der Freitag
16.08.2013 | 14:47 17

Das Prinzip verbrannte Erde

Lavabit Ladar Levison hat seinen Verschlüsselungsdienst für Emails geschlossen – er wurde offensichtlich von der US-Regierung unter Druck gesetzt. Er äußert sich nun im Interview

Das Prinzip verbrannte Erde

Ladar Levison, Gründer und Betreiber von Lavabit (re) mit seinem Anwalt Jesse Binnall

Foto: Screenshot democracynow.org

Die Journalisten Aaron Maté und Amy Goodman von Democracy Now! haben ein Interview mit  Ladar Levison, dem Gründer, Besitzer und Betreiber von Lavabit, und seinem Anwalt Jesse Binnall geführt. Der Email-Verschlüsselungsdienst Lavabit wurde vermutlich von Edward Snowden benutzt. Um  keine privaten Infomationen seiner Kunden an die US-Regierung weitergeben zu müssen, nahm Levison seinen Dienst abrupt vom Netz. In einer Nachricht an seine Kunden sagte er vergangene Woche: "Ich war gezwungen, eine schwierige Entscheidung zu treffen: mich an einem Verbrechen gegen das amerikanische Volk zu beteiligen, oder 10 Jahre harter Arbeit hinter mir zu lassen, indem ich Lavabit schließe. (...)  Ich würde niemandem empfehlen, einer Firma zu trauen, deren Datenserver auf amerikanischem Boden stehen." 

 

Amy Goodman: (….) Ladar Levison, würden Sie uns Ihre Entscheidung bitte erklären.

 

Ladar Levison: Ich habe die Entscheidung mit der verglichen, ein geliebtes Tier einschläfern zu lassen, wenn man vor der Alternative steht, es leiden zu sehen. Es ist eine sehr schwierige Entscheidung. Aber ich musste mich für das geringere Übel entscheiden und das bestand darin, den Dienst, der nicht mehr sicher war, einzustellen. 

AG: Was droht Ihnen? Wenn Sie vom geringeren Übel sprechen. Was wäre die Alternative?

 

LL: Leider kann ich darüber nicht reden. Ich würde gerne, das können Sie mir glauben. Ich denke, wenn die amerikanische Öffentlichkeit wüsste, was unsere Regierung tut, dann würde man es ihnen nicht mehr länger durchgehen lassen. Deswegen bin ich heute hier in Washington D.C., um mit Ihnen zu sprechen. Meine Hoffnung besteht darin, dass die Medien ohne meine Hilfe herausfinden können, was vor sich geht und der Druck auf den Kongress zusammen mit unseren juristischen Bemühungen dem, wozu die Regierung in Bezug auf unsere private Kommunikation berechtigt ist, eine Grenze setzt.

Aaron Maté: Für die, die nicht wissen, was verschlüsselte Emails sind, können Sie es uns erklären und etwas zu dem sagen, was Sie angeboten haben?

 

LL: Ich habe immer gesagt, mein Dienst sei von Geeks für Geeks. Im Verlauf der vergangenen zehn Jahre ist das Unternehmen erwachsen geworden und hat sich darauf spezialisiert, Leuten, denen ihre Privatsphäre und Sicherheit wichtig ist, mittels hochwertiger Verschlüsselung einen sicheren Zugang zum Netz zu gewähren. Und zumindest für unsere zahlenden Kunden, nicht für unsere kostenlosen Konten – ich halte das für eine wichtige Unterscheidung —, haben wir eine sichere Speicherung angeboten. Eingehende Mails konnten so gespeichert werden, dass sie nur mit einem Passwort zugänglich waren. Also konnte nicht einmal ich diese Mails abrufen.

Das ist gemeint, wenn wir von verschlüsselten Mails sprechen. Mit dem Begriff wurde wild hantiert, weil es so viele verschiedene Verschlüsselungsstandards gibt. In unserem Fall waren die Mails durch die sichere Speicherung verschlüsselt. Ich als Dritter wollte nicht in die Situation kommen, private Informationen weiter geben zu müssen. Ich hatte sie einfach nicht, ich hatte keinen Zugang zu ihnen. Ich kann keine Details zu irgendeinem konkreten Fall nennen. Sie wissen schon.

AG: Edward Snowden nannte ihre Entscheidung „inspirierend“. Er sagte Glenn Greenwald gegenüber Amerika könne als Land nicht erfolgreich sein, „wenn Leute wie Herr Levison ihre Unternehmen ins Ausland verlagern müssen, um erfolgreich arbeiten zu können. Die Leute, die Unternehmen wie Google, Facebook, Microsoft, Yahoo, Apple, und dem Rest unsere Internet-Giganten leiten und dort arbeiten müssen sich fragen, warum sie nicht in der gleichen Weise für unsere Interessen kämpfen wie kleine Unternehmen dies tun. Sie verteidigen sich damit, dass sie von Gesetzen gezwungen werden, die sie nicht gutheißen. Dabei könnten sie erreichen, was hundert Lavabits nicht vermögen, wenn sie ihre Seiten nur einen Tag lang vom Netz nehmen würden.“ (...) Ladar, waren Sie der Service-Provider für Edward Snowden?

LL: Ich glaube ja. Ich kannte ihn nicht persönlich, aber alle haben darüber berichtet, und es gab ein Email-Konto mit seinem Namen in meinem System.

AG: Glenn Greenwald hat auch geschrieben: „Ganz besonders besorgniserregend daran, dass Lavabit sich selbst vom Netz genommen hat, ist, dass das Unternehmen sogar gesetzlich daran gehindert wird, über die Klage zu sprechen, die es eingereicht hat. Mit anderen Worten, der amerikanische Besitzer des Unternehmens ist der Auffassung, dass seine von der Verfassung verbürgten Rechte und die seiner Kunden von der Regierung der Vereinigten Staaten verletzt werden, darf aber nicht darüber reden." (...) Ladar Levison, warum haben Sie Lavabit gegründet? 

LL: Um das, was Greenwald gesagt hat, noch um einen Aspekt zu ergänzen. Es gibt Dinge, über die ich noch nicht einmal mit meinem Anwalt reden darf, geschweige denn mit der amerikanischen Öffentlichkeit. Die Geheimhaltung wird also wirklich auf die Spitze getrieben. Und ich glaube wirklich, dass die gegenwärtige Regierung sie benutzt, um ein Vorgehen zu verschleiern, dessen sie sich ansonsten schämen müssten.

Aber um Ihre Frage zu beantworten, warum ich Lavabit gegründet habe. Als ich gerade mit dem College fertig war, kam mir mit ein paar Freunden die Idee, dass es cool wäre, eine kostenlose private Email mit viel Speicherplatz anzubieten, wie Gmail. Daran haben wir uns dann orientiert, als wir den Dienst aufbauten. Genau zu der Zeit, in der ich die Plattform für die Kunden entwickelte, trat der Patriot Act in Kraft. Das prägte meine Meinung und meine Philosophie. Aus diesem Grund unternahm ich die zusätzliche Anstrengung und baute die Sicherheitsfunktionen ein. Ich habe mich dann irgendwie auf Sicherung der Privatsphäre konzentriert und mich in dieser Nische eingerichtet. Und von da aus ist das Geschäft dann gewachsen. Die Nachfrage von Leuten hat wirklich zugenommen, die etwa eine Email-Adresse nutzen wollen, aber nicht unbedingt scharf darauf sind, dass mit dem, das sie da schreiben, zusammen mit ihrer Such- und Browser-Geschichte oder irgendwelchen ihrer sonstigen Internet-Aktivitäten zu einem Profil angelegt wird. Und das stellt wirklich unser Kerngeschäft dar und wo wir über die Jahre gewachsen sind. Als ich die Seite vom Netz genommen habe, hatten wir 410.000 registrierte Nutzer.

AM: Und, Ladar, stimmt es, dass Sie in dieser Zeit schon mehrmals vorgeladen wurden?

LL: Ja, ich habe im Laufe der vergangenen zehn Jahre bestimmt zwei Dutzend Vorladungen bekommen, vom örtlichen Polizeibüro bis hoch zum Bundesgericht. Und wir haben den Anordnungen stets Folge geleistet. Ich denke, es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass ich mich immer nach dem Gesetz gerichtet habe. Nur in diesem speziellen Fall hatte ich das Gefühl, dass ich, wenn ich mich an das Gesetz halte – 

Jesse Binnall: Wir müssen an dieser Stelle vorsichtig sein. Aber ich glaube, wir können über die Philosophie hinter Lavabit sprechen, und warum sie zu der Entscheidung geführt hat, den Dienst vom Netz zu nehmen.

AG: Jesse, wie schwierig ist die Situation für Ladar Levison zwischen dem, was er sagen kann und was nicht ? Wie groß ist das Risiko?

 

JB: Sehr hoch. Die Situation ist wirklich sehr unglücklich. Als gewöhnliche Amerikaner brauchen wir uns keine Gedanken darum machen. Aber Ladar muss wirklich auf jedes seiner Worte achten, wenn er mit der Presse spricht, aus Angst, im Gefängnis zu landen. (…) Ich sitze hier aus dem Grund neben ihm, dass es ein paar sehr dünne Linien gibt, die er nicht überschreiten darf. Uns es handelte sich um ziemlich genau dieselben Ängste, die unsere Gründerväter dazu bewogen, den ersten Verfassungszusatz überhaupt einzuführen. (...)

AG: (...) Ladar Levison, kurz nachdem Sie bei Lavabit den Stecker gezogen haben, ist ein anderer Dienst für verschlüsselte Emails namens Silent Circle ebenfalls vom Netz gegangen. Der Geschäftsführer Mike Janke sagte: „Es gab keine 12-stündige Vorwarnung. Wenn wir den Schritt angekündigt hätten, hätten wir den Behörden Zeit gegeben, einen national security letter auszustellen. Wir entschieden uns dafür, die Informationen zu vernichten, bevor wir die Anweisung erhalten konnten, sie weiterzugeben. Wir mussten zum Prinzip der verbrannten Erde greifen.“ Ladar, was sagen Sie dazu?

LL: Natürlich kann ich diese Position verstehen. Wenn die Regierung erfahren hätte, dass ich den Betrieb einstelle – kann ich das sagen? 

JB: Nun, ich glaube, es wäre besser, dieses Thema zu vermeiden, leider. Aber ich glaube man kann sagen, dass Silent Circle sich in einer Situation befand, die von der Lavabits sehr verschieden war. Darum haben sie wahrscheinlich die Schritte unternommen, die sie unternommen haben und die ich für bewundernswert halte.

LL: Ja. Aber ich werde sagen, dass ich nicht glaube, dass ich eine andere Wahl hatte, als den Dienst unbemerkt einzustellen. Ich spürte, dass darin meine einzige Option bestand. Und ich muss es ihren Hörern überlassen zu verstehen, warum. Es ist wichtig darauf hinzuweisen, dass Lavabit nicht der erste Service-Provider war, der eine Aufforderung der Regierung erhielt und wir sind auch nicht der erste Provider, der sich gegen dieses Ansinnen gewehrt hat. Wir sind lediglich die ersten, die einen anderen Ansatz verfolgt haben. Und es könnte sehr wohl an unserer Größe liegen, dass wir diese Möglichkeit haben. Wir konzentrieren uns völlig auf sicheren Email-Verkehr. Das ist unser ganzes Geschäft. Bei einem größeren Provider mit mehr Angestellten, die ihren Anteilseignern Rede und Antwort stehen müssen, wäre es wahrscheinlich nicht so einfach möglich, eine Hauptsparte des Geschäftsbetriebs einfach einzustellen.

AG: Was hat Sie dazu bewogen, sich heute zu äußern, Ladar?

 

LL: Weil meine größte Angst darin besteht, dass die Schließung meines Unternehmens überhaupt nichts Gutes bewirken könnte. Indem ich mich äußere, hoffe ich zunächst einmal, den Kongress dazu bringen zu können, die Gesetze zu ändern, die mich in diese Situation gebracht haben. Ich weiß, dass das ein wenig paradox ist, in Anbetracht der Tatsache, dass ich nicht über die konkreten Gesetze sprechen darf, die mich in diese Situation bringen. Aber es besteht in unserem Land die Notwendigkeit, die Rechte von Cloud-Providern festzulegen. Und wenn wir uns nicht dafür einsetzen, dass wir weiterhin sichere, private Dienste anbieten können, werden wir in den kommenden Jahren viele Kunden verlieren. Und ich denke, alle großen Provider, nicht nur Lavabit, haben sich in dieser Weise geäußert.

AG: Sind Sie der Meinung, die Leute sollten Email benutzen?

 

LL: Ja, ich halte es für eine großartige Möglichkeit zu kommunizieren. (...)

AG: Sollten wir einfach davon ausgehen, dass alles gelesen wird?

LL: Ich denke, man sollte davon ausgehen, dass jegliche elektronische Kommunikation überwacht wird.

Übersetzung: Holger Hutt

Kommentare (17)

Columbus 16.08.2013 | 15:17

Guter Journalismus kann manches Mal so einfach sein. Die Augen und Ohren offen halten und lesen, dann übersetzen und veröffentlichen. - Eine Großtat, die so simpel wie intelligent erklärt, warum wir weder General Alexander, noch dem Geheimdienstkoodinator Pofalla, weder Obama, noch unserer Kanzlerin in diesen Fragen das Recht einräumen dürfen, die Diskussion auf die eine oder andere Weise zu beenden.

Es geht um den Kern der Demokratie und auch um einen wesentlichen Kern dessen, mit welchen Methoden die jeweils Ermächtigen in der Demokratie arbeiten dürfen.

Nur weiter so

Christoph Leusch

PS: Schön, dass bei der Transkription und Übersetzung diese Unsicherheit der Interviewten erhalten blieb. Kompliment Herr Hutt.

Das gehört, meiner Meinung nach, in die nächstmögliche Ausgabe, denn auch eingefleischte Printliebhaber brauchen den einfachen, gradlinigen Journalismus!

NB: Abrupt, nicht aprubt

JR's China Blog 16.08.2013 | 16:30

Edward Snowden nannte ihre Entscheidung „inspirierend“. Er sagte Glenn Greenwald gegenüber Amerika könne als Land nicht erfolgreich sein,  „wenn Leute wie Herr Levison ihre Unternehmen ins Ausland verlagern müssen ...

Was unmoralisch ist, kann auf die Dauer auch unpraktisch sein. Allerdings liegt das nur dann auf der Hand, wenn ein Großteil der Internetunternehmer integer handelt, und das erscheint sehr fraglich.

Aber ohne die Verbreitungsmöglichkeiten des Internet bekämen wir von Menschen wie Ladar Levison vermutlich keinen einzigen Satz zu lesen. Die erste und einfachste Konsequenz daraus kann ich am 22. September ziehen.

IronCandy 17.08.2013 | 01:22

Und die Heldensaga geht weiter... nach Assange, Aron Schwarz, Snowden...

...nun ein weiterer bürgerlicher Held.

 

Ach ja die "Linken" von DemocracyNow, wenn man solche Linken hat dann braucht man echt nicht mehr aufmucken...

Die USA gehn den Bach runter, Kriegsrecht ist praktisch fast vollkommen verwirklicht, Dronen können jeden wann immer und wo immer abschießen und alles wird abgehört mal mit und mal ohne richterlichen Beschluss... um Verdächtige einzufangen werden Ausgangssperren verhängt und Polizeipatrolieren werden quasi zu Paramilitärischen Batallionen umgerüstet mit M16-Maschinengewehren und gepanzerten Fahrzeugen...

Aber hey wenn EMails abgehört werden und man Sie löschen muss dann ist Schluss mit lustig!

 

http://de.wikipedia.org/wiki/1984_(Roman)#Emmanuel_Goldstein

 

Mal sehen wann wir den nächsten Goldjungen bekommen.

 

Aja kleine Anmerkung...

"Verbrannte Erde" verharmlost wie ich finde doch sehr stark die Massaker der Nazis in Russland und die Lastminute-Morde an den Juden/Zwangsarbeitern während der Endphase des 2.Weltkriegs.

Es sind EMails... keine Menschen

Günther Floner 17.08.2013 | 20:01

Das Interview geht unter die Haut, lässt drohende Gefahr spüren.
Die Überwachung im Netz ist Gewissheit, was nicht wirklich überrascht.
Mir scheint aber, dies kann auch einen neuen Zugang eröffnen:
eine persönliche Transparenz und Offenheit, die vielleicht angreifbar macht, aber auch ehrlich und befreit arbeiten lässt.
Und vor allem die Sicherheit bestärkt,
dass keine Botschaft verloren geht.

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Ehemaliger Nutzer 18.08.2013 | 21:22

"Es gibt Dinge, über die ich noch nicht einmal mit meinem Anwalt reden darf,"

unsere wahrheitsliebenden politisch-mächtigen Wirtschaftshuren würden das als völlig ausreichende Rechtstaatlichkeit verteidigen, damit das trotzige narzisstische Kind USA nur von sich aus Treffen absagen kann. Mehr ist ja nicht mehr zumutbar bzw. unser Schreibtischtäter sitzen wieder bequem am Tisch.

 

Was für demokratische, rechtsstaatliche Taugenichtse

Liesel 19.08.2013 | 00:44

Eigentlich ist es kaum noch auszuhalten, alltäglich dieses pharasäerische Getöse um die millionenfachen Ausspähereien aller durch alle mit anhören zu müssen in pseudo aufklärerischen Nachrichten. Was Herr Snowden losgetreten hat, wissen wir doch eigentlich nicht erst seitdem; es ist schon lange Gewissheit, dass alle, die sich mehr oder weniger öffentlich, kritisch zu wer weiss was verhalten, im Fokus von einschlägigen Überwachungsmechanismen sind. Nur ist es in Zeiten des WWW halt  besonders einfach, an viele Infos ranzukommen. Trotzdem will´s keiner mehr missen und die meisten nehmens in Kauf, von wem auch immer ausspioniert zu werden, weil sie sowieso nichts zu verbergen haben. Und auch eigentlich stelle ich es mir so richtig langweilig vor, durch so viel uninteressante Daten zu wühlen, nur um eventuell mal was zu entdecken das vielleicht verdächtig sein könnte für irgendwas. Das Recht des einzelnen interessiert von oben herab doch sowieso nur an Tagen wie dem 22.Sept., wenn wieder mal die Kräfteverteilung neu festgelegt werden muss. Auf die Praktiken ansonsten haben wir keinen Einfluss und können deshalb nur mehr oder weniger intelligent damit umgehen.

mcmac 19.08.2013 | 04:05

"[...]Die Leute, die Unternehmen wie Google, Facebook, Microsoft, Yahoo, Apple, und dem Rest unsere Internet-Giganten leiten und dort arbeiten müssen sich fragen, warum sie nicht in der gleichen Weise für unsere Interessen kämpfen wie kleine Unternehmen dies tun. Sie verteidigen sich damit, dass sie von Gesetzen gezwungen werden, die sie nicht gutheißen. Dabei könnten sie erreichen, was hundert Lavabits nicht vermögen, wenn sie ihre Seiten nur einen Tag lang vom Netz nehmen würden.[...]"

Man könnte auch fragen, warum angesichts dessen beim Freitag die Social-Media-Buttons immer noch Fratzen-Buch, Vogelscheiße und Gurgel-Plus führen, statt etwa auch & alternativ Diaspora* oder  Friendica, oder so...

MfG-mcmac