doimlinque
14.02.2013 | 09:58 96

Nie wieder Holland, ey!

Grenzgänger The carnival is definitely over

Nie wieder Holland, ey!

Foto: mikecogh / Flickr (CC)

 

„We’ve gotta get out of this place“, gröhle ich auf den letzten Kilometern mit Eric Burdon um die Wette. Dann, an der unsichtbaren Grenzlinie, strecke ich den rechten Arm samt ausgefahrenem Mittelfinger vor mein Gesicht und warte, dass es blitzt: Mein kleiner Gruß an die Autoritäten. Vor einiger Zeit hatte das erste Kabinett Rutte -damals noch aufgepeitscht durch Geert Wilders- beschlossen, den Verkehr an den Autobahngrenzübergängen des Landes fotografisch zu dokumentieren, um vor allem den fiesen Muselmannmigranten und den Heerscharen abgerissener Flüchtlinge zu signalisieren, dass Big Brother immer über sie Wache halten würde. Irgendwann werden sie mich für meine Renitenz in Ketten legen und den Zellenschlüssel wegschmeißen. Bis dahin erfreue ich mich an dem lustigen Gedanken, dass irgendwo in Den Haag eine Schublade, oder doch wenigstens eine Datei existiert, randvoll mit hunderten meiner kleinen visuellen Ausrufezeichen. Hähä!

Aber was ist das? Plötzlich taucht im Rückspiegel hinter mir ein Streifenwagen auf. Der LED-Pfeil auf dem Dach blinkt unmissverständlich: Ich soll auf dem nächsten Rastplatz anhalten. Unwillkürlich werde ich sogleich langsamer und stelle die Musik aus. Als dann schließlich einer der beiden Beamten neben meinem Seitenfenster auftaucht, halte ich ihm den Führerschein und die Wagenpapiere mit meinem freundlichsten Lächeln entgegen. Ein kritischer Blick genügt ihm, dann werde ich gebeten, aus dem Wagen auszusteigen. Inzwischen ist auch der zweite Beamte angedackelt gekommen, die ganze Zeit über wird er stumm bleiben wie ein Fisch. Ein klein bisschen unangenehm ist es schon, ausgerechnet heute kontrolliert zu werden. Immer noch lächelnd und vor Kälte von einem Fuß auf den anderen tretend stehe ich in voller Karnevalsmontur vor den beiden Vertretern der Staatsgewalt. Ich gehe in diesem Jahr als Pink Panther, in einem heroischen Versuch, einen meiner persönlichen Helden der Deutungshoheit der rechten Grützköpfe zu entreißen. Noch immer ist der erste Blake Edwards-Streifen mit Peter Sellers, David Niven und Claudia (haaach) Cardinale einer meiner Lieblingsfilme. Allerdings ist mein Kostüm (wie eigentlich immer) eines dieser mit dem urkarnevalesken Willen, fünfe gerade sein zu lassen, mit massig Interpretationsfreiheit zusammengeflicktes do it yourself-Modelle: Pink Panther HausschlappenIch trage lila Flipflops sowie eine ausgewaschene und zerrissene hellrosa Jeans, ein rosa T-Shirt mit der Aufschrift Alles was ich will, ist nichts mit euch zu tun haben, etliche Quanten grellpinker Schminke im Gesicht und auf dem Kopf einen übergroßen Hausschlappen  mit dem Konterfei des rosaroten Panthers, den ich mit einer Schnur, die um mein Kinn führt, so befestigt habe, dass er vorne weit über meine Stirn hängt. Und natürlich meine Brille, die ich zum Autofahren aufsetze. Die Haare habe ich mir nicht gefärbt, aus dem Alter bin ich glücklicherweise raus. 

Immerhin, Beamter Numero Uno scheint mich dennoch mit dem Foto auf meinem Ausweis in Verbindung gebracht zu haben. Überhaupt lassen die Jungs mit keiner Regung aufleuchten, dass dies etwas anderes als eine reine Routineübung wäre. Selbst den Honks vom Niederrhein, sage ich mir, wird das Wort Karneval ein entfernter Begriff sein. In der Folge wird das Auto recht oberflächlich in Augenschein genommen, ich muss alle Türen und das Handschuhfach öffnen, der später hinzugekommene Beamte (er ist trotz seiner Stummheit ganz klar derjenige, dem das Prozedere hier am wichtigsten ist – ein pflichtversessener deutscher Beamter wie aus dem Bilderbuch) geht mit so einem Unterbodenspiegel einmal um die ganze Karre herum. Ohne fündig zu werden, klaro, meine Kiffertage sind längst gezählt.

Als alle sich schon damit abgefunden haben, dass sich unsere Wege gleich wieder trennen werden, weist der eine (der stumme, natürlich) Mann in grün doch noch auf die Kofferraumklappe. „Selbstverständlich können sie einen Blick in den Kofferraum werfen“, sage ich mit waghalsig zuckersüßer Stimme. Ich öffne die Klappe, und da steht er dann, der größte Fang der Zollbehörde in der Geschichte von NRW: Meine weiß-blaue Kühlbox (mit einem Bodensee-Sticker auf dem Deckel), in der ich hin und wieder leicht verderbliche Leckereien aus dem Duisburger Paradies in die kulinarische Diaspora überführe. Nur überblicken das die Schützer der Grenze natürlich nicht - sie ahnen, wissen beinahe schon sicher, dass ihnen hier ein Fund von immensen Ausmaßen in die Maschen gegangen ist. Die ausdruckslose Indifferenz, die bis hierhin auf ihre Beamtengesichter geschrieben stand, weicht sofort dem schmaläugigen Blick des Jägers, der fette Beute wittert, der Stumme sabbert glaube ich sogar ein wenig vor sich hin.

Was denn in diesem Kühlbehälter dort sei, der Beamte Numero Uno hat hörbar Mühe, die Stimme unaufgeregt zu halten, sein Kollege hat den Teleskopspiegel weggelegt und reibt sich bereits wie wild die Hände. „In der Kühlbox?“, ich könnte die Sekunden mit einem Löffel aufessen, so sehr genieße ich den Augenblick, „...öhhm, Kühlelemente…?“ Ich ziehe meine Stimme am Ende ein wenig hoch, um das Wort in eine Besserwisserfrage zu verwandeln. Beide Beamten reagieren mit hochgezogenen Augenbrauen. Aufmachen soll ich das Ding, die Aufforderung wird jetzt eher gebellt denn ausgesprochen. Was dann folgt, ist schnell berichtet: Ich öffne die Kühlbox, die Beamten sehen…Kühlelemente (der Stumme nimmt eines heraus, wiegt es in der Hand und beschaut es von allen Seiten), nun hat es auch dem ersten Herrn die Sprache verschlagen, wortlos winkt er ab und wendet sich zum Gehen, der andere reicht mir das Kühlelement und dackelt dann wieder seinem Kollegen hinterher. Das war alles. Mein Lächeln ist zu einem Grinsen geworden, trotzdem verkneife ich es mir, den Jungs noch einen schönen Tag zu wünschen.           

Während die beiden in ihrem Passat davonrauschen, lege ich das Kühlelement wieder zurück in die Box, schließe den Kofferraum und will mich gerade wieder hinters Steuer setzen, als ein dicklicher Typ, der schon die ganze Zeit aus sicherer Entfernung zugeschaut hat, aus seinem Wagen aussteigt und zu mir herüberkommt. Offensichtlich hat er die Kühlboxszene falsch interpretiert, jedenfalls spricht er mich als vermeintlichen Leidensgenossen an: „Mich hamse auch gefickt, Alter, 35 Euro Dope für’n Arsch“, sagt er und fügt schwer atmend hinzu: „Nie wieder Holland, ey!“

Ich antworte nicht, nicke nur unverbindlich, steige ins Auto ein und drehe den Zündschlüssel um. Seit einiger Zeit rasselt der Motor so komisch beim Starten…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

…und dann wachte ich auf. WTF?!? Ein sehr seltsamer Traum, das. Tatsächlich grüße ich die Behörden auf die beschriebene infantile Weise, zumindest dann, wenn ich daran denke. Allerdings bin ich in meiner Funktion als Grenzgänger erst einmal angehalten worden, vor etwa 3 Jahren, ganz unspektakulär. Ich musste nicht aus dem Auto aussteigen, die Beamten hatten keine Spiegelkonstruktion dabei und haben den Wagen auch nicht durchsucht. Vor allem war ich nicht verkleidet! Zu Karneval am vergangenen Wochenende bin ich als Oranje-Tifoso gegangen, was im Übrigen einiges an Überwindung wie auch an Schauspielkunst erforderte. Die Sache mit dem rosaroten Panther war im letzten Jahr, als die Arschnasen vom sogenannten NSU noch in allen Köpfen herumspukten. Allerdings hatte ich dafür mein altbewährtes rosafarbenes I lost my virginity in Madagascar-T-Shirt aus dem Schrank gekramt. Ein Tocotronic-Kleidungsstück habe ich nie besessen, wer trägt denn sowas?

 

doimlinque

Kommentare (96)

oi2503 14.02.2013 | 16:10

Also. Ich hätte ja gerne das Foto von dir in Pink mit dem Panthernachbau auf dem Kopf und mit dem Stinkefinger vorm Gesicht. Stell ich mir schick vor.

Du träumst ja Sachen ... Entzugserscheinungen?

Andererseits. So ähnliche Grenzerfahrungen gab es zur bleiernen Zeit in D zu tausenden. Und immer wurden die langhaarigen und die Hippies in ihren Klapperkisten R4 und 2CV belästigt obgleich längst bekannt war, dass die Gesuchten und Namenlosen Kurzhaarschnitt trugen und Mittelklasse BMWAUDIBENZ fuhren.

Schön geschrieben, lieber doim, wie immer habe ich das gern gelesen.

doimlinque 14.02.2013 | 16:30

Ich hätte ja gerne das Foto von dir in Pink mit dem Panthernachbau auf dem Kopf und mit dem Stinkefinger vorm Gesicht. Stell ich mir schick vor.

Also. Danke für Deinen Kommentar! Dieses Foto gibt’s nicht, nur im Traum. Zum einen weil ich in diesem Jahr nicht mehr pretty in pink war, zum anderen weil ich mich im letzten Jahr, als das Foto theoretisch hätte geschossen worden können, erst vor Ort und Stelle umgezogen habe. In diesem Jahr wirst Du Dich bei den Jungs in Den Haag allerhöchstens nach meinem Tifoso-Schnappschuss umschauen können. Wenn Du das Ding findest (interessiert mich eigentlich wirklich, was mit den ganzen Aufnahmen geschieht), hätte ich gerne einen Abzug. Für die Kindeskinder.

 

Du träumst ja Sachen ... Entzugserscheinungen?

Tja. Oder voll druff, wie man will.

 

So ähnliche Grenzerfahrungen gab es zur bleiernen Zeit in D zu tausenden.

Ich bekomme das in Ansätzen eigentlich nur noch im ICE mit, wo sich die Grenzer mit traumwandlerischer Sicherheit auf die dunkelhäutigen und leger gekleideten Mitreisenden stürzen. Mir hingegen könnte man ein Kilo Dope mit auf den Weg geben, die würden das nicht mal ahnen. Ein dummes Wortspiel dazu: Rasta-Fahndung.

 

Und immer wurden die langhaarigen und die Hippies in ihren Klapperkisten R4 und 2CV belästigt obgleich längst bekannt war, dass die Gesuchten und Namenlosen Kurzhaarschnitt trugen und Mittelklasse BMWAUDIBENZ fuhren.

Da würde ich mich keinem Lager so recht zugehörig fühlen. Werde allerdings auch überhaupt nicht gesucht. Glaube ich. Hoffe ich.

 

Gruß, d.

h.yuren 14.02.2013 | 20:06

lieber doimlinque, deine karnevalsphantasie ist dir gelungen. als ich schon in gedanken kommentierte, dass die geschichte irgendwie unwirklich erscheine, hatte ich endlich zum rest runtergescrolled (oder wie schreibst du das?).

von den bullen (nicht vom zoll) bin ich mal so gegen 2 uhr gestoppt worden, kann auch schon drei gewesen sein, als ich von einer sagen wir studentischen feier kam, auf der brot und wein und gegenseitiges anmalen üblich waren. ich sah ziemlich bunt aus. das hieß papiere rausrücken. und ins röhrchen blasen. dies war harmlos. ich trinke nichts alkoholisches. aber papiere fand ich zu meinem erstaunen nicht. die uniformierten wollten geld als buße. ich hatte nur 4 mark in der knipp. sie warens zufrieden, für jedes fehlende papier zwei mark zu kassieren. schwein gehabt?

grüße, helder

oi2503 14.02.2013 | 20:12

"Entschuldige, aber Dylan selbst war nie ein ranziger Hippie."

Hab ich nicht behauptet, oder?

"Und ich auch nicht."

Das hatte ich vorher verstanden als du meintest, du würdest dich keinem Lager so recht zugehörig fühlen. Ist doch okay. Kein Stress deswegen.Musst du doch auch nicht.

Und für mich ist nun Schluß mit diesem blöden Schlagabtausch, der zu nichts führt und so nicht gewollt war.

Ich vermute du bist Anfang bis Mitte 30ig.

doimlinque 14.02.2013 | 21:46

Lieber helder, danke für den Besuch!

Dann habe ich ja tatsächlich so ungefähr den Effekt hervorgerufen, der mir beim Leerstellenerstellen (auf dieses kreuzgeniale Kompositum melde ich hiermit ein copyright vor dem großen Manitu des Internet an) vorschwebte, wenn Dir das alles ein bisschen seltsam vorkam.

Brot und Wein (auch Du ein Hölderlinfan?) und gegenseitiges Anmalen? Es klingt spannend, ich kann mich an dergleichen studentische Feste nicht erinnern (nur einmal, da haben mich irgendwelche Gothic Freaks in einen inzwischen schon längst geschlossenen Gruftiladen in Leipzig mitgeschleppt - vorher wurde ich ein wenig weiß geschminkt). Du hast sie hoffentlich wiedergefunden, die Papiere...

Ansonsten kann ich nur wiederholen, dass ich selbst eigentlich nicht wirklich etwas Schlechtes über die Damen und Herren Verkehrskontrolleure sagen kann, im Traum scheinen mir die Klischeepferde durchgegangen zu sein.

 

Groetjes, d.

doimlinque 14.02.2013 | 21:54

Was denn, was denn, schmollst Du etwa...? Völlig grundlos, versichere ich Dir, Dylan hin oder her. Du hast ja völlig recht, mit allem was Du sagst, man erzählt sich in der Familie immer noch Stories von Kontrollen auf der Bonner Kennedybrücke mit dem MG im Anschlag zur Zeit der Schleyer-Entführung. Ganz so war es bei mir glücklicherweise nicht mal mit geschlossenen Augen...

 

Gruß, d.

h.yuren 14.02.2013 | 23:13

Ansonsten kann ich nur wiederholen, dass ich selbst eigentlich nicht wirklich etwas Schlechtes über die Damen und Herren Verkehrskontrolleure sagen kann, im Traum scheinen mir die Klischeepferde durchgegangen zu sein.

passt zu den zahmen bullen, lieber doimlinque, die mich gnädig davonkommen ließen.

aber von wegen klischees. sagt man nicht, träumer und säufer sprechen die wahrheit.

ja, meine papiere tauchten zuhause wieder auf.

grüße, h.

Anchesa 15.02.2013 | 00:58

Boahhh Doim was machst Du ??? Ich kann Ismene nur Recht geben, habe Tränen gelacht und grinse immer noch !!!

 

"...Noch immer ist der erste Blake Edwards-Streifen mit Peter Sellers, David Niven und Claudia (haaach) Cardinale einer meiner Lieblingsfilme...."

 

Meiner auch !

 

 

"...Allerdings ist mein Kostüm (wie eigentlich immer) eines dieser mit dem urkarnevalesken Willen, fünfe gerade sein zu lassen, mit massig Interpretationsfreiheit zusammengeflicktes do it yourself-Modelle:

Ich trage lila Flipflops sowie eine ausgewaschene und zerrissene hellrosa Jeans, ein rosa T-Shirt mit der Aufschrift Alles was ich will, ist nichts mit euch zu tun haben, ..."

 

Duuu in hellrosa Jeans ??? Ach du je ;-)) das T-Shirt ist natürlich mit dieser Aufschrift wirklich sehr hilfreich im Falle einer Polizeikontrolle :-D

 

"...Die Haare habe ich mir nicht gefärbt, aus dem Alter bin ich glücklicherweise raus...."

 

Gibts denn echt eine Altersbegrenzung fürs Haarefärben ??? Warum sagt mir das denn keiner !!!

 

"...Ich antworte nicht, nicke nur unverbindlich, steige ins Auto ein und drehe den Zündschlüssel um. Seit einiger Zeit rasselt der Motor so komisch beim Starten…"

 

Ach deswegen ;-)))

Anchesa 15.02.2013 | 01:13

"...Es klingt spannend, ich kann mich an dergleichen studentische Feste nicht erinnern (nur einmal, da haben mich irgendwelche Gothic Freaks in einen inzwischen schon längst geschlossenen Gruftiladen in Leipzig mitgeschleppt - vorher wurde ich ein wenig weiß geschminkt)...."

 

Also dem muß ich gaaaanz entschieden widersprechen... In Leipzig gibts keine Gruftiläden und schon gar nicht sieht man hier Gothic Freaks !!! Niemals nich ;-)))

luzieh.fair 15.02.2013 | 08:18

Das war witzig...eine schönen guten Morgen Geschichte...die Stinkefingerdatei würde ich gerne mal sehen, wobei ich das mit den automatischen Fotos nicht wusste...ich dachte erst, Du hast Dich extra blitzen lassen.

Hättest Du einen schönen Tag gewüscht und das mit dem süffisanten Lächeln verbunden, das ich mir vorstelle, hätten die Dein Auto bestimmt in alle EInzelteile verlegt...aus Prinzip :-)

doimlinque 15.02.2013 | 11:17

Boahhh Doim was machst Du ??? Ich kann Ismene nur Recht geben, habe Tränen gelacht und grinse immer noch !!!

Danke, danke! Grinsen kann nicht schaden.

 

"...Noch immer ist der erste Blake Edwards-Streifen mit Peter Sellers, David Niven und Claudia (haaach) Cardinale einer meiner Lieblingsfilme...."

Meiner auch !

Am besten ist die Szene in Rom, wo sich der alte Mann auf einen Stuhl vor der Osteria setzt, um sich die nächtliche Verfolgungsjagd reinzuziehen.

 

Duuu in hellrosa Jeans ??? Ach du je ;-)) das T-Shirt ist natürlich mit dieser Aufschrift wirklich sehr hilfreich im Falle einer Polizeikontrolle :-D

Hey, die sind echt punk, die Jeans! Wie gesagt, Tocotronic-Shirts würde ich im echten Leben wohl nicht anziehen (obwohl das Lied gut ist!).

 

Gibts denn echt eine Altersbegrenzung fürs Haarefärben ??? Warum sagt mir das denn keiner !!!

Die Altersbegrenzung liegt bei 102 Jahren. Ich bin seit fast einem Monat drüber…

 

Ach deswegen ;-)))

Ach weswegen, nochmal, chère Anchesa…?

 

Gruß, d.

doimlinque 15.02.2013 | 11:27

Danke für Deinen Besuch!

Die ersten zehn Male oder so, dass ich es an der Grenze habe blitzen sehen, dachte ich auch, ich sei zu schnell unterwegs. Irgendwann habe ich mich dann an diese lächerliche Regierungsmaßnahme erinnert. Ich halte das für eine behördliche Räuberpistole (das sage ich jetzt, wo ich noch auf freiem Fuß bin), es würde mich nicht wundern, wenn die sofort wieder gelöscht werden. Was haben sie an den ganzen Bildern...?

Im wahren Leben wäre ich wohl nicht cool genug, um irgendwelche Spielchen mit der Kavallerie anzufangen. Leider.

 

Gruß, d.

tlacuache 15.02.2013 | 11:49

Ich musste so lachen Doimlinque,

meiner heut' war besser, ich sitze so in einem Reisebus, 4.5 h von der Arbeit zurueckkommend, 10 000 km von Amsterdam entfernt, und sehe am Schluss eine Doku ueber

"Amsterdam hat keinen Platz mehr: Sie baut jetzt neue Häuser auf dem Meer, ... schwimmende Häuser und so", 30 Minuten, auf Spanisch, das war schon surrealistisch genug...

Dann kam ich nach Hause, lese deinen Beitrag und denke, was habe ich jetzt fuer einen Trip geworfen...

zum Brüülllen

Anchesa 16.02.2013 | 00:28

"...Am besten ist die Szene in Rom, wo sich der alte Mann auf einen Stuhl vor der Osteria setzt, um sich die nächtliche Verfolgungsjagd reinzuziehen...."

 

Und wie er vorher den Platz überqueren will :-))) Na bis zur Hälfte schafft er es ja...

 

"...Hey, die sind echt punk, die Jeans! ..."

 

Beweisen mein Lieber !!!

 

"...Die Altersbegrenzung liegt bei 102 Jahren. Ich bin seit fast einem Monat drüber…"

 

Na dann nochmals Glückwunsch ! jetzt fang hier aber nicht an, uns den Heesters zu geben :-)) Dann hab ich ja noch paar Tage Zeit... ;-))

 

"...Ach weswegen, nochmal, chère Anchesa…?..."

 

Dieser Satz bezog sich auf den letzten Deiner Traumsätze, cher Doimlinque :-)

Diander 19.02.2013 | 12:16

...dies mein heutiger Beitrag zum von Di angemahnten "Regionenbashing"...

Angemahnt triffts aber wohl nicht, amüsiert zur Kenntnis genommen vielleicht eher. Da hast Du mich miss(t)verstanden. Festzuhalten bleibt, dass Ihr aber hier in der Angelegenheit gar nicht richtig in die Pötte gekommen seid. Das heißt aber nicht, dass ich jetzt direkt dazu aufrufe!!!

Und zu Deinem Blog, gescrollte 2 Meter weiter oben: Ha, sehr gern gelesen, herrlich! :-)) Waren wohl echt harte Tage. Pink und oranje kann nicht jede/r tragen, Hut ab, außer natürlich, man hat sich die Haare mahagoni gemacht. Vielleicht gibt Dir die Anchesa nächsten Fasching einen Klecks ab.

Grüßle, Diander  

doimlinque 19.02.2013 | 13:09

Liebe Di, danke für Deinen Besuch. Es waren harte Tage, stimmt, zumal ich mit angeknacksten Rippen schunkeln musste. Was man so alles auf sich nimmt. Es heißt übrigens nicht Fasching, jedenfalls nicht in den maßgeblichen Regionen, das aber nur am Rande und ohne Bash-Hintergedanken.

Pink und oranje kann definitiv nicht jeder tragen, auch da hast Du recht. Ich gehöre auch eher nicht zu dieser exklusiven Gruppe aber Opfer müssen nunmal erbracht werden.

In der Vergangenheit strahlte meine Haarpracht mitunter schon in so ziemlich allen Farben des Regenbogens. Heute habe ich das gar nicht mehr nötig, mich für Euch künstlich aufzudonnern...

 

Gruß, d.

Diander 20.02.2013 | 18:57

Ansonsten geb ich Faschingsmässig alles ab, brauch ich eh nich... Mit dem Zeug kannst mich jagen :-)

Und ich könnt noch nicht mal was abgeben, weil ich nichts dergleichen besitze. Mein letzter Faschingsball ist gefühlte ziggerer Jahre her. Noch nicht mal Haarfärbemittel. Nur in der Arbeit habe ich – mal für eine Aktion angeschafft – eine Schachtel mit roten Schaumstoffnasen rumstehen. Und selbst die darben ein trostloses Dasein.

Grüßle, Diander