Joachim Petrick
15.02.2013 | 19:52 2

Papst Benedikt XVI versenkt "Titanic"

Papismus Ist es mit der Kurie der Römisch- Katholischen Kirche, wie im Jahre 1912 mit der Titanic, als die unsinkbar geltende Titanic an einem Eisberg entlang geschrtammt?

Ist Papst Bendikt XVI der intellektuell, unter Null gekühlte, Eisberg, den die Römisch- Katholische Kirche mit ihrer Elite-  Besatzung aus den Furien der Kurie an Bord als "Titanic"  am Rosenmontag, 11. Februar 2013, unter der Wasserlinie  gerammt, nun dramatisch sinkend, dem Untergang geweiht entgegendämmert?

Ist es mit dem Papismus, samt den Furien der Kurie der Römisch- Katholischen Kirche, wie im Jahre 1912 mit der Titanic, als der unsinkbar geltende Luxusliner, ein monströses Ungetüm aus Stahl und edlen Hölzern, der Passagier- Dampfer Titanic "tödlich" getroffen,  unter der Wasserlinie an einem Eisberg entlang geschrtammt?

Bis zum Schlussakkord des todbringenden Untergangs der Titanic  haben Kapitän, Offiziere, Mannschaften, Passagiere das Credit Ereignis, die Begegnung der Titanic mit einem Eisberg gedeutet, kommentiert, aber nicht akzeptieren wollen, dass die Titanic ihrem Untergang geweiht war?

Papst Benedikt XVI hat das alles mit Gewissheit so nicht gewollt.

Gegen seine Natur als intellektuell kalter Eisberg zu leben, vermochte und vermag Papst Benedikt XVI, alias Kardinal, Professor Joseph Ratzinger, von den Furien der Kurie links und zum Schluss sogar rechts liegen gelassen, nichts auszurichten.

Also kam es, wie es kommen musste.

Warum sollte Benedikt XVI  noch im Hohen Amt des Papstes verweilen wollen, wenn er nun erleben musste, dass jene, die einst nach seiner Pfeife als Oberster Repräsentant und Kardinal, Joseph Ratzinger, der Glaubenkongreation, vormals Inquisition, getanzt, ihm nun hinter vorgehaltener Hand, über Strohmänner, wie seinen Kammerdiener, naseweis, namentlich unangreifbar,  auf seiner päpstlichen Nase herumhüpfen und sich frohlockend, angesichts seiner Wirkungsklosigkeit im päpstlichen Amt auf dem Heiligen Stuhl, dem Sitz des Bischofs von Rom, übermütig, feixend,  ins Fäustchen lachen?

Die Frage ist doch, ob Kardinal Joseph Ratzinger diese Entwicklung mit Beginn seines Pontifikats "Habemus Papam!" ab dem 19. April 2005 vorausgesehen hat?

Wenn ja,  hat Papst Benedikt XVI  seine achtjährige Amtszeit allein dazu genutzt, im Vatikanstaat bei der Berufung von Kardinälen, der weltweit ferngesteuerten Einsetzung von Bischöfen seines Wohlgefallens, der Besetzung von mittel- altertümlicher Positionen im Namen der Pius Bruderschaft,  ein Netzwerk zu spinnen, das ihn nach seinem kirchenrechtlich unfehlbar, unanfechtbar begründeten Rücktritt als Papst Benediklt XVI im Hintergrund wieder die Machtfülle verleiht, die ihm als Kardinal, Professor Joseph  Ratzinger, intellektuell- theologisch hochgerüstet, allen anderen in der Kurie überlegen, selbst gegenüber dem amtierenden Papst Johannes Paul II, um des Himmels Willen, eigen war?

Die Gründungsmutter Der Grünen,  Vize- Bundestagspräsidentin a. D. und evangelische  Theologin, Antje Vollmer hebt Papst Benedikt XVI im Deutschlandfunkgespäch vom 13.02.2013 , neben Michail Gorbatschow, dem letzten Staatspräsidenten der UdSSR und Generalsekretär der KPdSU und Kommunikator von Glasnost, Perestroika, um der gemeinsamen Sache Willen, in den Stand eines Helden geordneten Rückzuges.

Ob Frau Vollmer da nicht voreilig und vor allem verfrüht vollmundig unterwegs ist, beginnt doch womöglich der eigentliche Machtantritt Papst Benedikt XVI mit dem Verzicht  auf sein weiteres Pontifikat, indem er nun als Papst a. D. in vollem Wichs & Umfang mit leicht dirigierender Hand seine installiert vernetzte  Machtfülle aus dem Hintergrund der Kurie, wie einst als Kardinal Joseph Ratzinger und nun im "Sicherheitsrisiko- Wartestand" als potentieller  Kronzeuge des Internationalen Strafgerichtshofes in Den Haag, den der Vatikanstaat bisher, wie die USA nicht anerkannt hat,  zu händeln und zu genießen vermag?

Ganz nebenbei:

Weitere Staaten, neben dem Vatikanstaat, die das Rom-Statut des Internationalen Strafgerichtshofes in Den Haag als Steuer- und Rechtsbruchoase nicht ratifiziert haben, sind die Volksrepublik China, Indien, Irak, Iran, Israel, Kuba, Nordkorea, Pakistan, Russland, Syrien, Saudi-Arabien, Sudan und die Türkei.

US- Präsident Bill Clinton hat als eine seiner letzten Amtshandlungen im Jahre 2000, die bereits vorliegende Unterzeichnung der Anerkennung des Internationalen Strafgerichtshofes in Den Haag durch die US- Regierung mit dem Hinweis zurückgezogen, dass er diese Zustimmung niemals durch den US- Kongress ratifizieren lassen wolle.


Papst Benedikt XVI hat, gar nicht seines Pontifikats müde, am heutigen Tag, im Fall einer brisanten Personalie Nägel mit Köpfen gemacht und den seit Monaten vakanten Chefposten in der Vatikanbank mit einem deutschen Banker und Ritter des Malteser Ordens, namens Baron von Freiberg neu besetzt.

Dessen Vorgänger wurde brüsk seines Chefpostens in der Vatikanbank enthoben, weil dieser die Vatikanbank im Zusammnehang mit jahrzehntelanger Geldwäsche, samt ungeklärten Beständen namenloser Konten, nicht aus den Schlagzeilen zu bringen vermochte.

Inzwischen hat die Republik Italien unter Ministerpräsident Monti allen bargeldlosen Geldverkehr mit dieser Vatikanbank in alle Welt gesperrt.
JP


Kommentare (2)

Joachim Petrick 16.02.2013 | 19:22

Was mich an Bnedikt XVI überrascht ist sein praktizierter Relativismus in Angelegenheiten des Heiligen Stuhls, den er ansonsten als unseligen Zeitgeist beklagt-

Ivh timme Dir zu, da bedarfes keiner Verschwörung, vielleiht ist er wrklich nachhaltig nur alt, verbraucht und müde.

 

In seiner letzten Generalaudienz am Donnerstag soll er allerdings sehr frisch und munter aufgetreten sein