MopperKopp
02.01.2013 | 13:21 15

Wachsen und gedeihen

Frieden Ein neues Jahr bricht an, neues Spiel, neues Glück, Wandel, Veränderungen und Einkehr

Oft ist es ein langer Weg bis man seinen Platz gefunden hat, einen Platz, an dem man zufrieden und glücklich das einem gemäße Handwerk ausüben kann. 

Gärtner ist ein anspruchsvolles Handwerk, es füllt einen aus, es fordert, man kann sich und sein Talent einbringen. Rabatten wollen angelegt und gepflegt werden, fein in Reih und Glied oder lustig querbeet. Licht, Schatten, Sonne, Regen, frische Luft, Erde unter den Fingernägeln, man macht sich die Hände nicht wirklich schmutzig, es duftet je nach Jahreszeit wunderbar verschieden. Vögel zwitschern, Laufenten watscheln, im Teich quaken Frösche, Kinder spielen.
Welch ein Paradies.

Freunde kommen und gehen, es wird diskutiert, gelacht und geliebt.
Zivilität in Reinkultur.

Warum mehr?

Monet, Weg im Garten des Künstlers

Claude Monet, Weg im Garten des Künstlers

Kommentare (15)

Theda 02.01.2013 | 14:45
Ein Freund, Journalist, hat sich vor ein paar Tagen über die Leserschaft der Zeitschrift "Landlust" belustigt: "Das sind Leute, die mit Politik nix am Hut haben wollen und in ihrer aufgeblähten Blase aus Kernseife ökologisch und ökonomisch alles richtig machen." Hauptsache, die Nachbarn benutzen kein Schneckenkorn und die Seife reicht für's Grün an Daumen und hinter den Ohren.
h.yuren 02.01.2013 | 17:30

hast noch den guten alten voltaire weggelassen, lieber mopperkopp.

gartenkunst ist eine, die sich auszahlt. keine brotlose. wenn man auch nicht an getreide denkt, wo von gärtnern die rede ist.

gärtnern gibt bodenhaftung. auch den ausgleich fürs spinnen im netz.

für dieses jahr hab ich mir einiges vorgenommen im garten. nach ersten versuchen im vergangenen jahr.  

Theda 02.01.2013 | 21:02
Quand-même. So mancher Hartzi hätte auch gerne grüne Gartenfreuden (für sich und seine Kinder). Leider haben diese Menschen nicht einmals die Kohle einstecken, sich eine "Micro-Solarzelle", geschweige denn, den Eektriker für schlappe 60 Euronen zum Umrüsten. (Bezug auf eines Ihrer Blogs.) Warum blieben wir hier nicht mal am grünen erdigen Boden der Tatsachen, anstatt sich fein mit der eigens absolvierten Bildung aus der Verantwortzung zu stehelen? Sie wissen, dass gebildete Menschen weniger Vorurteile/Rassismus pflegen? Dies wurde durch zahlreiche Studien bestätigt. Interessant ist allerdings eher das Design und die Items, durch die bereits ergebnis beeinflusst wird. Noch nie hat jemand genauer untersucht die Korrelation, dass gebildete "unrassistische und verurteilsferne" Menschen, spätestens wenn sie eigene Kinder hüten, aus Departements/Viertel wegziehen, damit die ihren den "Multikulti-Komplex" in Kindergarten und Schulen erst gar nicht ausgeliefert sind. Spä#testens dann kommt der Rassismus zum Tragen. Ich bin mir sehr sicher dass es hoch korreliert, weil sich geschätzte 90% selbst eins in die Tasche lügen. Ab auf's Land und in Ruhe gärtnern. Mit sozialen Problemen sollen sich dann diejenigen herumschlagen, die auch schon Marx als vorletzte Stufe von "ganz unten" bezeichnet hat.
h.yuren 02.01.2013 | 22:36

Warum blieben wir hier nicht mal am grünen erdigen Boden der Tatsachen, anstatt sich fein mit der eigens absolvierten Bildung aus der Verantwortzung zu stehelen?

liebe theda, missgönnst du mir meine quadratmeter, oder wie darf ich deine invektive verstehen?

wenn dich interessiert, wie ich ticke, kannst du auf meiner website sicher fündig werden:  www.wortplus.com 

als ich ein paar jahre im kohlenpott wohnte, passierte es, dass die babytochter "an der frischen Luft" im kinderwagen auf dem balkon geschlafen hatte und mit industriestaub geschminkt war. danach dauerte es nicht mehr lange, bis ich wegzog. was hat das mit deinen anschuldigungen zu tun? hätte ich die schornsteine erklettern und neue filter einbauen sollen? ....