Mädchenmannschaft
09.09.2011 | 13:53 95

Frauen unerwünscht? Der Wirbel um die deutsche Ausgabe von Wired

Erst klang es so super: Endlich eine deutsche Ausgabe von Wired, dem amerikanischen Magazin, das Netzkultur, Design und Politik verbindet. Dann kam die Ernüchterung, denn die Testausgabe wird den Herrenmagazin GQ beiliegen. Nach Beschwerden von Frauen und selten blöder Rechtfertigungen vom Chefredakteur Thomas Knüwer[1] war ich schließlich nur noch genervt. Anerkennen und Umgang mit der Kritik? Fehlanzeige.

Dabei illustriert diese Debatte wie keine andere die Probleme um die Teilnahme von Frauen an netzpolitischen und technischen Themen. So herrscht laut (zugegebenermaßen anekdotischer) Evidenz kein Desinteresse bei Frauen vor. Stattdessen geben viele aber an, sich „potentiell zu blöd“ oder einfach uninformiert zu fühlen, um an den Debatten teilzunehmen. Auch die sexistischen Scheißeregen, inklusive Vergewaltigungs- und Mordandrohungen, die regelmäßig auf Frauen niederregnen, die den Mund aufmachen, schrecken ab.

Und wie auch sollte frau sich informieren? Frauenmedien haben schon Politik ignoriert, um Netzpolitik wird es noch weniger gehen. Den „allgemeinen“ Offlinemedien werfen netzpolitisch Interessierte dauernd vor, das Netz nicht zu verstehen und falsch darzustellen. Es bleiben also die „männlichen“ Netzmedien – die tatsächlich auch von Frauen gelesen werden, ohne sich dann aktiv zu beteiligen. Warum auch? Netzpolitik gilt als Männerdomäne, Fehltritte als Frau drohen auf alle Frauen zurückzufallen, statt Engagement gegen sexistische Angriffe glänzt die Netzszene vor allem durch Abwehrhaltung. So schließt sich wieder einmal der Kreis.

Wie ließe sich dieser Kreis durchbrechen? Zum einen müssen die netzpolitischen Debatten an Orten geführt werden, an denen auch Frauen sich willkommen fühlen, statt nur als Zaungäste geduldet zu scheinen. Das heißt klar zu machen und durchzusetzen, dass diskriminierendes Verhalten nicht erwünscht ist und Beschwerden über solches ernst zu nehmen! Es heißt nicht, einfach eine rosa Seite aufzusetzen und verständliche Erklärungen mit herablassender Babysprache zu verwechseln.

Zum anderen sollten Frauen, genauso wie alle anderen nicht-männlich-weiß-mittelalten Interessierten, Flagge zeigen, zu Veranstaltungen gehen und dort mitreden! Alle ihr, die ihr Angst vor blöden Fragen (oder Antworten) habt: tatsächlich stellt ihr die spannendsten Fragen und habt die besten Ideen.

Einen guten Anfang bietet dieses Wochenende. Am Freitag gibt es in der Heinrich-Böll-Stiftung die Konferenz netz:regeln, auf der z.B. auch die Frage „Wer spricht für das Netz?“ diskutiert wird. Im Anschluß gibt es noch eine netzpolitische Soirée zum Konflikt Sicherheit und Freiheit im Internet (beide Termine sind kostenlos, erfordern aber eine Anmeldung). Am Samstag, den 10. September, heißt es in Berlin schließlich zum fünften Mal „Freiheit statt Angst“ – um 13 Uhr geht es am Pariser Platz los, auf dem Alexanderplatz gibt es ab 14 Uhr dann Kundgebungen, bunte Aktionen und Informationsstände zu aktuellen netz- und sicherheitspolitischen Themen.

_____________________
[1] Auf „Titten- oder Männermagazin“-Vorwürfe entgegnete er regelmäßig mit dem Hinweis, auf der aktuellen Ausgabe sei Daniel Craig auf dem Titel. Und ignoriert gekonnt die 15 vorherigen Ausgaben. Weitere Argumente: Männer kauften heute auch Tampons, da sollten Frauen auch die GQ kaufen können und Vogue-Leserinnen würden sich nicht für Themen der Wired interessieren.

Dieser Text erschien auf dem Blog Mädchenmannschaft und wurde von Helga Hansen verfasst.

Kommentare (95)

luzieh.fair 10.09.2011 | 12:08

"Frauenmedien haben schon Politik ignoriert, um Netzpolitik wird es noch weniger gehen."

Mal ganz platt gesagt: solange es nicht zusammen geht (auch Zeitschriften(verlage) unterliegen ja ökonomischen Zwängen), wäre es doch sinnvoll Alternativen zur Verfügung zu stellen. Vielleicht im Inhalt eine Kombination aus Politik und Netzpolitik mit der Möglichkeit für die Leserinnen selbst Themenvorschläge für die nächsten Ausgaben einzubringen.
Oder so ähnlich.

"Zum anderen sollten Frauen, genauso wie alle anderen nicht-männlich-weiß-mittelalten Interessierten, Flagge zeigen, zu Veranstaltungen gehen und dort mitreden!"

Zwar sehe ich ie Gefahr einer Welt voller Nerds, aber das ist doch mal ein sinniger Aufruf.
Initiative zeigen.
Wichtig(er): Netzwerke.
Wie wär's mit nem Flashmob, ohne viel Aufsehen? 100 Frauen treffen sich, gehen gemeinsam zum vorher ausgeguckten Netzpolitikdings und sind einfach da. Gut vorbereitet. Voller Fachwissen, bereit die Jungs zu verwirren.

Für dieses Wochenende wohl etwas kurzfristig, aber das wird ja nicht das letzte nerdevent sein:-)

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smith 10.09.2011 | 13:28

"Voller Fachwissen, bereit die Jungs zu verwirren."

Am Fachwissen wird es - wie hier geschehen - wohl einmal mehr scheitern:

www.danisch.de/blog/2011/06/21/wie-die-deutsche-internet-kinderpornosperre-zustande-kam-und-zugrunde-ging/

Ab "Wer von Internet-Technik und allem, was dazugehört, keine Ahnung hat, kann die ersten Absätze auch nur überfliegen." zeigt deutlich, dass feministisch geschulte Streberinnen eben alles andere als gleichbedeutend mit "voller Fachwissen" sind.

Die Studienwahlzahlen im Fach Informatik sind hinreichender Indikator. Insofern wär besagter Flashmob von "100 Frauen voller Fachwissen" eine wünschenswerte Offenbarung.

Pferde 10.09.2011 | 17:44

Oh, mann! Da oben sind Geschütze aufgefahren von einem, der in seiner eighties-agro Wortwahl für alle Frauen spricht, dass es nur so eine Art ist.
So schiesst man den Spatz nie ab. Wer persönliche u. historische Minderwertigkeitskomplexe aus jeder Pore quellt und nach aussen geht anstatt mehr nach innen, sieht aus wie ein Mensch der seinen "Tick" allen anderen ans Knie bindet.
Dass eine Person seinem Affen Zucker gibt, individuell erfahrene Kränkung auf eine Gruppe projiziert, für diese Gruppe spricht und resultierende Ablehnung pathologischerweise noch als Bestätigung missinterpretiert, ist der alte Trick17 mit Selbstverarschung.
Öffentlich zur Schau getragene "Täter/Opfer Abhandlungen" die vorgeschoben werden um biografische Defizite zu kompensieren, in Koppelung mit faktischer Ungleichbehandlung um die angebliche Wahrhaftigkeit seines Handelns zu dokumentieren, werden mit Freiheitsstrafe nicht unter sechzigtausend Jahren bestraft. Ausserdem: wenige Menschen werden darin ein allgemeines Problem sehen können. Es ist zu verworren. Das alles, hier.

eulen nach athen 10.09.2011 | 19:52

"100 Frauen voller Fachwissen"


wohl kaum. 100 frauen leicht bekleidet, die bekommt man zusammen.

Und wie auch sollte frau sich informieren? Frauenmedien haben schon Politik ignoriert, um Netzpolitik wird es noch weniger gehen.


ach herrje, die armen, armen frauuueeen. steht in der brigitte nix drin von netzpolitik? scheiß patriarchat in der brigitte.
halt einfach was anderes lesen.
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Ehemaliger Nutzer 10.09.2011 | 19:57

@ Schmitti

Da Trollt sich doch einer was.

Jetzt ist mir langweilig und da Sie ausnahmsweise mal " die 3 Gehirn Zählen " und derartiges weggelassen haben, frage ich einmal nach Ihrer Abwehrhaltung und was genau jetzt in Ihrem Blickfeld so vor Fachwissen strotz um sagen zu können wer hier wie Nordkorea ist und wessen Kritikfähigkeit so zu wünschen übrig lässt. Lassen Sie mich doch bitte an Ihrer so geschätzten und wunderbaren aktiven und kritischen Argumentationsstrucktur teilhaben!! Die natürlich äusserst bereichend ist für jede Frau und Mann insbesondere für die unwissenden Frauen die hier so rumschleichen.

Nun erklären Sie mir doch bitte ausführlich: was genau haben Sie an dem Artikel nicht verstanden?

zelotti 10.09.2011 | 21:23

Liebe Helga,

"Es bleiben also die „männlichen“ Netzmedien – die tatsächlich auch von Frauen gelesen werden, ohne sich dann aktiv zu beteiligen. Warum auch? Netzpolitik gilt als Männerdomäne, Fehltritte als Frau drohen auf alle Frauen zurückzufallen, statt Engagement gegen sexistische Angriffe glänzt die Netzszene vor allem durch Abwehrhaltung."

Wunderbar. Wenn jetzt jemand sich aufregt über des Generve, hast du es gleich proaktiv pathologisiert: "Abwehrhaltung".

Es gibt auch Männer, die SEXISMUS und von ihm beherrschte Frauen ankotzen. Die Wahrheit ist ausserdem, "On the Internet, nobody knows you're a dog."

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Ehemaliger Nutzer 10.09.2011 | 23:40

Bleiben wir also leicht Bekleidet und versuchen uns auf dem Slutwalk der Männlichen-störungen nicht auch noch mit den rosa Netztstrümpfen selbst zu strangulieren! *zwinker zwinker*
Die aufgedeckte Neo-Feministische verschörung mit dramatischen Auswirkungen um gegen Kinderpornos vorzugehen sind wohl angebracht. Da von "einem" (wie mir scheint) im On-Modus befindlichen Verstand des Schreiberlings verfassten Artikel klar aufgedeckt wurde, dass dies äusserste Priorität hat. Netter beigeschmack. Wo war die Nordkoreanische propaganda doch gleich??
Mh...das hatte mit dem Thema was zu tun?
Eventuelle kreative Argumentationsstruckturen und kritikfähigkeit hören sich wohl im eigenen Ohr sehr schmeichelhaft an.
Es gibt bestimmt tabletten dagegen...
Hilft bei Informationsstörungen und vorligendem Realitätsverlust...

zelotti 11.09.2011 | 00:48

"Engagement gegen sexistische Angriffe glänzt die Netzszene vor allem durch Abwehrhaltung."

Welche "Netzszene" denn?

"Auf „Titten- oder Männermagazin“-Vorwürfe entgegnete er regelmäßig mit dem Hinweis, auf der aktuellen Ausgabe sei Daniel Craig auf dem Titel. Und ignoriert gekonnt die 15 vorherigen Ausgaben."

Der Witz ist eigentlich, dass er sich überhaupt nicht dafür rechtfertigen braucht.

Die Zeitschrift ist nicht mein Geschmack aber unter einem "Titten- oder Männermagazin" verstehe ich was vollkommen anderes.

Die Vorstellung, dass ich mich einseitig irgendwo absurd beschwere, zum Beispiel "In Mädchenmannschaft schreiben zu wenig Männer. Feminismus ist reine Ausgrenzung, wo bleibt der männliche Feminismus" und dann die entsprechenden Leute mit den höflichen Zurückweisungen der Anwürfe zu trollen, das ist schon ein Ding...

kamunar 11.09.2011 | 04:53

@z
irgendwie schreibst du schon ein bisschen wischiwaschi. du behauptest, die strategie sei, kommendes präventiv zu diskreditieren, ich schreibe dir: lies doch den artikel nochmal, da gehts nicht um zukünfigtes, sondern schon auch um vergangenes. du unterstellst da was, was nicht im artikel steht, und das finde ich unfair.

der witz ist, er rechtfertigt sich und zwar in einer unverschämten art und weise. und doch, wenn man was macht muss man halt mir kritik rechnen und wenn man es nicht schafft, mit sachlicher kritik klar zu kommen, dann ist das peinlich. zur erklärung: die daniel-craig- rechtfertigung ist gemeint, damit hat der herr seine geistige und emotionale unreife gezeigt.

das ding ist: das was du da jetzt bringst sind unsachliche meinungsäußerungen, die kritik, die auch auf der mädchenmannschft erschienen ist, ist fundiert und da wird auch im detail auseinander klamüsert, warum die gq nicht so toll ist und eine koppelung von wired an die gq ein deutliches signal sendet, nämlich die alte leier, männer und technik, frauen bitte nur möglichst nackt und willig auf dem cover.
darüber rege ich mich auf und ich freue mich, dass es die mädchenmannschaft auch tut.

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smith 11.09.2011 | 13:27

Und das schrille, substanzlose Gekeif eines invantilaggressiven Ätschbätsch-Feminismus vom Schlage "lache vor weinen über dieses kleine amüsement..." setzt erfahrungsgemäß genau immer dann ein, wenn eben nicht auf die nordkoreanische Variante der Diskussionsführung a la MäMA - will sagen: Kommentar löschen oder IP sperren, wenn nicht ideologiekonform kommentiert - zurück gegriffen werden kann.

eulen nach athen 11.09.2011 | 15:04

Netzpolitik gilt als Männerdomäne,


unsinn. in den medien sind frauen wie domscheit-berg und constanze kurz mindestens so präsent wie dampflauderer lobo.
dass netzpolitik als was auch immer "gilt" ist ein herbeiphantasierter strohmann. als was etwas "gilt" und was etwas ist, sind zwei paar schuhe. früher galten hosen als männerkleidung. heute tragen frauen hosen. wie war das nur möglich???ßß

Fehltritte als Frau drohen auf alle Frauen zurückzufallen,


reproduktion von behauptetem durch erneutes behaupten.
das verändert die verhältnisse nicht!

statt Engagement gegen sexistische Angriffe glänzt die Netzszene vor allem durch Abwehrhaltung


muss "frau" sich die sexistischen angriffe einfach mal am gesäß vorbei gehen lassen. statt sich mit "buh"-rufen ins bockshorn jagen zu lassen. merkt euch das mal: wenn ihr euch so billig den schneid (falls vorhanden) abkaufen lasst, dann KAUFT man ihn euch auch ab. your decision!

So schließt sich wieder einmal der Kreis.


der kreis der opfer-rhetorik. ja.

Zum einen müssen die netzpolitischen Debatten an Orten geführt werden, an denen auch Frauen sich willkommen fühlen, statt nur als Zaungäste geduldet zu scheinen.


wieso sollten sie? wenn ihr dran teilnehmen wollt, dann tu das, egal wo. extrawürste gibts im netz nicht. warum auch.
luzieh.fair 11.09.2011 | 17:11

Schmitt,

möchtest Du damit

"Die Studienwahlzahlen im Fach Informatik sind hinreichender Indikator. Insofern wär besagter Flashmob von "100 Frauen voller Fachwissen" eine wünschenswerte Offenbarung."

etwa sagen, dass es keine hundert Frauen gibt, die Informatik studieren. Oder möchtest Du damit sagen, dass es unter den (weit mehr als hundert) Informatikstudentinnen keine hundert gibt, die Fachwissen aufweisen können?

Ich verstehe ja nicht, dass Du Dich immer provoziert fühlst, wenn irgendwer irgendwo schreibt: los, Frauen, zeigt Euch doch!

www.frauen-informatik-geschichte.de/index.php?id=6

Und mal ehrlich: kannst Du programmieren? Wenn ja, ist das schön.
Und wenn nein, ist das nicht schlimm.
Es kann halt nicht jedeR alles und das ist auch in Ordnung. Mann muss Frauen auch keinen Vorwurf machen, wenn sie sich nicht für Informatik interessieren. Mann muss Männern ja schließlich auch keinen Vorwurf machen, wenn sie sich ebenfalls nicht für Informatik interessieren.
Die Zahlen der Informatikstudierenden geht allgemein zurück. Das Interesse am Studiengang nimmt allgemein ab. bei Jungs und Mädchen gleichermaßen.

"Bizarr"
Bizarr ist, wie Du hier wiedereinmal ein Thema nutzt, um Dich darüber auszulassen, wie faschistoid Du Frauen findest, die sich zeigen, die auch mal lauter sind, um wahrgenommen zu werden. Ziemlich ungeschickt am Thema vorbei, finde ich. Mal abgesehen von der ziemlich plumpen "Kommunismus"keule, die Du ja ganz gerne verwendest, wenn Dir nichts mehr einfällt.

Schön auch, dass wenn die Argumente ausgehen (wenn Dir also weiterhin nichts mehr zum Thema einfällt), sexistisch herumgepöbelt wird: 100 nackte Weiber, die kann mann einfach zusammen trommeln...blablabla...hohoho...*klopf auf die schulter*
wenn es nicht so lächerlich wäre, wäre es einfach nur widerwärtig. Schön, dass sich dann Stammtischkumpanen zum einreihen finden lassen, was?

eulen nach athen 11.09.2011 | 18:11

weißte, wenn man nölen will, statt den a**** hoch zu kriegen, gibts immer einen grund. schuld sind nämlich immer die anderen. nach dem motto: "infos? wired kann ich als frau schon mal nicht lesen, das ist nur für männer!!!111 und, igitt, liegt sogar ein männermagazin dabei!!! zu hilfe, ich WERDE ausgeschlossen."

seit jahren lese ich jetzt immer wieder, wie die böse männerwelt die armen frauen ausschließt. und immer erinnert mich das an eine szene am sandkasten. die jungs machten sich einen spaß draus, so eine kleine rosa prinzessin mit den worten "zisch ab, du heulsuse" zu ihrer mutti zu schicken, und lachten sich einen ast, wie einfach das war.

diese heulsusen sind heute zwar nicht mehr 4 jahre alt, aber ansonsten hat sich nichts geändert. gibts keinen extrabreiten frauenparkplatz, wissen sie nicht weiter.

und ja: das fällt übrigens auf alle frauen zurück!

wenn Frau unbequem wird


sie werden ja nicht mal unbequem. sie nölen nur im eigenen saft über die böse welt da draußen, die nicht die "brigitte" bei wired beilegt. aber wenn es die brigitte gewesen wäre, hätten sie über "lookism" und "diätism" in selbiger genölt. hätte man die emma beigelegt, oh schreck!!!! alice schwarzer sex-negativism!!! mit denen wollen wir nix zu tun haben!!!111 usw. usf.
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Ehemaliger Nutzer 11.09.2011 | 18:39

@ eulen

Ich sehe hier auch eine heulsuse, schau mal in den spiegel da findest du sie!
Die Frauenparkplätze sind als schutzt vor übergriffen entstanden, die Hose wurde von Frauen erkämpft bzw. das RECHT sie überhaupt tragen zu dürfen.
Was allerdings nichts mit dem Thema zu tun hat genauso wie deine 100 nackten Frauen aber ein bischen Sexismus geht immer nur sollte Frau wohl nicht von 100 nackten schwänzen reden sonst ist sie Männerhasser...
Den Text da oben hast du dir auch wirklich durchgelesen???

luzieh.fair 11.09.2011 | 20:13

"wenn man nölen will, statt den a**** hoch zu kriegen, gibts immer einen grund. schuld sind nämlich immer die anderen."

Was ist das denn für ein neoliberaler Mist? "Wenn Dus nicht schaffst, bist Du selber schuld!" Das gilt bestimmt auch für alle anderen strukturell benachteiligten Gruppen in der Gesellschaft, oder?

Was Frauenparkplätze betrifft, hat Neobe ja schon gesagt, dass sie dem Schutz dienen und keine Einparkhilfe sind. Sie sind nämlich immer an den Stellen, von denen aus eine Flucht besser möglich ist, als vom letzten dunklen Winkel des Parkplatzes.

Soll die Welt eigentlich so funktionieren? Solange keiner was sagt, bzw. keiner vehement genug dagegen angeht, wenn irgendwem die Schaufel weggenommen wird, ist das in Ordnung?

Zum Sexismusmechanismus nichts zu sagen?

eulen nach athen 11.09.2011 | 20:53

Zum Sexismusmechanismus nichts zu sagen?


ok, da es mit umschreibungen nicht zu klappen scheint:

solange sexismus ein leicht anwendbares mittel ist, um frauen fern zu halten, wird er eingesetzt werden. solange frauen sich nicht über ihre "frauenrolle" hinwegzusetzen bereit sind, wird diese rolle die gegen sie eingesetzt werden. solange frauen nicht begreifen, dass das leben kein girls day ist, und sie auch mal TROTZ sexismus dinge tun müssten, um mitspielen zu können, solange wird es sexismus geben.

in ganz einfachen worten:

solange frauen sich mittels sexismus reglementieren lassen, wird es ihn geben.
solange frauen de facto in tradierter passivität und frauenrolle verharren, wird es sexismus geben.

die teilhabe an der netzpolitik gibts ebensowenig geschenkt, wie das tragendürfen von hosen.
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smith 11.09.2011 | 20:56

Ich verstehe ja, dass luzifer aktuell offenbar nichts wichtiger ist, als "Jungs verwirren". Genau das war auch der Anlass meines Einstiegs im Thread, wie oben nachzulesen - und nicht "wenn irgendwer irgendwo schreibt: los, Frauen, zeigt Euch doch!"
Aber wer eben das Maul in besagtem Maße wiederholt aufreißt, sollte sich nicht wundern, wenn etwas Kleingeld rausgegeben wird. Zumal "wie faschistoid Du Frauen findest" einmal mehr einfach nur dümmliche Pöbelei ist, Frau Feministin Luzie, um Feminismuskritik mit Frauenhass gleichzusetzen (alte Schwarzerschule).
Dem angekündigten Flashmob sehe ich mit gespannter Heiterkeit entgegen. Aber vermutlich wird es bei Heißer Luft und Pöbeleien bleiben - wie im Übrigen ja auch Luziehfers Beitrag zu Hans-Joachim Lenz vor mehreren inzwischen Monaten erscheinen sollte.

Sei`s drum.

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smith 12.09.2011 | 02:33

"Mal abgesehen von der ziemlich plumpen "Kommunismus"keule, die Du ja ganz gerne verwendest, wenn Dir nichts mehr einfällt."

Mal abgesehen von der gänzlich abgegriffenen Frauenhass- und Nazikeule, mit welcher bei leisester Kritik die gemeine mithin laute Parteigänger_in des Feminismus seit Jahrzehnten für gewöhnlich jegliche drohende Debatte beendet, kann sich jeder dennoch Interessierte unter www.maedchenmannschaft.net von der ideologischen Einbahnstraßenrhetorik bei MäMa und ihren geduldeten Glaubensschwestern im Kommentarbereich ein Bild machen. Dagegen ist jeder Stammtisch ein Hort des offenen Meinungsaustausches.

Und dass den Glaubensschwestern um MäMa, Luzi Co schon lange nichts mehr anderes als Opferlamento und Pöbelei einfällt, wird mit jeder weiteren, immergleichen Vorwurfshaltung nur unterstrichen.

luzieh.fair 12.09.2011 | 02:35

"Zumal "wie faschistoid Du Frauen findest" einmal mehr einfach nur dümmliche Pöbelei ist, Frau Feministin Luzie, um Feminismuskritik mit Frauenhass gleichzusetzen (alte Schwarzerschule). "

Du hast Nordkorea ins Spiel gebracht.

"Nordkorea umfasst den nördlichen Teil der Koreanischen Halbinsel und ist nach dem Zusammenfall des Ostblocks einer der wenigen verbliebenen stalinistischen Staaten. Das Land wird diktatorisch regiert und gilt als das weltweit restriktivste politische System der Gegenwart."

de.wikipedia.org/wiki/Nordkorea

"Aber vermutlich wird es bei Heißer Luft und Pöbeleien bleiben - wie im Übrigen ja auch Luziehfers Beitrag zu Hans-Joachim Lenz vor mehreren inzwischen Monaten erscheinen sollte."

Ja, weil Du ihn nicht schreiben wolltest, habe ich gesagt, dass ich mich dem Thema mal annehmen möchte. Danach hast Du mich dann beleidigt und ich habe gesagt, dass mir für sowas meine Zeit zu schade ist. Lies nochmal nach.

Ich habe im Übrigen hier nichts angekündigt, sondern etwas angeregt.

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sojasosse 12.09.2011 | 03:00

Tatsache ist doch, dass Naturwissenschaftsfrauen, Informatikerinnen, Mathematikerinnnen/Statistikerinnen… schon in der Schule wenig Interesse an anderem als eben diesen Inhalten hatten. Es ist auch nachgewiesen, dass Mädchen über weniger Intrinsische Motivation verfügen als Jungen, in einer selbst gewählten Domäne Koryphäe zu werden. Das Problem daran ist, dass diese Tatsache so gerne verdrängt wird, obwohl es auch darüber Untersuchungen gibt (bei denen Frauen nicht "so gut weg kommen".) Frauen aus diesen Bereichen werden auch gerne mal von Feministinnen ein gespannt oder sogar benutzt, um Werbung für Unabhängigkeit von Frauen zu machen. Leider ist diese Methode so durchschaubar unprofessionell für viele wirklich unabhängige Frauen, weil niemals reale Zahlen und Begebenheiten genannt werden dürfen und die anderen nicht kritikfähig sind.
Frauen, die o.g Wissenschaften wählen, lassen sich ungerne vor den Karren eines verschwurbelten Feminismus spannen, weil sie schon zu Schulzeiten viel Gerede und Nichts dahinter wie bei den meisten Klassenkameradinnen abgeschreckt hat.
Wenn luzieh.fair hier schreibt, Frauen sollten "sich zeigen", dann werden diejenigen, die auf o.g. Gebieten etwas auf dem Kasten haben, garantiert nicht hier ihre Freizeit verbringen.
Wenn ich hier die Blogs der Com. überblicke, schrecken mich die meisten Inhalte, leider besonders vieler Frauen, eher ab, weil ich merke, dass sie außer über rhetorischem über kaum genaues Hintergrundwissen verfügen, dieses aber in Zusammenhänge bringen (wollen), die völlig utopisch und fehl am Platze sind. Hier bekommen Leser von einigen Autorinnen ja sogar nicht mit, was PR ist und was Journalismus.
Ganz ehrlich: der Mädchenmannschaftsblog schreckt mich ab. Er erinnert mich an die Klassenkameradinnen, die alles so lari-fari gemacht haben um aufzufallen und an jene Studentinnen, die aus dem Weg des geringsten Widerstandes Kunstgeschichte oder Päda…, also typische "Frauenfächer" studiert haben - selbst mit Einser-Abi. Weil der Papi das nicht wollte oder es einfacher war, sich den netten BWLer von nebenan an zu lachen.

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sojasosse 12.09.2011 | 03:28

@luzieh.fair
Warum arbeiten Sie eigentlich als Barfrau und schreiben Blogs über die alltäglichen Schikanen, die bei dieser Arbeit stattfinden? Sie geben sich stets mehr als tough und kommen laut eigener Einschätzung sehr selbstbewußt rüber, aber haben diesen Job. Das passt irgendwie nicht zusammen. Oder habe ich es falsch interpretiert und er macht ihnen Spaß? Falls nicht, könnten Sie doch locker z,B. Informatik sogar nebenbei verdienen, dann bräuchten Sie diesen Job irgendwann nicht mehr. Selbst wenn Ihnen sowas nicht liegt, ist bei durchschnittlichem IQ jeder für ein solches Studium mit ein wenig Gepauke und sozualer Kompetenz in der Lage, es gut ab zu schließen.

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smith 12.09.2011 | 10:24

Nicht zu vergessen Indien und seine Informatikerinnen, Zimmerfrau.

Zusammenhänge? Deutschland verhindert mit aller Männermacht da nicht geforderte Frauen-Quote im boomenden Wirtschaftszweig IT, um so den EURO-Rettungsschirm im Alleingang finanzieren zu können.
;)

Siehe auch Smith schrieb am 10.09.2011 um 11:28 - Auszug aus verlinktem Insiderbericht:

"Während sie (von der Leyen) für Vorstände Frauenquoten fordert, findet sie es völlig normal und keiner weiteren Erwähnung wert, daß an der Erfüllung ihrer Wünsche, so wie das Implementieren von Pornosperren, nur Männer beteiligt wären. Es zeigte sich nämlich, daß die Frauen, die hier von Ministerium und BKA federführend waren, nicht die geringste Lust hatten, sich die Mühe zu machen, das Internet zu verstehen. Wenn es um Technik und die Implementierung geht, wird das durchaus als reine Männeraufgabe angesehen. Da will man keine Frauenquote. Ganz das Klischee, daß Frauen für das Wünschen und Bestimmen und die Männer für das Umsetzen, das Ausführen und die Sachkunde zuständig sind. Frau ist in keiner Weise gehalten sich zu überlegen, ob das, was sie wünscht, so überhaupt möglich ist."

Und warum? Richtig, weil:

"Frauenmedien haben schon Politik ignoriert, um Netzpolitik wird es noch weniger gehen."

sagt die MäMa als selbsternanntes Sprachrohr der zum Frauenmediumkonsumieren gezwungenen, armen, armen, deutschen Frau.

luzieh.fair 12.09.2011 | 11:06

Schmitt, dann weiß mal nach.

@Zimmerfrau:

1. Jungs verwirren: das bezieht sich auf den Beitrag zu dem wir hier alle kommentieren.

"Zum anderen sollten Frauen, genauso wie alle anderen nicht-männlich-weiß-mittelalten Interessierten, Flagge zeigen, zu Veranstaltungen gehen und dort mitreden! Alle ihr, die ihr Angst vor blöden Fragen (oder Antworten) habt: tatsächlich stellt ihr die spannendsten Fragen und habt die besten Ideen."

Da dachte ich eben an einen Flashmob. Und verwirren würde es -wenn in der Netzszene so aussieht, wie beschrieben- die Jungs, die im obigen Beitrag gemeint sind, bestimmt.

2. zu den Studentinnen: gucken sie sich mal Abrisse der Geschichte des Frauenstudiums in unterschiedlichen Ländern an. Wann wurde es Frauen gestattet zu studieren? Von durften sie promovieren und habilitieren? Wo wurden wann, welche Berufsverbote aufgehoben? usf.
Vielleicht beantwortet das Ihre Frage.

3. Bei den vielen Fragen, werden Sie ja sicher eine Idee haben, was man darauf antworten könnte, also gebe ich die letzte Frage zurück: welche Zusammenhänge sehen Sie?

luzieh.fair 12.09.2011 | 11:21

Zimmerfrau, wenn sie aufmerksam gelesen hätten, was ich hier so geschrieben habe, dann wüssten Sie, dass das Barfraudasein ein jähes Ende finden wird, wenn ich mit meinem Studium fertig bin.

Und: ja, Sie haben da etwas falsch interpretiert, denn der Job macht mir Spaß.
Er ist auch ein super Ausgleich zum realitätsfernen Studentenleben.
Und, die Sache mit der Informatik...1.bin ich froh, wenn ich fertig bin und 2. wissen Sie was ein Studium kostet? Es wäre der pure Luxus (den ich mir vielleicht erlauben würde, hätte ich die Mittel) ein Zweitstudium zu beginnen und im modularisierten Bachelor/Mastesystem ist das mit dem nebenher Arbeiten auch so eine Sache...ohne Einschränkungen in der Leistung (weil die Zeit dann eben fehlt) ist es kaum möglich, sich selbst zu finanzieren.

luzieh.fair 12.09.2011 | 11:30

Ich finde es interessant, dass davon ausgegangen wird, dass es Fächer gibt, die einfach zu studieren sind...

In den interdisziplinären Seminaren, in denen ich mit den WiWis zusammen saß, die einen Pflichkurs bei "uns" machen mussten, dachte ich sehr oft: wow, was lernen die denn? Wieso können die nicht wissenschaftlich arbeiten?
Die Noten der Wiwis waren dementsprechend durchschnittlich, genau wir meine, als ich versucht habe, mit meiner Arbeitsmethode die Statistikscheine zu bekommen...da muss man sich dann erstmal umstellen. Aber das hat nichts damit zu tun, dass es komplizierter wäre (z.B.) BWL zu studieren, als (z.B.)Kunstgeschichte.

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smith 12.09.2011 | 11:51

"Wie viele Frauen waren in Ihren Mathe-, Physik oder Informatik-Leistungskursen?
Warum studieren (ausgerechnet) im "klassischen" Italien mehr Frauen Mathe als z.B. in D.?
Warum sind Asiatinnen und Rumäninnen besser in Mathe als deutsche Schülerinnen?"

In Summe wieder keine einzige Antwort auf die Fragen, Luzieh. Wann wurde denn das Berufsverbot für rumänische Mathematikerinnen aufgehoben?

"Schmitt, dann weiß mal nach."

Na klar, nur ganz zufällig "vergisst" Luzieh einen Link auf das von ihr Behauptete zu legen. Aber bitte, ich mach das mal für Luzieh:

www.freitag.de/alltag/1118-a-z

Allem voran steht Luziehvers Charakterisierung meiner Person, als etwas "das aus seinem Loch gekrochen kam". Soviel zu Beleidigungen im besagten Thread. Dies nur am Rande.

luzieh.fair schrieb am 10.05.2011 um 22:05

"Ich schrieb Ihnen, dass ich dazu etwas machen werde, aber erst in etwa vier Wochen. Das müssen Sie nunmal so hinnehmen. Denn nur, weil ich mich darauf einlasse, wird es nicht plötzlich zur Priorität.
Also, wenn die Zeit wieder mehr ist, kümmere ich mich darum.
Bis dahin: wie oben schon angemerkt, Schmitt: Ball flach halten!
...
Hätte ich bis vorhin noch vorgehabt, mich ernsthaft damit auseinander zu setzen, so wird das jetzt in anderer Form passieren...die Idee dazu kam mir, wie so oft, bei der Arbeit.
Ich denke, Sie brauchen Ihre Zeit nicht damit vertun, das dann zu lesen. In vier Wochen."

Und damit hatte es sich.
Was nun hier gleich folgen wird, ist nicht schwer zu erraten: Ein weiterer luziehversischer Eiertanz.

Bleibt mein Fazit vom Mai diesen Jahres zu wiederholen:
"Mit Ihnen vertut man seine Zeit, luziefer. Ich tu`s nicht länger."

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Ehemaliger Nutzer 12.09.2011 | 12:56

@ eulen

Das heißt: Frau klappe halten und aushalten! Genau das ist bei Sexismus die richtige Adresse.
Also die betroffene (Frau) in dem fall, hat einfach den Mund zu halten. Typische Frauenrolle: passiv aktzeptieren. Nicht war? Diese Rolle stört Sie dann aber trotzdem.
Am besten noch Slutwalk witze machen über diejenigen die sich gegen sowas aussprechen.
Sollten sich den Männer gegen Sexsismus wehren wenn er ihnen wiederfährt?? Ja/Nein? Ja oder? Wäre ja dann die aktive Männerrolle und geschlechtsspezifiche Diskriminierung. Schöne bunte Welt!
Nun da Sie so etwas wissen: warum machen Sie dann dumme Witze? So als Test oder spaß nebenbei??
Nur weil Frau etwas dagegen hat, heißt dass nicht, dass Frau nichts tun würde um weiter zu kommen. Hilft aber wenn man das schon vorweg sagt. Erschwerte bedingungen sagen Ihnen etwas?
Ihren letzten Satz verstehen Sie?
Mann macht also was er will und wie und Frau ist in jedem Fall schuld und macht es entweder/in jedem fall auf kosten von Männern oder eben nicht richtig. Sie ist dazu noch Faul und will nur den besseren Platz an der Sonne. Und vorher wird festgelegt was überhaupt Probleme oder Sexsismus ist. Also in der Männersicht. Ist das für Frau nicht so, ist sie eine zicke. Ihnen ist klar das eine Hose nur Stoff ist? Verstehen Sie was Sie damit sagen wenn Sie sagen: Frau hat sich die dinge zu erkämpfen und damit auch eine Hose!? Verstehen Sie überhaupt was das bedeutet: das es erforderlich ist in einem kleinen dummen Parkhaus einen schutzt vor übergriffen zu benötigen? Könne Sie sich vorstellen das es noch mehr solcher "Probleme" gibt? Ach ja Opfer-Rethorik ist eine super abwehr um genau das oben Beschriebene zu bekommen. Frau: selbst schuld...Irgendwie passt es nie.

kamunar 12.09.2011 | 15:34

@zimmerfrau
"Wenn ich hier die Blogs der Com. überblicke, schrecken mich die meisten Inhalte, leider besonders vieler Frauen, eher ab, weil ich merke, dass sie außer über rhetorischem über kaum genaues Hintergrundwissen verfügen, dieses aber in Zusammenhänge bringen (wollen), die völlig utopisch und fehl am Platze sind. Hier bekommen Leser von einigen Autorinnen ja sogar nicht mit, was PR ist und was Journalismus.
Ganz ehrlich: der Mädchenmannschaftsblog schreckt mich ab."

wärs möglich, das mal an einigen konkreten beispiel aufzuzeigen, bzgl dem im letzten satz genannten blog? und gerne auch im zusammenhang mit diesem artikel.

luzieh.fair 13.09.2011 | 13:04

Das Stichwort Zeitverschwendung fällt mir grad ein...Schmitt, Du bist damals nicht auf mein ernsthaftes Angebot eingegangen, mich mit dem Lenz auseinander zu setzen. Wenn ich dann dumm von der Seite angequatscht werde, ist es nur logisch, dass ich es als Zeitverschwendung sehe, das zu tun.
Achso: wie wär's eigentlich, wenn Du endlich anfangen würdest, Dich an Deine Worte zu halten und nicht mehr mit mir zu kommunizieren würdest? Es ist schließlich nicht das erste Mal, dass Du schreibst, dass Du Dich nicht mehr mit mir unterhalten willst. Und immer wieder lässt Du Dich dazu hinreißen.
Ich muss schon sehr faszinierend sein...
mal abgesehen davon, dass du hier meinen Kommentar kommentiert hast und Dich sogar auf das was drin steht bezogen hast. Lass sowas und wir können uns gerne weiterhin in Ruhe lassen.

only connect 13.09.2011 | 13:06

eule von athen, Ihr Kommentar ist sowas von daneben...

Sexismus wird es also geben, solange Frauen sich dadurch "reglementieren" lassen? Er wird weiter eingesetzt werden, wenn sich Frauen dadurch fernhalten lassen?

Nun, so funktioniert das mit der Diskriminierung. Sie wirkt. Sie lässt sich weder ignorieren noch einfach wegreden.

Mal überlegen - ich übertrage Ihre interessante Feststellung mal auf andere Beispiele: Rassismus wird es geben, solange ich dadurch über jemanden Macht ausüben kann? Homophobie wird es geben, solange Homosexuelle sich dran stören? Solange sich jemand eins über die Rübe braten lässt, wird das also auch weiter so sein, und das war's? Pech gehabt, ist halt so?

Hab Dich nicht so, tu was dagegen- aber wenn jemand etwas tut, beispielsweise darüber informiert wie in diesem Blog, dann ist das auch nicht genehm? Ja wie denn jetzt?

Offensichtlich sind Sie der Meinung, dass es per se völlig legitim ist, jedermann und jederfrau von Wissen und Macht fernzuhalten, indem irgendwer dazu diskriminierende Mechanismen einsetzt. Was soll das sein, das Recht des Stärkeren? Paläoromantik?

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smith 13.09.2011 | 14:23

"Du bist damals nicht auf mein ernsthaftes Angebot eingegangen, mich mit dem Lenz auseinander zu setzen."

Doch, bin ich, und zwar folgendermaßen:

"Aber das muss ich noch loswerden, da es ein bezeichnendes Licht auf Ihr logisches Verständnis wirft, wenn Sie meine Schrittfolge bestätigen, und hierbei noch immer nicht erfassen, dass Sie Ihre eigene Argumentation damit selbst widerlegen.

Was dies wohl für Ihren Lenz-Blog in vier Wochen bedeutet, ist in etwa absehbar."

"mal abgesehen davon, dass du hier meinen Kommentar kommentiert hast und Dich sogar auf das was drin steht bezogen hast. Lass sowas und wir können uns gerne weiterhin in Ruhe lassen."

Wie meinen? Ich soll es lassen mich auf den Inhalt von Kommentaren beziehen? Einmal mehr faszinierend geistfreie Aussage, Lutzi.
Und sie studiert? Voller Fachwissen? Welch Segen für die deutschen Geisteswissenschaften.

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smith 13.09.2011 | 16:30

Na, hier wird ja mal wieder gezielt missverstanden.
In der Debatte um Femi/Sexismus immer wieder schön zu beobachten, denn genau dann, wenn z.B. von den signifikant unterschiedlichen Lebenserwartungen bei Mann und Frau die Rede ist, kommt erfahrungsgemäß vom ach so sexismusfreien Feminismusblock mit Sicherheit ein

"Wenn Dus nicht schaffst, bist Du selber schuld!".

Schließlich, die gesellschaftlichen Stukturen haben mit besagten Lebenserwartungen doch nichts zu tun. Deshalb braucht es auch keine Gleichstellungsarbeit, die Männer unterstützt. Drum hinfort mit Monika Ebeling, denn Männer sind durchweg privilegiert und Frauen auf ewig Opfer waltender Sexismen, die es zu schützen zu hegen und zu pflegen - kurz: wie ehedem auf Händen zu tragen gilt.
Und so bleiben die Geschlechter fein säuberlich unterschiedlich konstruiert, damit Pfründe, Vorteilsnahme und "positive" Diskriminierung mithin Sexismus auch weiterhin ihre funktionale Legitimation behalten.

only connect 13.09.2011 | 20:17

Mitnichten, Smith. "Wenn Du's nicht schaffst, bist Du selber schuld!" ist im Kontext des Eulenkommentars genauso zu verurteilen, wie in dem von Ihnen gewählten Beispiel.

Beides ist letztendlich den traditionellen Rollenmustern geschuldet:

"In unserer Kultur verlangt die traditionelle Sozialisation von Jungen wie von Mädchen, sich zu 'halbieren'. Mädchen dürfen ihre Emotionalität und ihre Beziehungsfähigkeit entwickeln, aber man entmutigt sie systematisch, in der Öffentlichkeit für ihre eigenen Belange einzustehen. Jungen dagegen werden ermuntert, sich zu behaupten, aber systematisch daran gehindert, ihre Emotionen auszudrücken und ihre Bindungsfähigkeit zu entfalten. (...) Die Lektion, die die Jungen in unserer Kultur lernen müssen: Wende dich von deinen eigenen Bedürfnissen und Schwächen ab, und du bist etwas Besonderes. Wenn du dich weigerst, diese Last auf Dich zu nehmen, bis du kein richtiger Mann". (Terrence Real, "Mir geht's doch gut", 1997)

Auch für Männer sind die klassischen Rollenbilder, ist das Patriarchat alles andere als "gesund".

Was mich mehr als verwundert, ist die Tatsache, dass Sie so gerne gerade den Feminismus angreifen, der sich letztendlich gegen genau das wendet, das auch Sie beklagen. Mir scheint, das Missverständnis liegt ein wenig anders als von Ihnen diagnostiziert.

Um selbst nicht missverstanden zu werden, möchte ich ganz deutlich werden: ich freue mich von ganzem Herzen über jeden Mann, der die althergebrachten Rollenbilder gerade FÜR Männer in Frage stellt. Nur scheinen mir diese Männer recht selten zu sein. Denn als Sündenbock machen sich die meisten ganz andere Quellen aus, und haben dabei die absurdesten Ideen. Zusammenarbeit wäre das einzig sinnvolle.

Habe ich mich klar ausgedrückt?

Servus, und offline.

KalleWirsch 13.09.2011 | 21:28

"Auch für Männer sind die klassischen Rollenbilder, ist das Patriarchat alles andere als "gesund". "

Mein Reden, seit Ewigkeiten. Wir werden erst das Patriarchat überwinden, wenn diejenigen, die scheinbar profitieren, begreifen, was ihnen dieses System vorenthält. Oder überhaupt begreifen, dass dieses System Männern wie Frauen die volle Entwicklung ihrer Persönlichkeit vorenthält. Männer und Frauen sind in diesem System die Leidtragenden. Es macht halt nur wenig Sinn FeministInnen, die dieses System in Frage stellen dafür verantwortlich zu machen. Sicherlich hat der Feminismus in seinen Anfangszeiten Fehler gemacht. Aber was das Fehler machen angeht, hat das Patriarchat da doch noch deutlich Vorsprung. Und es macht überhaupt keinen Sinn diese Vorwürfe immer wieder an den Feminismus der 70er Jahre zu formulieren, der von kaum noch jemanden argumentativ ins Feld geführt wird.

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smith 13.09.2011 | 22:06

"...der von kaum noch jemanden argumentativ ins Feld geführt wird."

Köstlich, sein Gerede "seit Ewigkeiten vom Patriarchat" ist original 70er Jahre.
Keinerlei Auseinandersetzung mit einer erstarrten Ideologie, die einerseits Rollenkonstrukte beklagt, andererseits jedoch nach wie vor am Bild des reibungslos funktionierenden Mannes festhält. Dies inzwischen in Form eines allgemeinen politischen Willens, der Männer als Leidtragende einfach ausklammert (siehe Goslar).

"Hierarchie und Macht in den Geschlechterverhältnissen werden weniger aufgedeckt als verdeckt und ein nachhaltiger Wandel von Männlichkeit wenig bis gar nicht unterstützt. Die Arrangements der früheren Frauenpolitik mit der herrschenden Männlichkeit (trotz bzw. wegen der Patriarchatskritik) und der damit einhergehenden strategischen Diskriminierung von nicht-hegemonialen heterosexuellen Männern führt zum blinden Fleck des Geschlechterdiskurses: der verletzte Mann."

H.J. Lenz

Genau das ist der Punkt. Wir können hier im Blog der MäMa diesselbe auch zitieren:

"Heul doch und kauf dir 'nen Dauerlutscher oder was soll man sonst zu den armen Mann-Opfern sagen"

Ein "richtiger" Mann hat eben kein Opfer zu sein, wenn er nicht will, dass Feministin sich über ihn lustig macht. Selten bekam man so deutlich und unverhohlen demonstriert, dass der Feminismus aktuell alles andere als fortschrittlich, sondern stockkonservativ ist.

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Ehemaliger Nutzer 13.09.2011 | 22:23

@ eulen @ schmitti

eulen schrieb am 13.09.2011 um 13:09
@Neobe @only connect

notice: mit derailing wie "erklärs mir noch mal, ich habe es immer noch nicht verstanden" und "sie meinen offensichtlich … (vorsätzliches missverständnis hier einfügen)" ist bei mir nix zu holen.

Das besondere Augenmerk gilt hier dem vorsetztlichen Missverständnis!!!! Also dem Realitätsverlust.
Ich erkläre jetzt einmal die gängige Komunikationspraksis von "Menschen" :

1. der Austausch von Informationen: Gesundheitszustand/Wetterlage/ähnliche befindlichkeiten oder dringend mitzuteilende sprachlich zu artikulierende Sachverhalte.

2. Die Antwort und/oder eventuellen Fragen Ihres gegenüber: das wäre ich-in dem Fall! Habe ich auch getan, also geantwortet.

Das wichtigste 3: bei falsch verstandennem Informationsaustausch wird der *wichtig* Gesprächspartner gebeten sich noch einmal zu wiederholen und seine Informationen VERSTÄNDLICH mitzuteilen! Die regel ist dies auch zu tun...
Das nennt man: Anstand und Höfflichkeit.
Der ganz normale Umgang/Komunikationsweg, lernt Frau/Mann schon in frühester Kindheit.
Wieso/weshalb/warum sollte ich eine dritte Person beuaftragen sich Ihren Text durchzulesen!?
Wieso/weshalb/warum soll bei mir das Missverständsin absichtlich und Feministisch entstanden sein, was daran genau ist Feministtisch?
Wieso/weshalb/warum darf ich Sie dann nicht bitten mir Ihre Aussage zu erklären?!

Sexsismus nach 2. minuten:
eulen schrieb am 10.09.2011 um 17:52

"100 Frauen voller Fachwissen"

wohl kaum. 100 frauen leicht bekleidet, die bekommt man zusammen.

der nächste:

Smith schrieb am 10.09.2011 um 19:03
@ eulen nach athen
"wohl kaum. 100 frauen leicht bekleidet, die bekommt man zusammen."
Slutwalk – die wahre Netzszene?
Tja, 100 Netzstrümpfe sind auch eine Art netzpolitisch Flagge zu zeigen.
;)

Also ist die Opfer-rethorik jetzt das Frau sich dagegen ausspricht? Warum werden hier überhaupt solche Aussagen getätigt? Sind solche Aussagen für die Komunikation und den Gespächsverlauf erforderlich?
Wo ist der Unterschied zu Ihren anderen Kommentaren?
Und Ihrem Kommentar was ich "Feministisch" falsch verstanden habe? Was genau ist daran der feminismus?
Denken Sie das Sie sich den Artikel in dem es über Sexsismus geht richtig durchgelesen haben?
Gäbe es Ihre sogenannte Opfer-rethorik noch wenn solcher Sexsismus nicht existieren würde? Ich denke Sie würden das mit Ja Beantworten. Wie oben schon beschrieben gäbe es für Frau keine möglichkeit es Ihnen recht zu machen, woran denken Sie liegt das??

Liebe grüße
Neo

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Ehemaliger Nutzer 14.09.2011 | 00:42

@ schmitti

Ja und warum dann an die Nase fassen...?!
Es geht um diese Zeitung und nicht um die Brigitte. Was verstehst du eigendlich nicht?
Was hat Brigitte mit dem jetztigen Thema zutun? Ja eben im spezielen um die Ausgabe des Wired. Ich rede von euren dummen Witzen die Ihr so lustig findet und macht und dann nach 2 Minuten mit Opfer-rethorik ankommt! Also meine Frage an dich: bist du irgendwie dumm oder sowas? Jetzt mal ganz ehrlich kannst du Lesen und das gelesene auch verarbeiten? Was hast du an meinem Kommentar nicht verstanden?

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smith 14.09.2011 | 10:44

"Wenn ich meinen Profen Glauben schenken darf..."

Den "Profen", die Lutzi hinter der Theke bedient – und das nach dem dritten Weizen - kann sie meinethalben schenken was sie will. Das wird wohl auch nötig sein bei einer Geistesgröße, welche den Nachweis haltloser Unlogik als "beleidigendes Gewäsch" klassifiziert.

Spare sie sich mal ihre aufgeblasene Kraftmeierei ohne Sinn und Verstand. Die verbissen glaubensschwesterliche Sternchenvergabe macht den stammtischfeministischen Quatsch auch nicht besser. Lächerlich.

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Ehemaliger Nutzer 14.09.2011 | 11:56

@ schmitti

Dumm ist keine Abwertung Ihrere Person von meiner Seite, da sollten Sie sich über Ihre Aussagen mehr gedanken machen. Gegen "dummheit" kann man etwas tun!
Wenn ich sage, dass ich vor Lachen>> weinen muss dann, meine ich das völlig ernst. Da man bei Ihnen eine völlig verdrehte und veränderte Wahrnehmung feststellen muss. Sie können mich Feministin nennen oder damit in eine rechte Ecke stellen oder aber Borniert, dass trifft mich weder noch können Sie mich damit beeindrucken oder dazu bringen das ich Sie irgendwie ernst nehmen würde. Sie sind für mich eine kleine lächerliche Person über die ich nur den Kopf schütteln kann.
Also nochmal warum werden hier da Sexsixmus schon das Thema ist solche Aussagen gemacht? kriege ich denn jetzt auch eine Antwort? Einfach noch mal das Kommentar lesen! Vielleicht klappst diesmal...
Nun eine Nonne oder Gläubige bin ich nicht, noch in einem dafür notwendigen Verein, also können Sie sich das sparen. Das hilft auch Ihnen nicht weiter! Wo ist eigendlich jetzt Ihre tolle Argumentationsstrucktur??? Einfach nur vergessen...

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smith 14.09.2011 | 13:14

"Wo ist eigendlich jetzt Ihre tolle Argumentationsstrucktur??? Einfach nur vergessen... etc."

Und noch ein weiterer kümmerlicher Versuch der Hinwegtäuschung über fundamentale kognitive Unzulänglichkeiten bzw. Ausdruck ideologisch bedingter Gesprächsverweigerung. Dies gepaart mit einer geradezu pathologischen Rüpelhaftigkeit, die selbst innerhalb feministischer Kreise seines Gleichen sucht. Neofeministischer Furor in Reinstkultur, der die sachliche Ebene längst aufgegeben hat und klar erkennbar dazu übergegangen ist, sich nurmehr in irrationaler "Bitterfotzigkeit" (frei nach Maria Sveland) zu ergehen, denn eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den gravierenden Widersprüchlichkeiten reaktionärfeministischer Grundhaltungen vom Schlage "Dauerlutscher für den Mann" mithin Aufrechterhaltung bestehender Sexismen wird offensichtlich nicht stattfinden.
Von daher hoffnungslos.

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Ehemaliger Nutzer 14.09.2011 | 21:19

@ schmitti

Ich glaube ich brauch ne großpackung Taschentücher...

Lesen Sie sich das doch nocheinmal durch:
Neobe schrieb am 13.09.2011 um 20:23 an
@ eulen @ schmitti
Dann können wir über Gesprächsverweigerung reden.
Stehen meine "fundamentalen kognitiven Unzulänglichkeiten" vielleicht im zusammenhang damit das ich nicht Ihrer Meinung bin oder aber das ich Ihre Slutwalk witze nicht lustig fand?!
Kennen Sie noch andere Worte ausser Feminismus?
Ist das jetzt eigendlich wieder "Gesprächsverweigerung" oder nur meine "reaktionärfeministische Grundhaltung" die bestehene Sexsimen bedient? Und wo war gleich bei meinen vielen unbeantworteten Fragen an Sie die Ideologie? Oder ist Fragen schon das Problem? Vielleicht sind in Ihrer kleinen Welt fragen ja unerwünscht.
Dementsprechend ist das Fragen gleich zusetzten mit Unzulänglichkeiten und Ideologischem feminismus, wobei Sie diesen wohl jeder Frau unterstellen die nicht Ihrer Meinung ist.

zelotti 14.09.2011 | 23:08

Lieber Kamunar,

gucken wir es uns doch mal an:
1. Oben der Titel "Wirbel um die ..."
dabei sind die einzigen die Wirbeln die Autoren.

Das wäre so, wie wenn ich jetzt vom "umstrittenen Blog" Mädchenmannschaft sprechen würde.

2. Man macht absurde "Vorwürfe" und die angesprochenen antworten darauf. Dabei haben die so angemachten sich überhaupt gar nicht für ihr Tun zu rechtfertigen. Wunderbar verstrickt man dann die Leute in die Widersprüche und reitet auf dem Gesagten herum ohne sich klar zu machen, dass es nichts als Freundlichkeit ist, wenn die überhaupt antworten.

3. "da wird auch im detail auseinander klamüsert, warum die gq nicht so toll ist und eine koppelung von wired an die gq ein deutliches signal sendet, nämlich die alte leier, männer und technik, frauen bitte nur möglichst nackt und willig..." -- Ja, richtig. Die werden sich dabei was gedacht haben. Aber wir haben gar kein Recht von den Machern Antworten zu erfragen, nach unseren Werten. Die können nämlich ihr Magazin an das koppeln was sie wollen und brauchen einer kleiner Kritikerminderheit nicht Rede und Antwort zu stehen.

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smith 15.09.2011 | 01:51

Vielleicht begreift sie es ja hiermit:

Was Neobi in ihrer kleinen Welt braucht, so sie den eine Frau ist, sind ausschließlich Mode, Beauty, Diät und Rezepte.

Böser, böser sexistischer Witz. Ja? Dann ist die "Brigitte" auch ein sexistischer Witz, den es gleich Netzstrumpfpolitikwitze u. ä. zu verurteilen und mit Beschwerden und mit geäußerter Entrüstung zu überziehen gilt, weil er impliziert, dass Frauen an Technik nicht interessiert sind. Letzteres (u.a.) hat schließlich WIRED bei GQ zur Folge.

"Was hat Brigitte mit dem jetztigen Thema zutun?"
kann insofern nur fragen, wer sich bzgl. Sexismus infolge dauerhaften Konsums ideologischer Narkotika (Opfer=Frau=unbeteiligt) der geistigen Umnachtung hingibt.

kamunar 15.09.2011 | 03:36

sag mal, schaust du dir auch die links an, auf die im artikel verwiesen wurde? was stimmt an den vorwürfen nicht? fällt dir der unterschied in der darstellung nicht auf?

nein, es ist nicht freundlich, wenn die antworten. es ist normal, dass man, wenn man was verkaufen will, auf kritik antwortet und normale wäre es, auf sachliche kritik etwas sachliches zu erwidern. statt dessen blamiert man sich. es ist nämlich ein bisschen lächerlich, sämtliche cover, auf die die kritik voll und ganz zu trifft zu ignorieren und eines, auf dem das ausnahmsweise nicht so ist, als "gegenbeweis" anzuführen und so zu tun, als ob die kritik haltlos wäre. ist sie nicht und das kann man ganz leicht selbst heraus finden, in dem man sich die cover der gq ansieht.
deine "argumentation" ist irgendwie keine.

luzieh.fair 15.09.2011 | 12:14

"Und wie auch sollte frau sich informieren? Frauenmedien haben schon Politik ignoriert, um Netzpolitik wird es noch weniger gehen"

es wird schon moniert, dass Frauenmedien eine sehr eingeschränkte Themenauswahl treffen. Das steht nur nicht "brigitte" und es wird auch nicht näher drauf eingegangen, weil: ja, weil die Autorin sich auf ein anderes Thema konzentriert hat.

Es gibt so Leute, die kommen immer an, wenn es um feministische Themen, oder besser: das Thematisieren von Themen geht, die irgendwie um den Bereich Feminismus herum schwirren und beklagen sich, was alles nicht bedacht wurde in einem Artikel.

Und immer wieder schaffen es diese Leute, die Diskussion an sich zu reißen und dafür zu sorgen, dass das eigentliche Thema hinter den üblichen Plattitüden verschwindet.

Aus sich über Missstände beschwerenden Leuten werden dann OpferrethorikerInnen. Der Raum für Kritik wird immer enger und am Ende ist jedeR selber schuld, wenn etwas nicht so läuft, wie gewünscht.

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smith 15.09.2011 | 15:57

"Und wie auch sollte frau sich informieren?"

Es gibt so Leutinnen, die führen sich auf wie hilflose Kleinkinder.
Und statt mit einem von netzpolitschen Fachwissen kündenden Magazin oder Blog gehörig Einfluss zu nehmen, greinen diese Leutinnen lieber über sexistische Geisteshaltungen, ohne sich bewusst zu machen, dass mit dem eigenen Festhalten an so genannten "Frauenmedien" als vorgeblich einzige in Frage kommende Informationsquelle für Frauen, eben jene sexistische Geisteshaltung, die Geschlecht betont und Quelle zahlloser Witze ist, zum Ausdruck kommt.

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Ehemaliger Nutzer 15.09.2011 | 17:08

@ schmitti

Die geistige Umnachtung: “ zeigt deutlich, dass feministisch geschulte Streberinnen eben alles andere als gleichbedeutend mit "voller Fachwissen" sind, "100 Frauen voller Fachwissen" eine wünschenswerte Offenbarung.“
Bestreiten Sie das es Informatikerrinnen gibt? Diese sind schuld am nicht zu stoppendem Kinderpornokonsum? Nicht der Konsument? Und natürlich ist Frau wenn etwas nicht zustande kommt >>“ neo-industrie-feministisch inklusive: einmal mehr auf „krachendes Unfähigkeitszeugnis” ausstellen, einzig um von der eigenen Unfähigkeit abzulenken.“ Sagt „einer“ soll heißen: Frau ist zu dumm für den PC (ist eine Abwertung von Frauen inklusive ihrer geistigen Fähigkeiten) und unfähig zu lernen und dementsprechend muss es eine „Feministin“ sein! Sagt ein Mann bzw. behauptet es. Hatte mit dem Artikel oben nichts zu tun! Mann sollte einfach aufhören Kinderpornos zu schauen, dann brauch man keine Sperre. Dann wird „ER“ auch angeblich nicht „genötigt“ alleine die Heldenaufgabe gegen - die böse Feministin- zu bestreiten und das verursachte Problem zu lösen.

Ich erkläre Ihnen den Freienwillen/Soziologie gerne und dann klärt sich auch ganz schnell die Brigitte, die nicht das Thema war! Was keine Rechtfertigung ist für den Wired.
Bekomme ich jetzt eine Antwort auf die mehrfach gestellte Frage warum Sie das hier sagen:
"wohl kaum. 100 frauen leicht bekleidet, die bekommt man zusammen."
Slutwalk – die wahre Netzszene?
Tja, 100 Netzstrümpfe sind auch eine Art netzpolitisch Flagge zu zeigen.

Finden Sie das angemessen? Was genau soll uns das sagen, dass Sie sich über den Kampf gegen Sexismus lustig machen und was hat das mit dem Artikel zu tun? Ist das vielleicht die: „mithin Aufrechterhaltung bestehender Sexsismen“ Bei Ihnen?
Sind das dann die: „fundamentalen kognitiven Unzulänglichkeiten bzw. Ausdruck ideologisch bedingter Gesprächsverweigerung.“
Da Sie auf keine meiner Fragen geantwortet haben, können Sie aber noch tun -da ich Sie mehrfach darum bat.
Warum sprechen Sie hier: von „der Lebenserwartung des Mannes“, ebenso wie von Lutschern und Frau Eberling? Das nenne ich „die Opfer- Rethorik“. Ihnen passt es nicht wenn man sich gegen Sexsismus wehrt, Sie machen Witze und verstricken sich in Ihrer „Argumentationsstruktur“ die ausser Beleidigungen und vorwürfen nicht zu bieten hat. Ebenso ist genau das „die Widersprüchlichkeit“ die sie anderen vorhalten! Ich frage Sie seit geraumer Zeit immer und immer wieder das selbe.........
Haben Sie in Ihrem Sprachgebrauch auch andere Worte ausser Beschimpfungen? Wenn Männer davon ausgehen das sie Überlegen und stärker sind, passt eine vermeintliche schwäche nicht ins Rollenbild/Verständnis. Dieses Rollenbild/Verständnis hat Mann geschaffen und hält daran fest ebenso das Bild wie eine Frau zu sein hat (z.b. Brigitte). Sie werfen dies aber Frauen ( nach Ihrer Ansicht: Feministinnen) vor: fassen Sie sich an die Nase und sehr vielen Männern. Hier macht sich im Übrigen niemand über „ schwache Männer“ lustig also wozu schreiben Sie so was???
Sie bestimmen nicht die Richtlinien über Sexsismus. Ihre Abwertungen von Frauen sollten Sie einmal überdenken und den Umgang den Sie mit Menschen ( Frauen) an den Tag legen, die nicht Ihrer Meinung sind. Ebenso sollten Sie versuchen den Feminismus erst zu begreifen und Ihren Wortschatz damit zu erweitern. Bei Ihnen brauche ich jedenfalls kein Bauchmuskeltraining mehr. ;-) Dummheit ist nichts anderes als eine Unwissenheit in einem bestimmten Bereich, demzufolge ist es ein Zustand der behoben werden kann, kümmern Sie sich drum -da sie Lesen können. Ihre Beleidigungen bringen bei mir gar nichts fällt Ihnen das nicht langsam mal auf, weder können Sie mich damit Provozieren noch bringen Sie mich dazu Ihre Meinung anzunehmen. Gehschweigeden das ich meinen Mund halte. Also sollten Sie sich Bilden und auch erst einmal das Patriarchat begreifen bevor Sie hier rum Keifen! Ich schrieb schon von Parkplätzen ebenso wie Hosen in einem Kommentar, wenn Sie dass tatsächlich mal verstehen. Dürfen Sie sich über die neu Erworbenen kognitiven Fähigkeiten freuen ebenso wie über die Fähigkeiten zusammenhänge und einen weiteren teil der Realität zu sehen.

Kleinkinder sehen ich hier auch ebnso wie Heulsusen....
Frau versucht und das nennt man: Feminismus etwas gegen den Sexsimus zu tun ebenso wie alte (nicht von Frau erschafene) Rollenbilder/Verhaltensmuster aufzubrechen . Passt Mann aber nur, wenn Mann vorher festlegt -so wie bei Ihnen- wie "Sie" etwas ändern darf und wie die neue Rolle auszusehen hat.
Fals Sie doch nicht Lesen können: da oben steht wenn Frau sich äussert etwas von Vergewaltigungsdrohungen/Morddrohungen beim simplen Thema Politik. Das finde ich interessant Sie auch!?

feminismus 15.09.2011 | 18:48

Da frag ich mich doch, warum freche Frauen nicht ihr eigenes Netzpolitik-Magazin verlegen. Von frechen Fachfrauen für neugierige Netzfrauen. Dann hätten die Grrrrrlllz vielleicht auch weniger Angst sich mit dem Thema zu befassen.

Ich hätte auch schon ne Cover Idee für das erste Magazin:
Ne Kurzhaarige Lesbe mit Stränchen hockt in ihrer berliner Dachwohnung (durchs Fenster Blick auf Berlin) vorm MAC. Voll authentisch, voll girlpower - voll supi!

Und förderungswürdig. Denn geheimes Frauenwissen (Workshops, Seminare, Publikationen) werden gerne staatlich gefördert.

Und die Idee mit dem Flashmob ist auch nicht schlecht. Aber bitte alle 100 Frauen nackt und die dicksten in die erste Reihe.
Voll revo, voll weiblich, voll natürlich - voll supi!

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Ehemaliger Nutzer 15.09.2011 | 21:59

@ schmitti

Und wieder keine Antwort:
"wohl kaum. 100 frauen leicht bekleidet, die bekommt man zusammen."
Slutwalk – die wahre Netzszene?
Tja, 100 Netzstrümpfe sind auch eine Art netzpolitisch Flagge zu zeige.....
Mehr haben Sie nicht zu bieten?! Aber vielleicht Hilft, nur für dass nächste mal, das hier:

www.brieffreunde.de/images/users/72519_1257355620_weh-weh-chen,_das.jpg

zelotti 16.09.2011 | 02:56

Schau mal Kamunar,

Die meisten Mitbürger nehmen an dem Magazin überhaupt keinen Anstoß, würden das vielleicht sogar spiessig nennen. Ich finde so ein Magazin blöd und bin kein Kunde.

Aber ich finde gut, wenn Wired sich an so ein Magazin in der Werbephase koppelt, um nämlich andere Imageschichten abzugreifen, die normalerweise nicht Wired kaufen würden.

Das feministische Sektierblog Maedchenmannschaft ist keine kritische Käufermasse für Wired. Sie machen sich nur wichtig und blamieren sich. Der Verweis, dass da nicht nur Frauen auf dem Cover sind, ist eines. Vor allen Dingen aber geht es ja gar nicht um das Magazin GQ, sondern um ein anderes Magazin, dass man zu Anfangs-Werbezwecken daran koppelt, nämlich Wired, und da sind wenn ich das richtig sehe keine Damen auf dem Cover. Konsequenterweise müsste das Blog jetzt auch jeden GQ-Anzeigenkunden und Autoren und Interviewpartner angehen, dass diese "auf sachliche kritik etwas sachliches .. erwidern".

Madchenmannschaft hat auch wenig Credit in Sachen Kompetenz für Netzpolitik oder sonstiges Gewicht, anderen zu erzählen wie sie ihre Magazine einführen sollen.

zelotti 16.09.2011 | 03:06

Liebe Agitatorinnen vom Dienst,

irgendwie sind diese Angriffe pathologisch. Das Herumsulen in der gewollten Opferrolle und das willkürlich künstliche Echauffieren über eine gesuchte Sache, Wechsel des Themas, wenn man mit dem Anklagen nicht weiterkommt, und immer im Ton der Anklage, der Anschuldigung, immer wieder was Neues aus dem Hut zaubern, bis hin zur direkten Beleidigung, wenn man nicht mehr weiter weiss.

An allem sind die anderen schuld.

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Ehemaliger Nutzer 16.09.2011 | 13:46

@ zelotti

Was hat ein Kinderporno Beitrag bzw. die gescheiterte Sperre mit der Wired zu tun? Warum sind das dann Feministische streberinnen? Warum gibts hier "halb nackte Frauen" Witze? Ist das eine Frage oder eine schuld zuweisung? Wissen Sie wie man schuld definiert? Wieso wird hier von Monika Eberling und von der Lebenserwartung des Mannes und einem Dauerlutscher lamerntiert?
Wenn Sie möchten suche ich alle pathologischen Beleidigungen noch mal raus!
Ich kann Ihnen das ganze auch auf eine Platte spielen damit Sie sich das immer und immer wieder anhören können, vieleicht Hilft das gegen verständnis Probleme....
Könnten Sie ein pathologisches Problem haben?

Freundlichst
neo

kamunar 16.09.2011 | 18:34

@z
ich finde es nicht gut, dass ein magazin sexismus fördert, um sich besser zu vermarkten.

du stellst behauptungen auf, die nicht der wahrheit entsprechen, wo bitte gibt die mädchenmannschaft wired tipps, wie diese sich vermarkten soll? genau. nirgends. die mädchenmannschaft kritisiert den sexismus der gq und dass wired mit der koppelung daran genau in die gleiche kerbe schlägt.

"Das feministische Sektierblog Maedchenmannschaft ist keine kritische Käufermasse für Wired. Sie machen sich nur wichtig und blamieren sich. Der Verweis, dass da nicht nur Frauen auf dem Cover sind, ist eines. "

was willst du sagen? ich kann dir nicht folgen. der verweis war nicht, dass da nur frauen auf dem cover sind, kannst du bitte nochmal den artikel lesen, ich habe den eindruck, du hast ihn entweder nicht gelesen oder vergessen, was drin stand.

le sceptique 16.09.2011 | 19:54

Mir wird nicht ganz klar warum die Wired-Beilage in der CQ bereits ein Akt sexistischer Diskriminierung darstellen soll. Wenn ich das richtig verstanden habe, stellt das von der Autorin dem Magazin unterstellte Profil als "Herren-" oder sogar etwas expliziter als "Titten- und Männermagazin" angeblich ein unüberwindbares Hindernis für interessierte Frauen dar, sich eben besagte Beilage (mitsamt dem CQ-Magazin) beim Zeitschriftenhänlder zu holen. Denn das CQ-Magazin sei so sehr von sepzifisch männlichen Interessen bestimmt, dass Frauen dazu keinen Zugang mehr finden könnten. Interessant bei dieser Argumentation ist doch, dass man sich genau jener gängigen Vorstellungen über das vermeintliche Wesen von Männern und Frauen bedient, die man eigentlich vorgibt überwinden zu wollen. Wenn man die Eigendarstellung des CQ-Magazins als "Herrenmagazin" unkritisch übernimmt, übernimmt man gleichzeitig die Vorstellung, dass es tatsächlich sowas wie aus der Natur von Männern und Frauen resultierende spezifisch männliche und weibliche Interesse gebe. Dass dies natürlich Unsinn ist, ist, hoffe ich, den meisten hier wohl klar. Ich habe bisher eine ganze Menge Frauen kennengelernt, die sich beispielsweise für Fussball begeistern, wesentlich mehr Ahnung von PCs haben als ich und sich regelmäßig gerne Pornos anschauen (und ich meine nicht die politisch korrekte Variante, die neuerdings von einigen Femnistinnen beworben wird, sondern stinknormale Pornos). Auch wenn vieles noch ziemlich unerfreulich ist, sollte man gelegentlich zur Kenntnis nehmen, dass dank der in den Sechzigern eingesetzten Liberalisierung westlicher Gesellschaften die allgemeinen Vorstellungen über Geschlechterrollen und die gesellschaftliche Realität sich immer weiter voneinander entfernen. Auf theoretischer Ebene ist man sogar inzwischenn soweit, dass man den Geschlechterdualismus grundsätzlich in Frage stellt.

Noch etwas: Die Rede vom Patriarchat ist etwa deshalb nicht mehr zeitgemäß weil die Gleichheit der Geschlechter bereits erreicht worden wäre (das ist sie nämlich nicht) , sondern weil dabei verkannt wird, dass die Frontlinien im Kampf um die Überwindung der Geschlechterrollen nicht mehr einfach zwischen Frauen und Männern verläuft. Ich erinnere mich noch gut an ein Seminar über "Gender in Japan" letztes Semester, welches ich besucht habe, bei dem bei einigen Frauen die Indentifikation mit dem japanischen Rollenverständnis (die Hausfrau als Herrin über Haushalt und Finanzen, die gerade dadruch Überlegenheit und Würde zeige, wenn sie beispielsweise um die Harmonie aufrecht zu erhalten im Streit mit ihrem Mann zurücksteht und ihn damit "kontrolliere" usw. - natürlich hat das auch nicht mehr viel mit der gesellschaftlichen Realität Japans zu tun) so stark war, dass sie jede Kritik daran offenbar als persönliche Beleidigung auffassten und es in der darauffolgenden Diskussion ausschließlich Männer waren, die eine feministische Position eingenommen haben (und die Verteilung der Geschlechter bei den Seminarteilnehmern ging eigentlich zu einem größeren Anteil von Frauen). Dieses Erlebnis deckt sich vollkommen mit meinen anderen subjektiven Erfahrungen. Dementsprechend ist es auch nicht überraschend, dass die schärfste Gegenerin femnistischer Ideen in derzeitigen Bundesregierung mit Kristina Schröder eine Frau ist. Mir scheint dass in gesellschaftlichen Krisenzeiten die "Rückbesinnung auf traditionelle Werte" bei Frauen nicht weniger beliebt ist als bei Männern. Frauen sind wie auch Männer gleichzeitig "Täterinnen" und "Opfer" der Verhältnisse, selbst wenn diese sie ohne Frage wesentlich mehr benachteiligen. Deshalb halte ich die Verwendung von Kampfbegriffen aus dem letzten Jahrhundert und Appelle an die Frauenwelt sich endlich gegen die männliche Übermacht durchzusetzen, für wenig zielführend.

Just my two cents.

Knut 16.09.2011 | 21:00

Abgesehen davon, dass diverse Antifeminstinnen hier scheinbar nicht in der Lage sind, zu verstehen, was die Aussage dieses Textes ist (ob das an den kommunikativen Fähigkeiten der Autorin oder den kognitiven der Leserschaft liegt sei mal dahingestellt): Die Strategie der deutschen Wired ist zwar etwas unfein, aber erfolgreich. Wenn es nicht den Wirbel um die GQ gäbe, hätte ich vermutlich kaum etwas davon mitbekommen, dass es dieses Magazin jetzt auch hier gibt. Das scheint mir der Hauptzweck dieser Aktion zu sein. Gelungene PR-Aktion würde ich sagen.