank bundesweit blockiert , brauch man weder Zelt noch Streik-Kasse . 

Auch am 1 . Mai den  E off  Tag einführen , könnte pädagogisch wertvoll sein . 

Ich habe Zivil und Straf-Rechtlich Alles mir Mögliche seit mehr als 15 Jahren unternommen .  Auch Erfolge zum Bsp. 99 vor dem BGH konnte ich erziehlen . Aber ich habe nicht nur geklagt  und kritisiert  . Bis 2006 war ich fast bis zur Selbstaufgabe Gesellschafts-dienlich aktiv .

Dann habe ich meine Quittung bekommen . Diese wurde 2010 nochmals aktualisiert . Seit dem halte ich mich an eine alte japanische Aphorisme :

,,Wer lange genug am Fluss sitzt , sieht auch irgendwann seinen Gegner vorbei schwimmen "

digitales 23.03.2013 | 21:26

,,Wer lange genug am Fluss sitzt , sieht auch irgendwann seinen Gegner vorbei schwimmen "

_______________________________________

 

Wer lange genug am Fluß sitzt und geübt hat, der fängt vielleicht auch einen Fisch aus dem Fluß mit der Hand.

 

Und wenig mehr scheint da im Gange beim fröhlichen Abgreifen.

Oder glaubt jemand im Ernst, dass bei der Zypern-Krise nicht glänzend verdient wird?

Joachim Petrick 23.03.2013 | 21:29

"....fehlt nur noch jemand der behauptet , Willy Brand wäre in Warschau damals nur gestolpert ."

Willy Brandt kam 1970 mit leeren Händen nach Polen, weiles die bundesdeutsche Wirtschaft nicht anders zuließ.

Damit das die Weltöffentlichkeit nicht merkt, hat Willy Brandt in seiner politischen Not  die Polen mit seinem Kniefall vor dem Mahnmal an das WarschauerJuden  Ghetto, statt vor dem Denkmal an den polnischern Widerstannd gegen das NS- Regime,  schmerzlich irritierend,  wie peinvoll vorführend,   an den polnischen Antisemitimus erinnert?

In Deutschland ist dieser Aspekt des Warschauer Kniefalls Willy Brandts  bis heute, aus reiner Unkenntnis der polnischen Geschichte, des polnischen Faschismus und gegenwärtigen Verhältnisse,  nicht öffentlich kommuniziert worden

sven kyek 23.03.2013 | 21:41

Ich glaube das dies nicht der einzige Vorgang ist , der mangels Willen und oder fehlender historischer Kenntnisse unaufgearbeitet bleiben wird .

Da erstaunt die Aufarbeitungs-Wut des Bundestags zu ,,DDR-Unrecht " schon etwas suspekt . Auch einen diesbezüglichen Schluß-Strich soll es nie geben .

Und um Polen zu verstehen , bedarf es mehr als eines Knie-Falls in Warschau  oder eines Bordell-Besuches in Slubice . 

Joachim Petrick 23.03.2013 | 21:56

Interessant ist, wer von Unrecht in der DDR spricht, erkennt direkt an, dass es auch Recht in der DDR gab, das immerhin reichte, dass die DDR einfach nach GG Art. 23 zum Geltungsbereich der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1990 mit Wirkung vom 03. Oktober 1990  beitreten konnte. Das wird oft vergessen!, oder?

 

Wer war denn da in Polen "Gewichtiges" im Bordell, wenn ja mit wem, mit wem nicht?

sven kyek 23.03.2013 | 22:25

Ich habe in 27 Jahren DDR nicht ansatzweise soviel Unrecht und Ungerechtigkeit erlebt , wie von 1990 bis Heute . Und hätte mich damals Jemand gefragt , ob ich bei der Stasi mitmachen wolle , hätte ich sofort ja gesagt . Aber trotz Staatsbürgerkunde 1 war wohl mein Betragen und Hinterfragen dem abträglich .

Von der Grenze bis nach Posznan habe ich fast alle Bordelle besucht . Aber auch die Westerplatte und deren Geschichte hat mich beim Besuch dort gefesselt . Mit einer Polin aus Bydgosz war ich verheiratet und habe einige Zeit in Polen gelebt . 2003 bis 2005 habe ich aus Polen Ford und VW RE-Importiert . 

Dadurch hatte ich vom Ganoven über Geschäftsleute , vom Jugendlichen bis zum Rentner und auch Arbeiter , wie auch Gut-Bürgerliche kennengelernt . 

Die Polen sind in der Regel sehr gläubig , fleißig , und besonders hilfsbereit und gastfreundlich . Auch extrem National-Stolz .

Aber eines sind sie nicht . So verklemmt und zwielichltig im Umgang mit ihrer Geschichte wie Deutschland .

Und trotzdem maße ich mir kein Urteil über Polen an . Seit ich aber , obwohl mein Opa und Vater aus Ost-Preussen  kommen , selber Land und Leute kennen lernen durfte , war meine Maxime :  Von Polen lernen , heißt Siegen lernen .

digitales 23.03.2013 | 22:58

"Von Polen lernen heißt Siegen lernen"

Was meinen Sie gerade?

Den Sieg Polens an der Westerplatte oder den, der am 1. September 1939 sich vollzogen zu haben schien?

Seit wann schießen Sie denn schon zurück?

Gar etwa seit dem  1. September 1939, 04:45h?

Oder schon wieder?

Ungefähr ab dem 07. Oktober 1949?

Erklären Sie uns doch bitte die Gerechtigkeitslücken Ihrer Wahrnehmung zufolge.

 

sven kyek 23.03.2013 | 23:11

Habe ich schon wieder so mißverständlich geschrieben ? Das mit der Wester-Platte hat mit dem Polen das ich meine nichts zu tun ! Waren Sie an der Wester-Platte ?

Was ich vorbildlich meinte , ist nicht weit von ihr entfernt . Die Werft in Danzig . Und was dort mit Walesza begann und die Entwicklung bis Heute ist für mich bewundernswert . 

sven kyek 23.03.2013 | 23:25

Den Sieg Polens an der Westerplatte oder den, der am 1. September 1939 sich vollzogen zu haben schien?

Seit wann schießen Sie denn schon zurück?

Gar etwa seit dem  1. September 1939, 04:45h?

Oder schon wieder?

Ungefähr ab dem 07. Oktober 1949?

Erklären Sie uns doch bitte die Gerechtigkeitslücken Ihrer Wahrnehmung zufolge.

 Hinter dem was Sie hier oben schreiben , scheint es mehr Lücken , als nur die der Gerechtigkeit zu geben .

digitales 24.03.2013 | 00:18

Sie wähnen einen  ideologischen Heimathafen bei mir?

Also so etwas wie eine Gretchenfrage?

 

Da muß ich Sie leider enttäuschen: Haltung begreife ich nicht als Glaubensfrage.

"Erklären Sie uns": also mir wie den Mitlesern in der dFc.

das war alles.

Zur Ideologie: es gibt wenig was nicht ideologie ist.

Einzig Mathematik, Physik und Musik scheinen vergleichsweise purifiziert von der Pest des Glaubens.

Oberham 24.03.2013 | 10:09

Aber durch willkürliche Konsum-Verweigerung entsteht keine Bewegung und Macht

Ein Bewegung mit Macht anzustoßen, das ist mir leider nicht möglich, da ich schon nicht zu jenen Zeltplätzen ginge, eben da, dort eine "Bewegung" anzustoßen die vorgebliche Intention ist - mit den üblichen Verdächitgen - nämlich den Führern dieser Bewegung.

Sobald der Mensch einen andern Menschen hat, der ihm hinterherrennt, wird er größenwahnsinnig!

Daher ist meine Lösung jene der Hoffnung auf das Willkürliche, welches sich zum gesamten, positiven Wirken konzertiert.

Natürlich eine fromme Hoffnung, doch hat die Natur nicht auch letztlich Willkürlich das hiesige geschaffen, mit uns als beliebigem Bestandteil?

Ich hatte früher auch aktive Kämpfe gegen Straßenbauprojekte, als Jugendlicher gegen Wackersdorf, gegen die CSU schlechthin, gegen den Sumpf ausgetragen, bin in den 80ern bei den Grünen gewesen, habe persönlich mit Bastian und Kelly gestritten als sie nicht rotieren wollten - kurz danach bin ich ausgetreten, nie wieder werde ich einer Partei angehören!

Nein, gerade das Willkürliche, jenes aus der Einsicht des Einzelnen entstehende kann uns - so wir als Spezies weiter bestehen werden - auf eine - in meinen Augen - lebenswerte Art und Weise, in die Zukunft hoffen lassen.

Dabei bin ich von dem europäischem Geldgezänk in keiner Weise berührt - von mir aus werden von den 440 Millionen Europäern 439,9 Millionen obdachlos - von mir aus sterbe ich bald an Hunger - verdient hätte ich es - betrachtet man das Kollektiv aller Menschen - schließlich hatte ich nunmehr ein halbes Jahrundert Zeit gegen die Unmenschlichkeit der hoch entwickelten Nationen zu opponieren.

Nicht wir sind es die leiden, gelitten wird andernorts.

Jetzt wird mich wohl jeder arbeitslose, entwürdigte - ja bedauernswerte Mitbürger zerreissen wollen - doch dazu kann ich nur sagen, ihr seid nicht freiwillig in eure Situation geraten, ihr habt schlicht Pech gehabt im Gewinner-Verlierer Wettbewerb - doch ihr hattes - zumindest die meisten von Euch wenigstens eine reelle Chance, es bewußt auch anders zu versuchen.

Im Übrigen bin ich dafür, dass die akademische Mittelschicht und das bestens informierte und gebildete Großbürgertum entweder dem Größenwahn entsagt, oder schlicht noch zu Lebzeiten die Konsequenzen ihren Irrsinns auch in dieser Generation zu ertragen hat.

Gerade die Menschen, die belesen und hoch reflektiert durch das Leben treiben, jedoch vor lauter Eitelkeit und Selbstgerechtigkeit blind und taub, laut schreiend das Geschehen bestimmen und willig den Interessen jener Halbgötter in den Palästen zufuktionieren, sind es, sie den Moloch nähren.

Was nutzt es mir am Fluss zu sitzen,  andere an mir vorbeitreiben zu sehen?

Niemand sollte sich selbst aufgeben, niemand muss sich verbrennen, wir müssten nur alle die Schönheit des Daseins erkennen und uns von der Last des Wahnsinns, des Größenwahns und der Eitelkeit befreien - ganz willkürlich, individuell und ohne jede Parole, jede Ideologie, jede Führung!

Nebenbei, bricht unser System zusammen, werde ich weiter ein schönes Leben haben, es sei denn Gewalt, Plünderung und Krieg erreichen meinen Wald - das einzige was mir verloren ginge wäre die Hoffnung - doch dazu kann ich nur sagen - ohne Hoffnung - keine willkürliche Umkehr, keine Güte, wer ohne Hoffnung lebt, der wird wohl die Milliarden scheffeln können und ohne ein Gewissen für jeden Euro mehr gerne einen andern Menschen wie auch immer verbrennen.

Hoffnung auf materiellen Reichtum ist gleichbedeutend mit schlichter Hoffnungslosigkeit!

Es ist schön am Fluss zu sitzen, doch wünscht ich nur das Glitzern des Lichts auf den Wellen zu sehen - mögen jene die flußabwärts treiben auf dem Grund bleiben, mögen sie meine Träume nicht mit ihren Schicksalen beflecken, möge jeder Zorn, jede Schadenfreude, möge das Banale mich verschonen, was bleibt ist immer das Moll, das Requiem für jene Millionen, die kümmerlich verenden, weil ich alleine und jene die ähnlich empfinden zu kraftlos waren, wir konnten die Idee der Güte und des Miteinanders nicht weiter tragen, da wir nicht schreien, nicht hetzen, nicht anstoßen, sondern nur Worte schreiben und selber unsere Leben aus dem Wahnsinn zu retten versuchen - mehr als, " kommt heraus aus dem Moloch zu rufen, können wir - und wollen wir - nicht tun.

Ihnen wünsche ich unbedingt Gesundheit (ich hoffe ihre Andeutungen bezogen sich nicht darauf - falls doch, gute Besserung!)

sven kyek 24.03.2013 | 20:05

Manchmal glaube ich auch , wenn man in einer Gesellschafts-Ordnung lebt , deren Triebfeder und Selbstverständnis das akkumulieren von Wohlstand und Mehrwert  in einer Hack-Ordnung begründet ist , macht es für die Gehackten Sinn , sich in in Oberhams Zeilen einzufügen . Diese Form zu leben und trotzdem Lust und Freude am Leben zu haben,hat mir meine Mutter etwa 30 Jahre , obwohl ich es nie hören wollte , gepredigt . Nun mit 50 und in dieser Zeit Alles und  Nichts gehabt zu haben , hat Sie etwas in mir hinterlassen , das Oberham"s schöne Zeilen wieder aktualisiert haben .

Manche , auch ich Einst , sagen das es besser sei einen Tag Löwe , denn lebenslang Maus zu sein . Aber wer weiß , ob die Maus nicht auch ein schönes Leben führt ? 

JayRB 26.03.2013 | 18:52

..:"Schlechtes politisches Management..." Merkel: "Integration ist das was ich will" und "die Politik driftet echt ab!", wie wahr, Herr Augstein.  Das was hier passiert ist nicht mehr 'normal' und klingt spätestens jetzt nach dem Anfang des Endes des Euros... Oligarchen, korrupte Politiker, schlechtes Bankmanagement hin oder her: Der Blöde (der kleine Sparer und all jene, die ihre Altervorsorge auf die Bank getragen haben) ist hier mal wieder der Dumme. Und Herr Bloome: Die zitierten 56 Parlamentarier: Die hatten doch gar keine Chance, anders zu entscheiden! Wahrscheinlich kann nun das riesige Erdgasvorkommen vor der Insel nicht geborgen werden, dass in Zukunft alle Finanzprobleme lösen könnte...