MopperKopp
31.12.2012 | 14:12 8

Roboter für Senioren

Roboy Am Aritificial Intelligence Laboratory entwickelt ein Team einen Humanoid namens “Roboy”, der mit einer Größe von 1,20 in Zukunft Menschen im Alltag unterstützen soll

RoboyDas Projekt des AI Lab der Universität Zürich soll erstmals bei der "Robots on Tour" Ausstellung gezeigt werden. Roboy soll sich wie ein echter Mensch bewegen können. 

Die Entwicklungszeit von Roboy beträgt
9 Monate, Papi lässt grüßen.
Endlich gibt es Kopfgeburten ;-)

Roboy

 

Das Gesicht von Roboy wird über Facebook gesucht,  man kann über das soziale Netzwerk Vorschläge einbringen und abstimmen.

Roboy Gesicht

  

RoboyRoboy wird mit einer weichen "Haut" überzogen, die ihn humaner macht. Bei Senioren wird dieser putzige  Begleiter sicherlich reißenden Absatz finden und die undankbare Kinder- und Enkelschar ersetzen, auch die immer größer werdende Kohorte alleinstehender, technikaffiner Menschen wird sich an ihm als aktivem Partner erfreuen. Er wird ein Begleiter in vielen Bereichen, nicht nur in manuellen Belangen, durch eine Anbindung an die öffentlichen Netzstrukturen ist er für den Notfall gewappnet, hilft bei kleinen oder größeren Gedächtnisproblemen, spielt Skat, Schach, Mensch ärgere Dich nicht und viele weitere Gesellschaftsspiele, bedient das Internet und alle medialen Geräte, singt Lieder, feiert Weihnachten und Sylvester und ist somit ein zuverlässiger und treuer Wegbegleiter.

Kommentare (8)

MopperKopp 04.01.2013 | 15:35

Ein spannendes Thema und ein guter Beitrag dazu ist

Lernfähige Memristoren

---Prof. Hans-Werner Bothe, Experte für neuronale Prothesen der Uni Münster, würde sich eine breitere öffentliche Diskussion wünschen:

"Diese Vision ist ja keine Vision, die wir jetzt zum ersten Mal aussprechen würden. Sondern das ist eine Vision, die zum Beispiel intensiv dargelegt wurde von Hans Moravec in seinem Buch 'Mind Children', dass also tatsächlich der menschliche Geist nicht mehr an seinen biologischen Träger gebunden ist, sondern eventuell auch vollständig auf einem künstlichem Träger weiter funktionieren könnte. Ich denke, das muss man auf jeden Fall vermeiden, und man muss bei jedem Schritt, den man in diese Richtung tut, sich überlegen, ob es nicht schon ein Schritt zu viel wäre, den man da tut und ihn nötigenfalls unterlassen."---