Hans Springstein
04.03.2013 | 12:13 2

Kriegstreiber beim Namen nennen - Folge V

Kriegspropaganda Von deutschem Boden soll nie wieder ein Krieg ausgehen! Das gilt auch für Kriegshetze.

Ich setze die Liste von aktuellen deutschen und deutschsprachigen Kriegstreibern und -hetzern fort. Hier ist Folge I zu lesen, und hier Folge II, hier Folge III, hier Folge IV.

Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz und Botschafter a.D., laut Spiegel online am 3. März 2013: "Es ist überfällig, dass Deutschland mit seinen Partnern darüber diskutiert, die syrischen Rebellen mit Ausrüstungslieferungen bis hin zu Waffen zu unterstützen."

Philipp Mißfelder, außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, laut Spiegel online am 3. März 2013: "Waffenlieferungen an die Opposition halte ich für notwendig. Ausbildung und Ertüchtigung der Opposition macht durchaus Sinn."

Daniel Cohn-Bendit, Politiker der Bündnisgrünen, fordert laut Spiegel online am 3. März 2013 die EU und auch die Bundesregierung zu einem aktiveren Eingreifen in den Syrien-Konflikt zugunsten der gemäßigten Rebellen auf.

Andreas Schockenhoff, CDU-Bundestagsabgeordneter, für Außenpolitik zuständiger Fraktionsvize, im DeutschlandFunk am 2. März 2013: "... im Moment werden die ausländischen militanten Islamisten gestärkt, solange wir Syrien keine Waffen liefern - und das wäre sicher nicht die richtige Lösung. Wir können sie aber auch nicht alleine lassen, denn sonst kommen die falschen Kräfte, kommen nicht die moderaten, syrischen Kräfte, sondern Dschihadisten, die aus dem Ausland mit Waffen die Verteidigung anbieten, ..."
Weiter: "Wann wäre es denn aus Ihrer Sicht an der Zeit, für die Europäische Union tatsächlich auch über die Lieferung tödlicher Waffen nachzudenken?
Schockenhoff: Das wäre zunächst eine Eskalation. Ich möchte dazu nicht auffordern, aber ich möchte auf das Dilemma hinweisen, mit der Zeit, die ins Land streicht, verlieren wir eben die Gestaltungshoheit an islamistische Kräfte, an Dschihadisten, an Terrorgruppen, die von außen einsickern und das Schutzbedürfnis der Bevölkerung gegen Assad sich zu eigen machen. ..."

Kommentare (2)

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Ehemaliger Nutzer 04.03.2013 | 17:01

Haben CIA und MOSSAD überhaupt schon das Erdloch gegraben, aus dem Assad und seine Familie dann telegen herauskrabbeln?

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Ja, es ist schon erschreckend, welche Marketingstrategien die Mord-Industrien inzwischen ersinnen, um Arbeitsplätze zu sichern.

Die Profite der Branche sollen übrigens zur Rettung bedrohter Dinosaurierarten auf Alpha Centauri angespart werden.

Allerdings nur, solange die Beinprothesenbranche zweistellige Zuwachsraten verzeichnet.

Bei minderem Wachstum soll über technische Innovationen bei Streubomben geforscht werden, die garantiert nur bis zur Beckenabstandshöhe - von den Fußsohlen eines 14-16-jährigen durchschnittlichen Palästinenserjungen aus gemessen - ihre Wirkkraft entfalten.