Annette Kühn, Christian Lux
20.12.2012 | 14:09 15

Was macht einen Qualitätsverlag aus?

Buchmarkt Unter Konzernbedingungen kann man keine guten Bücher machen – antikapitalistisch muss man aber nicht sein. Ein Debattenbeitrag der Verleger von luxbooks

Was macht einen Qualitätsverlag aus?

In den USA arbeiten zahlreiche Qualitätsverlage, darunter City Lights - hier ein Buchladen des Verlags in San Francisco

Foto: Justin Sullivan/Getty Images

Es hat etwas arg Absurdes, wenn der Untergang der Buchkultur wie in dem im Freitag publizierten Einwurf von André Schiffrin ausgerechnet an der Fusion von Verlagskonzernen festgemacht wird – ein Zusammenschluss von jenen Konzernen wohlgemerkt, die mit Buchkultur überhaupt nichts am Hut haben. Das alte Geschäftsmodell des klassischen Buchverlags mag ja möglicherweise tatsächlich nicht mehr funktionieren.

Es funktioniert für Qualitätsverlage schon seit vielen Jahren nicht mehr. Das aber liegt doch eben zu einem gar nicht geringen Anteil am Wirken genau dieser Konzernverlage. Aus deren Scheitern lässt sich lediglich ablesen, dass Buchverlage unter Konzernvoraussetzungen nicht profitabel genug sind. Das ist nicht notwendigerweise etwas Schlechtes oder gar ein Vorbeben für den Untergang des Buches.

Renditeerwartungen

In der Buchkultur war nämlich eigentlich nie Platz für Konzerne. Sie sind nicht miteinander übereinzubringen. Wohlbemerkt: Buchkultur und Geldverdienen passen an sich sehr gut zusammen. Ein Qualitätsverlag kann viel Geld umsetzen und er kann einiges an Gewinn erwirtschaften, aber für einen Verlags-Konzern ist das ja nun mal nicht genug. Denn ein Qualitätsverlag kann gewiss nicht quartalsweise wachsen und schon gar nicht stetig zunehmende Renditeerwartungen erfüllen. Mischkalkulation und Nebenrechtsverwertung erlauben es Verlagen aber eigentlich, sich der fatalen Quartalslogik zu entziehen und Programm, Autorenschaft und Mitarbeiter kontinuierlich abzusichern.

Erfolg misst sich vor allem an der Qualität der Bücher, an ihrer Wirkung und an der Durchsetzungskraft des Verlags, an seiner gesellschaftlichen Relevanz, die sich nicht ausschließlich in Verkaufszahlen ausdrücken lässt. Ein Haus wie Suhrkamp hat keinen sinnvoll bezifferbaren ökonomischen Wert. Das kulturelle und gesamtgesellschaftliche Kapital ist Milliarden wert, das laufende Geschäft nach Börsenkriterien vielleicht einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag.

Kein Zusammenhang mit der Buchkultur

Funktionierende Qualitätsverlage sind jedoch gewiss kein Hort des Antikapitalismus – der Kapitalismus bietet viel zu viele Möglichkeiten und ist für manches gar die Voraussetzung. Ein guter Verlag beherrscht beides, doch die Betonung liegt auf „beides“. Ein Qualitätsverlag kann mit einem funktionierenden Geschäftsmodell zweifelsohne besser und für die Mitarbeiter, Eigentümer und Autoren stressfreier und gesundheitsschonender arbeiten, allerdings ist die Gewinnerzielung bei einem Qualitätsverlag eben nur Mittel zum Zweck. Dieser bleibt: große, wichtige, bewegende, pulsierende Bücher dauerhaft an den Leser zu bringen und Autoren ein Publikum zu finden. Geld ist dabei genau das, was es in einer funktionierenden Gesellschaft idealerweise sein soll, ein entscheidendes Hilfsmittel, notwendiges Werkzeug, bisweilen ein Erleichterer.

Anders dagegen der Selbstzweck der prozentualen Geldvermehrung, dem die Konzernverlage notwendigerweise folgen müssen. Sie  nicht Qualitätsverlage, die dann erfolgreich sind, wenn sie wichtige Bücher machen und in die Gesellschaft vermittelt bekommen , die Konzernverlage fechten den eigentlich aussichtslosen, erfolglosen Kampf. Sie versuchen nämlich das Buch zum hauptsächlichen Zweck der Gewinnerzielung herzustellen und zu vertreiben. Eine lachhafte, dumme Vorstellung, genauso dumm wie die Idee, Gefängnisse, Altenheime, Universitäten und Krankenhäuser renditeträchtig von Konzernen betreiben zu wollen: eine skandalöse Perversion, die schon bei oberflächlichem Nachdenken massive Schäden in Aussicht stellt. Kurzum eine Un-Kultur.

Die Rolle der Lyrik

Wer unbedingt zuvörderst seine Rendite maximieren will, sollte dringend noch mal ein paar neoliberale Fibeln lesen und ein bisschen rechnen, statt Bücher zu verlegen. Ein Buch kann nie eine gleich gute Rendite wie ein Burger erwirtschaften. Eine gute Rendite aber erwirtschaften Bücher allemal, auch streng ökonomisch betrachtet. Das muss für ein so wichtiges Gut genügen.
Wenn die Konzernverlage die technologischen und gesellschaftlichen Umwälzungen nicht überleben, mag es schade um ihren durchaus interessanten Anteil an der Mainstreamkultur sein. Das war’s aber dann auch an traurigem Nachruf. Mit Buchkultur haben sie nichts, aber überhaupt gar nichts zu tun. Ihr Verschwinden dürfte mittelfristig für die Buchkultur eher eine Chance bedeuten.

Gerade in den USA, dem Heimatland der scheinbar kalten kapitalistischen Lehre, arbeiten zahlreiche Qualitätsverlage: Melville House Press, Graywolf, Copper Canyon, Norton, New Directions, City Lights, Dalkey Archive, Wave. Daneben die University-Presses: Chicago, Yale, Wesleyan, California, NYU, Princeton, etc., die allesamt aufregende Programme machen. Auch die US-Holtzbrinck-Tochter Farrar Straus & Giroux (FSG) ist nach wie vor wagemutiger als mancher deutscher Qualitätsverlag. Fast alle genannten Verlage  haben interessanterweise große Lyriksparten. In den USA gilt offenbar nach wie vor, dass ein Verlag, der ernst genommen werden will, nicht auf Lyrik verzichten darf – aber das nur am Rand.

Krückstock-Modell

Natürlich gibt es in Deutschland Suhrkamp und Hanser – und da ist nichts Vergleichbares in den USA. Doch von diesen wirklich einzigartigen Verlagen als Vergleichsmodell abgesehen, stehen die Leser in den USA nicht wesentlich schlechter da. Was den US-Lesern den Großteil der Qualitätsverlage bewahrt, ist die Einrichtung des Non-Profit-Publishers, eines Verlagstyps also, der Spenden entgegen nehmen und Quittungen ausstellen darf, ein Verlag, der kostendeckend, aber nicht profitbringend arbeiten muss. Ein interessantes, wenngleich ein Krückstock-Modell, das zumindest anerkennt, dass Verlage keine reinen Wirtschaftsunternehmen sind und dennoch die Freiheit des Marktes brauchen.

In Deutschland ist ein solches Modell nicht machbar, da der Gesetzgeber von Buchverlagen erwartet, Profite zu erwirtschaften. Ein Verlag darf weder Spenden quittieren, noch bekommt er Subventionen. Allenfalls werden seine Autoren und Übersetzer gefördert. Niemand aber würde von Museen, Theatern oder auch von Film- und Fernsehproduzenten erwarten, dass sie ohne staatliche Hilfe auskommen. Dreistellige Millionenbeträge an Subventionen stehen dafür bereit. In Österreich und in der Schweiz gibt es relativ großzügige Fördermittel für Literaturverlage. In Deutschland aber, dem Heimatland Gutenbergs, stehen Qualitätsverlage ohne staatliche Unterstützung da. Ob das gut oder schlecht ist, sei dahingestellt. Es ist und bleibt Fakt. Statt Hilfe, hat sich der Gesetzgeber, der dennoch sehr wohl um die gesamtgesellschaftliche Bedeutung von Verlagsarbeit weiß, ein Zwangsenteignungsprogramm überlegt: Jeder Verlag ist gesetzlich verpflichtet, drei Exemplare eines jeden Buchs, das er veröffentlicht, kostenfrei an die Deutsche Nationalbibliothek und die jeweils zuständige Landesbibliothek abzuführen.

Auch das Internet hilft

In Deutschland werden Qualitätsverlage vor allem durch die kleinen Buchhandlungen (ihrerseits durch die Buchpreisbindung geschützt) am Leben gehalten. Auch durch die Existenz der Feuilletons, bzw. durch das grundsätzliche Interesse der Radioredaktionen und Printmedien, Bücher zu besprechen, haben Qualitätsverlage eine Basis. Letztlich, man darf es kaum sagen, hilft auch das Internet. Der Markteintritt fällt durch den Onlinebuchhandel und neue Druckmethoden sehr leicht. Wenn sich an diesen Rahmenbedingungen etwas ändert, wäre bestimmt rasch Schluss mit der Vielfalt der deutschen Independent-Verlagslandschaft.

Um die Buchkultur ist es uns aber schon allein deshalb nicht bang, weil zahlreiche Qualitätsverlage teilweise seit Jahrzehnten auch ohne funktionierendes Geschäftsmodell und ohne staatliche Hilfe wichtige Bücher veröffentlichen. Wie sie das machen? Sie bleiben schlicht da. Sie machen einfach. Sie halten aus, bis es nicht mehr geht. Etwas, das sich ein Konzernverleger nicht vorstellen kann: Eine Sache in erster Linie um der Sache willen zu tun und sie auch dann noch zu tun, wenn sie nicht profitabel, aber eben wichtig ist. Ist es nicht viel absurder, etwas essentiell Wichtiges NICHT zu tun, bloß weil man nicht ausreichend Gewinn oder Verlust erwirtschaftet? Werden Sie fürs Zähneputzen oder Guten Tag sagen bezahlt? Wollen Sie das? Alle Qualitätsverleger sind fest davon überzeugt, dass ihre Bücher die gesellschaftliche Wichtigkeit von Zähneputzen und Guten-Tag-Sagen haben. Es sind teilweise recht kluge Leute darunter: unter Umständen haben sie recht.

Denn letztlich ist doch alles ganz anders, als die Pessimisten verlautbaren: Dem Buch geht es so gut wie vielleicht noch nie, weil es den Profit-Maximierern endlich entrissen wird. Oder mit den Worten Stanley Kubricks, der das Geheimnis aller kulturell bedeutsamen Werke und letztlich auch das Mysterium funktionierender Gesellschaften auf diese eine Formel zusammenstaucht: „Either you care about something or you don’t.“ Qualitätsverlage beweisen seit der Erfindung des Buchdrucks, dass dieser Satz in jeder Gesellschaftsordnung Bestand hat. Daher haben wir nur einen Appell an Leser: bitte seien Sie etwas egoistischer und halten Sie Ihren eigenen Kopf und was in ihm vorgeht weiterhin/wieder/erstmalig für wichtig. Geist ist geil. Dann kommen Qualitätsverlage schon zurecht, versprochen.

Kommentare (15)

Jovan 20.12.2012 | 14:38

Hallo, ich finde es wirklich bewundernswert und natürlich auch richtig, dass Sie ein so idealistisches Bild von der Arbeit in, wie Sie es nennen, Qualitätsverlagen zeichnen. Aber Sie tun ein bisschen so, als wären Verlage keine Unternehmen, die sich auch von irgendetwas finanzieren müssen. Von Luft, Liebe und Idealen können die auch nicht existieren.

Sisyphos Boucher 20.12.2012 | 15:36

In dem Artikel werden mehrere Seiten beleuchtet. Natürlich geht's gar nicht ohne Geld. Die Autoren bestreiten das nicht. Aber ein kleinerer Verlag kann sich durchaus über Wasser halten, i.d.R. auch vertretbar wirtschaftlich arbeiten - das heißt nach Abzug aller Kosten und bei ausreichender Bezahlung der Mitarbeiter und Autoren keine Verluste zu machen! -  und zuweilen darüber hinaus auch Gewinne erzielen.

Der Artikel bestreitet m.E. nicht, dass Verlage Unternehmen sind, vielmehr unterstreichen die Autoren, dass unternehmerisches Handeln eines Verlegers nicht allein darin bestehen kann (sollte), gleichbleibend hohe Renditen zu erwirtschaften, sondern vor allem Profil und Qualität zu entwickeln, auf deren Basis ein Verlag langfristig seinen Bestand erfolgreicher und flexibler gestalten kann. 

 

MopperKopp 20.12.2012 | 15:40

Was sind Qualitätsverlage? Verlegen die Qualität? Oder sind das die Geschwister von Qualitätsjournalismus und Qualitätszeitungen? Egal, ich habe soeben mein Qualitätstee getrunken, ziehe nun meinen Qualitätsmantel und meine Qualitätsschuhe an und werde eine kleine Qualitätsrunde durch den Qualitätswald drehen, vielleicht treffe ich dabei ein paar Qualitätsbekannte, die mir sicherlich wieder die neusten Qualitätsnachrichten unterbreiten werden.

Bis dann,

mit lieben Qualitätsgrüßen

MopperKopp
(natürlich immer mit Qualitätssarkasmus)

MopperKopp 20.12.2012 | 15:55

Ich habe mir mal den Onlineauftritt von luxbooks angesehen. Wer hat den denn zusammengezimmert? Winzige giftige Schrift auf hellem Grund, meine Augen schmerzen immer noch. Wo finde ich unkompliziert Antworten auf folgende Fragen:

DRM, ja oder nein?

Welche Formate? ePub, mobi, PDF...

Von Feinheiten der Anpassung an verschiedene Endgeräte reden wir besser nicht.

Nun aber mal husch husch den Auftritt qualitätsgerecht gestalten, ist immerhin eine Visitenkarte, sonst nutzt das ganze Qualitätsgeschreibsel wenig.

Georg von Grote 20.12.2012 | 16:11

Ich kann jetzt seit ein paar Tagen wiedr mitlesen und was ich da von einigen in einer gewissen Angelegenheit mitbekommen habe, will ich gar nicht mehr kommentieren, da ist jeder Kommentar sinnlos weil die, die es angeht nicht einmal verstzehen, was sie da teilweisen an Unversvchämtheiten ablassen im Glauben, es sei noch witzig.

Ausserdem bin ich noch zu mau für lange Debatten, aber jetzt reicht es mir, Mopperkopp.

Ich habe keine Ahnung, was in Ihrem Kopf vorgeht und was Sie mit Ihren ständigen Spitzen gegen die Redaktion bezwecken. Sie spielen sich auf, als hätten Sie für alles die Lösung, fragt man nach, findet man nur warme Luft, wie bei einem Sesselfurzer. Sie haben noch nie das Foyer eines Verlagshauses betreten, geschweigen denn Redaktionsräume, aber aus gerechnet Sie wollen anderen vorschreiben, wie sie das Zeitungswesen retten.

Ich bitte Sie einfach nur, Mopperkopp, kommen Sie runter von diesem Trip, backen Sie bitte wieder kleinere Brötchen und versuchen einmal konstruktiv, statt destruktiv zu agieren.

hasta la vista

Georg von Grote 20.12.2012 | 16:30

Sie sind ein gandenloser Schwätzer vor dem Herrn.

Sie fragen nach den Formaten bei luxbooks?  Bücher, mein Wertester, Hardcover oder Paperpack. Aber Bücher scheinen Ihnen noch kein Begriff zu sein, zumindest keine gedruckten.

Was soll dann der Quatsch mit ePub, DRM, PDF?

Geben Sie einfach mal Ruhe mit Ihren ständigen Sticheleien und dann nimt man Sie vielleicht auch mal für voll.

Sisyphos Boucher 20.12.2012 | 17:00

Es ist wohl eher eine Frage der persönlichen Ästhetik, ob man eine Website gut oder weniger gut findet.

Strukturell ist die Seite von Luxbooks O.K.

Ungeachtet dessen wird der obige Artikel dadurch falscher. Qualitätsverlage sind - und da muss man nicht llzu sehr nachdenken - Verlage, die ihr Progamm nach inhaltlichen Kriterien und nicht am erhofften schnellen Profit ausrichten.

Aber auch dabei ist es eine Frage der persönlichen Ästhetik: Gefällt mir die Literatur - Prosa, Lyrik, Sachbuch usw. - oder gefällt sie mir nicht.

By the Way: Qualitätsresonanz auf Ihre durchaus doch offenbar gar nicht auf Resonanz gestrickten Kommentare - jedenfalls die unter diesem Artikel - ist schier unmöglich, denn so wie es in den Wald hineinschallt, schallt es eben auch wieder heraus.

silvio spottiswoode 27.12.2012 | 14:45

Guter Text. Herzlicher Dank an die Autoren Annette Kühn und Christian Lux. Angesichts der großen Anspannung und den vielen Umwälzungen im Buchmarkt ist es besonders schön Berichte von Überzeugungstätern zu lesen. Als Kleinstverleger deutsch-englischer Künstlerpublikationen kann ich die oben genannten Punkte einfach auch nur bestätigen.


Vielleicht wäre noch wichtig zu erwähnen, dass ein unabhängiger Verlag unbedingt langfristig aufgestellt sein sollte. Der unantastbare Übervater des Art Book Publishing, Künstler und Verleger AA Bronsen von Printed Matter Inc., hat beispielsweise auf dem New York Art Book Fair im September gerade wieder gesagt, wie wichtig der "lange Atem und das Lager" für Independents sind.

Finanzielle Gewinne stellen sich oft erst sehr viel später, lange nach erscheinen des Buchs ein. Dies ist für mich vielleicht auch eines der wichtigsten Unterscheidungsmerkmale: Ich arbeite mit bildenden Künstlern über Jahre. Das sind immer sehr persönliche und intensive Beziehungen. Trennungen von dem ein oder anderen sind da erst mal nicht vorgesehen, denn es geht einfach um nicht weniger, als ihrer Arbeit überhaupt erst den ihr gebührenden Platz zu schaffen. Verleger und Künstler legen dabei gemeinsam wahrscheinlich immer einen mehr oder weniger steinigen Weg zurück. Es ist ein Prozess.

Nur ganz selten, wenn zu viele unverhältnismässige Forderungen gestellt werden, wünscht man sich auch mal alles hinzuschmeissen. Und den Künstlern Verleger wie Christian Boris an den Hals … Aber  die Liebesbeweise sind am Ende doch stets so herzerweichend, dass man seine verlegerische Tätigkeit einfach nur als Schicksal begreift. Eigentlich wollte ich als Kind Archäologe werden. Irgendwie bin ich das als Verleger auch. Denn nichts ist ein schöneres Gefühl als die unerkannten Schätze, die uns alle umgeben, bergen zu dürfen.