Oberham
22.01.2013 | 16:36 14

Deutsche Bank

IV-AG Dies ist nur ein Aufruf, schlicht undramatisch, lakonisch

An jene Menschen, die zumindest vermeiden möchten, mit Verbrechern zusammenzuarbeiten.

Bitte googeln sie "Betrug Deutsche Bank".......

Sie können nun morgen ihr Konto bei der Postbank kündigen, oder aber erst einige Jahre die Fakten studieren und anschließend dort gerne Kunde bleiben.

Sie sollten ihre Kontakte mit Banken so gering wie irgend möglich halten, es wäre schon ein kleiner Beitrag zur Zukunftsfähigkeit.

Kommentare (14)

Costa Esmeralda 23.01.2013 | 04:47

Lieber Oberham, ich hatte mal vor langer Zeit meine sauer erarbeiteten Ersparnisse zur Alterssicherung, der deutsche Staat bezahlt mir eine Rente, mit der ich nicht einmal eine Krankenkasse finanzieren könnte, bei der Deutschen Bank in Aktien angelegt, aber diese auch gerade wegen ihrer un-ethischen Politik des Investmentbanking verlassen. Dass überhaupt mit Agrarprodukten Spekulation betrieben wird ist eine ausgemachte Sauerei. Ärmste Kleinbauern in der "Dritten Welt" werden von einem einzigen kommerziellen Produkt abhängig und bekommen einen Mindestpreis garantiert, der nicht hinten noch vorne zum Leben ausreicht. Sie werden von dieser Produktion von Jahr zu Jahr abhängiger, vernachlässigen die Produktion zum Eigenbedarf und müssen schliesslich als Bauern ihre gesamte Eigen-Ernährung zukaufen. Dabei wird die Nahrungseinnahme an Eiweissen und Mikronutrienten immer quantitativ und qualitativ weniger. Wer den Reibach macht, wissen wir nur zu gut. Was bei den Millionen Kleinbauern die einzige nachhaltige Selbsthilfe ist, ist eine diversifizierte Landwirtschaft mit mehreren "Marktprodukten", Sicherung des Eigenbedarf und auch Verarbeitung von einigen Produkten im Haushalt oder in der Kooperative mit Nachbarn . So können die Bauern unabhängig von Märkten werden und auch ohne Chemie arbeiten. Voraussetzung dazu ist eine Ausbildung der Landjugend auf Musterhöfen. Aber so eine Landwirtschaft steht dem kapitalistischen Markt entgegen, vor allem den Spekulanten der Grossbanken. In der "Dritten Welt" meint man, der Bauer brauche keine Ausbildung. Arme und Beine genügen zur Ausbeutung und Sklavenarbeit dieser Menschen. Mit den CO2-Zertifikaten ist das ebenfalls so eine Sache. Jahrelang habe ich versucht, Knete für arme Mestizenbauern oder Indianer-Communities zu bekommen, um Aufforstungsprojekte zu machen. Ich frage mich wohin die Knete geht? Wenn schon an Grossbetriebe in Brasilien, Argentienen oder anderswo, die diese Einnahme als zusätzliches Geld neben dem Betrieb ihrer Monokulturen (Soja, Zuckerrohr, Mais,) usw. bekommen, wenn sie ein wenig Aufforstung auf Flächen betreiben, die sie vorher den indigenen Völkern geklaut und den Primärwald an Holzfäller verhökert haben? Das man Ackermann nicht das Handwerk gelegt hat und er stattdessen bei Frau Merkel speiste, ist doch die Höhe. Wir sollten vielleicht einmal mit Tausenden von Kleinbauern vor dem Bundeskanzleramt und dem Hauptsitz der Deutschen Bank vorbeischauen. Vielleicht hilft ja schon, einen Herrn Sommer vorbeizuschicken, der die Interessen der "Armen" am besten vertritt. Dann wird endlich Gerechtigkeit im Lande eintreten! Ich hätte gern ein Photo von den Dreien: Ackermann, Sommer und Frau Merkel als charmante Lady in der Mitte. LG, CE 

Oberham 23.01.2013 | 12:33

... Tagträume sind bewuß herbeigedachte Gedankenräume

man sollte zwischen dem nachdenken und dem herbeidenken unterscheiden.

Das Nachdenken, denkt den Geschehnissen nach, es ist quasi das Gedenken der Gedanken an die Realität.

Das Herbeidenken, denkt die Träume herbei, es ist quasi das

Beschenken der Gedanken an die Surrealität.

Mag weder Gott noch Bettler sein,

mag frei und glücklich schweben,

dem Himmel meine Blicke geben,

mag leben bis die Zeit mich löst

aus jenem körperlichem Sein!

 

 

 

momine 23.01.2013 | 14:40

Für mich ist das wieder einmal so ein tüpisches Beispiel von Theorie und Praxis.

Ich habe noch Zeiten erlebt, in denen der Verdienst bar ausgezahlt wurde und die Banken Tempel waren, die überwiegend von finaziell previligierten betreten wurden. Mit einem kleinen Sparbuch wurdest du von oben herab angesehen. Schon damals empfand ich die "Bankangestellten" als unmenschlich und vertat die Meinung, alle Banken (nicht die Menschen) gehörten in die Luft gesprengt. Nun, ich habe es nicht getan und inzwischen wissen wir alle, ohne Girokonto bist du kein Mensch und ich (wir) haben keine Chance gegen den Strom zu schwimmen, denn dann sind wir raus aus der Gemeinschaft.

Als Kundin der Berliner Bank bin ich nun auch Kundin der Deutschen Bank und an diese gebunden, da ich zur Zeit woanders kein Konto bekomme. So funktioniert das auch bei scheinbar "sauberen Banken", sie spielen das Spiel mit. Bei der Postbank bekommst du ein gebührenfreies Girokonto nur, wenn du ein Einkommen über 1.000,00 € hast und die ist nicht die einzige, die so vorgeht.

Bringst du durch eine Insolvenz dein finazielles Missgeschick in Ordnung, zahlst du für ein Guthabenkonto, das dir dann zusteht, erheblich mehr als für ein Girokonto und bekommst ca. 10 Jahre negative Prognosen bei einer Schufa-Auskunft, das heißt unter Umständen auch keine Wohnnung zur Miete, wenn du umziehen willst oder musst. So ist es, es werden in der Regel die zur Kasse gebeten, die die Unterstützung der Gemeinschaft und eine zweite Chance brauchten.