luggi
15.02.2013 | 22:34 20

Wieder ein Verlust

Gestorben Dietrich Kittner ist gestorben

Von den ÖR gegen das Prinzip der Meinungsfreiheit von diesen aus der Öffentlichen Medienlandschaft verbannt, kann Dietrich Kittner nicht mehr scharf schießen ... intellektuell. Es bleiben seine gespeicherten Auftritte.

Danke Dietrich Kittner für den Kampf gegen eine Diktatur. Die Herrschenden der Diktatur wussten, warum sie dich verbannten. So würgt Diktatur*.

*Diktatur ist Herrschaft der wirklich Herrschenden, vernebelt durch eine wabernde Demagogiewolke.

Kommentare (20)

h.yuren 15.02.2013 | 23:48

kittner war ein linker, der mit den üblichen behinderungen hierzulande zu kämpfen hatte und zu kämpfen verstand. eine platte hat den titel: der staat, das bekannte unwesen. 

nur ein beispiel.

er war bis zuletzt mitherausgeber der zeitschrift "Ossietzky".

ich hab ihn einmal in einer kleinstadt auf der bühne erlebt. danach blieb er noch zu einem bier im kleinen kreis. 

gelse 16.02.2013 | 03:47

>>…ich hab ihn einmal in einer kleinstadt auf der bühne erlebt. danach blieb er noch zu einem bier im kleinen kreis.<<
Ich auch, und wir stellten dabei fest, dass wir im Prinzipe die gleichen Erfahrungen mit der SPD haben. Das verbindet.

Gerade dass Dietrich Kittner nie im Fernsehen auftreten durfte, dass man selber hingehen musste, ermöglichte die Erfahrung, dass er authentisch war: Ein Volksvertreter (und Ketzer und Denklehrer) im besten Sinne des Wortes.

Sein Tod ist ein Verlust, aber sterben müssen wir eben alle mal. Dietrich Kittners Erbe ist allerdings für alle da, die es annehmen und weiter machen wollen.