Ich bin doch nicht seine Mutter!
Schattenmann Aus der Sicht einer "Rabenmutter". Was macht dein Mann?
Mein Schattenmann müsste, aber will nicht, ein Buch zu seinem Lebensthema schreiben, denn damit würde er sein Dasein in meinem Schatten verlassen. Das aber will er nicht und ist darin wirklich konsequent. Außerdem hat er wohl recht, wenn er der Meinung ist, daß nur sehr wenige Menschen etwas über das Schattenmanndasein aus seinem Blickwinkel lesen möchten. Nach seiner Einschätzung würden vielleicht einige Frauen Interesse daran haben lesend durch seine Augen schauen zu können, die meisten Männer hätten diesen Wunsch aber vermutlich gar nicht, meint er.
Vermutlich hat er recht, denn im Fokus stehen seit Jahren die Lebenslagen und Biographien von Frauen und Müttern, denn die der Männer sind nahezu unverändert und daher langweilig, wenn sie nicht ein aufregendes Leben führen, das in der Medienöffentlichkeit beachtet wird. Stille Helden des Alltags jedoch sind uns keine Zeile wert, wenn sie nicht etwas ganz Besonderes leisten, das dann eher zufällig bekannt wird.
Darum habe ich mich hingesetzt und mich beim Aufschreiben gefragt, ob mein Status als beruflich erfolgreiche Frau und Mutter mich berechtigt über meinen Mann zu schreiben. Interessiert sich das aufgeschlossene Lesepublikum überhaupt für unsere von bürgerlichen Standards abweichende Partnerschafts – und Familienform, oder will es eine weitere weibliche Erfolgsstory lesen, wo ihr der Spagat zwischen Familie und Beruf gelungen ist?
Nein, sowas kann ich nicht schreiben, weil ich dank meinem Mann nicht im üblichen mütterlichen Vereinbarkeitsdilemma stecke und mir weder Nanny noch Putzfee leisten muß, damit der familiäre Alltag mit Kindern funktioniert. Ich brauche diesen nicht zu managen, es ist nicht nötig das ich darüber nachdenke, denn das und noch viel mehr macht mein Mann. Ich kann mich so voll auf meinen Beruf konzentrieren und wenn ich nach Hause komme, den verdienten Feierabend oder das Wochenende genießen.
Mir geht es darin wie einem Mann, der von seiner Frau in den alltäglichen häuslichen und familiären Dingen entlastet wird, so seine beruflichen Chancen nutzen und vielleicht noch ein Hobby pflegen kann. Warum sollte mein Berufs – und Familienleben als Frau und Mutter interessanter sein, als das eines Mannes und Vaters in vergleichbarer Position?
Weil ich genauso viel oder vielmehr genauso wenig wie dieser mit meinem Partner und meiner Familie zu tun habe? Dann würden auf mich die Powerfrau und Rabenmutter Klischees angelegt, fürchte ich.
Wegen meines Schattenmannes bin ich keines von beiden. Denn er ist auch Schattenvater und echter Partner. So ermöglicht er mir die Teilhabe am familiären Geschehen wie an seinen beruflichen Vorhaben, die glücklicherweise fachlich verwandt zu meinen sind. Wir können an vielen Stellen zusammenarbeiten und er unterstützt mich, unsichtbar für alle anderen, in der zuweilen stressigen Arbeit als leitende Angestellte. Die Rede soll also nicht von mir sein, sondern von ihm.
Er hat aber was gegen Betroffenheitsliteratur und möchte sich in dieser Abteilung nicht eingeordnet und womöglich kritisiert wissen. Wozu sollen andere Menschen etwas über einen Schattenmann erfahren, wo sie diese Existenz doch im wirklichen Leben kaum wahrnehmen und wenn dies unvermeidlich ist, darüber zügig hinweggehen?
Darauf antwortete ich, dass vielen Leuten der Umgang mit einem Schattenmann nicht leicht fällt, weil diese so selten sind, die Begegnung ist also ungewohnt und verunsichert wahrscheinlich.
Ich meine, wer meinen Mann nicht kennt, der geht erstmal davon aus, dass er wie so viele andere Männer, sofern diese nicht arbeitslos sind, einem ordentlichen Beruf in Vollzeit nachgehen und keinen Gedanken daran verschwenden, einmal beruflich im Schatten ihrer Partnerin bzw. ihrer Frau zu stehen. Diese Überlegung verschwindet vollends, wenn Mann und Frau Kinder haben, da sie ja häufig weniger verdient als er und die daraus resultierende familiäre Arbeitsteilung sich aus pragmatischen und finanziellen Erwägungen ableiten und begründen lässt.
Das braucht nicht näher erklärt zu werden, jedes Kind weiß schon sehr früh warum die Mutter und nicht der Vater für den Haushalt und die Kinder zuständig ist. Es braucht sich bloß umzusehen, um zu erfahren, dass die Familienform in der es heran wächst von der weit überwiegenden Mehrheit der Eltern gewählt und gelebt wird.
Sicher, allgemein gesehen gibt es in neuerer Zeit eine wachsende Zahl von Vätern, die sich weit mehr ihren Kindern widmen und sich an der Hausarbeit beteiligen, als ihre eigenen Väter dies jemals getan haben und allenfalls als Großväter sich mit den lieben Kleinen befassen. Manchmal kümmern sich die Opas sogar mehr um ihren Enkel, als sie dies je für den eigenen Sohn taten. Immerhin scheint bei solchen Anzeichen in den letzten Jahren bei den männlichen Rollen und Vaterfunktionen was in Bewegung gekommen zu sein, wenn auch unauffällig.
Das muss wohl auch so sein, denn wenn immer mehr Frauen auch als Mütter weiterhin erwerbstätig sein wollen, dann sehen sich deren Männer als Väter genötigt sich mehr Zeit zu nehmen als dies noch bei den eigenen der Fall war. Allerdings funktioniert das im Alltag häufig nicht so gut, denn Väter arbeiten gerade in den Jahren wo die Kinder noch klein sind eher mehr, statt weniger – so die Statistik. Damit kollidieren die berechtigten Vereinbarkeitswünsche der Mütter mit den partnerschaftlichen Realitäten und deshalb schallt der Ruf nach dem Ausbau der Kinderbetreuung durch die Lande. Niemand scheint darüber nachzudenken, dass mit der begrüßenswerten Problematisierung des unzureichenden Betreuungsangebots für Kinder die väterlichen Belange entsorgt werden - denn die familiäre Orientierung eines Mannes und seine Vereinbarkeitswünsche als Vater verschwinden mit den Kampagnen vollends aus dem Blickfeld.
In Sachen Vereinbarkeit stehen so die Wünsche der Mütter ganz oben auf der familienpolitischen Agenda, während die der Väter hinten runter fallen, wie mein Mann es auszudrücken pflegt.
Er ist deshalb der Ansicht, dass es sich bei den politisch gestützten Vereinbarkeitsanliegen der Mütter teilweise um eine Problem – bzw. Konfliktverschiebung handelt. Die berufsbedingten Unvereinbarkeiten und Unbeweglichkeiten im männlichen Berufsleben bleiben unangetastet und unausgesprochen als unveränderbar gesetzte Umstände erhalten. Eine Kritik findet nicht statt.
Auf der Rückseite werden diese Fragen auch in der Partnerschaft oft nicht angegangen, denn es erscheint vielen Paaren nicht möglich darauf eine Antwort zu finden und damit zu einer auch für ihn annehmbare Lösung zu kommen. Auf Nachfragen bei unseren Freunden und Bekannten haben wir dazu fast immer die gleiche Anmerkung erhalten – seine Kollegen und Vorgesetzte würden ihn komisch ansehen, wenn er die Arbeitszeit vorübergehend reduzieren wolle oder gar nach fester Teilzeit frage.
Tatsächlich aber hatte keiner der Väter danach ersucht, alle haben sich die Antwort selbst gegeben und diese als Einschätzung daherkommende Selbstauskunft an die Mutter ihrer Kinder weiter gegeben.
An das, was dahinter steckt, sind wir bislang nicht wirklich herangekommen. Ich denke, es hat was mit dem Schattenmann – und Schattenvaterdasein als mögliche Bedrohung zu tun. Ja, Bedrohung.
Denn ein berufstätiger Vater der seine Arbeitszeit reduziert, minimiert dadurch nicht nur seine Aufstiegschancen. Wenn er Glück, das heißt ausnahmsweise einen verständnisvollen Chef und aufgeschlossene Kollegen, hat, bleibt er in seinem Job auf dem gleichen Status wie vorher. Wahrscheinlich ist das aber nicht, denn selten ist eine betriebliche Stellung so unangefochten, dass der durch Teilzeitbeschäftigung entstehende Wettbewerbsnachteil nicht von irgendeinem Mitbewerber ausgenützt werden kann und der Betroffene dann einen Abstieg mitmacht.
Diese Aussicht ist durchaus realistisch, wenn man sich mal unter Vätern umhört.
Wer sich als Vater mehr Zeit für seine Partnerin und die Kinder nehmen will, wird mit dieser Perspektive konfrontiert und von den Bedingungen im Berufsleben schon im Ansatz ausgebremst.
Das erscheint den Einzelnen, wie auch der Politik und den Interessenvertretungen, als ein nahezu unlösbares Ding, das allenfalls am Rande erwähnt wird und im Tagesbetrieb weitgehend unbeachtet liegen bleibt.
Bedeutung haben diese Fragen daher nur für die Väter, die ihre Arbeitszeit zugunsten ihrer Familie gesenkt haben und damit der Partnerin und Mutter ihrer Kinder mehr berufliche Entwicklungschancen eröffnet haben. Das tun nur sehr wenige, denn sie laufen damit Gefahr als Väter in den Schatten der womöglich beruflich erfolgreicheren Mutter ihrer Kinder verdrängt zu werden, da die Öffentlichkeit sich – wie schon erwähnt – durchweg mehr für die mütterlichen Vereinbarkeitsfragen interessiert, als für seine.
Die große Furcht der Männer besteht schon in der Partnerschaft darin zum Schattenmann gemacht zu werden. Für Väter ist der Ausblick zum Schattenvaterdasein verdammt zu werden eine vorgefühlte mittlere persönliche Katastrophe.
Kaum einmal äußert sich ein Mann und Vater der im Schatten seiner Frau und der Mutter seiner Kinder steht zu diesem Thema. Will denn wirklich niemand erfahren, wie es sich so lebt als Schattenmann und Schattenvater?
Um diese Daseinsform ranken sich viele Gerüchte und Legenden, die nach unserer Erkenntnis vielfach aus den Kreisen derer stammen, die im Alltag um die Schattenmänner und Schattenväter einen weiten Bogen machen. Viele Menschen vertreten dem gegenüber eine mehr oder weniger ablehnende Meinung, die sie im Gespräch mit einem bekennenden Schattenmann aber nicht äußern würden. Manche geben sich in ihren Spekulationen über den sogenannten Rollentausch tolerant, die Mehrheit wird im Gespräch einfach darüber hinweg gehen und einen Schattenvater als Hausmann betrachten, der nicht so recht in ihre Welt passt.
Was bitte soll ein vollerwerbstätiger Mann auch mit einem Hausmann bereden, wenn dieser weniger aus dem Berufsleben und mehr aus dem familiären Miteinander berichten kann? Will sich eine Frau wirklich mit einem Mann unterhalten, der wie sie für Haushalt und Kinder zuständig ist?
Mein Schattenmann hat an dem Sinn von dieser Art Unterhaltungen, die aus seiner Sicht immer oberflächlich bleiben müssen, ganz erhebliche Zweifel.
Deshalb entzieht er sich dem Small-Talk bei irgendwelchen Anlässen durch kurz angebundene Antworten wo es nur geht, geht nicht auf die Leute zu und beobachtet das Treiben seiner Mitmenschen weitgehend schweigend.
Es war anfangs schon ein merkwürdiges Gefühl mit meinem Schattenmann auf Veranstaltungen zu gehen oder Einladungen an uns als Paar oder Eltern zu folgen, da er sich dabei immer im Hintergrund aufhielt und mir sein Verhalten eine Weile unangenehm war, weil ich mich teilweise bestens unterhalten konnte und er daneben stand und auf die obligatorischen Frage „was er denn so mache“ zwar freundlich aber eher schmallippig antwortete.
Dadurch geriet ich als voll berufstätige Mutter noch mehr in den Vordergrund, was für mich bis dahin ungewohnt war. Richtig unangenehm war es nicht, aber ich dachte damals, daß es ihm gegenüber unfair sei, wenn ich ihn durch mein Auftreten in den Schatten dränge, wo er nach meiner Meinung nicht hingehört, sondern auf Augenhöhe an meiner Seite stehen könnte – dachte ich für mich, aber für ihn gleich mit.
Warum machen das Frauen? Niemand zwingt mich für meinen Mann zu denken und besorgt darauf zu achten, dass es ihm gut geht. Er kann unter Menschen für sich sorgen, so wie ich für mich. Es gab überhaupt keinen Grund anzunehmen, er fühle sich unwohl. Ich bin ja nicht seine Mutter.

Kommentare (101)
Niemand zwingt mich für meinen Mann zu denken und besorgt darauf zu achten, dass es ihm gut geht.
Richtig, und frau sollte es auch nicht freiwillig tun, das wäre pmaternalistisch. - Aber an ihn zu denken und besorgt zu sein, ob es ihm gut geht, das würde ihn sicher freuen.
Oder, Schattenmann?
Danke! Eine Antwort bzw. eigentlich keine Antwort !
Entschuldige meinen späten Kommentar - ich bin auf deinen Blog gestossen wegen deiner Kommentare zu "allesanders".
Richtig finde ich, dass die Vereinbarkeitsproblematik für Männer gar nicht erst gesellschaftlich diskutiert wird. Damit komme ich zu dem Punkt kritisch anmerken zu müssen, das zwischen dem "Schattenman" und der "Schattenfrau" eigentlich kein großer Unterschied besteht.
Natürlich ist es ein Wechsel der Geschlechter-Rollen; die Rollen sind m.E. jedoch identisch - ein Partner muss in deiner Lebensplanung bezüglich einer möglichen Karriere zurückstecken.
Ich kenne Familien, in denen das höchst partnerschaftlich geregelt worden ist und die Priorität auf der Familie lag. In manchen Unternehmen, wo der Fokus auf einen oder zwei Auslandsaufenthalte gelegt wird, ist der Verzicht auf diese Option faktisch ein vorzeitiges Karriereende. Mit vorzeitig meine ich, 30 und Kind/Kinder ist die Position, die dir auch erhalten bleibt. Das ist in Ordnung, wenn man sich der Konsequenzen bewusst ist.
Auch ein Wechsel in Teilzeit kann genau das für einen Mann bedeuten und m.E. ist die Forderung richtig, prinzipiell eine Arbeitszeitverkürzung für junge Familien einzufordern, um der Kapitallogik entgegenzuwirken, die da heißt: Beutet sie aus, so lange sie jung sind!
Ich teile deine Meinung, viele Männer trauen sich nicht einmal diese Forderung zu stellen. Oder sie stellen sie dann wenn es zu spät ist, wenn das Kind nämlich schon da ist - die Verhandlungsmasse ist *dann* natürlich nicht mehr existent. Mit der Alleinernährerrolle ist das Erpressungspotential natürlich hoch ("Was wollen Sie? Sie haben doch Frau und Kind zu Hause!" - kein Scheiß).
Das Problem mit diesem Verzicht für Männer ist, es ist ein irreversible Entscheidung, auch wenn die Partnerschaft zerbricht.
Was statistisch gesehen leider wahrscheinlicher ist, als das diese bestehen bleibt. Mit all dem juristischen und ökonomischen Katzenjammer, der danach folgt.
Ich kenne aus meinem Umfeld genau einen Mann, der noch immer mit derselben Frau verheiratet ist. Es gibt von den anderen einen alleinerziehenden Vater, viele patchworker (auch mit mehreren Kindern aus der eigene ersten und der ersten Ehe ihrer neuen Frau) und noch mehr Singles.
Aus dieser Perspektive betrachtet ist es nicht ganz so abwegig sich zu fragen, wofür der Verzicht eigentlich gut war. Denn so gesehen haben sie falsch entschieden, mit einer Frau Kind/Kinder in die Welt zu setzen.
Mit den Konsequenzen, die das für einen Mann in dieser Gesellschaft in der Regel mit sich bringt.
Da jedoch die Möglichkeit Kinder zu bekommen schon beim pubertierenden Jungen kein Thema ist, so ist es erst recht der existierende oder eben ausbleibende Kinderwunsch des Mannes kein Thema.
Die Fertilität der Akademikerinnen wird breit diskutiert - die der Akademiker nicht. Sehr wahrscheinlich überfallen erstere regelmäßig Samenbanken.
Es ist wie es ist...
Schönen Gruß und danke für deinen Beitrag!
crumar
Die Fertilität der Akademikerinnen wird breit diskutiert - die der Akademiker nicht. Sehr wahrscheinlich überfallen erstere regelmäßig Samenbanken.
Es ist wie es ist...
Schönen Gruß und danke für deinen Beitrag!
crumar
Vielen lieben Dank für deinen Kommentar. Aber ich bin um ehrlich zu sein zu müde und ich würde gerne morgen auf deinen Kommentar antworten.
Aber ich bin standfest!!
Ich bin eine Vilaristin ;-)
Uiii, ist ja wie früher! "Sag mir wo du stehst!" ;)
Ich bin marxistisch-undogmatischer, linksmaskulistischer Equalist - das ist die Postmoderne, man zerfranst in seiner Identität immer weiter aus.
Leider habe ich Vilar noch gar nicht gelesen, muss und werde ich nachholen.
Bitte lies meinen Beitrag aus der gerade bei mir vorherrschenden Stimmung von offensiver Ratlosigkeit und Ernüchterung. Es ist nicht als rigide Position gedacht und ich hätte so gut wie jeden Satz auch als Frage formulieren können.
Gruß, C.
Da du Vilar noch nicht gelesen hast hier ein kleine Einstimmung.
Herzliche Grüße!
Liebe MARJELLCHEN,
auch ich wurde durch Allesanders auf Deien Beitrag aufmerksam. Gut, dass Du dieses Thema aufgegriffen hast, das tatsächlich in der öffentlichen Diskussion verschwiegen wird, zum Leidwesen vieler Paare, für die man in Zukunft unbedingt Lösungen finden sollte, wenn man Partnerschaften bewusst will, in denen jeder Partner sich voll mit seiner Rolle identifizieren und verwirklichen kann, ohne dass einer etwas "aufgeben" muss.
Ich persönlich habe so etwas auf beiden Seiten der Partnerschaft miterlebt, erst als der "Mann im Hause", dann als der "Schattenmann im Hause". Das Fazit ist tatsächlich so, dass beide Rollen zum Bruch führen, wenn die Frau den gleichen Anspruch, besser gesagt, das gleiche Recht wie der Mann, beansprucht. Ist bei beiden Partnern das Lebensziel das Gleiche, nämlich sich in seiner/ihrer Passion als "Berufsmensch" in der Gesellschaft und gleichzeitig sich als "Familienmensch" verwirklichen zu können, dann kann ein "Schattendasein", sei es von der Frau oder vom Mann langfristig, ohne Selbstverleugnung, nur zum Bruch der Partnerschaft führen; ob äusserliche Trennung oder "nur innerliche Trennung/Frustration" spielt da keine Rolle.
Unsere Gesellschaft ist bisher zu sehr auf einseitige Ausbeutung der individuellen Arbeitskraft ausgerichtet. Das "Partnerschaftsglück" des Arbeitnehmers ist im Verwertungsprozess der Arbeit eine "Nullgrösse" und würde nur zusätzliche Kosten verursachen. Obwohl ich persönlich dem voll widerspreche.
Es gibt bspw. bei der UN zaghafte Versuche, eine Karriere von beiden Partnern miteinander zu ermöglichen. Das wird aber bisher noch von den Kollegen mehrheitlich hintertrieben, die eine tatsächliche Realisierung einer Partnerschaft, in der beide gleich verdienen und Karriere machen, mit allen Mitteln bekämpfen, da sie neidisch auf den "Doppelverdienst" und das "Doppelprestige" sind. Denn diese Kollegen/Kolleginnen haben alle ihren "Schatten" im Hintergrund und würden sich "unterprivilegiert" fühlen.
Das Thema der "Schatten-Partnerschaften" (mit Mann als "Schatten") müsste in der modernen Gesellschaft unbedingt auf die Tagesordnung kommen, und es müssten Lösungen gefunden werden, damit das Sozial-Kapital unserer Gesellschaft nicht noch mehr in die Brüche geht.
Dank für ihre Problematisierung. Ich wünsche Ihnen persönlich, dass ihr "Schattenmann" das Dasein an ihrer Seite noch möglichst lange durchhält. Wenn er es auch nicht ausspricht, so sollten sie sich bewusst sein, dass er in seiner Rolle einen "Riesenfrust" mit sich herumschleppt, den er vielleicht eines Tages nicht mehr aushält, und sie beide sich unvermittelt in einer Trennungssituation befinden werden. Das muss offensiv und ehrlich von Ihnen beiden angegangen werden. Ihr Mann muss meiner Ansicht aus dem Schatten heraus, will er seine Persönlichkeit nicht ewig verleugnen.
LG, CE
Liebe Marjellchen,
zu meinem hochnotpeinlichen Unglück muß ich feststellen, daß der aufmerksame Leser und Mitforist CE deinen Beitrag schon kannte und bei der wirklich nur ein einziges Mal "abgekupferten Wortschöpfung >Schattenmann< "erwischt" und auf meinem Dir bekannten Blog auch noch "gestellt" hat.
Ich bin also geständig und erbitte gnädigste Vergebung...
;-)
Tatsächlich hat mich dein Blog zu meiner Hausmann-Trilogie in gewisser Weise "angestiftet", eher aber vielleicht noch die von Dir auf dem "Vasektomie"-Blog von allesanders eingestellten Hausmann (im Spektrum Witzfigur bis alberner Supermann) Comics.
Nunja, im Unterschied zu CE vermute ich aber mal, daß dein Schattenmann gar nicht so unglücklich in seiner teilzeitarbeitenden Hausmann-Position ist?
Lieber Costa,
vielen lieben Dank für ihren Kommentar.
Sehen Sie, seit Jahren bringt Esther Vilar Lösungsvorschläge, die genau in die Richtung gehen wie Sie in ihrem Kommentar schreiben von der UN umgesetzt werden sollte.
Esther Vilar schlug die 25 Std. Woche für beide vor, die Männer wie Frauen mehr Zeit für sich und die Kinder liesse.
Leider dringt Fr. Vilar mit ihren Lösungsvorschlägen nicht durch, da z.B. Fr. Schwarzer mit ihrem Kampffeminismus dagegen hält und von den Männern fordert, den aufstiegsambitionierten Frauen Platz zu machen, womit sie familienorientierten Müttern wie Vätern einen Bärendienst erwies.
Als mein Mann und ich dieses Tandem dann umsetzen wollten, sagten beide Arbeitgeber NEIN! ( wir hatten beide 30 Std. angestrebt)
Da mein Mann sich aber schon in einer Führungsposition befand und ich die Chance erhielt aufzusteigen war die Überlegung, daß bei 4 Kindern unmöglich beide in einer Führungsposition arbeiten können, ohne daß das Familienleben leidet.
Also trat mein Mann beruflich zurück und ich konnte meine Chance nutzen.
Die ist im Leben einer Frau viel seltener als bei Männern...
Ein Schattenmann ist auch ein Mann der hinter der Karriere seiner Frau steht und nach dem er das alles schon hinter sich hat – ein stiller Genießer sein darf.
Und es bedeutet ja nicht gleichzeitig am Herd festgebunden zu sein.
Wir arbeiten netzgestützt eng zusammen.
Dies ist eine Auskunft die sich auch an Crumar richtet.
Herzlichst ,das Marjellchen
Ich wusste es. Sie haben geluschert!
Ich finde ein passendes Bildchen zu ihrem Blog, versprochen.
Es soll ja Menschen geben, die so eine Anleitung in sich tragen. Davon ist mein Mann weit, weit......entfernt.
Anleitung zum Unglücklich sein
Sei ernst.
Lächle niemals.
Ordne dich unter.
Tue das, was alle tun.
Glaube an den Zufall.
Setze dich unter Druck.
Ärgere dich, so oft es nur geht.
Traue dir selbst nichts Großes zu.
Tue Dinge, um anderen zu gefallen.
Denke, dass du nichts ändern kannst.
Setze dir Ziele, die nicht deine eigenen sind.
Höre auf deinen Verstand, nicht auf dein Herz.
Lege Wert darauf, was andere über dich denken.
Habe schlechte Gedanken, vor allem über dich selbst.
Suche die Anerkennung von anderen, damit du jemand bist.
Denke, dass du in diesem einen Leben, alles erreichen musst.
Suche den Sinn des Lebens in Geld, Spaß, Partys oder Beziehung.
Lass dir von anderen, insbesondere von Staat und Medien, Angst machen.
Bleibe in der Illusion, dass du dein Kopf und Körper bist. Ignoriere deine Seele.
Bilde dir ein, dass andere schlecht über dich denken und Dinge mit Absicht tun.
~ … ~
Beneidenswerte Konstellation! – Herzlichen Glückwunsch zu so einem wundervollen Schattenmann!
LG
Donna
Danke !
LG
Marjellchen
Ach nee, ne selbsternannte "Sklavenbefreierin", ne Vilaristin.
Das so was ein oller Großstadt-Tupamaro wie noch erleben darf auf seine alten Tage :-)
Da muss natürlich wieder die Schöne mit der Kalaschnikow her :-)
Liebe Marjellchen,
ich habe ähnlich wie Ihr Mann bei meiner zweiten Frau gesagt, jetzt hast Du eine Chance, die Du so schnell nicht wieder bekommst und solltest sie unbedingt ausnutzen. Ich werde Dich in Deiner Karriere unterstützen. Dazu kommt, dass wir beide im multikulturellen Zusammenhang in Entwicklungs- und Friedenspolitik arbeiten und oft dabei in verschiedenen Ländern. Meine Frau hat dabei eine phantastische Karriere hingelegt. Als Mann würde ich das heute jüngeren Kollegen so nicht mehr empfehlen. Ich habe das damals als 68er als selbstverständlich angesehen, meinen Partner so gut es geht beim "Fliegen" zu unterstützen. Aus der Rückschau muss ich ganz eindeutig sagen, dass das zu meinen Lasten gegangen ist, habe ich doch die gleiche Passion wie meine Frau. Aber mir hat man alle möglichen Knüppel in den Weg gelegt mit dem Verweis auf die Karriere meiner Partnerin. Bspw. hatte ich in Bewerbungen auf aussergewöhnliche Projektposten, Projekte, die ich oft selbst entwickelt hatte und die als förderungswürdig eingestuft wurden, die beste Qualifikation aufzuweisen, wurde aber abgelehnt mit Hinweis auf den Leitungs-Job meiner Frau. Oft waren wir gezwungen, in verschiedenen Ländern parallel zu arbeiten. Gottseidank waren die Kinder schon beinahe erwachsen und haben die Problematik verstanden und stecken heute in dem selben Dilemma wie ich damals.
Eine Lösung über die 30 oder 25 Stunden ist nicht drin. Jeder Arbeitgeber wird das ablehnen, da er den qualifizierten Arbeitnehmer mindestens für 40 Stunden, in leitenden Positionen oft mehr, braucht. Die Karriere für beide würde bei 25 oder 30 Stunden zu einem abrupten Halt führen. Den beruflichen Aufstieg müsste man zugunsten der Familie aufgeben. Natürlich ist das eine Option. Wer allerdings die Ambition und die Fähigkeit hat, auf seinem Gebiet etwas zu bewegen, wird mit verkürzter Arbeitszeit nur in einem "selbstständigen" Arbeitsverhältnis etwas bewirken können.
Ich stelle mir eine andere Lösung vor. Die beiden Partner bekommen die Möglichkeit, Karriere parallel zu machen, unter der Bedingung, sie bringen sich wie "Singles" ins Arbeitsleben ein. Es muss dann für die Kinder "gesorgt" werden, was bspw. in "Dritte Welt"-Ländern oftmals überhaupt kein Problem ist, da das soziale Umfeld für Kinder und Jugendliche so "warm und spannend" ist, wovon Kinder in den Metropolen nur träumen können. Meine beiden Kinder erlebten als einzige in einer Schule von über 1000 schwarzafrikanischen Kindern und Jugendlichen die schönste Zeit ihres bisherigen Lebens. Eine durchschnittlich zweistündige intensive Auseinandersetzung mit mir war vollständig ausreichend; sie waren hungrig auf ihre Sozialisation in multikulturellem Umfeld und wollten von mir lediglich "väterlich" beratend und als Rückhalt begleitet werden.
Ich bin der Meinung, dass eine intensive Beschäftigung von zwei Stunden am Tag mit den eigenen Kindern auch in den Metropolen völlig ausreicht, wenn für die "schulfreie" Zeit der Kinder ein förderndes und "liebevolles" soziales Umfeld existiert. Das allerdings ist in unserer kapitalistischen Welt schwerlich zu erreichen, wenn wir weiterhin den politischen und wirtschaftlichen Seilschaften einseitig die politischen Entscheidungen über die Ausgestalltung des gesellschaftlichen Lebens überlassen.
Dir und Deiner Familie das Allerbeste. Und wie gesagt, wenn Dein Mann seine "Schattenrolle" tapfer aushält, bin ich der Erste, der ihn dazu beglückwünscht.
LG, CE
Ja, ja ne Vilaristin - selten diese Spezies ;-)
Tupamaro - München oder West - Berlin?
Und danke dür diesen Musik Beitrag. Eine sehr schöne Fassung!
„Aus der Rückschau muss ich ganz eindeutig sagen, dass das zu meinen Lasten gegangen ist, habe ich doch die gleiche Passion wie meine Frau.“
Tja, in Bereichen wo Frauenförderung ganz oben auf der Agenda steht, zieht man(n) auch schon mal den Kürzeren. ;-)
Aber dafür haben‘s Hausmänner in Drittweltländern doch wirklich gut. Das Hauspersonal, sprich Nanny, Köchin/Putzfrau, Gärtner, sorgen ja für alles – und das quasi für ’n Appel und 'n Ei. Auch davon kann man in den „Metropolen“ nur träumen, stimmt’s?
Hallo Donna,
wer bzw. was sagt Dir denn, daß europäisch-stämmige Hausmänner in sog. 3W-Ländern auf das hierzulande und heute im Trend liegende family-outsourcing (philippinische Putzfee, Au-Pair usw) - übrigens eine sehr deutsch-mütterliche Erfindung - zurück gegriffen haben?
Ich bin zwar kein 68er, aber ich weiss, daß die Männer dieser Generation weder eine solche Option noch Vision hatten.
Diese hat sich die verbürgerlichte Frauenbewegung ausgedacht, die sich in der Breite präventiv den vollerwerbstätigen Partner an halten und diesen in Eigenregie von evtl. häuslichen oder gar erzieherischen Tätigkeiten fernhalten, die sie dann doch lieber dem eigenen Geschlechte anvertrauen.
Dies scheint mir bei CE´s Schilderung durchaus nicht der Fall.
Also woher nimmst du deine verschwörungstheoretischen Mutmaßungen?
Provokationslust?
Na denn, Dekonstruktion um der Dekonstruktion willen endet in Destruktivität. Schade, ich hatte dich zuvor anders wahrgenommen.
Aber vermutlich ist das ein Irrtum meinerseits bzw.
allesanders
?
Lieber Costa, vielen herzlichen Dank für deinen ausführlichen Kommentar.
Nun mein Mann ist der Erziehende und Häuslich präsentere Elternteil für ihn entfiel somit das lediglich "väterlich" beratende und begleitende er mußte den "Hunger" von 4 Kindern sozialisieren.
Und genau um Bewegung geht es und daher wird unser neues Baby Selbstständigkeit heißen.
Liebe Grüße von meinem Mann und Du sollst dir keine Sorgen um ihn machen. Es geht ihm gut:
LG Marjellchen
Beides und noch Paris. In München wars am ruhigsten :-)
Provokoationslust? Vielleicht ...
Allerdings kann ich auch auf ein paar persönliche Erfahrungen zurückgreifen, wie entsandte Europäer in Drittwelt-Ländern leben. ;-)
Bin mal gespannt, was CE dazu meint.
Schade, ich hatte dich zuvor anders wahrgenommen.
Aber vermutlich ist das ein Irrtum meinerseits bzw. allesanders
Wie hatten Sie mich denn wahrgenommen – wir hatten doch noch so gut wie nichts miteinander zu tun?
na wie die Bazis halt so sind - gemach gemach ;-)
Trallallaa jetzt bin ich aber auch gespannt ;-) Flöttröt
ohlala ich bezog mich natürlich auf die Antwort von ALLESANDERS....
Uffdibuff, Sie können aber auch Fragen stellen...
;-)
Zunächst einmal, abgesehen von Ihren Erfahrungen in sog. 3W-Ländern – von denen ich bislang nichts wusste – hatte ich nur ihren comment zu meinem Vasektomie-Blog noch in Erinnerung, wo sie mich nicht ganz zu unrecht „gnadenlos“ als einen Kokketeur mit der Don-Juan-Legende entlarvten...
;-)
Nun gut, das fand´ ich dann doch scharf-sinnig.
Also vermutete ich, daß Sie Männer wie mich – ok, nach einigen Minuten Bedenkzeit – mit einer gehörigen Portion Humor und Esprit dann doch auf deren eigentlichen bzw. triebgespeisten Intentionen hin sedieren können, was ja gemeinhin nicht ganz abwegig und daher eine übliche weibliche Praxis – bei kreativen Intelligenzen - ist.
Nur, ist das Muster auf einen bzw. mehrere Ihnen völlig unbekannte Männer so ohne Weiteres übertragbar, sind Ihre Erfahrungen da maßstabgebend – bzw. setzend und wenn ja für wen, außer für Sie?
Ich lasse mir übrigens sehr sehr viel Zeit in Sachen Wahrnehmung und Beurteilung.
Ansonsten ist für mich auch der virtuelle Kurzzeit-Flirt eine Kunstform,
wenn Sie verstehen was ich meine.
;-)
Liebe Marjellchen,
die letzten beiden Sätze freuen mich ganz besonders. Ein Baby ist wie ein Frühlingsblümchen, mit dem man behutsam umgehen muss und das all unsere Liebe braucht, um Sommer, Herbst und Winter erfolgreich zu überstehen.
Gruss auch an Deinen Mann und Hochachtung vor seinem Mut. Dass er sich vielleicht auch ausser Haus internetmässig in gesellschaftliche Zusammenhänge einklicken kann, sollte er sich überlegen.
Ich bin gerade dabei, die Gedanken zu einer Monatszeitschrift zu konkretisieren, herausgegeben durch uns, die Community, zu der Du erste Gedanken in meinem "Offenen Brief" an JA ("El Cóndor Pasa) erfahren kannst. Aber das Projekt wird auch beginnen, wenn JA nicht mit einsteigt.
Die Status quo-Verhältnisse dürfen uns nicht am "Fliegen" hindern.
LG aus Panamá an die Kinder, an Dich und den "Schattenmann", den ich nur bewundern kann. CE
Ich glaube, ich würde als Frau ne Fliege machen, wenn ich ständig solche sülzenden Auerhähnchen um mich herum hätte :-)
Lieber Costa vielen lieben Dank für deine Worte.
Ich bin etwas angeschlagen - Fieber etc...
und melde mich wenn ich wieder fit oder so binNein das Fliegen darf uns nicht hindern unsere Flügel auszubreiten - nur obacht das sie sie nicht gebrochen werden.Ganz liebe und herzliche Grüße M.
Liebe Donna, es geht nicht darum, dass der Eine oder der Andere den Kürzeren zieht (was ich allerdings aufgrund der "Frauenförderung" und entsprechender Seilschaften nicht nur einmal "erleiden" musste). Beide Partner sind nicht Konkurrenten, ebensowenig wie in der Gesellschaft Frauen und Männer nicht Konkurrenten sein sollten. Aber leider ist unsere Gesellschaft noch weit von einem solchen Ideal entfernt.
Es ist wahr, dass in "Dritte Welt"-Ländern die Hausmannsrolle ganz erheblich erleichtert wird, so dass beide, Frau wie Mann ihren Passionen gleichwertig nachgehen können und das Familienleben dadurch gewinnt, wie es in den Metropolen bisher nicht möglich ist. Und das muss nicht unter "Sklavenhalter-Bedingungen" von nationalen billigen Arbeitskräften stattfinden. Im Gegenteil. Eine gerechte Einkommensverteilung auf der "Micro-Ebene" ist möglich und wird auch, leider bisher in begrenztem Masse, betrieben zwischen privilegierten "Ausländern" und weniger privilegierten Einheimischen. Dass in den Metropolen analoge Lösungen gefunden werden, darum sollte sich eine Gesellschaftsreform bemühen. Das aktuelle laienhafte Herumwerkeln der derzeitigen Regierungskoalition ist einfach nur zum "Vergessen".
LG, CE
Lieber Georg, ziehst Du gehässige, frustrierte Zyniker und Machos vor? Wir brauchen doch alle eine soziale Umgebung, die uns stützt und nicht eine, die uns kaputt macht.
LG, CE
I agree!
Yes MAM, I can boogie, woogie boogie, blalblalbla, nanananana...
aber Georg, bist Du etwa eifersüchtig?
lach das schreibt ein george von Grote der sich wohl irgendwie auf diesen blog verirrt hat?
Ich bin nie eiersüffich :-) Vielleicht ist das manchmal auch ein Fehler, keine Ahnung.
Aber man muss auch nicht unbedingt gleich gehässig oder zynisch sein, wenn es einem beim Herumsülzen die Schuhe auszieht.
Und so ein kleiner Schuß Zynismus hat manchmal was :-)
wir sind zwar seltenst einer Meinung nehme ich an, aber diesmal:
nananananana...
Volltreffer
;-)
Ich dachte mal, ich informier mich, we es so mit der Evolution der heutigen Männlein aussieht.
Bescheiden, muss ich feststellen, äußerst bescheiden. So wird das nie was, Jungs :-)
tut mir leid für dich .....
Come on _ George,
(so heißt im Übrigen meine Super-Café-Machine & rate mal warum?)
natürlich mögen wir Frauen Gesülze, aber nur, wenn es ehrlich gemeint ist. Diese von nanan etc. zu unterscheiden, ist oft sehr schwierig & ich gestehe, ich bin in meinem leben ein Mal zu oft darauf hereingefallenen. Von da her erlaube ich mir meinen Zynismus, genauso wie mein Augenzwinkern dabei...
Wieso für mich? :-)
Ich bin da altmodisch, ich mach noch richtigen Kaffee :-)
Ich glaube mich zu erinnern, dass mein werter Namensvetter diesen Maschinchen auf den Hotelsuiten auch immer aus dem Weg ging und sich das Schwarze vom Zimmerservice liefern ließ :-)
also wirklich!
Du bist zwar im Insgeheimen, so vermute ich aus irgemdwelchen irrationalen Gründen, ein Frauenversteher, aber du mußt Dir mal den FV-Schafspelz zusätzlich überstulpen, dann klappt das auch...
nee, en meine ich nicht, ich meine GC
Pssssssssst.
Wat issn FV?
Von dem rede ich ja :-)
FV ist der Frauenversteher
& wat ist nun mit GC & den Zimmermädchen, habe ich da etwas verpaßt? ich denke, der ist schwul?
Immer höflich und zuvorkommend. Ganz der Gentleman.
Das Gerücht hält er wohl gerne aufrecht, hält die Damen aber offensichtlich doch nicht davon ab, ihm an die Wäsche zu wollen :-)
maaaannnn Grote.
sach mal hast außer im Unterleib auch noch aus´m Hirn irgendwelche Schläuche heraushängen, oder wer steht bei Dir auf der Leitung?
Die Aliens? Hast du die Operateuse mitgenommen, spasseshalber und sie verklebt dir gerade irgendwas?
Also echt, wer als Mann das Kürzel FV nicht versteht, der hat definitiv abgesattelt.
Echt bemitleidenswert. Aber ok, is vielleicht ne posttraumatische Störung nach so ´ner Unterleibs-OP.
Bist du dir sicher, daß es an den Zigarren gelegen hat, oder nicht vielleicht an anderen Entzugserscheinungen?
Ok, war jetzt richtig fiese das - aber du hast in meinem Blog ja auch nicht ...
;-)
guts nächtle
Nee ich will nicht an seine Wäsche, ich bin nicht so der Typ Schnüfflerin....
Aber ihn professionell beraten, why not. Ist bestimmt keine schlechte Abendgesellschaft...aber nicht als groupie...
jetzt sei mal ganz stille...Du hast hier sowieso nix zu melden, leb mal Deine Triebe mit deiner Frau, oder Pseudo-Frau, wie auch immer aus & wenn Du meinst die Df mit deinen eröebnissen zu beglücken, dann tu es, aber lass mal hier die Leute Ernst & Spass teilen! Verstanden?
Der glaubt jetzt etwa nicht, ich würde in dem Kostüm stecken? :-) ich sags ja ich sags ja, die Evolution ist rückläufig. Time for lubrication scheint da angesagt zur Zeit :-)
Also ein interessanter und angenehmer Gesprächspartner ist er allemal. Der GC jetzt :-)
Gefällt Sie Dir nicht?
Tja, kann nicht jeder über einen exquisiten Geschmack verfügen :-)
verstanden! wird gemacht! Ich entziffere gerade den Bettruf - meine Frau möchte, daß ich Ihr ein Kapital aus unserem Lieblingsornithologie-Buch vorlese...
Merkwürdig das dabei, unabhängig von der Tageszeit, immer dieser Bio-Lärm entsteht.
Du kannst dir nicht vorstellen wie oft wir deswegen schon umziehen mussten, ich mein` wegen der uns verfolgenden Vogelschwärme.
..
Die Pünktchen setz wohin du möchtest und träume süß
;-)
gruss an deine frau...
Ich würds mal mit SM probieren, da kannste ihr nen Knebel reinstopfen.
Ach so ich vergaß, das geht nicht. Du hättest da ja den Part des Underdog. Und natürlich auch den Knebel. :-)
also er ist bestimmt nicht doof, aber inwiefern er up to date ist...? & das ist ja nun auch ein Kriterikum, zumindest für mich, aber,
sorry, i´m , a lady...& i can boogie all night long,
aber am nächsten tag gibt es woogiee...
Weil dann die Luft raus ist? Aus der Puppe meine ich jetzt :-)
Keine Ahnung, ich kenne ihn ja nicht...
komm lass uns marjellchen puschen janz nach oben puschen...
ab jetzt schreibt jeder nur een satz
Der ist schon zu alt der Blog, der schaffts nie mehr in die Top five :-)
Ausserdem ist Marjellchen bestimmt sauer, weil wir damals schon über Vilar gelacht haben, weil sie meinte uns retten zu müssen :-)
Das Ergebnis kann man ja mittlerweile hier bestaunen :-)
Manche kapieren es nie. Die Macht ist im Kopf, nicht zwischen den Beinen :-)
Was habt iht auf einmal alle mit Vilar? Diese in priviligierten Verhältnissen berühmt gewrdenen Frau war, ist & bleibt eine Demagogin gegen den gesellschaftlich immer größeren Bewußtsein, bez. Rechte der Frauen, was an sich für sich spricht. Estar Vilar, ist ein fake, ein Schauspiel, ein joke, Ihre schriften bullshit, keine Auseinandersetzung & wenn dann nur für den Mann, ja klar, der hat sie dann auch belohnt. Solche Frauen sind aber auch wichtig, allein um zu sehen, dass Frauen nicht vollkommen sind Aber hat das eigentlich jemand gesagt? NEIN, aber schlechter & blöder sind wir auch nicht....
also marjellchen,
dein blog ist offensichtlich zu alt....
neubloggen?
was mich nur stutig macht ist Deine Verständnisnähe zu Allesanders, den in m. A. ein absoluten Schwachmat ist...
Danke für deine konziliante Antwort.
Es freut mich außerordentlich, dass du meinen provokanten Einwand nicht als „destruktive Dekonstruktion“ aufgefasst hast, sondern – ganz im Gegenteil - daraus eine konstruktive Forderung ableitest, die auf alle Fälle „irgendwie links“ eingeordnet werden kann:
Eine gerechte Einkommensverteilung auf der "Micro-Ebene" ist möglich und wird auch, leider bisher in begrenztem Masse, betrieben zwischen privilegierten "Ausländern" und weniger privilegierten Einheimischen. Dass in den Metropolen analoge Lösungen gefunden werden, darum sollte sich eine Gesellschaftsreform bemühen.
Dafür vergebe ich ***** :-)
Ich frag jetzt auch nicht näher nach, wie gerecht du dein Einkommen mit dem Hauspersonal in Afrika geteilt hast. ;-)
Lieber allesanders,
Ihre Antworten an mich finde ich etwas verwirrend.
Flirten geht anders … ;-)
Nur, ist das Muster auf einen bzw. mehrere Ihnen völlig unbekannte Männer so ohne Weiteres übertragbar, sind Ihre Erfahrungen da maßstabgebend – bzw. setzend und wenn ja für wen, außer für Sie?
Mymind hat an anderer Stelle etwas sehr Schönes geschrieben, was sehr gut als Antwort auf diese Frage passt:
natürlich mögen wir Frauen Gesülze, aber nur, wenn es ehrlich gemeint ist. Diese von nanan etc. zu unterscheiden, ist oft sehr schwierig & ich gestehe, ich bin in meinem leben ein Mal zu oft darauf hereingefallenen. Von da her erlaube ich mir meinen Zynismus, genauso wie mein Augenzwinkern dabei...
Wenn Sie verstehen, was ich meine … ;-)
Mit liebem Gruß
Donna
@ Mymind und @ Georg v.G.
Ich hab‘ mich schlapp gelacht über euren gelungenen Dialog. Ich liebe Menschen, die auch in bizarren Diskussionen bei klarem Verstand bleiben. :-)
Die besten „quotes“ :
Solche Frauen sind aber auch wichtig, allein um zu sehen, dass Frauen nicht vollkommen sind.
komm lass uns marjellchen puschen janz nach oben puschen...
Der ist schon zu alt der Blog, der schaffts nie mehr in die Top five :-)
Ganz lieben Dank an euch beide!
Guten Morgen Donna,
ein qoute haben Sie vergessen:
was mich nur stutig macht ist Deine Verständnisnähe zu Allesanders, den in m. A. ein absoluten Schwachmat ist...
Ich habe zum Glück nur Verständnis aber MyMind macht es stutig ;-)))
Guten Morgen MYMIND, ne ist schon okay so mit dem Ranking.
Oben ist auch ganz nett, wegen der Aussicht und so, aber unten finde ich auch es auch okay ;-)
ja, du hast Recht. Das ist ein wunderschöner Freud‘scher Versprecher, der mi r nicht aufgefallen ist. Ich las ganz automatisch: „stutzig“ :-))
Jaaaaaaaaa
da habe ich auch herzlich gelacht heute morgen über diese aussagekräftige FF von mymind...
;-)
erst schickt sie mich ins Bett und dann das, also sowas?
Naja, so habe ich das post-mitternächtliche FC-Blog-Pushing inkl. meines Ausscheidens aus der FC-Casting-Show durch die Juroren mymind & GvG verpasst.
Ist aber, weil virtuell, alles nur temporär und ging an mir ja, der beauftragt wurde sich mit seiner Frau und der Ornithologie zu befassen, vorbei - wäre hier nicht blogweise die Stutenbissigkeit mancher Mitbewerberinnen erhalten.
;-)
Von Stutenbissigkeit kann ich jedenfalls hier nichts entdecken. Stutenbissigkeit sieht anders aus.
Aber da war wohl eher der Wunsch der Vater des Gedankens.
Ansonsten betrachte ich den Eingangstext eher als eine kleine "Ode" an den Schattenmann an der Seite.
Die Kommentare einiger Vertreter dieser Spezies aber deuten darauf hin, dass die nur noch ein Schatten ihrer selbst sind :-)
Guten Morgen Georg,
ich werde nur sauer, wenn jemand die Fahne nach dem Wind hängt! ;-)
Die Kommentare einiger Vertreter dieser Spezies aber deuten darauf hin, dass die nur noch ein Schatten ihrer selbst sind :-)
Wer ist hier bitte vom Fleisch gefallen?
Huch! Braucht man jetzt nen Knödelfriedhof und Hamsterbacken?
Hallo Donna!
Verwirrend kann eigentlich nur sein, daß ich allenfalls nur andeutungsweise „flirte“ und schon gar nicht mit Frauen, deren Hauptkriterium die „Ehrlichkeit“ beim "Gesülze" ist:
MyMind scheidet also schon mal aus, aber das weiss die sicher auch schon.
;-)
Ansonsten habe ich in diesem Metier einige Erfahrung und muß sagen, daß n.m.E. keine Frau beim Flirten ehrlich (ungeschminkt?) ist, wozu auch und wozu sollte ich es dann sein?
Es ist ein Spiel, manchmal auch ein Vorspiel und die Regeln sind recht einfach bzw. ganz leicht zu erlernen. Mann muß nicht ehrlich sein, aber halbwegs „echt“ und integer wirken.
Kleine Selbstentlarvungen wo man unehrlich zu sich, also auch zu seinem Gegenüber ist, vermitteln die nötige Glaubwürdigkeit stückweise – schließlich geht es ja darum eine Vertrauensebene herzustellen und diese in alle möglichen Richtungen auszubauen, so daß evtl. über gemeinsame Interessen und Vorlieben gesprochen und diese im Weiteren ausprobiert werden können...
Ein bisschen Koketterie und Selbstironie ist manchmal auch nicht schlecht, Sie sehen schon unsereins hat zwar nicht die Büchse der Pandora hinter´m Rücken, jedoch ein breit angelegtes und recht überzeugendes Repertoire.
;-)
Das nützt aber nichts, wenn auf ihrer Seite das erfahrungsgesättigt vorgeschobene Hauptkriterium meine Ehrlichkeit sein soll – das gibt der Aufführung schon zum Start ein negatives Vorzeichen und bei so einem Auftaktsignal kommt mir meine Flirt-Lust umgehend abhanden.
Aber so soll es wohl auch seitens der Signalgeberin sein, von daher...
Zynismus mit Augenzwinkern scheint mir da eher ein Ablenkungsmanöver von dem Umstand, daß Frau nicht weiss was bzw. wen sie eigentlich will und mit „schlechte Erfahrungen gemacht“ darüber hinweg täuscht, daß sie – dank intellektuell kultiviertem Zweifel - alles andere als risikofreudig und entscheidungsfähig ist.
Dabei ist doch jeder Flirt erstmal ein unverbindliches Ausprobieren – und Testen, das man weder zynisch abqualifizieren muß noch seinen Gegenüber allzu verbissen auf Herz und Nieren prüfen muss. Ich meine, das Geschehen kann man entspannter handlen und sollte nicht jedes Wort oder Zeichen auf die Goldwaage legen – das erscheint in männlichen Augen dann oft als weibliche Selbsttäuschung über die eigene Bedürftigkeit, worauf er i.d.R. zügig die Flucht ergreift, denn dieser Typus kann im Erfolgsfall sehr anhänglich werden...
Leider.
Nach diesen kleinen Einblicken in die schlichter strukturierten Wahrnehmungspforten von allesanders, will ich Ihnen aber abschließend noch gestehen, daß ich in Wirklichkeit schon lange keine Flirts mehr eingehe.
Das liegt zuerst daran, daß ich ein treuer Liebhaber meiner Frau bin und allenfalls die Speisekarte studiere, gegessen wird aber zuhause.
Zum Zweiten kenne ich polyamore Beziehungsknäuel aus meiner vorehelichen Phase zu gut, als dass ich da unter Wiederholungszwängen leiden möchte.
Zum Dritten ist es so, daß ich zwar nicht so´n toller Schattenmann wie der von Marjellchen bin, aber meine Eckdaten mich zum Hausmann qualifizieren.
Und mal ehrlich:
Welche Suchende interessiert sich schon ernsthaft für diesen Typus Mann? Im Fokus steht doch der erfolgreiche aufgeklärt-bürgerliche – wenn möglich akademische – Typ, der eloquent und souverän mit feuchten Gymnasiastinnen-Träumen umgehen kann, oder?
Zwar liege ich beim Attraktivitätsranking – abgesehen vom Einkommen und beruflichen Ehrgeiz - gefühlt im oberen Drittel, aber mit den Top-Favoriten kann und will ich nicht mithalten – außerdem bin ich ausgelastet.
;-)
pruuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuusssssssssst :-) :-) :-)
Ihr Beitrag zeigt mir nur deutlich, dass Sie sich mit EV in keinster Weise auseinandergesetzt haben.
Meine Mutter hat auch mal gearbeitet – 3Wochen oder so. Mein Vater hat sie sogar unterstützt und fand es nicht nur aus Gründen zur Aufbesserung der Haushaltskasse gut.
Aber ne war ihr dann doch zu anstrengend und sie musste ja auch nicht.
Mein Vater war ja zuständig!!
Mein Vater hat malocht aufm Bau und am Wochenende damit nen bisschen mehr Kohle in die Kasse kommt. Trotz Kriegsverletzungen...die letzten 9 Jahre seines Lebens hat er mehr oder weniger im Rollstuhl verbracht....tja dumm gelaufen für meinen Vater, wie für alle anderen auch.
Haben Sie sich jemals mit dem Leben ihres Vaters oder eines Mannes auseinander gesetzt?
Und ich schreibe Mann und nicht Journalist ;-)
Jetzt bin richtig sauer und ziehe mich mal zurück.
Huch, womit habe ich denn so eine ausführliche Antwort verdient?
Wobei ich jetzt nicht weiß, was Sie mir überhaupt sagen wollen.
Wollten Sie etwa mit mir flirten, mussten dann aber feststellen, dass ich zu ehrlich dafür bin, oder wie soll ich das Ganze jetzt verstehen? – Also ich habe jedenfalls kein Interesse daran, mit Ihnen zu flirten. ;-)
Ich finde lediglich Ihre Kommentare zum Teil ganz interessant. Ich hoffe Sie schreiben weiter welche.
Ansonsten muss ich gestehen: Ich bin ein bissel verdutzt …
Aber nichts für ungut - zumindest nicht von meiner Seite her. Manchmal bekommt man halt einfach was in den falschen Hals. :-)
woran erinnert mich das?
die hier hat das vor Jahrzehnten auf den Punkt gebracht...
Etwas längere Beiträge von allesanders sind als kleines Dankeschön für gegebene Anregungen und fruchtbare Kritik zu verstehen...
In Ihrem Fall dafür, daß sie bspw meinen Vasektomie-Blog so klar durchschaut und ihr Verständnis mit einer angenehmen Prise Humor gewürzt haben.
;-)
Desweiteren finde ich auch andere Beiträge von Ihnen ganz interessant, aber das verführt mich nicht zur Pirsch, von der ich wie schon geschrieben lange lange Abstand genommen habe...
In diesem Flirt-Bezug wollte ich Sie einfach mal ein wenig durch meine Augen blicken lassen und so einen Perspektivwechsel auf jemand ermöglichen, bei dem sich in der Praxis kein Tunnelblick einstellt, sobald er sich einer attraktiven Frau nähert.
;-)
Nachtrag:
Meine Feldforschungen auf diesem Gebiet haben außerdem ergeben, daß mann aufhören sollte sich als eine Art Jäger und Sammler zu verstehen, da in Wirklichkeit bzw. am Ende er der Gejagte und Eingesammelte ist.
Mit diesem Vorverständnis ist es relativ leicht sich zum Gejagten bzw. Eingesammelten zu machen, die Kunst besteht allerdings darin
erstens
- sie nicht merken zu lassen, daß man den Spieß umgedreht hat
und zweitens
- es ihr nicht allzu leicht zu machen, d.h. häppchenweise ihren Appetit zu stimulieren
;-)
und drittens
- ihre Aufmerksamkeit möglichst unauffällig von evtl. Beiköchen (Ex-Lover u.a.) so umzuwenden,
daß sie selbst über ihre Gesprächigkeit erstaunt ist und seine charmante Zurückhaltung dies kontrastiert
wozu viertens
- die Gabe des aktiven Zuhörens
zwingend gegeben sein muß.
Soweit richtig?
;-)
Ansonsten habe ich zwischen den abzuarbeitenden Wäsche – und Abwaschbergen, der zeitaufwändigen Staubsaugerei – der Hund betrachtet das Gerät als Spielpartner – und sonstigen Haushaltsroutinen immer etwas Zeit aufzuschreiben was mir während der wenig Aufmerksamkeit erfordernden Tätigkeiten so einfällt.
Erschwerend kommt hinzu, daß unser Nachzügler (drei sind bereits flügge) immer weniger von mir bespielt werden muß und – angesichts der erhöhten weiblichen Nachfrage - munter vor sich hin pubsatiert, was aber derzeit nicht anstrengend ist, weil er mal wieder über mehrere Tage (Orchesterreise) abwesend.
Ich habe aufgrund dessen, meint meine Frau, zunehmend stärker Symptome des empty-nest-Syndroms, die ich in einer Art Selbsttherapie hier abarbeite, um mich nicht gänzlich überflüssig zu fühlen.
Da rächt sich, daß ich dem Jungen frühzeitig eine konsequente Erziehung zur Selbständigkeit (inkl. Denken) und eine Art geschlechtsuntypische bzw. das Standardprogramm für Jungs ergänzende Grundbildung (musisch, kreativ, reiterlich, tänzerisch, literarisch u.a.m) angedeihen - und auch seine Geschmacksbildung zuliess.
Tja, nu braucht er mich nur noch als gelegentlichen Sparringspartner in Gesprächen, bei spielerischen Kämpfchen und dem gepflegten Haustheater – mind. 1X täglich ist bei uns Showtime...
Diese Familien-Kultur verlagere ich wohl zusehends ins Virtuelle...
Immer noch verdutzt?
Nö, ich bin nicht mehr verdutzt.
Ich finde Sie jetzt sehr süß. ;-)
Und danke für Ihre interessanten Gedanken. Ich schätze solche Geschenke. :-)
Ich hätte mich dafür jetzt zu gerne mit einem Musikstück bei Ihnen revanchiert, aber ich fürchte das ist in Deutschland wieder „nicht verfügbar“. Ich selbst befinde mich nämlich gerade im südlichen Afrika, wo der Zugriff auf Musik viel umfangreicher ist.
Ich probier’s einfach mal.
http://www.youtube.com/watch?v=bRdo7WXTVoM
„I want to break free“ von den Queen
na Donner - ist das etwa eine Anleitung zum Flirten?
Hm was in so einem Blog so alles zu tage kommt tztztzt ;-)
Beste und hoffentlich musikalisch passende Grüße nach Afrika!
Hier ist des Rätsels Lösung - ALLESANDERS ist ein Weißes Waldvögelchen oder ein Rotes Kohlrößchen. Heimische Orchideenarten.
Orchideen haben unglaubliche Strategien zu ihrer Vermehrung entwickelt. Manche senden Duftstoffe, die dem Sexualstoff eines bestimmten Insekts täuschend ähnlich riechen. Nichttropische Arten bieten dem Bestäuber für seine Dienste häufig ebenfalls keine Nahrung als Belohnung an, ondern erreichen ihr Ziel durch Mimikry, also Täuschung.
Neben Fremdbestäubung gibt es auch die Selbstbestäubung...
Aus: Andreas Kieleing, Ein deutscher Wandersommer,Piper,M.,2012
Liebe Donna, darüber gebe ich Dir gerne und freimütig Auskunft. Aber etwas, da ich jetzt erst die Idee der Monatszeitschrift der Community vertiefen will. Wir sehen uns ganz bestimmt im dF wieder.
LG, CE
Entschuldigung Donna, es muss natürlich heissen: aber etwas später.
@ allesanders
Sehr schön die Musik von Miriam Makeba. Haben Sie wunderbar ausgesucht.:-) Und wie sie sich dazu bewegt. Toll. Aber nicht nur sie– Everybody starts to dance as soon as Pata Pata begins to play. – Vielen liebenn Dank! J
@ Costa Esmeralda
… darüber gebe ich Dir gerne und freimütig Auskunft.
Ich bin gespannt … Lieben Gruß! :-)
Hier ist einer meiner Doppelgänger, das rote Waldvöglein...
hübsch nicht wahr?
und hier das Kohlrößchen...
auch "Männertreu" genannt.
Diese Orchideen gehören zu den Spargelgewächsen - an was erinnert uns die Kopfform des Gemüsespargels?
;-)
Spargelgewächse gehören zur Klasse der "Bedecktsamer"
also bitte etwas mehr Diskretion Marjellchen, ja?
es ist das weiße Waldvöglein..
und zu Spargelgewächsen fällt mir ein:
weißen Spargel schält man oder frau
grünen nicht.
Aber die Fotos und im übrigen auch die Videos sind sehr nett bzw. schön.
Danke dafür!
bezugnehmend auf Ihren Kommentar an mich vom 08.01.2013 | 12.29
Meine Eltern sind aus verschiedenen Gründen nicht repräsentativ für das Mann-/Frau-Schema, das Sie aufzeigen. Auch mit Ihren Mutmaßungen, die ich in Ihrer Frage an mich zu erkennen glaube, sind Sie auf dem Holzweg.
Warum Sie sauer sind, verstehe ich _ ehrlich gesagt _ nicht. Ist Kritik an EV nicht erlaubt & muss dahinter ein Typ Frau stehen, deren Bild EV gezeichnet bzw. überzeichnet hat? Ich möchte nicht bestreiten, dass es diese Frauen gibt, vor allem in Kreisen, in denen sie sich offensichtlich bewegt. Wenn allerdings jemand diese als Maßstab nimmt zu pauschalisieren & polemisieren, verbunden mit bösartigen Statements, dann führt es weder zu einer sinnvollen noch zielführenden Auseinandersetzung mit dem Thema. Für mich hat & hatte EV immer den Eindruck gemacht, dass diese unsinnigen Tiraden allein zu ihrer eigenen Profilierung & PR dienten.
Vielleicht vergegenwärtigen Sie sich noch einmal Aussagen dieser Frau, aus Zeitgründen verweise ich auf eine kleine Auswahl hier:
http://www.wikimannia.org/Esther_Vilar
Meinetwegen können Sie einzelne Ausführungen anders interpretieren. Ich persönlich mag keine undifferenzierten Verallgemeinerungen, im Übrigen auch nicht von dem Gegenpart, sprich Hardcore-Emanzen. In vielerlei Hinsicht ist Empathie als auch ein Blick hinter dem Vorhang der eigenen, gelebten Realität hilfreich, um zu erkennen & ggf. zu verstehen, dass es auch andere Realitäten gibt. Muss man Ungerechtigkeit immer selbst erfahren haben, um sich dagegen auszusprechen?
Nix für ungut & eine gute Restwoche…
Danke für diese "Antwort" . Ich werde dann Morgen darauf eingehen.
Auch für diesen Blog und Nix für ungut...
" Fuck them all" - wie Recht sie hat ;-)
Marjellchen, was hieltest du davon, diesen Blog zu löschen?
War ja teilweise ganz lustig, aber ich finde, er ist es nicht Wert, im Netz verewigt zu werden.
Du wirst sehen, wie gut es tut zu entrümpeln ;-)
Bist du nicht die Meisterin im Entrümpeln?
Nun ich finde, er ist es sehr wohl Wert!
Es reicht nicht nur den Titel des Videos zu lesen.
Hier der Text für dich:
Fuck Them All!
La nature est changeante
L'on respire comme ils mentent
De façon ravageuse
La nature est tueuse
~
Au temps des « Favorites »
Autant de réussites
Pour l'homme qui derrière a...
Une « Belle » qui s'affaire... à
~
Faire... de leur vie un empire
Blood and tears!
Faire l'amour à Marie
Blood and tears!
Et "Marie" est martyre
Blood and tears
Sur le mur: nos soupirs!
~
Fuck Them All!
Faites l'amour
Nous la guerre
Nos vies à l'envers
Fuck Them All!
Faites l'amour
Nous la guerre
Saigner: notre enfer!
Fuck Them All!
Faites l'amour
Nous la guerre
Nos vies à l'envers
Blood And Soul
Faites-le nous!
Dans le texte
Le sang c'est le sexe
~
De nature innocente
L'on manie élégance
Et d'une main experte
D'un glaive l'on transperce
~
Les discours trop prolixes
Que de la rhétorique
Lâchetés familières
Qui nous rendent guerrières
~
Faire... de leur vie un empire
Blood and tears!
Faire l'amour à Marie
Blood and tears!
Et "Marie" est martyre
Blood and tears
Sur le mur: nos soupirs!
~
Hey Bitch, you're not on the list
You Witch! You suck, you bitch! (they said)
Hey Bitch, you're not on the list
You Witch! You suck, you bitch! (they said)
Hey Bitch, you're not on the list
What's your name again?
Hey Bitch, you're not on the list
You Witch! You suck, you bitch!
Hey Bitch, you're not on the list
Hey Bitch, you're not on the list
You Bitch, you're not on the list
You Witch! You suck, you bitch!
Marjellchen, Marjellchen ich mach mir enrsthafte Sorgen um dich ...
Rührend!
Aber, warum???
Weil er es dir nicht Wert ist?
Nein, ganz im Gegenteil ...
ich stehe auf der Leitung....
bitte warum, wieso, weshalb machst du dir Sorgen?????
Ja ausgerechnet du mit deinem wundervollen Schattenmann, verweist auf so ein feministisch-kämpferisches Musikstück?
Das macht mir wirklich Sorgen.
Lieb tätschel über deinen Kopf.
Mylene Farmer ist die Lieblings - Sängerin meines geliebten Schattenmanns und Fuck Them All sein Favorit!
Alles gut!
Na dann ...
Und danke für die Sreicheleinheiten, kann ich wirklich gebrauchen im Moment.
hugs and kisses